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Häschtec?! Was, warum und wie

Illustration HashtagDas für den deutschen Sprachgebrauch so schwierige Wort schreibt sich Hashtag. Und nein, es gibt kein deutschsprachiges Wort, dass sich dafür durchgesetzt hat. Im letzten Seminar stellte ich neuerlich fest: Dieser Aspekt von Social Media ist noch lange kein Allgemeinwissen. Besonders fragen sich viele, wie sie „richtige“ Hashtags finden können.

Das Kunstwort Hashtag kombiniert tag (Markierung) mit der englischen Bezeichnung für das Zeichen # also hash (in hiesigen Landen Raute, Rautezeichen, Doppelkreuz oder Lattenzaun genannt). Es als geläufig zu bezeichnen wäre zu viel des Guten, obwohl es sich spätestens seit den Festnetz-Tastentelefonen in unserem Gesichtsfeld befindet. Leidgeprüfte Telefonkonferenz-Einwahl-Erfahrene dagegen, aber ich schweife ab.

In der Kombination wurde damit eine Stichwort-Funktion entwickelt, die zunächst auf Twitter, später auf Google+, dann Instagram und inzwischen auf Facebook erlaubt, Inhalte mit Schlagworten zu versehen. weiterlesen

Dialemma: Wertschätzung online

Dialemma - Dilemma DialogSchon mal drüber nachgedacht, liebe Social Media-NutzerInnen, wie traurig ihr manch ProduzentInnen von Inhalten stimmt? „Meine Beiträge haben eine hohe Reichweite, im direkten Gespräch erhalte ich positives Feedback – aber online wird das so wenig sichtbar“, verzweifeln manche Ratsuchende. Dabei habt ihr es in den Fingern, andere Menschen glücklich zu stimmen, sich gut zu fühlen, weil die Anstrengungen für andere nützlich sind.

Ja, es bedarf schon einer gewissen Anstrengung, regelmäßig ein Blog zu führen oder Videos zu produzieren, einen Podcast aufzunehmen. Das trifft sowohl für private als auch fachliche Inhalte zu. Es ist wunderbar, wenn die Online-Inhalte leicht wirken. Das macht vielleicht einige übersehen lassen, wie viel Zeit und Kraft von BlogautorInnen, Podcast- oder Video-EnthusiastInnen hinein gesteckt wurde. Ein Dialemma! weiterlesen

Social Media Online-Lektüre Sommer 2017

Illustration Links Sommer 2017In den letzten Wochen seid ihr kaum zum Lesen von Blogs und Co. gekommen? So vieles wollte vor dem Urlaub fertig werden? Gerne gebe ich euch empfehlenswerte Beiträge mit auf den Weg zur Inspiration.

Die Leseliste könnt ihr per iPad oder Tablet mit zum Strand als Lektüre mitnehmen. Vielleicht seid ihr ja wie ich und könnt ebenso in den Ferien maximal drei Tage nur mit Lesefutter aus Belletristik oder Reiseliteratur verbringen. Tipp fürs Lesen: Viele Webseiten bieten eine lesefreundliche Variante an. Oben in der URL-Zeile erscheint dann links das Symbol für Textzeilen. Anklicken und wohlfühlend lesen.

Lesetip Tablet / iPad

Social Web übergreifend

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Social Media ist Vielfalt

social media navigation doschuFacebook, YouTube, Instagram, ok Twitter – vielleicht auch Blogs. Das ist Social Media. So denken einige. Und unterschätzen das facettenreiche Social Web.

In Seminaren zeige ich gerne eine auf den ersten Blick sehr verwirrende Grafik. Sie ist bunt, und sie zeigt einige bekannte und viele unbekannte Logos. Das so genannte Conversation Prism ist eine von Brian Solis gemeinsam mit JESS3 aufwändig zusammengestellte Darstellung von Social Media-Plattformen – sortiert nach Themenfeldern, für die sie relevant sein können. Hier ein Ausschnitt daraus:

Conversation Prism Social Media Ausschnitt

Diese Infografik wurde 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Gerade wurde das Conversation Prism nach ein paar Jahren Pause neu aufgelegt. weiterlesen

Das Dialemma.

