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Sharing is Caring – im Social Web

Wir machen den Unterschied, die Nutzer/innen.

Herzstein - Sharing is CaringSocial Media werden inzwischen in weiten Strecken schon fast wie Fernsehen genutzt, da entgeht schon mal die Option der Steuerung. Nutzende betrachten sich als Opfer von Filterblasen– und Echokammer-Effekten(1), die jedoch auch durch das eigene Handeln geprägt werden. Schließlich notieren soziale Netzwerke wie Facebook was die Nutzer/innen interessiert und haben den Anspruch, ihnen vorwiegend die Infos anzuzeigen, die für sie von Belang zu sein scheinen.(2)

Auch wenn Interaktionen auf den mehr oder weniger öffentlichen Plattformen zurückgehen, Social Media ist nicht tot. Es verändert sich, wir verändern uns – was nach über 10 Jahren Facebook- oder Twitter-Geschichte, um die herausragenden Netzwerke der letzten Jahre zu nennen, nicht wirklich verwunderlich ist. Und ja, ich fasse Messenger-Anwendungen wie Facebook Messenger, Telegram, WhatsApp etc. ebenso zu Social Media wie die bekannten Social Networks. Wer über diese Kanäle kommuniziert ist Social Media-Nutzer/in – und enorm aktiv wie kreativ! weiterlesen

Quo vadis, Social Media 2017

illustration doschu herzDie jüngsten Diskussionen um den Einsatz von Social Media für die Präsidentenwahl in den USA zeigen: Findige Marketeers haben Wege gefunden, das größte Social Network Facebook für ihre Zwecke einzuspannen. Wohin entwickelt sich das digitale Marketing? Was zeigt das Kampagnen-Beispiel? Geht es im Social Web künftig nur noch um die geschickteste Manipulation?

Die erste Manipulation: Der Glaube, mit Facebook lassen sich Wahlen gewinnen. Ich frage mich gerade, ob schon jemand im Unternehmen folgende Ansage hört: „Frau Schmitz, Herr Müller, machen Sie mir eine Facebook-Kampagne, die so wirksam ist wie es alle von dem Trump-Wahlsieg erzählen!“ weiterlesen

Was lehrt uns Glittersport?

einhorn emojiAnfang November kündigte der bekannte Schokoladen-Fabrikant Ritter Sport eine Spezialvariante an: Einhornschokolade. Mit der Resonanz war das Unternehmen überfordert, jede Menge Rückmeldungen enttäuschter Schokolade-Fans zeigen: Hier ist was schief gelaufen.

Quadratisch. Magisch. Wut.

Was können wir aus dem Fallbeispiel lernen? weiterlesen

Facebook: mit Profil zur Seite

Aus der Social Media Q&A Mallorca

illustration Social Media Q&AEin Standard-Thema in Social Media-Workshops und daher kam in meiner jüngsten Social Media Q&A wieder die Frage: „Persönliches Facebook-Profil und eine Facebook-Seite sehen sich so ähnlich! Wann ist es eine Seite, wann doch eigentlich ein persönliches Profil? Und wozu das überhaupt?!“

Praktischerweise habe ich für die Erkennung gleich eine Faustregel parat: Personen auf Facebook haben Freunde (friends), Facebook-Seiten haben nur Fans. Ok, seit die Plattform diese Nutzer/innen nicht mehr „Fans“ nennt, sondern nur angibt wie häufig eine Seite mit gefällt mir (like) markiert wurde, stimmt die Regel nicht mehr haargenau. Sobald jedoch von xyz Freunden die Rede ist, handelt es sich um ein persönliches Profil.

Facebook Seite weiterlesen

Von Social Media und Komfortzonen

komfortzone pflanze in glasWer bereits lange in Digitalien unterwegs ist, kennt den Spruch: Ein Kalenderjahr entspricht der Entwicklung von mindestens vier Webjahren. Heute nagen die deutlich schnelllebigeren Social Media-Plattformen an eingerichteten Komfortzonen und Prozessen.

In Beratungen, Workshops oder Seminaren erhalte ich Einblick in die alltäglichen Herausforderungen von Social Media-Verantwortlichen. Deren interne Situation im Firmengehäuse bringt Gunnar Sohn in seinem Blog leider nur zu gut auf den Punkt: weiterlesen

Wir müssen reden – auch darüber

„Der Tod ist ein Arsch.“*

Digitaler Nachlass IllustrationSchrieb ein geschätzter Blogger und startete mit seinem Blogpost eine wunderbare Aktion für einen anderen Menschen im Social Web. An einem Montagmorgen im Juli dieses Jahres verschwand der sehr geschätzte Blogger Johannes Korten aus meiner Social Media-Timeline. Und ich begann über das „danach“ nachzudenken.

2008 sangen die Band Die Toten Hosen Leben ist tödlich. Und doch denke ich –wie wahrscheinlich viele andere– nur selten an das Ende meiner Tage. In diesem Lied singen die Hosen u.a. diese Zeilen:

„Die Zeit tropft an uns vorbei
Bis wir fragen was mal bleibt
Von den Spuren unserer Wege“
dietotenhosen.de/diskographie/musik/die-00er/2008/aller-stille

Was bleibt eines Tages? Anders als Generationen zuvor hinterlassen wir jede Menge Spuren auf unseren Wegen durch Digitalien. Je nach dem mehr oder weniger öffentliche Spuren. Darüber müssen wir reden. weiterlesen

Mehrsprachig posten auf Facebook-Seite

Frisch aus der Social Media Q&A Mallorca

illustration Social Media Q&AFür die mehrsprachige Kommunikation in touristischen Regionen ist es wichtig, Interessenten passend anzusprechen. In meiner Social Media Q&A-Session spielte das Posten auf Facebook daher auch eine wichtige Rolle.

