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Dialemma: Medienkompetenz, digitale Kompetenzen

Dialemma - Dilemma DialogWillkommen 2017! Wie diskutieren wir über neue Medien und digitale Möglichkeiten, wenn es um die so genannte Medienkompetenz eher bescheiden bestellt ist? Ein Dialemma!

Ein Dialemma – das ist mein Versprecher im Seminar, der viele Situationen trefflich beschreibt. Im Blogbeitrag Das Dialemma startete ich meine Dialemma-Liste mit den folgenden Phänomenen:

  • Silo-Denken im Unternehmen
  • Authentizität
  • Diskutieren
  • Fake-Profile
  • Neuland & mangelnde Fehlerkultur

In diesem Beitrag kommt Medienkompetenz / digitale Kompetenzen dazu. weiterlesen

Beruflich und privat im Social Web

illustration doschu herzEine wichtige Diskussion aus Beratungen und Seminaren: Wie gehe ich mit der beruflichen und privaten Nutzung von Social Media um? „Auf Facebook bin ich ganz privat, Themen aus meinem Unternehmen vermeide ich.“ Eine wichtige Thematik für jede/n, die/der sich auch beruflich im Social Web bewegt.

Es gab in jeder der Seminargruppen an der Akademie der Bayerischen Presse oder in der Beratung dieses Thema. Spätestens wenn es darum geht, wie oder ob Menschen in der Belegschaft zu Markenbotschafter werden sollen. Genauso stoße ich immer wieder auf das Spannungsfeld Privat- und Berufsleben im Rahmen der Diskussionen um Coworking, Digital Nomads und der Zukunft der Arbeit. weiterlesen

Neue Horizonte

Foto: DoSchuNun ist es fast vollbracht: Das Büro ist in den Coworking Space combinat 56 umgezogen; privat zieht es mich weiter südlich. Internet und Social Web machen neue Formen des Arbeitens möglich. Wie häufig hatte ich Termine beim Kunden in letzter Zeit? Bis auf einen regelmäßigen Auftrag mit vor-Ort-Einsatz liefen viele Arbeiten digital. Oder konzentriert an Tages-Workshops. Das Arbeiten aus dem europäischen Ausland ist problemlos möglich – also auf geht’s.

In Kürze lebe ich also in Spanien. Und zwar auf einer Insel im Mittelmeer. Richtig geraten: Mallorca, die Große der balearischen Inseln.

Die Liebe zum Motorradfahren spülte mich zusammen mit meinem Mann vor einiger Zeit erstmalig ans dortige Ufer. In der Gebirgskette in Mallorcas Norden – Tramuntana – lässt es sich vorzüglich und abwechslungsreich Kurven fahren und Ausblicke genießen. Wenn es Johannes von Mallorquin Bikes nach vielen Jahren noch nicht satt hat, werde ich auch lange Spass dran haben. Zudem sind die Pyrenäen nur eine Fährverbindung entfernt, die sowieso schon länger erfahren werden wollen.i love my job Foto: DoSchu

Digitalien macht es möglich

Als Selbständige stellte ich auf Mallorca fest: Eine schön gelegene Finca glänzt selten mit Internet und Mobilfunk-Empfang. Und das ist auch in Ordnung, schließlich wollen wir uns ja entspannen, mal loslassen.

Es hilft jedoch gerade selbständig Tätigen im Urlaub, mit dosierten Arbeitseinsätzen die Ferienzeit zu verlängern. In vielen Berufen sind ein Mobilfunkgerät und ein Laptop plus Internetzugang ausreichend, um dem Broterwerb nachzugehen. Dazu kommt: Leistungsfähige Laptops werden immer leichter und portabler.

Naheliegend für mich als Coworkerin & Networkerin sah ich gleich mehr als nur den Wechsel des Wohnorts. So skizzierte ich letztes Jahr im Juli die Idee eines Coworking & Meeting Space auf Mallorca – mitten in einem der vielfältigsten Finca-Feriengebiete. Und seitdem arbeiten wir konsequent an der Umsetzung und dem Experiment Coworking im Feriengebiet.

