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Halbzeit Journaling 2017

journaling illustrationZum Jahresbeginn sprachen wir in der NEUES MACHEN-Runde über Kalender und auch den (wieder) populären Bullet Journals. Gerade wer wie ich für die Social Media-Kommunikation zuständig ist, kennt das Phänomen vor lauter Planungsintrumenten die Verfolgung persönlicher Ziele zu vernachlässigen. Das sollte sich mit meinem Journal 2017 ändern.

Und ja: Die digitale Doris setzt auf analoges Journaling! Jetzt ist es Ende Juni, daher passt ein Halbzeitbericht – und so könnt ihr jetzt noch einsteigen, um für 2018 euer passendes Journal zu entwickeln. Denn es geht hier um mehr als ToDo’s abzuhaken. weiterlesen

Vernetzt’s euch: Münchner Webwoche

Webwoche München 2016Wozu eine Webwoche? Es stimmt, das Web selber braucht kaum noch eine Werbung. Jedoch die Vernetzung fördern unter den Menschen, Firmen oder Organisationen, die es nutzen – das ist wichtig. Ich freue mich, dass die Münchner Webwoche sich mit der diesjährigen Ausgabe wieder weiterentwickelt (3.-11. November 2016).

„Isarnetz setzt sich für die Vision von München als einer wirtschaftlich, kreativ und kulturell lebendigen sozialen Gemeinde ein, die Vorreiterin der digitalen Wirtschaft ist. Wir glauben, dass die Vernetzung der verschiedenen Zweige der Digital- und Kreativwirtschaft, insbesondere der Social Media-, Gründer-, Medien- und IT-Szene mit der klassischen Wirtschaft sowie den Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine wichtige Grundlage für diese Vision ist.“
Website Webwoche München muenchner-webwoche.de

Passend zu dieser Vision ist das Programm eine lebendige Collage aus verschiedenen Events und Veranstaltungsformaten der digitalen Szene Münchens. Eine Woche stehen die Themen Internet und Digitales im Fokus von Workshops, Vorträgen oder Netzwerk-Treffen. Dazu finden Interessierte im Veranstaltungs-Kalender der Webwoche München, wo sie die „geballte digitale Kompetenz der Landeshauptstadt“ erleben können. weiterlesen

Beim Münchner Augmented Reality Champion

augmented reality Am letzten Tag im Seminar „Technik der interaktiven Medien“ am Campus M21 in München machen wir stets eine Exkursion am Vormittag. Zum dritten Mal wurden wir von Metaio mit neuesten Informationen und Best-Practice-Beispielen zu Augmented Reality versorgt. Vielen Dank!

Metaio ist für die Campus M21-Studierenden der Fachrichtung Sport-, Event- und Medien-Management doppelt spannend: Zum einen ist Metaio einer der internationalen Player in punkto Software-Lösungen für Augmented Reality. Zum anderen richtet Metaio jährlich die renommierte Fachkonferenz insideAR aus.

Ende Oktober 2014 kamen über 1.000 Teilnehmer für Vorträge, Keynotes, Diskussionsrunden, Workshops und besonders die Ausstellung nach München. Unternehmen wie Audi, Daimler, DHL, Intel, Lego, SAP oder Volkswagen präsentierten dort ihre Anwendungen.

Die InsideAR kommuniziert Metaio über Event-spezifische Profile im Social Web:

  • Facebook insideAR.conference
  • Twitter twitt_AR
  • YouTube Playlists

ikea Katalog App vorgestellt von MetaioZudem wird die Konferenz in den Metaio-Auftritten auf den Social Media-Kanälen des Unternehmens im Social Web thematisiert:

  • plus.google.com/+metaioAR/
  • blog.metaio.com
  • facebook.com/metaio

Das Blog strahlt übrigens seit Anfang Dezember in neuem Design und inhaltlicher Überarbeitung. Auf den Relaunch ist unsere Gastgeberin, Anett Gläsel-Maslov (Manager PR & Social Media EMEA bei Metaio) sehr stolz: Welcome to the new Metaio Blog: Augmented Reality is our passion.

Frisch aus der AR-Schmiede

Zurück zum Besuch bei Metaio: Besonders stolz ist der Anbieter auf die neue Software-Version Metaio6, die als erste AR-Software die kommende Generation an 3D-Kameras und Tiefensensoren unterstützt. Das erlaubt Firmen noch realistischere Augmented Reality-Anwendungen zu entwickeln.

Zum Beispiel die Einrichtungsfunktion der IKEA-Katalog-App, mit der einige Produkte virtuell in das Bild der Wohnung eingepasst werden können (Video Die neue IKEA Katalog App 2014). Die Größe des Möbels wird heute nach dem auf dem Boden liegenden Katalog angepasst, was bei genaueren Sensoren deutlich genauer erfolgen kann.

Eine weitere spannende Entwicklung ist Metaio Thermal Touch: Mit Hilfe von Infrarotkameras kann nahezu jede Oberfläche in einen Touchscreen verwandelt werden. Leider müssen wir dann doch noch ein paar Jährchen warten bis diese Technologie in Anwendungen nutzbar wird.

Visuelle Event-Dokumentation

Wer es nicht nach München zur insideAR schaffte oder erst jetzt auf den Augmented Reality-Geschmack kommt: Alle Keynotes und Workshops sind auf YouTube abrufbar:

Beim Besuch konnten die Studierenden viele Augmented-Reality-Projekte ausprobieren. Sie gewannen zudem aus erster Hand ‚Futter‘ für ihre Prokjektarbeiten zum Seminar. Ihr Aufgabe ist u.a. die Kommunikation eines Veranstalters in einem zugelosten interaktiven Medium zu analysieren.

