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Häschtec?! Was, warum und wie

Illustration HashtagDas für den deutschen Sprachgebrauch so schwierige Wort schreibt sich Hashtag. Und nein, es gibt kein deutschsprachiges Wort, dass sich dafür durchgesetzt hat. Im letzten Seminar stellte ich neuerlich fest: Dieser Aspekt von Social Media ist noch lange kein Allgemeinwissen. Besonders fragen sich viele, wie sie „richtige“ Hashtags finden können.

Das Kunstwort Hashtag kombiniert tag (Markierung) mit der englischen Bezeichnung für das Zeichen # also hash (in hiesigen Landen Raute, Rautezeichen, Doppelkreuz oder Lattenzaun genannt). Es als geläufig zu bezeichnen wäre zu viel des Guten, obwohl es sich spätestens seit den Festnetz-Tastentelefonen in unserem Gesichtsfeld befindet. Leidgeprüfte Telefonkonferenz-Einwahl-Erfahrene dagegen, aber ich schweife ab.

In der Kombination wurde damit eine Stichwort-Funktion entwickelt, die zunächst auf Twitter, später auf Google+, dann Instagram und inzwischen auf Facebook erlaubt, Inhalte mit Schlagworten zu versehen. weiterlesen

Social Media ist Vielfalt

social media navigation doschuFacebook, YouTube, Instagram, ok Twitter – vielleicht auch Blogs. Das ist Social Media. So denken einige. Und unterschätzen das facettenreiche Social Web.

In Seminaren zeige ich gerne eine auf den ersten Blick sehr verwirrende Grafik. Sie ist bunt, und sie zeigt einige bekannte und viele unbekannte Logos. Das so genannte Conversation Prism ist eine von Brian Solis gemeinsam mit JESS3 aufwändig zusammengestellte Darstellung von Social Media-Plattformen – sortiert nach Themenfeldern, für die sie relevant sein können. Hier ein Ausschnitt daraus:

Conversation Prism Social Media Ausschnitt

Diese Infografik wurde 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Gerade wurde das Conversation Prism nach ein paar Jahren Pause neu aufgelegt. weiterlesen

Halbzeit Journaling 2017

journaling illustrationZum Jahresbeginn sprachen wir in der NEUES MACHEN-Runde über Kalender und auch den (wieder) populären Bullet Journals. Gerade wer wie ich für die Social Media-Kommunikation zuständig ist, kennt das Phänomen vor lauter Planungsintrumenten die Verfolgung persönlicher Ziele zu vernachlässigen. Das sollte sich mit meinem Journal 2017 ändern.

Und ja: Die digitale Doris setzt auf analoges Journaling! Jetzt ist es Ende Juni, daher passt ein Halbzeitbericht – und so könnt ihr jetzt noch einsteigen, um für 2018 euer passendes Journal zu entwickeln. Denn es geht hier um mehr als ToDo’s abzuhaken. weiterlesen

Was lehrt uns Glittersport?

einhorn emojiAnfang November kündigte der bekannte Schokoladen-Fabrikant Ritter Sport eine Spezialvariante an: Einhornschokolade. Mit der Resonanz war das Unternehmen überfordert, jede Menge Rückmeldungen enttäuschter Schokolade-Fans zeigen: Hier ist was schief gelaufen.

Quadratisch. Magisch. Wut.

Was können wir aus dem Fallbeispiel lernen? weiterlesen

Facebook: mit Profil zur Seite

Aus der Social Media Q&A Mallorca

illustration Social Media Q&AEin Standard-Thema in Social Media-Workshops und daher kam in meiner jüngsten Social Media Q&A wieder die Frage: „Persönliches Facebook-Profil und eine Facebook-Seite sehen sich so ähnlich! Wann ist es eine Seite, wann doch eigentlich ein persönliches Profil? Und wozu das überhaupt?!“

Praktischerweise habe ich für die Erkennung gleich eine Faustregel parat: Personen auf Facebook haben Freunde (friends), Facebook-Seiten haben nur Fans. Ok, seit die Plattform diese Nutzer/innen nicht mehr „Fans“ nennt, sondern nur angibt wie häufig eine Seite mit gefällt mir (like) markiert wurde, stimmt die Regel nicht mehr haargenau. Sobald jedoch von xyz Freunden die Rede ist, handelt es sich um ein persönliches Profil.

Facebook Seite weiterlesen

Schöne Bilder sind kein ‚Freiwild‘

Interview mit Florian Unger / creativerights

es pontas - doschu - illustrationIn Social Media-Schulungen stets ein wichtiges Thema: Bildrechte. Wer hier sorglos agiert stellt erst mit der Lizenzforderung fest, dass ein nur vermeintlich freies Bild in die Kommunikation gerutscht ist. Jetzt gibt es Unterstützung: sowohl für Unternehmen als auch professionelle Fotograf/inn/en, deren Werke ohne Anfrage publiziert werden.

Durch Coworking treffe ich Menschen mit den verschiedensten beruflichen Aktivitäten. Kürzlich sass mir Florian Unger im Coworking Space auf Mallorca gegenüber. Für sein Startup musste er als Gründer trotz Ferien rasch konzentriert arbeiten können. „War entspannt bei euch, und ich konnte viel abarbeiten,“ so sein erfreuliches Fazit. Besonders interessiert wurde ich, als Florian von seiner Firma erzählte. weiterlesen

Mehrsprachig posten auf Facebook-Seite

Frisch aus der Social Media Q&A Mallorca

illustration Social Media Q&AFür die mehrsprachige Kommunikation in touristischen Regionen ist es wichtig, Interessenten passend anzusprechen. In meiner Social Media Q&A-Session spielte das Posten auf Facebook daher auch eine wichtige Rolle.