Die Digitale Nomaden Konferenz DNX letzten Samstag in Berlin zeigte uns, dass wir richtig liegen: Es gibt jede Menge Interesse an neuen Formen der Arbeitsplatz-Gestaltung verknüpft mit einer gehörigen Portion Reiselust.

Meeting mit Freizeit-Kick

Möwe / Mallorca Foto: DoSchuAuf Mallorca fiel unsere Wahl unter anderem, da dort viele Deutsche leben, denen ein gewisses „Kollegen“-Netzwerk beim Arbeiten in der Cloud gelegen kommen wird.

Diese so genannten „Residents“, Autoren, Entwickler oder andere digital Werktätigen können als Tages-, Wochen- oder Monats-Coworker per Anschluss an Digitalien im Coworking Space tätig sein. Ihre Freizeit verbringen sie auf ihrer Finca oder als Urlaubsgast beispielsweise mit ihrer Familie im Feriendomizil.

Schon lange werden Schulungen, Trainings oder Workshops mit Freizeit-Aktivitäten verknüpft. Warum nicht auf Mallorca, wo Teilnehmer zu moderaten Kosten anreisen und untergebracht werden können? Dort geben Meer, Klima und mediterrane Speisen dann gleich die Belohnung für das intensive Erarbeiten von Wissen oder Strategien.

Auf bald: Rayaworx Coworking & Meeting Space

Foto: DoSchu
Es bleibt also einiges beim Alten (da freu ich mich sehr für das Vertrauen zur weiteren Zusammenarbeit), aber auch jede Menge neue Horizonte eröffnen sich. Der geplante Coworking & Meeting Space wird im schönen Santanyí im Südosten Mallorcas angesiedelt, das viele schon von Marktbesuchen kennen. Oder vom nahegelegenen Naturschutzgebiet Mondragó.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Sina Brübach-Schlickum / combinat56, Pamela Kelbch / allynet sowie Christian Cordes / Schiller 40, die mir mit ihren Erfahrungen aus ihren Coworking Spaces sehr weitergeholfen haben!

Über diese Kanäle kommunizieren wir das künftige Angebot auf Mallorca – feel free to follow:

PS: Auch telefonisch ist Europa enorm zusammengewachsen. Für DoSchu.Com wird es eine Münchner Telefonnummer geben, unter der ich europaweit erreichbar bin. Näheres folgt in Kürze per Mail oder unter Kontakt.

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / 2go2-mallorca.eu

Der Arbeitsplatz der Zukunft aus diversen Perspektiven

Illustration Arbeitsplatz ZukunftJede Menge Resonanz auf den Aufruf zur Blogparade des Blogs zu CeBIT in Hannover (10. bis 11. März 2014)! Die „Zukunft der Arbeit“ hat jede Menge Facetten: wie Veränderungen an Arbeitsplätzen vollzogen wurden, was in Bewegung ist, was noch zur Diskussion steht.

Bereits letzte Woche erschien mein Beitrag Büro war gestern: Digitalien liegt überall.

Storify Arbeitsplatz der Zukunft

Aus der Vielzahl der teilnehmenden Beiträge habe ich eine kleine Favoriten-Sammlung auf Storify zusammengestellt.

CeBIT Blogparade Tweet

Büro war gestern: Digitalien liegt überall

Arbeitsplatz illustrationIm Vorfeld der CeBIT ruft eine Blogparade auf, Gedanken zum Arbeitsplatz der Zukunft auszutauschen. Da ich mir diesen Arbeitsplatz zum großen Teil schon heute eingerichtet habe, Vorträge zum mobilen Arbeiten unterwegs halte und aktive Coworking-Nutzerin bin, nehme ich gerne teil.