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com; Video: Gizmodo

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Studie: Work-Life-Balance und Abeitgeberattraktivität

fauchende KatzeUnternehmen und Recruiter wollen die interessantesten Mitarbeiter gewinnen. Dazu müssen sie als attraktiver Arbeitgeber glänzen. Diese Wahrnehmung wird von 4 Faktoren bestimmt, darunter auch die Work-Life-Balance. Jedoch sollten Unternehmen lieber darauf verzichten, diese mit trennender Begrifflichkeit hier ‚Work‘ da ‚Life‘ zu kommunizieren, rät eine Studie.

„Arbeitszeit ist Lebenszeit“ erinnerte uns letztes Jahr der Philosoph und Chefredakteur des Maganzins Hohe Luft Thomas Vašek zur Veröffentlichung seines Buchs Work Life Bullshit.

Dass das Leben nicht erst am Feierabend beginnt – nun ich denke dazu haben viele Social Media-Anwendungen und die Verbreitung von Smartphones beigetragen. Wobei weiterhin richtig bleibt: Nicht jeder beruflichen Situation wohnt der Freiheitsgrad inne, diese tatsächlich zu mehr Lebensqualität entwickeln zu können.

Ergebnisse & Handlungsempfehlungen

Aber zurück zur Studie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Studienleiter Prof. Dr. Oliver Gansser empfiehlt:

„Objektiv betrachtet sollten Unternehmen, die ihre Attraktivität als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit steigern möchten, das Thema Work-Life-Balance also eher nicht in den Vordergrund stellen. Es könnte suggerieren, dass sich die Arbeitnehmer von der Arbeit im Unternehmen in ihrer Freizeit erholen müssen.“
Oliver Gansser / FOM Aktuelles

4 Faktoren für die Arbeitgeber-Attraktivität

Welche Erkenntnisse legen diese Einschätzung nahe? Die Studie an der FOM in München untersuchte die Arbeitgeber-Attraktivität der acht größten Arbeitgeber in München und Umgebung. Befragt wurden 141 Männer und 223 Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren.

Die Attraktivität eines Arbeitgebers hängt gemäß Studienergebnis von diesen vier Faktoren ab:

  • Reputation eines Unternehmens: „Die Reputation hat einen starken positiven Einfluss auf die Identifikation mit einem Wunscharbeitgeber, die durch Erwartungen an diesen dargestellt wird.“
  • Arbeitsinhalte: „Der Arbeitsinhalt wirkt auf den Menschen intrinsisch motivierend.“
  • Unternehmenskultur: „Ein potenzieller Arbeitnehmer legt sich nur dann auf ein Unternehmen fest, wenn dieser sich mit der Kultur und den Wertevorstellungen des Unternehmens identifizieren kann.“
  • Materielle Aspekte: Das Anreizsystem ist lange überholt, siehe beispielsweise Handelsblatt-Beitrag von 2012: Ein hohes Gehalt ist nur die halbe Miete

Alle diese vier Faktoren wirken insgesamt auf die Attraktivität eines Arbeitgebers. Die beiden erstgenannten – Unternehmens-Reputation und Arbeitsinhalte – wirken laut Studie jedoch wesentlich stärker auf die Attraktivität als die Faktoren Unternehmenskultur oder materielle Aspekte. Dazu hebt die Studie hervor:

„Bemerkenswert ist der signifikant negative Einfluss von Work-Life-Balance (…) Dies zeigt, dass die Auskunftspersonen eine zu positive Ausprägung der Kriterien zu Work-Life-Balance als eher negativ bezüglich der Gesamtbewertung zur Arbeitgeberattraktivität sehen.“

Die Studie gibt gleich konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen mit:

Warnung vor diesem Effekt in der Kommunikation…

„Work-Life-Balance sollte eher nicht mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, da dies suggerieren könnte, dass sich die Arbeitnehmer von der Arbeit im Unternehmen in ihrer Freizeit erholen müssen. Diese Einstellung wirkt sich negativ auf die Bewertung der Arbeitgeberattraktivität aus.“

…und Empfehlung zur Image-Pflege:

„Aufgrund der Daten der vorliegenden Studie und der signifikanten Ergebnisse, sollten Unternehmen, die ihr Image als Arbeitgeber verbessern wollen, vorwiegend die Faktoren Unternehmensreputation und Arbeitsinhalte stärken.“

Storytelling in der Kommunikation statt Abschreckung

Viel zu tun – denn gerade der Begriff Work-Life-Balance ist inzwischen nicht nur Standard in Seminarangeboten sondern auch auf Unternehmens-Seiten im Karriere-Bereich zahlreich vertreten. Ein Grund mehr dieses Schlagwort in der Kommunikation durch authentisches Storytelling abzulösen.

Erfahrungsberichte von Mitarbeitern erzählen Besuchern der Website oder Fans der Facebook Seite mehr über das Unternehmen: Sie gewähren Einblick in die von der Studie als wichtig herausgestellten Arbeitsinhalte. Und sie legen Zeugnis ab über die Unternehmenskultur.

Diese Stories gehören nicht erst seit dieser Studie auf den Themenzettel der Content-Strategie für Unternehmen. Nicht zu vergessen: Neben den Inhalten für die öffentliche Kommunikation genauso an die interne Kommunikation denken.

Messung der Arbeitgeberattraktivität: Eine empirische Studie (PDF)

Doris Schuppe
Foto: DoSchu / DoSchu.Com
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu den genannten Marken / Unternehmen.

