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Happy Camper: Ich mag Barcamps

Beitrag zur Blogparade über Barcamps

hach :: illustrationUnkonferenz klingt so negativ, dabei steckt nach meiner Erfahrung jede Menge Potenzial in dem unkonventionellen Event-Format namens Barcamp. Auch wenn viele zunächst an alkoholische Getränke denken: Hier findet Erfahrungs- und Wissensaustausch statt, und es werden die Themen in den so genannten Sessions vertieft, die die Teilnehmer tatsächlich interessieren.

Mein 1. Barcamp

Ich wollte wissen, wie lange Barcamps – oder trotz Deutsch wenig griffiger Unkonferenzen – im deutschsprachigen Raum veranstaltet wurden bis ich auf meinem ersten Camp dabei war. Im Herbst 2006 schwappte das Thema zu uns herüber, wie es Oliver Gassner in diesem heise.de-Artikel im Dezember 2006 beschrieb:Happy Campers: US-Import „Barcamp“ mausert sich zur Alternativkonferenz. Ich war so frei und habe mir eine Variation der damaligen Beitragsüberschrift als Titel erlaubt.DoSchu

Tatsächlich war ich recht früh auf meinem ersten Barcamp – nämlich August 2008 auf dem ersten (und irgendwie einmaligen) FrauenBarcamp in München. Das FollowUp zu meinem Impulsvortrag für die Session eLearning und Second Life (PDF) auf Wunsch der Teilnehmerinnen ist ein typisches Beispiel für Barcamps.

Damals war die virtuelle Welt Second Life nur wenigen bekannt; auf dem Barcamp traf ich mehr Frauen, die sich bereits mehr als nur kurz reingeschnuppert hatten als auf anderen Events. Andere waren sehr interessiert von unseren Erfahrungen und Einschätzungen zu lernen.

Barcamps: Nur noch mit Themen-Fokus?

Seit 2006 vollzog sich in Deutschland ähnlich der Entwicklung in den USA eine Aufspaltung der generischen Barcamps in themenspezifische Veranstaltungen wie CarCamp, FoodbloggerCamp, HealthcareCamp, KnowledgeCamp, stARTcamp (Kunst & Kultur), Streamcamp (Video Live-Streaming) oder auch dem Callcenter Barcamp. (Tipp: Hier gibt es eine optisch ansprechende Übersicht zu Barcamps in Deutschland, Österreich und der Schweiz.)

Dabei hoffe ich sehr, dass die „allgemeinen“ Barcamps wie das Barcamp Nürnberg, Isarcamp München oder Barcamp Ruhr langfristig bestehen bleiben: Sie helfen uns, über den Tellerrand zu schauen und Anregungen zu erhalten, die unerwartet sind und überraschen. Leider gehen viele potenzielle Teilnehmer an die Barcamps unter dem direkten Nutzenbetrachtung heran; nur im themenspezifischen Barcamp haben sie das Gefühl, ihre Zeit sinnvoll zu investieren.

Blogparade: Nutzen von Barcamps

Barcamp (Foto: DoSchu)Das Callcenter Barcamp findet am 5. September 2014 erstmalig in Köln statt und ruft im Vorfeld zur Blogparade: Nutzen von Barcamps auf.

Mit 3 Fragen möchten die Veranstalter Erfahrungen und Einschätzungen von Barcampern sammeln, die sie mit Unkonferenzen gemacht haben. Ihr könnt noch bis zum 30. August 2014 teilnehmen!

Welches Barcamp war für Dich das nützlichste?

Alle. Ausnahmslos jedes Barcamp, das ich besuchte, war „nützlich“ für mich, ein Ranking kann ich da nicht wirklich aufmachen. Einzig würde ich mein erstes Camp hervorheben, das insofern das nützlichste Barcamp war als es mich von diesem Veranstaltungsformat überzeugte: 1. FrauenBarcamp in München.

Das andere 1. Mal Barcamp, das ich rückblickend als sehr nützlich empfinde, ist das Geno-Barcamp 2011. Es zeigte mir anschaulich, wie das Unkonferenz-Format im Unternehmens-Kontext funktionieren kann.

Welche Session hat Dir bisher am meisten geholfen?

