Wozu die vielen Plattformen im Social Web?

Social Web Wiese :: Illustration (Foto: DoSchu.Com)Eine zugegeben recht lange Infografik von Otherwise gibt zu der Frage griffige Antworten. Klar verständlich werden hier die Social Media Plattformen kurz erläutert. Und es wird erklärt, welche Inhalte beispielhaft in das jeweilige Social Web Umfeld passen.

Das ist zum einen sehr anschaulich für die Konzeption des Social Media Engagements. Genauso hilft es bei der Entwicklung der Content Strategie eines Unternehmens oder einer Organisation.

In der unten eingefügten Infografik zeigen die Autoren am Beispiel eines Herstellers von Fahrrädern oder Utensilien rund ums Radfahren, wie die verschiedenen Angebote des Social Web sinnvoll genutzt werden können:

  • Blog als das Herzstück des Social Web Content
  • Facebook für die Interaktion mit der Community und auch Geschäftskontakten
  • Twitter für die Echtzeitkommunikation mit Kunden, Interessenten oder Multiplikatoren
  • Foursquare für mehr Sichtbarkeit der Läden, in dem die Produkte erhältlich sind
  • LinkedIn (oder in Deutschland Xing) zur Vernetzung mit geschäftlichen Kontakten aus der eigenen Branche
  • Pinterest zur Präsentation von Marke, Branche und Produkten in optisch ansprechender Form
  • Instagram für den Blick hinter die Kulissen des Unternehmens
  • YouTube für bewegte Inhalte rund um Unternehmen, Mitarbeiter, Marke und Produkte
  • Google+ für die Interaktion mit Kunden, Interessenten und Enthusiasten besonders in Form von Hangouts (Videokonferenzen)

Weniger ist mehr – individuelle Ziele entscheiden

Diese Auflistung ist nicht erschöpfend – dazu mehr im Conversation Prism von Brian Solis / JESS3. Genauso wenig bedeutet die Liste, alle der genannten Kanäle seien zwingend zu nutzen.

Eine passende Auswahl gut geführter Social Media Präsenzen ist der vernünftige Weg. Dabei ist es wichtig sicherzustellen, dass die ausgewählten Plattformen die jeweils gesetzten Ziele unterstützen können.

Reden ist Silber, Weiterempfehlen ist Gold

Was die Infografik nicht anspricht, ist wie Käufer und von der Marke oder dem Unternehmen begeisterte Social Media Nutzer die Kommunikation stricken. Biete faszinierende Inhalte oder Services und lass andere Mitteilungen darüber in die Welt tragen – so sollte neben der Vernetzung und direkten Interaktion der Leitgedanke sein.

Dazu empfehle ich den Beitrag Open Graph. Learn to adapt – or die! (Update Posterous-Link korrigiert)

Grafik für mehr Durchblick im Social Web

Optische und inhaltliche Orientierung gibt die Infografik „How to Communicate your Brand Message using Social Media“ von Otherwise auf Pinterest

Übersichtlich, hm? Weitere Infografiken zu Social Media gibt es in meiner Pinterest Seite – freu mich über Vernetzung!

Illustration mit Foto von DoSchu.Com

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