Fachkräfte, CoWorking & Social Web

Illustration mediaTreff Interview RengerInteressanter Aspekt, den Philipp Renger / Strategic Consultant bei VICO Research im media-treff-Interview anspricht: Dem Fachkräftemangel in Firmen mit neuen Formen der Kommunikation und der Zusammenarbeit begegnen.

Inspiriert von der Gesprächsaufzeichnung (Video siehe unten) einige Gedanken dazu, die Statements von Renger aufgreifen.

CoWorking – arbeiten am Lebensmittelpunkt

Typisches Szenario in Deutschland: Die ideale, hoch qualifzierte Fachkraft wurde von der Personalabteilung gefunden und ist auch interessiert – aber sie möchte nicht von Berlin nach Stuttgart beziehungsweise von München nach Hamburg ziehen. Größtmögliche Flexibilität in punkto Wohnort wurde stets von den Arbeitnehmern gefordert, zunehmend denken jetzt Firmen flexibler.

Denn durch die fortschreitende Digitalisierung können Mitarbeiter heute auch fern vom Unternehmenssitz produktiv und effektiv tätig sein. Sicherlich hat nicht jeder interessierte Teamkollege ein voll ausgestattetes Home-Office als Arbeitsplatz zur Verfügung: Dafür stellen Coworking-Anbieter professionelle Arbeitsumgebungen gegen Mietengelt zur Verfügung – inklusive „Kollegen“ für den fachlichen Austausch.

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Von Andreas Bernard / SZ Magazin

Cloud – betriebliche Vorgänge online abwickeln

Das ist alles nicht ganz neu: Zahlreiche IT-Mitarbeiter haben es die letzten Jahre vorgelebt. Unternehmen können heute viele Dienste, die von der Belegschaft genutzt werden, online verfügbar machen – Stichwort „Enterprise 2.0“. Viele Tätigkeiten führen Mitarbeiter via Internet von beliebigen Orten aus.

Weitergedacht ermöglichen einige der digitalen Kommunikationstechnologien kombiniert mit Angeboten wie das CoWorking neue Ansätze der Zusammenarbeit in Unternehmen, als es bisher die Norm war.

Social Web – auch B2B-Kontakte sind aktiv

Die Pflege der sozialen Kontakte ist durch das Social Web ebenfalls dabei, sich mit digitalen Entsprechungen erheblich weiterzuentwickeln. Und zwar nicht nur im Consumer-Bereich, denn genauso sind Zielgruppen im B2B-Kontext online aktiv: Auch Ingenieure tauschen sich online in speziellen Themenforum aus.

Die Funktionen des Social Web ermöglichen uns, gerade „Nischenthemen“ sowie die hinter den hochspezifischen Themen stehenden Experten besser online aufzufinden, um mit ihnen Kontakt zu halten und Erfahrungen zu teilen.

B2B – Qualität statt Quantität zählt

Marketing- und Kommunikationsverantwortliche in B2B-Unternehmen haben wenig Chancen, die in zahlreichen Publikationen veröffentlichten Erfolgszahlen des Social Media-Engagement im B2C zu erreichen. Das geben die überschaubaren Größen der Special Interest-Zielgruppen einfach nicht her.

Wichtig ist, dass im B2B online nahezu ohne Streuverlust mit genau den Interessenten gesprochen wird, die am Thema interessiert sind: Daher zählt in der B2B-Kommunikation die Qualität des Kontakts wesentlich mehr als die Quantität.

Weitere Beiträge zu Coworking

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Foto: Screenshot media-treff Interview mit Philipp Renger / VICO Research
Hinweis: Es bestehen zum aktuellen Zeitpunkt keine geschäftlichen Beziehungen von DoSchu.Com zu den erwähnten Firmen

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