Statt Daten eine Empfehlung bitte!

Pay With A Tweet - so funktioniert esSie bieten für Interessenten Whitepaper auf Ihren Landing Pages an oder stellen online Informationen zum Download bereit? Vielleicht motivieren auch Sie Ihre Online-Besucher dazu, erst ein Pflichtformular auszufüllen, das vom attraktiven Inhalt trennt.

Wie wäre es statt dessen mit einer Empfehlung?

Download-Angebote dienen gerne als Mittel, Daten von Interessenten einzusammeln, um durch weitere Marketing-Kommunikation in Kontakt zu bleiben. Jetzt heisst es jedoch diesen Weg neu zu betrachten: Denn via Social Media kann der Kontakt inzwischen auch auf diesen Kanälen weiter vertieft werden. Und gleichzeitig können sie Nutzer zu Mulitplikatoren machen.

Denn die an einem Download interessierten Online-Nutzer haben in ihren Social Networks „Freunde“ (Facebook) oder „Follower“ (Twitter), die teilweise mit ihnen verknüpft sind, weil sie ähnliche Interessen verfolgen oder im gleichen Unternehmen bzw. in der gleichen Branche tätig sind. Im Prinzip also weitere Interessenten, die Sie mit Ihrer Botschaft erreichen wollen.

Und das wollen Sie: Ihre Botschaft verbreiten.

Warum also nicht statt Daten direkt sammeln, Interessenten bitten, einen Empfehlungs-Text auf Twitter oder Facebook mit Link zum bereit gestellten Inhalt zu veröffentlichen?

Neuer Service: „Pay With A Tweet“

Lassen Sie doch Ihre Online-Besucher wählen, ob sie ihre Daten im Pflichtformular hinterlassen oder aber einen Hinweis an ihre Facebook-/Twitter-Bekannten senden, um ein Whitepaper zu lesen.

Mit dem Service Pay With A Tweet von Innovative Thunder (Leif Abraham & Christian Behrendt, New York) geht das Angebot dieser Option ganz einfach. Auf deren Website erzeugen Sie über ein kleines Online-Formular einen individuellen „Pay With A Tweet-Button“ für den jeweiligen Inhalt.

Den Link bauen Sie in Ihrer Website entsprechend ein und erlauben Ihren Besuchern fortan zu entscheiden, ob sie ein Datenformular ausfüllen oder eine Empfehlung aussprechen.

Die erzeugten Kontakte finden Sie dann im Social Media Monitoring wieder…

PS: Der Content muss stimmen!

Eigentlich selbstverständlich, dass der zum Download angebotene Inhalt aktuell ist und das eBook, Whitepaper oder die Webinar-Aufzeichnung der beworbenen Aussage entsprechen. Leider erlebe ich immer wieder, dass mir im Jahre 2010 tatsächlich Studien-PDFs von 2008 geboten werden.

5 Feedbacks


  • Hallo Tim,
    das empfinde ich genauso bei wirklich eher dürrem Informationsgehalt. Im Grunde steht doch das „spread the word“ im Vordergrund und Inhalte sollten möglichst zum freien Download bereitstehen.

    Wenn es jedoch um Whitepaper oder Webinar-Aufzeichnungen zu erklärungsbedürftigen Technologien geht, sind Unternehmen selten bereit, den Link frei anzubieten.

    Leider denken viele Nutzer (noch) nicht daran, einen kostenfrei genutzten Inhalt bei Gefallen damit zu belohnen, dass man ihn empfiehlt.

    Daher finde ich die PayWithATweet-Lösung interessant, da sie eine „weichere“ Option darstellt (Die Nachricht ist übrigens vom Nutzer bis auf die URL editierbar). Ich gehe davon aus, dass bei Nichtgefallen des Inhalts sicherlich ein entsprechendes Status-Update an die Freude/Follower nachgereicht würde.

  • Hallo Doris,

    „pay with a tweet“ ist auf jeden Fall eine gute Idee um Inhalte viral zu verbreiten.

    Es kommt mir so vor, als gäbe es gerade eine wahre Flut von Whitepaper-Downloads zum Thema Social Media. In den meisten steht das Gleiche. Informationen, die man auch in jedem zweiten Blog zum Thema findet. Das finde ich irgendwie überflüssig.

    Wäre es deshalb nicht sinnvoller die Empfehlung abzugeben nachdem man den Inhalt gesehen und bewertet hat.

    Erst dann ist es doch eine Empfehlung im eigentlichen Sinne, oder?