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Blau Weiss: Farben für Social Media

Blogparade Ironblogger München im April 2017

Himmel blau weiss„Weiß-Blau / Blau-Weiß“ lautet das Thema der Blogparade, das die Ironblogger-Gruppe München ausgerufen hat. Ich habe mich für die Blau-Weiß-Variation entschieden, denn ich denke bei diesem Mix an Himmelsfarben. Und der ist für mich mehr Blau mit vielleicht etwas Weiß.

Was hat das Himmelsblau mit Social Media zu tun? Zum Beispiel mit den Logos! Ich habe mich sehr gefreut, im Social Web so viele blau-weiße Logos anzutreffen: Facebook, LinkedIn, Twitter, Vimeo, WordPress… Ich mag die Farbkombination, und daher ist auch mein Blog in diesen Farben gestaltet. weiterlesen

Gesprochener Dialog – zeitversetzt

Dialog MobilWer entscheidet, wie Kund/inn/en Kontakt zum Unternehmen aufnehmen? Richtig, die Kund/inn/en sind es, sie wählen die Kanäle, die ihnen am naheliegendsten erscheinen. Das ist nicht unbedingt der Kanal, auf dem eine Firma stark ist. Willkommen in der Social Media-Kommunikation.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade Messenger & Co. – wie kommunizieren Unternehmen in Zukunft mit Kunden und Followern. Bis zum 15. September werden weitere Beiträge zur facettenreichen Fragestellung angenommen. Die Blogparade traf genau eine Rohfassung für einen neuen Blogbeitrag, den ich jetzt als Beitrag abrundend veröffentliche. weiterlesen

Webseidank, was hat das Web je für mich getan?

Illustration webseiddankWebseidank kann ich jetzt remote von Mallorca aus arbeiten. Lustig: als meine Leidenschaft für Computer und Online erwachte, reiste ich durch den Draht. Jetzt ist es irgendwie umgekehrt.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade: „Was hat das Web Dir Gutes gebracht? #webseidank“. Wer ebenfalls daran teilnehmen mag, schreibt einen Beitrag bis zum 31. August 2016 und verlinkt den Aufruf zur Blogparade. weiterlesen

Wie mit Kritik in Social Media umgehen

DON'T PANIC - illustrationGerade endete die Blogparade #Kritikprofis. Als Thema weit gefasst kamen so viele Tipps für Social Media aber auch für Vorträge oder Workshops zusammen. Aus den gemeldeten Beiträgen wähle ich hier jene aus, die für Social Media relevant sind.

Den kuratierten Beiträgen der Blogparade #Kritikprofis habe ich in meinem Storify zwei weitere Elemente hinzugefügt. Damit möchte ich das Thema um ältere, gleichwohl weiterhin gültige Beiträge abrunden: Diese sind empfehlenswert für die Beschäftigung mit dem Themengebiet Umgang mit Kritik im Social Web. weiterlesen

Blog oder nicht Blog – ist das eine Frage?

illustration-blog-facebook-linkedinGerade läuft eine von Meike Leopold gestartete Blogparade – Erfolgreich Bloggen ohne eigenes Blog? Über allen skizzierten Fragestellungen der Ankündigung schwebt auf den Punkt gebracht: to blog or not to blog – frei nach Shakespeare. Hier meine 1.001 Worte dazu.

Wer ebenfalls an der Blogparade teilnehmen möchte: Einfach den oben verlinkten Aufruf in Meikes Blog durchlesen und einen eigenen Beitrag dazu verfassen (Blog, Facebook, Linkein, Medium,… siehe unten). In Deinem Blogartikel verlinkst Du Meikes Aufruf. Und am besten hinterlässt Du den Link zu Deinem Beitrag als Kommentar in ihrem Blog. Die Blogparade Läuft noch bis 15. Februar 2016 und hat den Hashtag #bloggenohneblog. weiterlesen

Zugvogel? Eher so Social Media-Schwarm…

Blogbeitrag #zugvogelDa fragt Klaus Eck im Blog PR-Blogger „Wer ist Ihr digitaler Zugvogel“ und sofort melden sich in mir sowohl die Digital Consulting-Frau als auch die Biologin zu Wort. Lieber Klaus, ich nehme die Biologin erst mal beiseite und widme mich den Fragen Deiner #Zugvogel Blogparade.