Kalenderblatt Februar 2014

VogelMärkte sind Gespräche sagte bereits 1999 das Cluetrain Manifesto – darin steckt schon der Dialogansatz, und der ist eher privat als öffentlich. Oder verstehen wir unter Gesprächen lautstarkes Aussenden der eigenen Botschaften per Megaphon auf einem großen mit potenziellen Kunden angefüllten Markplatz?

Eben. Insofern ist es wenig verwunderlich, wie die aktuellen Nutzerfavoriten vor Augen führen, wie das mit dem Gespräch zu verstehen ist. Egal ob Facebook jetzt den 10. Geburtstag feiert oder nicht. Zwitscher VogelSocial Media-Nutzer „zwitschern“ per Kurznachricht oder Foto und weniger „öffentlich“. Und besonders gerne mobil.

Kommunikations-Apps in der Gunst der Nutzer

Spitzenreiter ist die App Whatsapp, mit der Direktnachrichten oder Fotos mit anderen Kontakten einzeln oder in Gruppen ausgetauscht werden. Wer auch schon etwas länger digital am Start ist weiss woran es erinnert: Die gute alte Online-Chat-Zeit.

In punkto Nutzerzahlen rückt Whatsapp dem Geburtstagskind Facebook arg auf die Pelle: 400 Millionen aktive Nutzer, 20 Millionen davon in Deutschland. Schlagzeilen zu Datenlecks halten nicht vom Gebrauch der App ab, sie ist ja so praktisch (und gegenüber SMS vergleichsweise günstig). Tipp: Hinweise zur Sicherung der Whatsapp-Nutzung beachten.

Auch anderswo im Social Web tauschen sich Nutzer aus, und inzwischen deutlich „privater“:

Aber aufgemerkt: Vine (von Twitter gekauft) läßt 40 Millionen Vine-Nutzer kurze Videos und Stop-motion-Filme in ihren öffentlichen Web-Profilen teilen. Tendenz steigend: Vine erzielte weltweit das größte Nutzerwachstum nach Zahlen des GlobalWebIndex…

cowork 2014 :: 7.-9. Februar 2014

Wolfsburg cowork 2014Am kommenden Wochenende findet erstmalig die Cowork 2014 statt. Zur Kombination aus Keynotes, Podiumsdiskussion und Barcamp zum Thema Coworking lädt der Coworking Space der Stadt Wolfsburg ein.

Freitag und Sonntag bieten Konferenzprogramm, der Samstag wird Barcamp-üblich von den Teilnehmern und ihren Themem gestaltet.
Information siehe cowork.mixxt.de

Bitte lächeln!

Diese Video hat mich letzten Monat besonders berührt. Ein schönes Beispiel für verbale und nonverbale Kundenbindungs-Kommunikation.
Enjoy & SMILE:

PS: Hier der Link zum Cluetrain Manifesto in deutscher Übersetzung

Doris Schuppe
Illustration: Foto von DoSchu / DoSchu.Com; Infografik von de.statista.com; cowork Logo von cowork.mixxt.de

5 Antworten zur ‚Survival of the Fittest?‘ Tagung

Foto: combinat56Coworking inspiriert. Coworking bringt Menschen zusammen. Zum Beispiel für ein Seminar zum steigenden Erwartungsdruck im digitalen Zeitalter. Dazu haben meine Coworking-Kollegen Sina Brübach und Markus von der Luehe die Tagung „Von Menschen und Marken im digitalen Zeitalter – Survival of the Fittest oder geht’s auch anders?“ entwickelt.

Am Mittwoch, 26. Februar 2014, treffen sich die Teilnehmer von 9 bis 17 Uhr zu einem Mix aus inspirierenden Vorträgen, „munteren Business-Speed-Datings“ und Workshops. Die Tagungsveranstaltung „Von Menschen und Marken…“ ist Teil der Munich Creative Business Week, die dieses Jahr vom 22. Februar bis 2. März stattfindet.

Kurzinfo Munich Creative Business Week
Deutschlands größter Design-Event für Gestalter und Auftraggeber findet eine Woche lang in München statt. Ziel der Veranstaltungswoche ist die Sensibilisierung für Design und seiner gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Bedeutung. Letztes Jahr begrüßte die MCBW mit 126 Partnern und 56 Creative Spots über 37.000 Besucher auf den 202 MCBW Veranstaltungen.
Details siehe MCBW.de

Neugierig wie ich bin, befragte ich die beiden kreativen Köpfen hinter „Von Menschen und Marken im digitalen Zeitalter“, Sina Brübach und Markus von der Luehe, zum Hintergrund der Veranstaltung. Sina Brübach ist Gründerin des ersten Coworking Space in München, combinat 56. Coworker Markus von der Luehe ist Coach und somatischer Psychotherapeut.

:1: Survival of the fittest – was hat Euch motiviert dieses Seminar im Rahmen der Munich Creative Business Week anzubieten? Ist Coworking etwa so stressig?

Sina Brübach: Coworking ist eigentlich das Gegenteil von stressig. Es fördert die Gemeinschaft von sonst unabhängig agierenden Firmen und Unternehmern und arbeitet der zunehmenden Isolation entgegen. Es hilft uns gerade unter Stress bei unseren Coworkern Hilfe zu finden. Die Idee für das Seminar kam als wir Markus Flemming auf einer Business Konferenz in Köln gesehen haben. Er hielt die Keynote der Veranstaltung – so ganz anders als der Rest der Vortragenden.