Facebook bietet uns heute eine Fülle an Funktionen, die häufig unauffällig in die Plattform integriert werden. So entdeckte ich dieses Jahr mehr zufällig die Option, Updates in meiner Facebook-Seite in einer anderen Sprache zu posten – ohne die Targeting-Funktion zu nutzen.

Facebook Posts mehrsprachig weiterlesen

Mut statt Perfektion

DigitalienEiner der Gründe, warum Einzelselbständige oder Kommunikations-Verantwortliche vermeiden Social Media-Plattformen zu nutzen: „Ich habe Angst etwas falsch zu machen.“ Neuland betreten fällt vielen Menschen schwer. Klar, es kostet Zeit sich in digitale Medien einzufühlen. Es ist jedoch nicht nur dieser Anfangsaufwand, hier schwingt oft ein hoher Anspruch an sich selbst mit: „Wenn ich auf Facebook, Instagram oder Twitter aktiv werde, dann soll es perfekt sein.“ Und so sperren sie ihren Mut in den Käfig.

Ihr/Sie mögt/mögen es kaum glauben, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen. Perfektion habe ich in meinem Studium (Biologie/Informatik) selbstverständlich beigebracht bekommen. Die wirtschaftliche Perfektion lernte ich dann als Fachredakteurin in einer Agentur (herzlichen Dank, Ulf!): Die Abwägung, wann eine Dienstleistung perfekt im Rahmen des Budget und der Vorgaben ist. weiterlesen

Individuelle Checklisten für Social Media

Checklisten IllustrationIn 7 Schritten zur eigenen Checkliste • mit Infografik by DoSchu

Im Beitrag zum Umgang mit Ratschlägen empfahl ich, eigene Checklisten aus der Social Media-Literatur zu entwickeln. Hiermit lege ich eine Hilfestellung dazu nach. Quasi die Checkliste der Checklisten.

Interessant: meine Ironblogger-Kollegin Esther schrieb nahezu zeitgleich thematisch sehr passend in ihrem Blog:

„Manchmal ist es eben des Guten zu viel, zu viele How-tos zu lesen und goldenen Rat befolgen zu wollen. Deshalb habe ich ihr vorgeschlagen: Lass uns doch mal, um den Kopf frei zu kriegen, 99 Arten zusammentragen, wie man’s nicht macht.“
Quelle: Esther / edyssee.de

So ähnlich gehen viele an ihre ToDo-Listen für Social Media heran. Da kommen dann gerne Listen-Monster heraus, die es gilt für die eigenen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zu zähmen. weiterlesen

Beruflich und privat im Social Web

illustration doschu herzEine wichtige Diskussion aus Beratungen und Seminaren: Wie gehe ich mit der beruflichen und privaten Nutzung von Social Media um? „Auf Facebook bin ich ganz privat, Themen aus meinem Unternehmen vermeide ich.“ Eine wichtige Thematik für jede/n, die/der sich auch beruflich im Social Web bewegt.

Es gab in jeder der Seminargruppen an der Akademie der Bayerischen Presse oder in der Beratung dieses Thema. Spätestens wenn es darum geht, wie oder ob Menschen in der Belegschaft zu Markenbotschafter werden sollen. Genauso stoße ich immer wieder auf das Spannungsfeld Privat- und Berufsleben im Rahmen der Diskussionen um Coworking, Digital Nomads und der Zukunft der Arbeit. weiterlesen

R.I.P. Johannes, danke für #EinBuchFuerKai

R.I.P.Heute morgen suchte meine Social Media-Timeline in Bochum nach dem Blogger Johannes Korten. Er schrieb seinen letzten Post „Am Ende“. Ich bin sehr traurig. Der Mensch, der uns letztes Jahr zeigte, wie unfassbar einfach das Social Web Gutes vollbringen kann, ist nicht mehr unter uns.

Es ist für mich noch kaum zu fassen, dass wir keine Chance hatten, ihm das zurück zu geben, was Johannes Korten für den Buchautor Kai-Eric Fitzner tun konnte. Wie er uns und mit uns gezeigt hat, dass das Web Gutes tun kann.

Danke für #EinBuchFuerKai weiterlesen

Mach’s einfach – gut für Social Media

blogillustration - chalkart by Renato del Solar„Können Sie einen Social Media-Workshop in leicht zu verstehender Sprache halten?“, fragte jüngst eine Interessentin. Es ging um einen internes Seminar für deutschsprachige Mitarbeiter aus den europäischen Niederlassungen. Im Gespräch wurde mir klar, wie wichtig es ist über „einfache Sprache“ zu sprechen. (Und daran immer wieder zu denken.)

Guten Gewissens bejahte ich. Mein Social Media-Seminar für Mitarbeiter aus Osteuropa bei einem Institut wurde so positiv aufgenommen, dass die Teilnehmenden mir sogar Geschenke machten. Meine natürliche Art über Facebook, Instagram, Twitter, YouTube & Co. zu reden fällt auch in den Abschlussgesprächen meiner Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse immer wieder auf: „Sie erklären das so…, so verständlich. Und so anschaulich praktisch.“

Ok, eigentlich Kernelemente eines Seminars oder Workshop sollte man denken: Verständlich erklären. Anschaulich sein. Praktischen Nutzen aufzeigen. Schon im Studium hasste ich es, wenn sich ‚Experten‘ hinter ihren Fachwörtern verschanzten. weiterlesen