Aus dem Aufruf Blogparade zum Arbeitsplatz der Zukunft:

„Wir möchten gerne eure Erfahrungen zum Thema Home Office lesen und starten daher eine Blogparade zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“. Wer von euch arbeitet vollständig oder auch teilweise von Zuhause? Welche mobilen Lösungen und Enterprise 2.0-Anwendungen setzt ihr dafür ein? Wie habt ihr euren Arbeitgeber überzeugt? Was gefällt euch besonders am Home Office? Was sind die Probleme beim entfernten Arbeiten? Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft für euch aus?“

Im Büro der Wissensarbeiter

Den Arbeitsplatz gibt es nicht – wir haben alle unterschiedliche Berufe und persönliche Arbeitsstile. Als so genannte Wissensarbeiterin unterscheidet sich meine Arbeitswelt von vielen anderen Menschen. Beispielsweise wenn sie Lebensmittel oder Produkte erzeugen, wenn sie sich im medizinischen Bereich um verspannte Rücken, Hygiene oder Patienten kümmern. Dabei macht die digitale Durchdringung unserer Gesellschaft auch vor diesen Berufen nicht halt. In der industriell geprägten Landwirtschaft spielen Computer eine große Rolle. In der Patientenbetreuung sind digitale Medien Teil des Arbeitsalltags und bieten Ergänzungen in Nachsorge oder Prophylaxe.

Workspace CloudworkerEingangs schrieb ich, dass ich meinen Arbeitsplatz der Zukunft „zum großen Teil“ bereits eingerichtet habe. Wieso das, obwohl ich doch zu den Selbständigen gehöre, die sich ihren Wirkungsort selbst wählen? Nun, was gerne aus dem Blickfeld gerät, dass wir Selbständigen selten für uns allein arbeiten, sondern Kunden haben und mit anderen Menschen in Projekten zusammenarbeiten.

Mobil & flexibel

Mein Arbeitsplatz ist tatsächlich sehr mobil und flexibel. Zum Teil arbeite ich im Büro, das in meiner Wohnung liegt. Besonders an Tagen mit vielen Telefonaten. Im Coworking Space freue ich mich, meinen Laptop neben Kollegen und neuen Kontakten aufzuklappen.

Dazu gibt es Besprechungen, Workshops und gemeinsame Flipchart-Sessions mit Auftraggebern, für die Meetings von Angesicht zu Angesicht am besten funktionieren. Mit einigen vertrauten Kunden funktioniert die Zusammenarbeit auch per „Cloud“ – also Skype, WebEx, GoToMeeting oder Google+ Hangouts. Oder per Cloud-Anwendungen wie Trello für das Projektmanagement oder Google Docs zum gemeinsamen Bearbeiten von Konzepten oder Tabellenkalkulationen.

Neben Laptop ist auch das Smartphone ein wesentliches Element des flexiblen Arbeitens. Inzwischen werden unsere mobilen Begleiter immer mehr zum mobilen Büro, meldete Anfang Februar der Verband Bitkom. Arbeitgeber stellen der repräsentativen Studie zufolge jedem fünften Mitarbeiter ein Smartphone zur Verfügung. Dazu greifen 40 Prozent der Arbeitnehmer zumindest gelegentlich auf ihr eigenes Gerät für die Arbeit zurück.

2009 in Vorbereitung meiner neuerlichen Selbständigkeit hielt ich Ausschau mach dem Platz meines künftigen Wirkens. Eine Bürogemeinschaft war mir zu eng, neue Formen wie das Coworking erblühten in Deutschland noch recht vereinzelt zum Beispiel in Berlin. In München dagegen war es vielen Interessierten aufgrund der hohen Immobilienpreise ein zu großes Wagnis, flexible Schreibtischplätze statt fester Büros zu vermieten.

Coworking auf dem Weg zu neuen Arbeitswelten

Entsprechend formierten wir uns als Abnehmer-Gemeinschaft. Im Café mit W-Lan nebst Latte macchiato gründeten wir die Coworker-Gemeinschaft, die ein festes Abnahmevolumen von Arbeitsplatzbuchungen garantieren wollte, um das Risiko zu minimieren. In die dritte Überarbeitung unserer Vereinssatzung platzte die Ankündigung, in Westschwabing traut sich eine Frau, das Unmögliche wahr zu machen: Im Mai 2010 eröffnete das combinat56, der erste Coworking Space in München.

Dazu gesellten sich weitere Coworking-Angebote wie allyNet in der Münchner Bayerstraße oder Raumsucht nahe der Theresienwiese. Das Neben- und Miteinander von Freelancern, Mitarbeitern aus Firmen, Startups, Berufsanfänger und „alten Hasen“ gefällt mir.