Auch diese Frage ist wieder recht knifflig! Gefühlt tue ich jetzt vielen Menschen, deren Session ich besuchte unrecht. Komme mir undankbar vor, sobald ich nun eine Session heraushebe. Na gut:

Sehr viel für mich herausgezogen habe ich auf dem Münchner Isarcamp 2014 in der Session von webgrrls-Kollegin Esther Debus: Nichtnutzlos kreativ im Team: Chindogu. Und diese Session ist ein Beleg, wie wichtig themen-unspezifische Barcamps sind: Auf welches Camp hätte diese Session „gepasst“, damit sie jemand mitmachen kann?

Auf welches Barcamp gehst Du als nächstes?

Das ist jetzt endlich eine leichFoto: DoSchute Frage: Mein nächstes Barcamp ist zwar kein reines Camp sondern ein Konferenzteil auf der Coworking Europe Conference in Lissabon. Ende November dieses Jahres diskutieren wir in Vorträgen, Workshops sowie im Barcamp-Teil neue Formen und Trends des Arbeitens, wie sie in Coworking Spaces erlebbar sind.

Ich freue mich auf bekannte Gesichter, das Netzwerken, den Wissensaustausch und die neuen Einblicke, die ich zu diesem Thema auf nur wenigen anderen Veranstaltungen bekommen könnte.

Doris Schuppe

Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

Auf Wolken betten: so vernetzt ist die „Customer Company“

cloud wolke illustrationNicht Technologie und Cloud, nein die Kunden rückte Salesforce auf der Customer Company Tour in München in den Mittelpunkt. Heute finden Kunden Alternativen zu einem Produkt oder einer Lösung mit einem Mausklick oder einer Google-Recherche. Vernetzung ist hier Trumpf, wie auch eine Studie des Cloud-Lösungsanbieters aufzeigt.

Im Frühjahr wird Salesforce das erste europäische Datencenter einweihen. Mit dieser Entwicklung hört der Lösungsanbieter auf seine Kunden Europa. In seiner Keynote skizzierte Joachim Schreiner, Senior Vice President EMEA Central bei Salesforce, die Eckdaten der Kundenrevolution, mit der Unternehmen heute agieren müssen: weiterlesen

5 Tipps und mehr zu Google+ Hangouts / Hangouts On Air

5 Tipps Google+ Hangout :: IllustrationJahresauftakt Social Media: In der zweiten Januarwoche diskutierte ein interessant besetztes Panel Sinn und Perspektiven von Google+ Hangouts. Und zwar online in einer Live-Webkonferenz, bei Google „Hangout On Air“ genannt. Hat viel Spass gemacht und jede Menge Informationen zum Thema zusammen gebracht.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatten Pia Kleine Wieskamp, zuständig für PR & Marketing bei Pearson Education, sowie Oliver Gassner, bekennender „Google Fan-Boy“ und Autor des Buchs „Professionell kommunizieren mit Google+“. Im Vorfeld ihres ersten Hangout On Air schildert Pia Kleine Wieskamp ihre Erfahrungen und Tipps in der Ankündigung zum Event. weiterlesen

Next-Generation Workforce: Vernetzung statt Hierarchie

Illustration Next Generation Workforce :: Foto: doctorkan / fotolia.comWer hätte das gedacht: „CEOs setzen auf mehr Offenheit und Transparenz in ihren Unternehmen“, so die IBM Global CEO Study 2012. Und es wird erwartet, dass sich die Bedeutung und Nutzung von Social Media in den Unternehmen in den nächsten 3-5 Jahren verdreifachen wird.

Für die fünfte Ausgabe der zweijährig erscheinenden Studie befragte IBM mehr als 1.700 CEOs in 60 Ländern aus 18 Branchen. Beruhigend und zutiefst menschlich finde ich, dass auch noch in 5 Jahren das persönliche Gespräch nicht von Social Media ersetzt worden ist: Nach der Befragung wird es zwar an Bedeutung verlieren, stehe jedoch weiterhin an erster Stelle, wenn es um die Kontaktpflege geht. weiterlesen

5 Antworten :: Social Media & Content Strategie

Social Media und Content Strategie :: Doris EichmeierAnregend wie medizinische Beipackzettel verbreiten einige Akteure „geschliffene“ Botschaften aus PR oder Marketing in sozialen Netzwerken. Wie entsteht geeigneter Content, der zu Unternehmen und Zielgruppe passt? “Eine Content-Strategie hilft, relevante und anspechende Inhalte zu entwickeln”, rät Doris Eichmeier.

