Markenführung in B2B

Karsten Kilian im Media-Treff InterviewIm mediaTreff-Interview spricht Markenberater Karsten Kilian (Markenlexikon.com) über B2B Marken und deren Besonderheiten in der Unternehmens- und Vertriebs-Kommunikation. Das Interview ist sehr interessant auch in Hinblick auf Social Media-Aktivitäten von B2B Unternehmen.

Kilian arbeitet als Unterschied der Markenführung in B2B versus B2C heraus, dass es für Unternehmen „wesentlich schwieriger ist: Weil sie sehr viele Mitarbeiter haben, die sie im Sinne der Marke agieren lassen müssen. Und nicht wie bei Konsumgüterhersteller, wo drei Leute im Prinzip über die Kommunikation einer Konsumgüter-Marke entscheiden, weil sie die Werbe-Spots und Print-Anzeige festlegen. Es ist halt im B2B-Unternehmen vor allem der Mitarbeiter draussen, der das Bild des Unternehmens prägt“.

Erfolgreiche Markenführung im B2B

Unternehmen, die sich erfolgreich vom Wettbewerb differenzieren, stellen fest, dass es immer weniger allein über die Produkte oder Lösungen gelingt. Mehr und mehr bestimmt die Bedeutung ihrer Marke die Positionierung im Markt.

Darum ist das Thema Markenführung auch für B2B-Mittelstandsunternehmen sehr wichtig. Und es gilt dabei die Aspekte herauszuarbeiten, die das Unternehmen und damit die Marke tatsächlich besonders macht und vom Wettbewerbsumfeld abhebt.

Markenführung geht das ganze Unternehmen an

Neben dem Produkt gilt es auch, die Mitarbeiter einzubinden und sie als Markenbotschafter zu stärken. Sie verkaufen nicht nur ein Produkt sondern vermitteln an ihren jeweiligen Kontaktpunkten das Unternehmen ingesamt mit seinen Besonderheiten.

Die Markenführung legt dazu einen Schwerpunkt auf Personal, das in direktem Kundenkontakt steht. Aber auch alle anderen Arbeitskräfte im Unternehmen – ob Empfang, Buchhaltung oder Azubi – stellen das Unternehmen nach aussen dar. Das praktische Vorleben von höchster Ebene einer Organisation ist nach Kilian enorm wichtig, damit es der gesamten Belegschaft leicht fällt, die Markenwerte in ihrem täglichen Tun und Handeln zu berücksichtigen.

(Wie Social Media an den diversen Kontaktpunkten unterstützend eingesetzt werden kann, zeigt z.B. das Whitepaper „Social Media Touchpoints“)

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