  • Wer prägt in Ihren Augen Ihre Social Media Welt, wer geht Ihnen voraus?
  • Wem folgen Sie schon seit Ewigkeiten, wer ist ein unverzichtbarer Teil Ihrer Timeline geworden?
  • Wessen Blog-Artikel lesen Sie regelmäßig, wessen Bücher zum Thema stehen bei Ihnen im Regal?
  • Wer prägt Ihre Social Media oder digitale Welt, wer ist ein unverzichtbarer Content-Lieferant in Ihrer Timeline

Mein Zugvogel im Social Web ist mehr so ein Schwarm
Selbst die Frage „Wer ist für Ihre Timeline als #Zugvogel unverzichtbar?“ kommt bei mir nicht auf eine einzige Person heraus. Tatsächlich ist ja gerade das Faszinierende an Digitalien, wie viele verschiedenen Menschen ich per Social Media „folgen“ kann, wenn ich ihre Blogs, Bücher, Posts oder Vorträge schätze. weiterlesen

Social Media in der Cloud zuhaus

illustration cloudWer im Social Web aktiv ist hat Daten in der Daten-Wolke, auch Cloud genannt. Dies ist ein Beitrag zur Blogparade von Oliver Gassner Leben in der Cloud.

Vor kurzem stellte ich Tools für die Social Media-Nutzung vor. Allen diesen Lösungen – Buffer, Evernote, Hootsuite, Netvibes, trello – ist gemeinsam: sie sind Cloud-basiert. Ohne aufwändige Installation können wir diese Tools nutzen – und zwar von überall.

Und schon wenn wir eine Facebook Seite für unser Business aufsetzen sind wir Cloud-Nutzer. Die Social Media-Plattform stellt uns auf ihren Rechnern ein Zuhause für unsere Fotos, Posts und inzwischen auch Videos zur Verfügung. Gleiches gilt für Twitter, YouTube, Vimeo, Tumblr oder das bei WordPress gehostete Blog.

Wollen wir Dateien unabhängig vom Laptop für uns oder die gemeinsame Bearbeitung im Team nutzen, sind Daten-Speicherservices wie Dropbox bekannt. Bei geschäftlichen Daten nutze ich einen Service aus Deutschland, der die gespeicherten Daten auch beim Transfer verschlüsselt: CenterDevice. Das kostet zwar monatlich eine Gebühr, ist mir aber fürs Geschäft wichtig.

Cloud Skyblue

Die Cloud bietet vielen von uns ein Arbeiten an Orten, die wir frei wählen können, um produktiv zu sein. Via Internet verknüpfen wir uns mit den von uns genutzten Services und los geht es. Ich zähle mich zu den so genannten Cloudworkern. Besonders auf Reisen interessant: Der Laptop ist längst nicht mehr der Speicherort geschäftskritischer Daten. Dafür machen wir uns mehr Gedanken über gute Passwörter und abgesicherte Internet-Nutzung.

Meiner beratenden Tätigkeit bietet die Cloud viele Vorteile. Manchmal kann ich mir ein berufliches Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

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5 Tipps Networking in München

zuagroast - doschuIch gebe zu: München war zu Beginn nicht einfach für mich. Nach Studium und ersten Berufsjahren kam ich als Journalistin in die bayerische Metropole. Es zahlte sich aus, dass ich rheinländisch geprägt den Kontakt zu anderen Menschen nicht scheue. Und meine Hartnäckigkeit. Aus meinen Erfahrungen fünf Empfehlungen, wo das Networking in München prima funktioniert.

Vernetzte Kontakte wissen, dass ich Ende letztes Jahr meine Zelte auf einer Insel im Mittelmeer aufgeschlagen habe (siehe Blog 2go2-Mallorca). Plötzlich bin ich schon fast Touristin in München, was mir bleibt ist meine digitale Heimat, mein Online-Netzwerk eng verknüpft mit München.