Dialemma - Dilemma DialogEin Versprecher im Seminar führt zu einem neuen Wort, das viele Phänomene kennzeichnet. Besonders in Social Media-Projekten.

Im jüngsten Seminar „Social Media Manager“ an der Akademie der Bayerischen Presse sprachen wir über folgende Situation der Teilnehmenden: In ihren Unternehmen – groß, mittel oder klein – gibt es wenig Dialog zwischen den Abteilungen.

Meine Empfehlung, Social Media als Teamsport anzusehen und den Dialog mit anderen Abteilungen zu suchen, steht vor der Herausforderung diesen Dialog erst einmal (wieder?) in Gang zubringen. Selbst zwischen den Kommunikations-Abteilungen Presse/PR und Marketing. Das Dilemma Dialog – ein Dialemma*. Und noch anderen Stellen wird es sichtbar, das Dialemma.
Dilemma Dialog - Dialemma weiterlesen

Wir müssen reden – auch darüber

„Der Tod ist ein Arsch.“*

Digitaler Nachlass IllustrationSchrieb ein geschätzter Blogger und startete mit seinem Blogpost eine wunderbare Aktion für einen anderen Menschen im Social Web. An einem Montagmorgen im Juli dieses Jahres verschwand der sehr geschätzte Blogger Johannes Korten aus meiner Social Media-Timeline. Und ich begann über das „danach“ nachzudenken.

2008 sangen die Band Die Toten Hosen Leben ist tödlich. Und doch denke ich –wie wahrscheinlich viele andere– nur selten an das Ende meiner Tage. In diesem Lied singen die Hosen u.a. diese Zeilen:

„Die Zeit tropft an uns vorbei
Bis wir fragen was mal bleibt
Von den Spuren unserer Wege“
dietotenhosen.de/diskographie/musik/die-00er/2008/aller-stille

Was bleibt eines Tages? Anders als Generationen zuvor hinterlassen wir jede Menge Spuren auf unseren Wegen durch Digitalien. Je nach dem mehr oder weniger öffentliche Spuren. Darüber müssen wir reden. weiterlesen

Klick und Wisch: Das Smartphone als Kamera

Rezension „Fotografie mit dem Smartphone“

Smartphone FotografieDas mobile Büro im Taschenformat nebst vieler mobilen Apps ist für Social Media-Verantwortliche enorm nützlich. Da liegt es nahe auch für die Bildsprache zu Blogbeiträgen, Facebook- oder Instagram-Posts das Smartphone zu nutzen. Besonders für Menschen, die wie ich als Solopreneur beruflich aktiv sind.

Wir können Fotografie-Workshops buchen, Fotografie-Blogs (s.u.) lesen – und nun ein sehr praxisnahes Buch zur Hand nehmen: Fotografie mit dem Smartphone. Der Fotokurs für smarte Bilder hier und jetzt! Die Autor/inn/en sind die Münchner Fotografin Simone Naumann und der Fachjournalist Ulrich Dorn.

Hinweis: Der Franzis Verlag hat mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt; herzlichen Dank! weiterlesen

Individuelle Checklisten für Social Media

Checklisten IllustrationIn 7 Schritten zur eigenen Checkliste • mit Infografik by DoSchu

Im Beitrag zum Umgang mit Ratschlägen empfahl ich, eigene Checklisten aus der Social Media-Literatur zu entwickeln. Hiermit lege ich eine Hilfestellung dazu nach. Quasi die Checkliste der Checklisten.

Interessant: meine Ironblogger-Kollegin Esther schrieb nahezu zeitgleich thematisch sehr passend in ihrem Blog:

„Manchmal ist es eben des Guten zu viel, zu viele How-tos zu lesen und goldenen Rat befolgen zu wollen. Deshalb habe ich ihr vorgeschlagen: Lass uns doch mal, um den Kopf frei zu kriegen, 99 Arten zusammentragen, wie man’s nicht macht.“
Quelle: Esther / edyssee.de

So ähnlich gehen viele an ihre ToDo-Listen für Social Media heran. Da kommen dann gerne Listen-Monster heraus, die es gilt für die eigenen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zu zähmen. weiterlesen

Mobiles Social Media Management

Illustration Mobile FirstOft ist Social Media-Verantwortlichen die mobile Darstellung von Facebook- oder Twitter-Inhalten gar nicht bewusst. Dabei sind die meisten Nutzer mobil auf Facebook & Co. aktiv. Und: mit nützlichen Apps machen wir unsere Betreuung flexibler.