Die Flexibilität wird sicher neue Optionen für die Arbeitsplatzgestaltung aufstoßen. Wir stehen hier noch am Anfang. „Büro war gestern: Digitalien liegt überall“ – damit habe ich mich auch für eine interaktive Session auf der re:publica 2014 beworben. Bin gespannt, ob das Thema angenommen wird.

Doris Schuppe

PS: In meinem Blog auf WordPress.com geht es für Interessierte übrigens fokussierter um die Zukunft der Arbeit: Auf dem Weg zur neuen Arbeit

Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

Studie: Work-Life-Balance und Abeitgeberattraktivität

fauchende KatzeUnternehmen und Recruiter wollen die interessantesten Mitarbeiter gewinnen. Dazu müssen sie als attraktiver Arbeitgeber glänzen. Diese Wahrnehmung wird von 4 Faktoren bestimmt, darunter auch die Work-Life-Balance. Jedoch sollten Unternehmen lieber darauf verzichten, diese mit trennender Begrifflichkeit hier ‚Work‘ da ‚Life‘ zu kommunizieren, rät eine Studie.

„Arbeitszeit ist Lebenszeit“ erinnerte uns letztes Jahr der Philosoph und Chefredakteur des Maganzins Hohe Luft Thomas Vašek zur Veröffentlichung seines Buchs Work Life Bullshit.

Dass das Leben nicht erst am Feierabend beginnt – nun ich denke dazu haben viele Social Media-Anwendungen und die Verbreitung von Smartphones beigetragen. Wobei weiterhin richtig bleibt: Nicht jeder beruflichen Situation wohnt der Freiheitsgrad inne, diese tatsächlich zu mehr Lebensqualität entwickeln zu können.

Ergebnisse & Handlungsempfehlungen

Aber zurück zur Studie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Studienleiter Prof. Dr. Oliver Gansser empfiehlt:

„Objektiv betrachtet sollten Unternehmen, die ihre Attraktivität als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit steigern möchten, das Thema Work-Life-Balance also eher nicht in den Vordergrund stellen. Es könnte suggerieren, dass sich die Arbeitnehmer von der Arbeit im Unternehmen in ihrer Freizeit erholen müssen.“
Oliver Gansser / FOM Aktuelles

4 Faktoren für die Arbeitgeber-Attraktivität

Welche Erkenntnisse legen diese Einschätzung nahe? Die Studie an der FOM in München untersuchte die Arbeitgeber-Attraktivität der acht größten Arbeitgeber in München und Umgebung. Befragt wurden 141 Männer und 223 Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren.

Die Attraktivität eines Arbeitgebers hängt gemäß Studienergebnis von diesen vier Faktoren ab:

  • Reputation eines Unternehmens: „Die Reputation hat einen starken positiven Einfluss auf die Identifikation mit einem Wunscharbeitgeber, die durch Erwartungen an diesen dargestellt wird.“
  • Arbeitsinhalte: „Der Arbeitsinhalt wirkt auf den Menschen intrinsisch motivierend.“
  • Unternehmenskultur: „Ein potenzieller Arbeitnehmer legt sich nur dann auf ein Unternehmen fest, wenn dieser sich mit der Kultur und den Wertevorstellungen des Unternehmens identifizieren kann.“
  • Materielle Aspekte: Das Anreizsystem ist lange überholt, siehe beispielsweise Handelsblatt-Beitrag von 2012: Ein hohes Gehalt ist nur die halbe Miete

Alle diese vier Faktoren wirken insgesamt auf die Attraktivität eines Arbeitgebers. Die beiden erstgenannten – Unternehmens-Reputation und Arbeitsinhalte – wirken laut Studie jedoch wesentlich stärker auf die Attraktivität als die Faktoren Unternehmenskultur oder materielle Aspekte. Dazu hebt die Studie hervor:

„Bemerkenswert ist der signifikant negative Einfluss von Work-Life-Balance (…) Dies zeigt, dass die Auskunftspersonen eine zu positive Ausprägung der Kriterien zu Work-Life-Balance als eher negativ bezüglich der Gesamtbewertung zur Arbeitgeberattraktivität sehen.“