München – Zuagroaste vernetzt mit Grantlern?

Das war nicht von Anfang an so. Und es liegt nicht dran, dass die Bayern – wie manche jenseits des so genannten Weisswurscht-Äquators finden – grantelnder als andere seien. Das Granteln liegt m.E. mehr an der Rezeption des Dialekts durch Anderssprachige, wie es hier der erfolgreiche YouTuber & beliebte Kabarettist Harry G. anschaulich demonstriert:

doschu zuagroast

Mein „zuagroast“ T-Shirt

Meine Erfahrung mit München: Die Münchner sind einfach so zufrieden mit ihrer Stadt, dass sie dort geboren wurden, aufgewachsen sind, zur Schule gingen, studiert haben und ins Berufsleben starteten – immer mit ihrem sozialen Umfeld im Schlepptau. Warum in die Ferne schweifen… Da ist wenig Raum für „Zuagroaste“ (Zugereiste), die per Umzug eine gewisse Distanz zum gesamten Bekanntenkreis erleiden. weiterlesen

Tipp: Blogparade zu Blogparaden

BlogparadeEs wurde ja mal Zeit zu fragen, was das Thema Blogparade eigentlich so reizvoll macht. Dazu mein Beitrag zur aktuellen Blogparade „Was gefällt dir an Blogparaden?“

Eine Blogparade – auch Blog Carnival genannt – funktioniert so: Ein Blog lädt zu einem Thema die Blogosphäre ein, ihre jeweilige Sicht und Erfahrungen in ihren Blogs darzustellen. Durch Verlinkung zum aufrufenden Blogbeitrag werden alle Sichtweisen gesammelt und in einem abschließenden Beitrag des aufrufenden Blogs zusammengefasst.

Bis zum 5. Oktober 2014 läuft die Blogparade Was gefällt Dir an Blogparaden?

Die Initiatoren dieser Parade sammeln übrigens eifrig sämtliche deutschsprachigen Blogparaden in einer nützlichen Online-Übersicht. Aktuell möchten sie nun gerne wissen:

  • Warum gefallen dir Blogparaden?
  • Was genau gefällt dir an Blogparaden?
  • Warum nimmst du an Blogparaden teil?
  • Warum veranstaltest du Blogparaden?

Neuer Trend: eBook zur Blogparade

Wenn ich von einer Blogparade über einen meiner Nachrichtenströme erfahre und mir das Thema zusagt, mache ich gerne mit. Blogparaden gefallen mir, da sie helfen, verschiedene Aspekte zu einer Fragestellung zusammenzubringen. Netter Nebeneffekt: Hat das Blog mal eine Schreibblockade (passende Beiträge dazu übrigens siehe unten), liefert eine Blogparade unter Umständen genau den zündenden Funken für einen neuen Beitrag.

Manche Blogparaden werden anschließend in einem eBook zusammen gefasst. Das ist eine sehr nützliche Idee, denn so werden die teilnehmenden Blogs einem größeren Nutzerkreis bekannt. Beispiele für Blogparaden-eBooks sind „Der Arbeitsplatz der Zukunft aus verschiedenen Perspektiven“ oder besagte Schreibblockaden-Blogparade.

Blogparade ja, aber passend zum Blog

Nur an einer Blogparade teilzunehmen um dabei zu sein – und einen neuen Backlink auf mein Blog zu erhalten – das ist nicht meine Strategie. Mein teilnehmender Blogbeitrag sollte zu den Themen passen, die ich in meinem Blog bearbeite. Und ich möchte auch etwas Substantielles dazu beizutragen haben.

Kommen wir zur letzten Frage: Bisher habe ich noch keine Blogparade selber veranstaltet. Aber es ist Parade in Vorbereitung. Da sie mit Urlaub zu tun haben wird, wartet sie noch das Ende der großen Ferien ab, um entsprechend frische Eindrücke in die Beiträge zu ziehen.