Foto: Dorothee ElfringZum einen hat Markus Flemming ein Thema aufgegriffen, welches für viele Unternehmen extrem präsent ist: gestiegener Erwartungsdruck, Stress im Beruf und zu Hause sowie eine zunehmende Desorientierung in einer digitalen Welt. Zum anderen kommt Flemming als ehemaliger Eishockey-Profi aus einem Bereich, der sehr viel mit Erwartungsdruck und Hochleistung zu tun hat. Seine Antworten haben uns so beeindruckt und waren so lebendig, dass wir uns dachten, er sollte seine Message auch in München weitergeben.

:2: Nach Eurer Erfahrung: Liegt das Stress-Potenzial eher bei den Social Media-Enthusiasten und aktiven Nutzern neuer Medien für den beruflichen Einsatz oder mehr bei denjenigen, die dem Thema mit mehr Abstand gegenüberstehen?

Markus von der Luehe: Gute Frage! Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die Auseinandersetzung mit so vielen sozialen Medienkanälen die Komplexität und damit auch den Zeitaufwand im Medienkonsum vervielfacht hat. Beispielsweise kann mein Facebook-Freund auf der Plattform erkennen, ob ich seine Nachricht gelesen habe. Das bedeutet, es gibt auch hier eine Erwartungshaltung, dass wir prompt antworten. Falls ich das nicht tue, ist die Chance gross dass er beleidigt ist.

Die Lösung ist aber aus meiner Sicht nicht, den sozialen Medien mit Abstand zu begegnen, sondern eher zu sehen wie man diese effektiver nutzen kann. Zu entscheiden, mit wem es wann Sinn macht überhaupt zu kommunizieren und aus dem ganzen Social Media-Lärm das Wesentliche für sich und sein Umfeld heraus zu filtern. Es ist aber zweifelsfrei, dass die neuen Medien stressfördernd sein können und genau diesen Tendenzen wollen wir mit dem Seminar entgegenwirken.

:3: Liegen Gründe für mehr Stress im Job vorwiegend in der neuen Medienvielfalt samt Verwischung der Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben – fehlen da nicht Auswirkungen durch wirtschaftliche Organisationsveränderungen?

Sina Brübach: Ich denke wir befinden uns in einer Übergangsphase, die insgesamt mehr Freiheiten und Spielraum für den Einzelnen ermöglichen wird, wenn sie abgeschlossen ist. Liquid Living, neue Arbeitszeitmodelle, etc. sind hier nur ein Teil der Geschichte. In San Francisco sehen wir mittlerweile Trends, wonach Coworking schon sehr etabliert ist und es eine Bewegung hin zur Selbst-Verantwortung gibt. Im Klartext: viele Kleinunternehmer, weniger Schutz durch Langzeitarbeitsplätze und große Organisationen, aber eben auch deutlich mehr Möglichkeiten und Verwirklichung der persönlichen Potenziale.

Markus von der LueheMarkus von der Luehe: Die andere Seite ist dass die die digitale Generation mehr und mehr verlernt, Konflikte und Emotionen über persönliche Konversationen zu handeln. Vieles läuft über eMail und Chat. All diese Entwicklungen bringen natürlich immensen Stress mit sich und müssen auf verschiedensten Ebenen angegangen werden. Aus meiner Sicht ist das, was wir gerade sehen eine Übergangsphase. Die Verwischung von Beruflichem und Privatem wird eher noch zunehmen. Die 5-Tage-Woche ist tot. Hinzu kommt, dass Organisationen das Risiko mehr und mehr auslagern werden, und wir in der Zukunft deutlich mehr „Contractor“ sehen werden.

:4: Was können wir für die Stressbewältigung von einem Eishockey-Spieler lernen?

Sina Brübach: Von seiner persönlichen Story: Markus Flemming hat aufgrund der extremen Anforderungen im Profisport unter Angstzuständen gelitten. Im Seminar gibt er uns Techniken an die Hand, die ihm selbst in sehr extremen Situationen geholfen haben. Darüber hinaus ist er Sportpsychologe und hilft verschiedensten nationalen und internationalen Teams bei der Bewältigung von extremen Stress- und Performance-Situationen.

Markus von der Luehe: Genau, ich beobachte manchmal einen Eishockey-Spieler, der vor Millionen von Zuschauern einen Strafstoß verwandelt und denke mir, wenn ich das machen müsste: „Das Ding ginge bei mir in die Wolken vor lauter Aufregung“.

Foto: combinat 56:5: Welche Teilnehmer möchtet ihr am liebsten zu Eurem Seminar begrüßen?

Markus von der Luehe: Alle, die nach Tools und Techniken Ausschau halten, um mit den gestiegenen Anforderungen zurechtzukommen. Das sind Mitarbeiter in Unternehmen, Coaches und Consultants, die mit Unternehmen arbeiten, sowie Manager und Führungskräfte, die sich persönlich weiterentwickeln möchten. Bereiche im Unternehmen sind Marketing, Personal (HR) und Management.

Ich wünsche Euch viel Erfolg mit Eurer Tagungsveranstaltung!
Hier geht es zu Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung am 26. Februar 2014 im Rahmen der Munich Creative Business Week 2014:
Von Menschen und Marken im digitalen Zeitalter – Survival of the Fittest oder geht’s auch anders?