Die Studie gibt gleich konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen mit:

Warnung vor diesem Effekt in der Kommunikation…

„Work-Life-Balance sollte eher nicht mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, da dies suggerieren könnte, dass sich die Arbeitnehmer von der Arbeit im Unternehmen in ihrer Freizeit erholen müssen. Diese Einstellung wirkt sich negativ auf die Bewertung der Arbeitgeberattraktivität aus.“

…und Empfehlung zur Image-Pflege:

„Aufgrund der Daten der vorliegenden Studie und der signifikanten Ergebnisse, sollten Unternehmen, die ihr Image als Arbeitgeber verbessern wollen, vorwiegend die Faktoren Unternehmensreputation und Arbeitsinhalte stärken.“

Storytelling in der Kommunikation statt Abschreckung

Viel zu tun – denn gerade der Begriff Work-Life-Balance ist inzwischen nicht nur Standard in Seminarangeboten sondern auch auf Unternehmens-Seiten im Karriere-Bereich zahlreich vertreten. Ein Grund mehr dieses Schlagwort in der Kommunikation durch authentisches Storytelling abzulösen.

Erfahrungsberichte von Mitarbeitern erzählen Besuchern der Website oder Fans der Facebook Seite mehr über das Unternehmen: Sie gewähren Einblick in die von der Studie als wichtig herausgestellten Arbeitsinhalte. Und sie legen Zeugnis ab über die Unternehmenskultur.

Diese Stories gehören nicht erst seit dieser Studie auf den Themenzettel der Content-Strategie für Unternehmen. Nicht zu vergessen: Neben den Inhalten für die öffentliche Kommunikation genauso an die interne Kommunikation denken.

Messung der Arbeitgeberattraktivität: Eine empirische Studie (PDF)

Doris Schuppe
Foto: DoSchu / DoSchu.Com
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu den genannten Marken / Unternehmen.

Kalenderblatt Januar 2014

zitatEben war es noch Weihnachten, schon sind wir im Neuen Jahr. Wir füllen unsere Terminkalender mit neuen Terminen und Plänen – ob digital oder Papier. Mit der Terminübersicht 2014 im Bereich Termine der Website bin ich noch nicht fertig; ist noch in Arbeit.

Zitat KierkegaardLetztes Jahr stolperte ich in Berlin über einen guten Spruch auf einem Betonklotz:

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“.

Das verkürzte Zitat geht auf den Schriftsteller und Philosophen Søren Kierkegaard (1813-1855) aus Dänemark zurück:

„Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.“
Søren Kierkegaard

Vorwärts ins Neue

GlückskeksUnd so stürzen wir uns in die Zukunft, ins gerade angebrochene Jahr. Ich freue mich auf die Überraschungen, Neuerungen und Veränderungen. Gleichzeitig werde ich auch selber meinen Teil dazu beitragen, dass etwas Neues in diesem Jahr entsteht. Dazu zu gegebener Zeit mehr.

Damit uns gelingt, was wir uns vornehmen, möge uns der Spruch aus dem Glückskeks den Weg weisen. Oder wie ich es im Business Punk 03/2013 las:

Kill Dein Kaninchen!

Keine Angst, liebe Tierfreunde und Vegetarier, darum geht es: Wenn wir uns im Unternehmen oder am Arbeitsplatz einschüchtern lassen, wir uns Sorgen machen – dann fühlen wir es, das innere Kaninchen. Das uns auch von Wagnissen abhält… Die „Büroparole“ für mehr Zutrauen stammt von Buchautor und Spontaneitäts-Coach Ralf Schmitt, die er im Magazin erläutert:

„Kill dein inneres Kaninchen! Sag ja, lass Fehler zu und sei offen für den Moment. Denn nur wer sich traut zu scheitern, erreicht auch wirklich seine Ziele.“
Ralf Schmitt in Business Punk 03/2013

Auf geht’s!