Beiträge von DoSchu.Com zu Blogparaden

Mobil auf dem Weg durch die Social City
Der Arbeitsplatz der Zukunft aus diversen Perspektiven
PR: Blick erweitern auf Influencer / Multiplikatoren im Social Web
Kein Bock auf Blog? 5 Tipps statt Schreibblockade
(M)Eine kleine Blog-Geschichte zur Blogparade
Wie entwickeln sich virtuelle Welten

Happy Camper: Ich mag Barcamps

Beitrag zur Blogparade über Barcamps

hach :: illustrationUnkonferenz klingt so negativ, dabei steckt nach meiner Erfahrung jede Menge Potenzial in dem unkonventionellen Event-Format namens Barcamp. Auch wenn viele zunächst an alkoholische Getränke denken: Hier findet Erfahrungs- und Wissensaustausch statt, und es werden die Themen in den so genannten Sessions vertieft, die die Teilnehmer tatsächlich interessieren.

Mein 1. Barcamp

Ich wollte wissen, wie lange Barcamps – oder trotz Deutsch wenig griffiger Unkonferenzen – im deutschsprachigen Raum veranstaltet wurden bis ich auf meinem ersten Camp dabei war. Im Herbst 2006 schwappte das Thema zu uns herüber, wie es Oliver Gassner in diesem heise.de-Artikel im Dezember 2006 beschrieb:Happy Campers: US-Import „Barcamp“ mausert sich zur Alternativkonferenz. Ich war so frei und habe mir eine Variation der damaligen Beitragsüberschrift als Titel erlaubt.DoSchu

Tatsächlich war ich recht früh auf meinem ersten Barcamp – nämlich August 2008 auf dem ersten (und irgendwie einmaligen) FrauenBarcamp in München. Das FollowUp zu meinem Impulsvortrag für die Session eLearning und Second Life (PDF) auf Wunsch der Teilnehmerinnen ist ein typisches Beispiel für Barcamps.

Damals war die virtuelle Welt Second Life nur wenigen bekannt; auf dem Barcamp traf ich mehr Frauen, die sich bereits mehr als nur kurz reingeschnuppert hatten als auf anderen Events. Andere waren sehr interessiert von unseren Erfahrungen und Einschätzungen zu lernen.

Barcamps: Nur noch mit Themen-Fokus?

Seit 2006 vollzog sich in Deutschland ähnlich der Entwicklung in den USA eine Aufspaltung der generischen Barcamps in themenspezifische Veranstaltungen wie CarCamp, FoodbloggerCamp, HealthcareCamp, KnowledgeCamp, stARTcamp (Kunst & Kultur), Streamcamp (Video Live-Streaming) oder auch dem Callcenter Barcamp. (Tipp: Hier gibt es eine optisch ansprechende Übersicht zu Barcamps in Deutschland, Österreich und der Schweiz.)

Dabei hoffe ich sehr, dass die „allgemeinen“ Barcamps wie das Barcamp Nürnberg, Isarcamp München oder Barcamp Ruhr langfristig bestehen bleiben: Sie helfen uns, über den Tellerrand zu schauen und Anregungen zu erhalten, die unerwartet sind und überraschen. Leider gehen viele potenzielle Teilnehmer an die Barcamps unter dem direkten Nutzenbetrachtung heran; nur im themenspezifischen Barcamp haben sie das Gefühl, ihre Zeit sinnvoll zu investieren.

Blogparade: Nutzen von Barcamps

Barcamp (Foto: DoSchu)Das Callcenter Barcamp findet am 5. September 2014 erstmalig in Köln statt und ruft im Vorfeld zur Blogparade: Nutzen von Barcamps auf.

Mit 3 Fragen möchten die Veranstalter Erfahrungen und Einschätzungen von Barcampern sammeln, die sie mit Unkonferenzen gemacht haben. Ihr könnt noch bis zum 30. August 2014 teilnehmen!

Welches Barcamp war für Dich das nützlichste?

Alle. Ausnahmslos jedes Barcamp, das ich besuchte, war „nützlich“ für mich, ein Ranking kann ich da nicht wirklich aufmachen. Einzig würde ich mein erstes Camp hervorheben, das insofern das nützlichste Barcamp war als es mich von diesem Veranstaltungsformat überzeugte: 1. FrauenBarcamp in München.