Mit der Content-Strategin Doris Eichmeier sprach ich über 5 Aspekte die aufzeigen, wie wichtig und unterstützend das Thema „Content“ im Zusammenspiel mit dem unternehmerischen Engagement im Social Web ist. Gemeinsam organisieren wir übrigens im Social Media Club München Veranstaltungen zu aktuellen Themen aus dem Social Media-Umfeld.

:1: Doris, Content-Strategie ist für viele Kommunikatoren in Unternehmen ein neues Wort. Was gewinnen PR- und MarCom-Abteilungen damit?

Doris Eichmeier: Sie gewinnen routiniertere Abläufe in der Erstellung und Verbreitung ihrer Inhalte sowie, wenn es gut läuft, besseren Content. Es geht nicht zwingend um das Schaffen neuer Inhalte, sondern vielmehr um eine optimierte Organisation und Abstimmung von Prozessen. Denn mittlerweile haben Kommunikationsabteilungen der Unternehmen dermaßen viele Kanäle zu füllen, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

„Erfolgreiche Unternehmen gewichten Kommunikations- und Content-Strukturen zu gleichen Teilen und entwickeln eine Content-Kommunikations-Struktur.“
Doris Eichmeier

:2: Worin besteht denn der Unterschied zwischen einer Kommunikationsstrategie und einer Content-Strategie? Das klingt recht ähnlich.

Doris Eichmeier: Das ist genau der Punkt: Die beiden gehören zusammen wie Geschwister! Nur war die Content-Strategie bisher das vernachlässigte Kind, während die Kommunikationsstrategie der Superstar war – munter wurden Facebook-Seiten eröffnet, Blogs, Twitterkanäle, Flickr-Accounts und so weiter und so fort. weiterlesen

Deutschland sucht den B2B Superstar: Voting für B2B Dialog Marketing Award

Illustration :: B2B Dialog Marketing Award 2011Nach der Premiere 2010 werden auch dieses Jahr Unternehmen gesucht, die sich 2011 mit ihrer Dialogmarketing-Kampagne in der Business-to-Business Kommunikation hervorgetan haben. Gestern nachmittag stellten sich die ausgewählten 10 Kandidaten im media-TREFF Webinar den 180 Teilnehmern vor und gaben damit den Startschuss für das Online-Vorting.

In die finale Bewertung der teilnehmenden Kampagnen fließen sowohl die Abstimmungsergebnisse aus dem Webinar als auch das Voting über die Website mit ein. weiterlesen

Vertrauen ist gut. Transparenz ist besser – Warum Corporate Transparency ein wichtiges Thema ist

WoGi / Fotolia - IllustrationBei Kaufentscheidungen – sei es B2B oder B2C – sind sowohl das Vertrauen in den Lieferanten/Hersteller als auch das Gefühl, ausreichend informiert zu sein, wichtige Kriterien. Wie wird dieses Vertrauen aufgebaut? „Je transparenter ein Unternehmen ist, desto vertrauenswürdiger ist es“ erklärten 82 Prozent der befragten Studierenden jüngst in einer Pilotstudie (Uni Mainz; PDF). „Corporate Transparency“ ist die Strategie, die zumindest als Thema (und leider oft in Form von Skandalen) die Chef-Etagen der Unternehmen beschäftigt. weiterlesen

Markenführung in B2B

Karsten Kilian im Media-Treff InterviewIm mediaTreff-Interview spricht Markenberater Karsten Kilian (Markenlexikon.com) über B2B Marken und deren Besonderheiten in der Unternehmens- und Vertriebs-Kommunikation. Das Interview ist sehr interessant auch in Hinblick auf Social Media-Aktivitäten von B2B Unternehmen.

Kilian arbeitet als Unterschied der Markenführung in B2B versus B2C heraus, dass es für Unternehmen „wesentlich schwieriger ist: Weil sie sehr viele Mitarbeiter haben, die sie im Sinne der Marke agieren lassen müssen. weiterlesen

Social Media und B2B – ein starkes Team

illustrationIn einer Studie sehen 83 Prozent befragter deutscher Unternehmen den Einsatz von Social Media im B2B-Marketing bis 2012 als wichtig für ihre Branche an. Aufgrund ihrer Arbeitsweise sind B2B-Unternehmen eigentlich bestens vorbereitet, die vielfältigen Möglichkeiten des Social Web nutzbringend einzusetzen. weiterlesen