Doris Schuppe
Illustration: Fotos von DoSchu / DoSchu.Com

Generation Y oder Millennials zum Kennenlernen

Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.comZunehmend werden sie Mitarbeiter und Kollegen: die so genannte Generation Y. Welche Einstellungen prägen sie und was bedeutet das für Unternehmen? Das analysiert Technomar mit „Fit 4 Generation Y“. Passend dazu liefert eine zweite Studie detaillierte Analysen und Handlungsempfehlungen für den genossenschaftlichen Finanzsektor. Eine prima Basis für die Strategieentwicklung in anderen Industriefeldern.

Share ist das Mantra

Eine im Sommer veröffentlichte Studie von Technomar befasst sich detailliert mit den Interessen der so genannten Generation Y und deren Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Zu der betrachteten Altersgruppe zählen alle, die aktuell jünger als 35 Jahre sind. Zur Einordnung die wesentlichen Gruppen unserer Arbeitsgesellschaft: weiterlesen

Von Mensch zu Mensch: Weiterbildung für Freelancer im Coworking Space

From Coworker to Coworker (Foto: fabervisum / istockphoto.com)Mehr und mehr Freelancer nutzen Coworking Spaces, um fachlich up-to-date zu sein. Auf der Coworking Europe Conference in Paris brachte ich im Rahmen der Unkonferenz am zweiten Tag das Thema Wissensaustausch von Coworker zu Coworker in die Diskussion ein. Denn Coworking Spaces kommt hier eine interessante Bedeutung zu. Das bestätigt auch eine aktuelle Coworking-Befragung.

Zum Auftakt der Coworking Europe Conference in Paris zeigte Carsten Foertsch / Deskmag die ersten Ergebnisse der 3. Global Coworking Survey. 2007 Coworker beteiligten sich an der Online-Umfrage im Oktober / November 2012. weiterlesen

5 Antworten :: Social Media & Coworking

5 Antworten Social Media & Coworking :: illustrationEine neue Arbeitsform erobert die Arbeitswelt: Coworking. Der Begriff und die Idee greifen weiter als Arbeiten oder Zusammenarbeiten. „Coworking“ steht über Arbeiten hinaus für Vernetzung, Kooperation, Empfehlung, Teilen von Wissen und Erfahrungen. Charakterzüge, die wir genauso dem „Social Web“ zuschreiben. Gründerin des ersten Münchner Coworking Space Dr. Sina Brübach-Schlickum kennt und nutzt die Parallelen für ihr innovatives Angebot.

Schon oft sprach ich mit Sina Brübach-Schlickum an der Kaffeemaschine (wichtig!) des Combinat 56 über Coworking. Jetzt haben wir ein Gespräch über Social Media & Coworking als Interview festgehalten. weiterlesen

Arbeiten im Anywhere Office – so mobil wird die Arbeitswelt 2013

Anywhere Office (Illustration)Technologien verändern seit jeher unsere Art zu Arbeiten. Immer leistungsfähigere Endgeräte ermöglichen eine Flexibilität in der Arbeitswelt, die als „Nebeneffekt“ auch Probleme wie Verkehrschaos, Luftverschmutzung oder Verkehrsunfälle positiv beeinflusst.

Schon jetzt ist in vielen Berufen der Ort, an dem die Arbeitsleistung der Mitarbeiter erbracht wird, nicht mehr an ein Firmengebäude gebunden. Und so wird die Arbeitswelt zunehmend mobil: Laut Studien arbeitet 2013 die Hälfte der Werktätigen in Westeuropa remote. weiterlesen

Neue Formen der Arbeitswelt: CoWorking

Coworking Ilustration :: Postkarte combinat56Einen kurzen Erfahrungsbericht vom Schnuppertag im CoWorking Space „Combinat 56“ im Münchner Stadtteil Westschwabing nebst Hintergrundinfos zum Thema Coworking habe ich hier notiert:

@ CoWorking Space „Combinat 56“ :: Review

(Beitrag vom 5. Mai 2010 aus meinem Blog auf der Blogplattform Posterous, die April 2013 eingestellt wird)

Dienstag wurde der Arbeitsplatz im Einzelplatzbüro gegen einen Schreibtisch im CoWorking Space getauscht! Es ging zum Schnuppertag ins „Combinat 56“ im Münchner Stadtteil Westschwabing. weiterlesen