Das andere 1. Mal Barcamp, das ich rückblickend als sehr nützlich empfinde, ist das Geno-Barcamp 2011. Es zeigte mir anschaulich, wie das Unkonferenz-Format im Unternehmens-Kontext funktionieren kann.

Welche Session hat Dir bisher am meisten geholfen?

Auch diese Frage ist wieder recht knifflig! Gefühlt tue ich jetzt vielen Menschen, deren Session ich besuchte unrecht. Komme mir undankbar vor, sobald ich nun eine Session heraushebe. Na gut:

Sehr viel für mich herausgezogen habe ich auf dem Münchner Isarcamp 2014 in der Session von webgrrls-Kollegin Esther Debus: Nichtnutzlos kreativ im Team: Chindogu. Und diese Session ist ein Beleg, wie wichtig themen-unspezifische Barcamps sind: Auf welches Camp hätte diese Session „gepasst“, damit sie jemand mitmachen kann?

Auf welches Barcamp gehst Du als nächstes?

Das ist jetzt endlich eine leichFoto: DoSchute Frage: Mein nächstes Barcamp ist zwar kein reines Camp sondern ein Konferenzteil auf der Coworking Europe Conference in Lissabon. Ende November dieses Jahres diskutieren wir in Vorträgen, Workshops sowie im Barcamp-Teil neue Formen und Trends des Arbeitens, wie sie in Coworking Spaces erlebbar sind.

Ich freue mich auf bekannte Gesichter, das Netzwerken, den Wissensaustausch und die neuen Einblicke, die ich zu diesem Thema auf nur wenigen anderen Veranstaltungen bekommen könnte.

Doris Schuppe

Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

Büro war gestern: Digitalien liegt überall

Arbeitsplatz illustrationIm Vorfeld der CeBIT ruft eine Blogparade auf, Gedanken zum Arbeitsplatz der Zukunft auszutauschen. Da ich mir diesen Arbeitsplatz zum großen Teil schon heute eingerichtet habe, Vorträge zum mobilen Arbeiten unterwegs halte und aktive Coworking-Nutzerin bin, nehme ich gerne teil.

Aus dem Aufruf Blogparade zum Arbeitsplatz der Zukunft:

„Wir möchten gerne eure Erfahrungen zum Thema Home Office lesen und starten daher eine Blogparade zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“. Wer von euch arbeitet vollständig oder auch teilweise von Zuhause? Welche mobilen Lösungen und Enterprise 2.0-Anwendungen setzt ihr dafür ein? Wie habt ihr euren Arbeitgeber überzeugt? Was gefällt euch besonders am Home Office? Was sind die Probleme beim entfernten Arbeiten? Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft für euch aus?“

Im Büro der Wissensarbeiter

Den Arbeitsplatz gibt es nicht – wir haben alle unterschiedliche Berufe und persönliche Arbeitsstile. Als so genannte Wissensarbeiterin unterscheidet sich meine Arbeitswelt von vielen anderen Menschen. Beispielsweise wenn sie Lebensmittel oder Produkte erzeugen, wenn sie sich im medizinischen Bereich um verspannte Rücken, Hygiene oder Patienten kümmern. Dabei macht die digitale Durchdringung unserer Gesellschaft auch vor diesen Berufen nicht halt. In der industriell geprägten Landwirtschaft spielen Computer eine große Rolle. In der Patientenbetreuung sind digitale Medien Teil des Arbeitsalltags und bieten Ergänzungen in Nachsorge oder Prophylaxe.

Workspace CloudworkerEingangs schrieb ich, dass ich meinen Arbeitsplatz der Zukunft „zum großen Teil“ bereits eingerichtet habe. Wieso das, obwohl ich doch zu den Selbständigen gehöre, die sich ihren Wirkungsort selbst wählen? Nun, was gerne aus dem Blickfeld gerät, dass wir Selbständigen selten für uns allein arbeiten, sondern Kunden haben und mit anderen Menschen in Projekten zusammenarbeiten.