 
Illustration mit Foto von combinat 56 / Foto Sina Brübach: Dorothee Elfring

4sqCamp ganz praktisch: Henne / Ei

foto: doschuZweiter Teil des Berichts vom Foursquare Barcamp 4sqCamp im Dortmunder U zu ortsbezogenen Diensten. In den Diskussionen am Veranstaltungs-Samstag kreiste die Diskussion häufig um das Thema Nutzerzahlen und Check-ins. Wenn wir mehr unserer Kontakte aus anderen Netzwerken auf Foursquare begrüßen wollen, können wir dafür ja auch etwas tun…

Die Drogeriekette Rossmann fiel mir Ende 2012 mit dem Spendenmarathon auf, der Teile ihrer Kundschaft an das Thema Location Based Services in Form von Foursquare verknüpft mit Facebook heranführte. Auf dem 4sqCamp sprachen der Social Media-Verantwortliche des Unternehmens und einer seiner Mitarbeiter über ihre Ansätze und Erfahrungen.4sqcamp icon

Henne / Ei Problem Foursquare

Die Diskussionsbeiträge zum Beispiel Rossmann, weiteren Fallbeispielen am Samstagmorgen sowie meiner Session zu den Foursquare Specials können so zusammengefasst werden: Eine echt coole Plattform mit prima Optionen für den Dialog mit Kunden, jedoch fehlt es noch an Reichweite (bei Smartphone-Nutzern und Location-Betreibern) in Deutschland. Die berühmte „kritische Masse“…

„Das nutzt ja kaum jemand“, sagen Restaurants oder Cafés, bieten aber weder Specials an noch weisen sie aktiv auf ein vorhandenes Foursquare-Profil hin. „Es gibt ja kaum Specials“, beklagen Foursquare-Nutzer und interessierte Smartphone-Besitzer.

Ein typisches Henne / Ei Problem, dem wir uns sonntags in der gleichnamigen Session auf dem 4sqCamp annahmen. Gemeinsam entwickelten wir einen kleinen Aktionsplan für Foursquare-Enthusiasten, mit dem wir mit wenig Aufwand andere an unseren Foursquare Erfahrungen teilhaben lassen.

Idee 1 :: Foursquare Listen #my4sqList

4sqcampViele von uns legen Listen mit interessanten Locations in der eigenen Stadt oder für die Urlaubsreise an. Genauso folgen wir Listen anderer Nutzer, die uns Anregungen für den nächsten Aufenthalt in einer anderen Stadt bieten. Hand aufs Herz: Wer teilt seine Listen in anderen sozialen Medien wie zum Beispiel in einem Blogbeitrag? Also auf geht’s:

Praktische Anregung: Wir schreiben immer mal wieder einen Blogbeitrag, einen Tweet oder posten einen Screenshot einer Liste auf Facebook oder Google+ und zeigen so, welche praktischen Vorteile die Foursquare-Listen mit empfehlenswerten Locations bringen. Damit die Empfehlungen miteinander verknüpft werden, markieren wir unsere Beiträge mit diesem Hashtag:

#my4sqList

Hinweis: Zu den Foursquare Listen gab es von Romy Mlinzk eine nachlesenswerte Session auf dem 4sqCamp.

Idee 2 :: Foursquare Story #my4sqStory

Storytelling ist in aller Munde, selten schreiben wir über unsere persönlichen Foursquare-Stories: Wie uns Foursquare im letzten Urlaub bei der Suche nach Cafés mit WiFi geholfen hat. Wie wir uns an Erfahrungsberichten und Tipps von Kontakten aus unseren Netzwerken orientieren und sie besser einschätzen können als Hinweise anonymer Nutzer.

Foto: DoSchuOder wenn sich durch ein Check-in am Bahnhof morgens vor einem Workshop ein nettes Treffen am Abend mit einem lockeren Bekannten aus der „Timeline“ ergab. Ihr seht, es gibt Stories genug, das führt uns zum Hashtag-Projekt Nummer 2:

Praktische Anregung: Im Blog, auf Google+, Facebook oder auch in 140 Zeichen in einem Tweet (Tipp von @RouviDog) beschreiben wir wieder, warum wir Foursquare nutzen, was es uns bringt. Ob wir uns über ein freigeschaltetes Special gefreut haben. Über diesen Hashtag verknüpfen wir unsere Geschichten und weben so gemeinsam einen Best Practice-Stoff:

#my4sqStory

Beispiele zu my4sqStory habe ich in einer kurzen Recherche gefunden – von zwei Teilnehmern des 4sqCamp noch vor unserem Hashtag-Projekt verfasst:

Der Anfang ist sozusagen schon gemacht. Wenn wir als „Fans“ nicht aktiv drüber reden, wer dann?4sq Lists 4sq Story

4×4 ist 16

Idee 3 :: Foursquare Day #4sqDay

In der Session „Henne / Ei“ kannten einige den Foursquare Day nicht, der inzwischen jährlich an einem gut zu merkenden Datum stattfindet: 16. April. Gut zu merken, denn „four square“ ist ja zu deutsch 4 zum Quadrat und ausgerechnet ergibt das 16. Zu einem Datum zusammengefügt ergibt sich so der 16.4. Ein Tag, der von Foursquare-Enthusiasten ins Leben gerufen wurde und zunehmend in vielen Ländern der Welt genutzt wird.

Praktische Anregung: Veranstaltet am Foursquare Day ein Vortragstreffen, oder noch besser nutzt den Frühling und erkundet mit Interessierten ein Viertel Eurer Stadt. Mit einem Smartphone-Spaziergang können gemeinsam Locations entdeckt werden. Bestehende Spots können aus verschiedenen Blickwinkeln mit Tipps und Fotos ergänzt werden. Neue Locations können hinzugefügt werden.