In der Software-Branche heisst es immer so schön „eat your own dog food“ – nutze selber was Du Deinen Kunden vorsetzt. Für das Engagement im Social Web empfehle ich im übertragenden Sinne die zumindest teilnehmende Beobachtung – und am besten mobil.

Die mobilen Apps fürs Social Web sind dazu enorm praktisch. Sie erlauben uns bei Bedarf für Interessenten da sein zu können, wenn wir uns auf ein erfrischendes Eis ins Café begeben haben. Oder wenn wir für unser Unternehmen auf Reisen sind. Durch Social Media verlagert sich der Moment der Kontaktaufnahme hin zu den Zeit- und Kanal-Wünschen der Kunden oder Interessenten. Da kann es helfen, auch mal außerhalb der Bürozeiten für Anfragen oder Rückmeldungen da zu sein. weiterlesen

Du musst… Tipps für wohlmeinende Ratschläge

Buchtitel Tommy JaudBestimmt schon mal gesehen oder sogar gelesen: „10 Must-Do’s in Social Media“ oder „5 Tipps mit denen Deine Posts durch die Decke gehen“ –  oder ähnlich. Ratgeber-Literatur versucht uns das Leben leichter zu machen. Manchmal ist es genau anders herum.

Teilnehmer in Social Media-Seminaren wünschen sie sich: „Patentrezepte“, mit denen sie ihr Social Web-Engagement gestalten können. Genau wie die schriftliche, filmische oder auch live-Ratgeber kann es nur Impulse geben. Die für das jeweilige Projekt passende Strategie und relevanten Inhalte müssen dann schon selber entwickelt werden.

Es gibt vielen Menschen ein Gefühl von Sicherheit, wenn sie tun, was renommierte Ratgeber anregen. Befolgen sie Empfehlungen nicht, macht sich gerne ein schlechtes Gewissen breit. „Ich muss … z.B. auf Twitter aktiv sein“ – aber müssen ist besonders in der Kommunikation ein ungünstiger Ansatz. weiterlesen

Mach’s einfach – gut für Social Media

blogillustration - chalkart by Renato del Solar„Können Sie einen Social Media-Workshop in leicht zu verstehender Sprache halten?“, fragte jüngst eine Interessentin. Es ging um einen internes Seminar für deutschsprachige Mitarbeiter aus den europäischen Niederlassungen. Im Gespräch wurde mir klar, wie wichtig es ist über „einfache Sprache“ zu sprechen. (Und daran immer wieder zu denken.)

Guten Gewissens bejahte ich. Mein Social Media-Seminar für Mitarbeiter aus Osteuropa bei einem Institut wurde so positiv aufgenommen, dass die Teilnehmenden mir sogar Geschenke machten. Meine natürliche Art über Facebook, Instagram, Twitter, YouTube & Co. zu reden fällt auch in den Abschlussgesprächen meiner Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse immer wieder auf: „Sie erklären das so…, so verständlich. Und so anschaulich praktisch.“

Ok, eigentlich Kernelemente eines Seminars oder Workshop sollte man denken: Verständlich erklären. Anschaulich sein. Praktischen Nutzen aufzeigen. Schon im Studium hasste ich es, wenn sich ‚Experten‘ hinter ihren Fachwörtern verschanzten. weiterlesen

Social Media oder nur Cargo-Kult?

Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.comWer nicht auf dem digitalen Klassentreffen re:publica in Berlin war hörte vielleicht nichts von Gunter Duecks Vortrag. Ein prima Zwischenruf, der auch einige Phänomene von Unternehmen und ihr Social Media-Engagement erklärt.

Dieses Jahr veröffentlicht die Konferenz schon sehr zeitnah die Videoaufzeichnungen. So steht auch der Vortrag „Cargo Kulte“ von Professor Dueck bereits zum Anschauen bereit. Ich empfehle allen ihn anzuschauen, die sich im Unternehmens-Kontext mit Social Media befassen. weiterlesen