Mobil & flexibel

Mein Arbeitsplatz ist tatsächlich sehr mobil und flexibel. Zum Teil arbeite ich im Büro, das in meiner Wohnung liegt. Besonders an Tagen mit vielen Telefonaten. Im Coworking Space freue ich mich, meinen Laptop neben Kollegen und neuen Kontakten aufzuklappen.

Dazu gibt es Besprechungen, Workshops und gemeinsame Flipchart-Sessions mit Auftraggebern, für die Meetings von Angesicht zu Angesicht am besten funktionieren. Mit einigen vertrauten Kunden funktioniert die Zusammenarbeit auch per „Cloud“ – also Skype, WebEx, GoToMeeting oder Google+ Hangouts. Oder per Cloud-Anwendungen wie Trello für das Projektmanagement oder Google Docs zum gemeinsamen Bearbeiten von Konzepten oder Tabellenkalkulationen.

Neben Laptop ist auch das Smartphone ein wesentliches Element des flexiblen Arbeitens. Inzwischen werden unsere mobilen Begleiter immer mehr zum mobilen Büro, meldete Anfang Februar der Verband Bitkom. Arbeitgeber stellen der repräsentativen Studie zufolge jedem fünften Mitarbeiter ein Smartphone zur Verfügung. Dazu greifen 40 Prozent der Arbeitnehmer zumindest gelegentlich auf ihr eigenes Gerät für die Arbeit zurück.

2009 in Vorbereitung meiner neuerlichen Selbständigkeit hielt ich Ausschau mach dem Platz meines künftigen Wirkens. Eine Bürogemeinschaft war mir zu eng, neue Formen wie das Coworking erblühten in Deutschland noch recht vereinzelt zum Beispiel in Berlin. In München dagegen war es vielen Interessierten aufgrund der hohen Immobilienpreise ein zu großes Wagnis, flexible Schreibtischplätze statt fester Büros zu vermieten.

Coworking auf dem Weg zu neuen Arbeitswelten

Entsprechend formierten wir uns als Abnehmer-Gemeinschaft. Im Café mit W-Lan nebst Latte macchiato gründeten wir die Coworker-Gemeinschaft, die ein festes Abnahmevolumen von Arbeitsplatzbuchungen garantieren wollte, um das Risiko zu minimieren. In die dritte Überarbeitung unserer Vereinssatzung platzte die Ankündigung, in Westschwabing traut sich eine Frau, das Unmögliche wahr zu machen: Im Mai 2010 eröffnete das combinat56, der erste Coworking Space in München.

Dazu gesellten sich weitere Coworking-Angebote wie allyNet in der Münchner Bayerstraße oder Raumsucht nahe der Theresienwiese. Das Neben- und Miteinander von Freelancern, Mitarbeitern aus Firmen, Startups, Berufsanfänger und „alten Hasen“ gefällt mir.

Die Flexibilität wird sicher neue Optionen für die Arbeitsplatzgestaltung aufstoßen. Wir stehen hier noch am Anfang. „Büro war gestern: Digitalien liegt überall“ – damit habe ich mich auch für eine interaktive Session auf der re:publica 2014 beworben. Bin gespannt, ob das Thema angenommen wird.

Doris Schuppe

PS: In meinem Blog auf WordPress.com geht es für Interessierte übrigens fokussierter um die Zukunft der Arbeit: Auf dem Weg zur neuen Arbeit

Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

PR: Blick erweitern auf Influencer / Multiplikatoren im Social Web

Blogger RelationsEine Blogparade ist immer eine prima Gelegenheit, über bestimmte Aspekte nachzudenken und neue Blickwinkel zu erhalten. Irgendetwas hielt mich zurück, sogleich bei Einladung zur Blogparade „Blogger Relations“ loszuschreiben. Mit Blogger Relations macht PR noch nicht den zeitgemäßen Sprung, finde ich.

Als ich die Zitate aus den ersten veröffentlichten Beiträgen zur Blogparade „Blogger Relations“ las, fiel mir das auf. An dieser Stelle schon mal ein Dankeschön an Mike Schnoor, dass er die Zeit aufwendet und aus jedem Beitrag ein Zitat als Quintessenz destilliert. Das ist wirklich ein prima Leserservice und nicht selbstverständlich! weiterlesen