Als Anregung hier mein Bericht vom Münchner Mobile City Walk, der zwar nicht zum Foursquare Day stattfand, aber zeigt, wie es aussehen kann.

Die Koordination der Foursquare Days weltweit erfolgt über diese 4sqday Meetup-Seite. Die Vorbereitungen für den 4sqday München laufen bereits an.

Fazit: Barcamps haben es in sich

Sogar die Nischen-Session zu iBeacon, der neue Standard für eine Batterie-schonende Lokalisierung per Bluetooth in Gebäuden, war top besetzt. Von Gerhard Schröder ausgerufen fanden interessierte Nutzer, Entwickler mit tiefen Kenntnissen und auch Torsten Jensen / Asandoo als Hersteller zusammen. Bin gespannt, wann unser Parkhaus-Guidance-System den Blaustrahl der Welt erblickt.

Foto: DoSchuHerzlichen Dank an die Organisation des #4sqcamp (Achim Hepp mit Christina Quast und Jens Matheuszik), den zahlreichen Sponsoren des Barcamps und dem Team des Dortmunder U für ein Barcamp in perfekter Lage zum Bahnhof, mit klasse Sessions, interessantem Austausch, tollen Teilnehmern, funktionierender Technik, guter Verpflegung sowie inspirierenden Installationen und Ausstellungen. Das Team verlinkt im Programm-Plan nach und nach die Vortrags-Reviews.

Das ist der zweite Teil des Berichts vom Foursquare Barcamp, den ersten Teil gibt es unter
Freundschaftsspiel Dortmund : Foursquare – Kings & Queens

Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu Foursquare – dies ist ein Fan-Post :)
Fotos: DoSchu / Logo 4sqcamp.de

Freundschaftsspiel Dortmund : Foursquare – Kings & Queens

illustration 4sqcampDas Dortmunder U nahm am letzten Januar-Wochenende circa 80 Foursquare-Enthusiasten und -Interessierte auf, die bestens beherbergt und mit kreativen Impressionen unterhalten wurden. Im zweiten Stock tagte das Barcamp 4sqcamp (Foursquare Camp) zu ortsbezogenen Diensten zwischen Exponaten des Projekts U2_Kulturelle Bildung.

Four-what?! Eine nicht selten gehörte Rückfrage, wenn ich von Foursquare erzähle. Kann da ein Barcamp sinnvoll sein, dass eine Plattform in den Fokus rückt, die in Deutschland noch recht unbemerkt bleibt?

Yes, we can. Der Themenrahmen des Barcamps 4sqcamp grenzte auch andere Anwendungen der so genannten Location Based Services nicht aus. Der Titel zu diesem Blogbeitrag erinnert an die Vorstellungsrunde der Barcamper. Geprägt vom Heimspiel des BVB nannten einige ihre Lieblings-Elf als beschreibenden Hashtag…

Belohnung der Kings und Queens

4sq Special Wer einen tragbaren Computer in der Hand- oder Hemdtasche spazieren trägt kann mit den Ortungsfunktionen des Smartphones und Apps mit Standort-Bezug (Location Based) hilfreiche Unterstützung (Services) erhalten. Mit Kartenfunktion oder Navigation haben das der eine oder die andere bereits praktisch genutzt. Foursquare hilft ebenso dabei, interessante Orte in der Umgebung – Hotel, Geschäft, Restaurant, Museum, Theater, Fitness-Club, Café, Schwimmbad, Fahrradwerkstatt, … – aufzuspüren.

Darüber hinaus können Geschäfte oder Kultureinrichtungen Smartphone-Nutzer zur Kundenbindung erreichen. Der Location Based Service Foursquare bietet dazu an, Besucher für ihren Besuch zu belohnen. Zum Beispiel wenn wir unseren verknüpften Kontakten durch das so genannte „Check-in“ über eine Location informieren. Die Foursquare Specials sind ein Belohnungssystem, mit dem Betreiber ihren guten Kunden Dankeschön sagen können: für den Besuch und für das Word of Mouth an ihre Kontakte.

Das Einchecken in eine Location erfolgt übrigens nicht automatisch ohne Eingriff des Nutzers.

5 Schritte zum Check-in (zum Beispiel):

  • Starten der installierten Smartphone App Foursquare
  • Klick auf die Umgebungs-Suche/li>
  • Aufruf der gewünschten Location/li>
  • Optionales Hinzufügen einer Nachricht oder eines Fotos sowie optionale Wahl, ob ein Post im persönlichen Facebook- oder Twitter-Profil erfolgen soll
  • Klick auf „Hier einchecken“

Zurück zum angesprochenen Foursquare Special. Als Incentives für gute Kunden stellt bietet Foursquare spezielle Aktionen zur Verfügung. So können Geschäfte oder Kultureinrichtungen Dankeschön sagen für:

  • den ersten Besuch mit Check-in – „Newbie Special“
  • jeden Besuch mit Check-in – „Check-in Special“
  • den 10. oder 15. Besuch mit Check-in – „Loyalty Special“
  • den sichtbaren Status als häufigster Kunde mit Check-in – „Mayor Special“

Zu diesem Thema habe ich die Session „Kings & Queens – Belohnung per Foursquare Specials“ angeboten. Das Impuls-Prezi dazu:

Falls Prezi nicht abrufbar gibt es hier im Slideshare-Profil das PDF Kings & Queens dazu

Dankeschön!