Facebook bietet uns heute eine Fülle an Funktionen, die häufig unauffällig in die Plattform integriert werden. So entdeckte ich dieses Jahr mehr zufällig die Option, Updates in meiner Facebook-Seite in einer anderen Sprache zu posten – ohne die Targeting-Funktion zu nutzen.

Facebook Posts mehrsprachig weiterlesen

Individuelle Checklisten für Social Media

Checklisten IllustrationIn 7 Schritten zur eigenen Checkliste • mit Infografik by DoSchu

Im Beitrag zum Umgang mit Ratschlägen empfahl ich, eigene Checklisten aus der Social Media-Literatur zu entwickeln. Hiermit lege ich eine Hilfestellung dazu nach. Quasi die Checkliste der Checklisten.

Interessant: meine Ironblogger-Kollegin Esther schrieb nahezu zeitgleich thematisch sehr passend in ihrem Blog:

„Manchmal ist es eben des Guten zu viel, zu viele How-tos zu lesen und goldenen Rat befolgen zu wollen. Deshalb habe ich ihr vorgeschlagen: Lass uns doch mal, um den Kopf frei zu kriegen, 99 Arten zusammentragen, wie man’s nicht macht.“
Quelle: Esther / edyssee.de

So ähnlich gehen viele an ihre ToDo-Listen für Social Media heran. Da kommen dann gerne Listen-Monster heraus, die es gilt für die eigenen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zu zähmen. weiterlesen

Du musst… Tipps für wohlmeinende Ratschläge

Buchtitel Tommy JaudBestimmt schon mal gesehen oder sogar gelesen: „10 Must-Do’s in Social Media“ oder „5 Tipps mit denen Deine Posts durch die Decke gehen“ –  oder ähnlich. Ratgeber-Literatur versucht uns das Leben leichter zu machen. Manchmal ist es genau anders herum.

Teilnehmer in Social Media-Seminaren wünschen sie sich: „Patentrezepte“, mit denen sie ihr Social Web-Engagement gestalten können. Genau wie die schriftliche, filmische oder auch live-Ratgeber kann es nur Impulse geben. Die für das jeweilige Projekt passende Strategie und relevanten Inhalte müssen dann schon selber entwickelt werden.

Es gibt vielen Menschen ein Gefühl von Sicherheit, wenn sie tun, was renommierte Ratgeber anregen. Befolgen sie Empfehlungen nicht, macht sich gerne ein schlechtes Gewissen breit. „Ich muss … z.B. auf Twitter aktiv sein“ – aber müssen ist besonders in der Kommunikation ein ungünstiger Ansatz. weiterlesen

Mit Pablo visuellen Content zaubern

Illustration Blogbeitrag zu pabloAls Bloggerin oder Social Media-Verantwortliche brauche ich oft rasch Bilder, die die Kommunikation unterstützen. Studien zeigen immer wieder, wie wichtig der visuelle Content ist. Darf ich vorstellen: Pablo – mein bester Freund in punkto Online-Gestaltung.

Mein Freund Pablo ist eine Anwendung, die von Buffer entwickelt wird. Über den sehr nützlichen Dienst Buffer schrieb ich bereits im Blog. Im März 2015 stellte Buffer das Online-Illustrations-Tool Pablo erstmalig öffentlich vor. In kurzer Zeit können mit Pablo ansprechende Bilder gestaltet werden – ohne dass Nutzer bewandert in bekannter Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop sein müssen. weiterlesen

Praktisch: Trello für Barcamp Sessionplan

Illustration Barcamp SessionplanIn unserer Zeit sind Barcamps wichtig. Zu schnell ändern sich Technologien und digitale Anwendungsfelder. Zu spezifisch sind manche Themen, als dass ihre Detailaspekte auf größeren Konferenzen behandelt werden können. In themenspezifischen Barcamps finden Menschen zusammen, die mit ihrem Wissen sowohl Zuhörende als auch Vortragende sein können.*

Denn besonders für neue und in Entwicklung begriffenen Themen sind Barcamps sinnvoll: Hier ist im Vorfeld einer Veranstaltung schwer recherchierbar, welche Aspekte und Facetten für Interessenten spannend sind. Im offenen Format stehen die Menschen und ihr Wissen in Theorie und/oder Praxis bereit, um den Themenplan zu entwickeln. Dieser Plan besteht aus einzelnen Sessions, die frei wählbar als Diskussion, Vortrag, Praxis-Workshop oder Fragen & Antworten-Session umgesetzt werden. weiterlesen

Fasse Dich kurz: Twitter Tricks

Logo Twitter IllustrationWeiterhin haben wir bei Twitter eine begrenzte Länge von 140 Zeichen pro Nachricht. Ich mag das. So zwingt es uns, in prägnanten Botschaften zu kommunizieren. Gerade im Umfeld von Konferenzen ist Twitter sehr nützlich. Dazu ein paar Tipps und Anregungen.

Anders als beim Social Network Facebook, gibt es bei Twitter keine Event-Funktion. Wir können daher leider nicht auf einer speziellen Veranstaltungs-Seite die Fotos, Links und Updates zu einem Event bündeln. Für die vernetzende Kommunikation hilft uns bei Twitter, mit passenden Hashtags zu arbeiten. Dazu weiter unten mehr.

Tweetable Abstracts

Bei Esther Debus-Gregor im Blog „Tweetable Abstracts“ oder: Wie man prägnante Beschreibungstexte findet las ich jüngst: „Man kann sich abschauen, wie Wissenschaftler ihre Thesen komprimieren, um sie im Vorfeld oder während einer Konferenz auf Twitter zu ‚pitchen‘. Forschungsfragen und Ergebnisse in maximal 140 Zeichen zu packen, ist eine Herausforderung. weiterlesen