Ein Danke kann vielfältig ausfallen und sollte sehr an den jeweiligen Nutzern orientiert angeboten werden. Es muss nicht immer der Rabatt oder Gratis-Kaffee sein. Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen oder eine exklusive Serviceleistung können je nach Kundenstamm passender sein als ein finanzieller Vorteil.

foto simon bierwaldWichtig ist bei alldem, dass Kunden auf die Specials und das Check-in hingewiesen werden. Und zwar in der Location im nichtdigitalen Raum. Zum Beispiel durch Fensteraufkleber, Hinweise auf Speisekarten oder im Kassenbereich. Statt „nicht geschimpft ist gelobt“ brauchen wir einen Hinweis, dass unserem Lieblingsladen eine lobende Erwähnung etwas bedeutet.

Last but not least: Genauso wichtig sind die Mitarbeiter, die ein freigeschaltetes Special erkennen und wissen was zu tun ist. Tipps zur Kommunikation intern und extern liefert Foursquare auf den Business-Seiten.

Hinweis auf Teil 2 des Berichts
Hier ist Teil 1 des Berichts vom Foursquare Barcamp zuende. BaldHier folgt der nächste Teil:
4sqCamp ganz praktisch: Henne / Ei

Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu Foursquare – dies ist ein Fan-Post :)
Fotos: DoSchu; Simon Bierwald (weitere Fotos vom 4sqcamp auf Flickr); Illustrationen / Logo: 4sqcamp.de

Termine 2014 :: Digital :: Kommunikation :: Social :: Mobile

dandelion :: doschuWelche Veranstaltungen sind 2014 spannend für die berufliche Weiterentwicklung, für Erfahrungsaustausch mit Praktikern und für Informationen aus erster Hand? Eine Hilfestellung liefert meine persönliche Auswahl an Tagungen, Kongressen Konferenzen, Messen und Netzwerk-Veranstaltungen. Wie bekannt mit Hashtag soweit dieser kommuniziert wird. Seit letzter Woche aktualisiert, aber noch nicht angekündigt, was ich hiermit nachholen möchte.

Passend zum Fokus des Blogs und meinen beruflichen Steckenpferden betont die Auswahl Termine mit Themen rund um digitale Kommunikation, Social Media, Mobile Web, B2B und Online Marketing.

Erfahrungen aus erster Hand
Dazu weise ich gerne auf lokale Veranstaltungen und Netzwerke hin. Social Media Club, webgrrls, Webmontag, Digital Media Women, Twittwoch oder Mobile Monday bringen interessante Menschen und Erfahrungen auf Events zusammen – und besonders ins Gespräch. Barcamps und Coworking Spaces haben hohe Affinität zu neuen Entwicklungen und aufkommenden Themen – es lohnt sich der regelmäßige Blick auf deren Veranstaltungskalender.

micro bubble DSCNeben der angesprochenen Angabe des Hashtags zum Event gebe ich auch an, fall es eine Option für den persönlichen Austausch bei einem leckeren Milchkaffee gibt. Zu erkennen an der kleinen hellblauen Gesprächsblase, DoSchu inside.

Illustration Termine

Hier geht es zu der Übersicht Termine 2014 – vielleicht sehen wir uns ja bereits am kommenden Sonntag zum 8. Bloggertreffen / Social Media Club München?

Doris Schuppe
Fotos von DoSchu / DoSchu.Com

Umfrage: Content Marketing in B2B Unternehmen

B2B Social Media (Illustration)Wie nutzen Business-to-Business-orientierte Unternehmen das „Neuland“ Internet? Seit 2009 gibt die jährliche Studie B2B Online Monitor Antworten und Trends. Und braucht jetzt in der Erhebung wieder die Mithilfe von Unternehmen, ihre Erfahrungen und Einschätzungen.

2013 klärte uns die Studie über die Nutzung von Social Media und Mobile Internet durch B2B Unternehmen auf (siehe Bericht im Blog). Im nunmehr 5. Jahr führen das Beratungsunternehmen Die Firma GmbH und die Marktforscher von Consultic die Studie durch. Noch bis zum 17. Januar 2014 nimmt die Umfrageseite Antworten entgegen.

2014: B2B Online Monitor Kings of Content

B2B Online MonitorPassend zu dem im abgelaufenen Jahr viel diskutierten Topthema steht in der Befragung „Content Marketing“ im Fokus. So möchten die Studienverfasser u.a. folgenden Fragen auf den Grund gehen:

• Ist Content Marketing der Schlüssel zum attraktiven, digitalen Gesicht?
• Sind wir längst ‚Kings of Content‘?
• Oder meistern wir die Herausforderungen der digitalen Kommunikation weniger ‚königlich‘ als wir glauben?
(b2b-online-monitor.de)

Teilnehmer erhalten im Frühjahr 2014 eine kostenfreie, detaillierte Auswertung der Befragungsergebnisse. Zudem werden attraktive Preise verlost. Mitmachen bis 17.01.2014:
Befragung zum B2B Online Monitor 2014

Doris Schuppe
Illustration von DoSchu / DoSchu.Com, Logo B2B-Online-Monitor.de

Kalenderblatt Januar 2014

zitatEben war es noch Weihnachten, schon sind wir im Neuen Jahr. Wir füllen unsere Terminkalender mit neuen Terminen und Plänen – ob digital oder Papier. Mit der Terminübersicht 2014 im Bereich Termine der Website bin ich noch nicht fertig; ist noch in Arbeit.

Zitat KierkegaardLetztes Jahr stolperte ich in Berlin über einen guten Spruch auf einem Betonklotz:

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“.

Das verkürzte Zitat geht auf den Schriftsteller und Philosophen Søren Kierkegaard (1813-1855) aus Dänemark zurück:

„Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.“
Søren Kierkegaard

Vorwärts ins Neue

GlückskeksUnd so stürzen wir uns in die Zukunft, ins gerade angebrochene Jahr. Ich freue mich auf die Überraschungen, Neuerungen und Veränderungen. Gleichzeitig werde ich auch selber meinen Teil dazu beitragen, dass etwas Neues in diesem Jahr entsteht. Dazu zu gegebener Zeit mehr.

Damit uns gelingt, was wir uns vornehmen, möge uns der Spruch aus dem Glückskeks den Weg weisen. Oder wie ich es im Business Punk 03/2013 las:

Kill Dein Kaninchen!

Keine Angst, liebe Tierfreunde und Vegetarier, darum geht es: Wenn wir uns im Unternehmen oder am Arbeitsplatz einschüchtern lassen, wir uns Sorgen machen – dann fühlen wir es, das innere Kaninchen. Das uns auch von Wagnissen abhält… Die „Büroparole“ für mehr Zutrauen stammt von Buchautor und Spontaneitäts-Coach Ralf Schmitt, die er im Magazin erläutert:

„Kill dein inneres Kaninchen! Sag ja, lass Fehler zu und sei offen für den Moment. Denn nur wer sich traut zu scheitern, erreicht auch wirklich seine Ziele.“
Ralf Schmitt in Business Punk 03/2013

Auf geht’s!

Doris Schuppe
Illustration: Fotos von DoSchu / DoSchu.Com

Das war 2013, alles Gute für 2014

illustration new year 2014Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Das Jahr, in dem Bundeskanzlerin Merkel vom „Neuland“ Internet spricht. Vom Internet, das viele Menschen und Unternehmen bereits seit vielen Jahren entdecken, entwickeln und als digitale Lebensader nutzen. Ansporn zu meiner Blogserie Neuland-Lounge, die auch 2014 weiter laufen wird.

Digitale Jubiläen 2013

Zur Erinnerung zwei Jahrestage in 2013: Vor 35 Jahren war die erste Online-Mailbox via Telefonleitung erreichbar. Und vor 30 Jahren stellte IBM den Personal Computer XT vor, der das Arbeiten mit Computer enorm veränderte.

2013 feierte die Suchmaschine Google ihren 15. Geburtstag. Wen’s interessiert: Vor den Suchmaschinen arbeiteten wir Internet-Nutzer Link-Kataloge und Website-Empfehlungen durch. Oder wir probierten Linknamen aus und nutzten Bookmarks, um an interessante Quellen im Web zu kommen.

Auf 10 Jahre stößt 2013 das berufliche Online-Netzwerk Xing (ehemals openBC) an und ändert zum Jahresende den Claim zu „For a better working life“. Zum Jubiläum können Xing-Nutzer in einer persönlichen Infografik aufbereitete Statistiken zum eigenen Netzwerk abrufen.

2013 ist auch das Jahr, in dem die am meisten verbreitete Blog-Software WordPress ihren 10. Geburtstag feiert. Die Historie wird passend für die Kommunikation im Social Web in einer Infografik zur WordPress Geschichte zusammengefasst.

Der Blick zurück: 2013

Auf das Jahr blicken beliebte Internet- und Social Web-Plattformen in verschiedenster Form zurück:

Social Web ist Veränderung – auch 2014

Für das kommende Jahr zeichnen sich bereits einige Veränderungen im Online-Universum ab:

Nach der aktuellen Statistik der wertvollsten Internet-Unternehmen der Welt liegt Google auf Platz 2 der Liste nach Börsenwert nach Apple, aber auf Platz 1, wenn der Wertzuwachs betrachtet wird.

Für den Zweitplatzierten in punkto Wertzuwachs, Facebook, wird 2014 sicher eine Herausforderung. 2013 markiert nämlich das Jahr, in dem die führende Plattform für mobilen Nachrichtenaustausch Facebook von der Chat-Lösung WhatsApp überholt wurde. 400 Millionen aktive Nutzer im Monat meldet WhatsApp, die in den letzten vier Monaten allein 100 Millionen neue Teilnehmer gewann. Entsprechend stärkte beispielsweise der Microblogging-Dienst Twitter die Direktnachrichten-Funktion. Und ein beliebtes mobiles Foto-Netzwerk überraschte jüngst mit Instagram Direct.

Ohne Werbeanzeigen wird es bei Facebook für geschäftlich genutzte Seiten 2014 schwierig, Nutzer zu erreichen: „The best way to get your stuff seen if you’re a business is to pay for it,“ sagte ein Sprecher des Unternehmens im AdAge-Interview. Immerhin: Das eingesetzte Budget wird mit einem einmalig differenzierten Konsumenten-Targeting belohnt.

Je nach Zielgruppe fällt das größte soziale Netzwerk Facebook in der Gunst der Nutzer. Die Global Social Media Impact Study meldet, für 16-18-Jährige in Großbritannien und anderen EU-Staaten sei Facebook „dead and buried“. Im Trend liegen Dienste wie Instagram, Twitter, Snapchat und wie schon gelesen WhatsApp.

Auffällig ist dabei, dass die neuen Favoriten mobile Anwendungen sind, die nur einen geringen Funktionsumfang aufweisen. Smart und simple. Besonders Instagram, Snapchat oder WhatsApp brauchen keine großartige Anleitung. Fotos liegen bei Instagram und Snapchat im Fokus.

Alles Gute für 2014 wünsche ich!

Happy New Year

Doris Schuppe
Illustration: Foto von DoSchu / DoSchu.Com