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Das Dialemma.

Dialemma - Dilemma DialogEin Versprecher im Seminar führt zu einem neuen Wort, das viele Phänomene kennzeichnet. Besonders in Social Media-Projekten.

Im jüngsten Seminar „Social Media Manager“ an der Akademie der Bayerischen Presse sprachen wir über folgende Situation der Teilnehmenden: In ihren Unternehmen – groß, mittel oder klein – gibt es wenig Dialog zwischen den Abteilungen.

Meine Empfehlung, Social Media als Teamsport anzusehen und den Dialog mit anderen Abteilungen zu suchen, steht vor der Herausforderung diesen Dialog erst einmal (wieder?) in Gang zubringen. Selbst zwischen den Kommunikations-Abteilungen Presse/PR und Marketing. Das Dilemma Dialog – ein Dialemma*. Und noch anderen Stellen wird es sichtbar, das Dialemma.
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Wir müssen reden – auch darüber

„Der Tod ist ein Arsch.“*

Digitaler Nachlass IllustrationSchrieb ein geschätzter Blogger und startete mit seinem Blogpost eine wunderbare Aktion für einen anderen Menschen im Social Web. An einem Montagmorgen im Juli dieses Jahres verschwand der sehr geschätzte Blogger Johannes Korten aus meiner Social Media-Timeline. Und ich begann über das „danach“ nachzudenken.

2008 sangen die Band Die Toten Hosen Leben ist tödlich. Und doch denke ich –wie wahrscheinlich viele andere– nur selten an das Ende meiner Tage. In diesem Lied singen die Hosen u.a. diese Zeilen:

„Die Zeit tropft an uns vorbei
Bis wir fragen was mal bleibt
Von den Spuren unserer Wege“
dietotenhosen.de/diskographie/musik/die-00er/2008/aller-stille

Was bleibt eines Tages? Anders als Generationen zuvor hinterlassen wir jede Menge Spuren auf unseren Wegen durch Digitalien. Je nach dem mehr oder weniger öffentliche Spuren. Darüber müssen wir reden. weiterlesen

Klick und Wisch: Das Smartphone als Kamera

Rezension „Fotografie mit dem Smartphone“

Smartphone FotografieDas mobile Büro im Taschenformat nebst vieler mobilen Apps ist für Social Media-Verantwortliche enorm nützlich. Da liegt es nahe auch für die Bildsprache zu Blogbeiträgen, Facebook- oder Instagram-Posts das Smartphone zu nutzen. Besonders für Menschen, die wie ich als Solopreneur beruflich aktiv sind.

Wir können Fotografie-Workshops buchen, Fotografie-Blogs (s.u.) lesen – und nun ein sehr praxisnahes Buch zur Hand nehmen: Fotografie mit dem Smartphone. Der Fotokurs für smarte Bilder hier und jetzt! Die Autor/inn/en sind die Münchner Fotografin Simone Naumann und der Fachjournalist Ulrich Dorn.

Hinweis: Der Franzis Verlag hat mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt; herzlichen Dank! weiterlesen

Individuelle Checklisten für Social Media

Checklisten IllustrationIn 7 Schritten zur eigenen Checkliste • mit Infografik by DoSchu

Im Beitrag zum Umgang mit Ratschlägen empfahl ich, eigene Checklisten aus der Social Media-Literatur zu entwickeln. Hiermit lege ich eine Hilfestellung dazu nach. Quasi die Checkliste der Checklisten.

Interessant: meine Ironblogger-Kollegin Esther schrieb nahezu zeitgleich thematisch sehr passend in ihrem Blog:

„Manchmal ist es eben des Guten zu viel, zu viele How-tos zu lesen und goldenen Rat befolgen zu wollen. Deshalb habe ich ihr vorgeschlagen: Lass uns doch mal, um den Kopf frei zu kriegen, 99 Arten zusammentragen, wie man’s nicht macht.“
Quelle: Esther / edyssee.de

So ähnlich gehen viele an ihre ToDo-Listen für Social Media heran. Da kommen dann gerne Listen-Monster heraus, die es gilt für die eigenen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zu zähmen. weiterlesen

Mobiles Social Media Management

Illustration Mobile FirstOft ist Social Media-Verantwortlichen die mobile Darstellung von Facebook- oder Twitter-Inhalten gar nicht bewusst. Dabei sind die meisten Nutzer mobil auf Facebook & Co. aktiv. Und: mit nützlichen Apps machen wir unsere Betreuung flexibler.

In der Software-Branche heisst es immer so schön „eat your own dog food“ – nutze selber was Du Deinen Kunden vorsetzt. Für das Engagement im Social Web empfehle ich im übertragenden Sinne die zumindest teilnehmende Beobachtung – und am besten mobil.

Die mobilen Apps fürs Social Web sind dazu enorm praktisch. Sie erlauben uns bei Bedarf für Interessenten da sein zu können, wenn wir uns auf ein erfrischendes Eis ins Café begeben haben. Oder wenn wir für unser Unternehmen auf Reisen sind. Durch Social Media verlagert sich der Moment der Kontaktaufnahme hin zu den Zeit- und Kanal-Wünschen der Kunden oder Interessenten. Da kann es helfen, auch mal außerhalb der Bürozeiten für Anfragen oder Rückmeldungen da zu sein. weiterlesen

Du musst… Tipps für wohlmeinende Ratschläge

Buchtitel Tommy JaudBestimmt schon mal gesehen oder sogar gelesen: „10 Must-Do’s in Social Media“ oder „5 Tipps mit denen Deine Posts durch die Decke gehen“ –  oder ähnlich. Ratgeber-Literatur versucht uns das Leben leichter zu machen. Manchmal ist es genau anders herum.

Teilnehmer in Social Media-Seminaren wünschen sie sich: „Patentrezepte“, mit denen sie ihr Social Web-Engagement gestalten können. Genau wie die schriftliche, filmische oder auch live-Ratgeber kann es nur Impulse geben. Die für das jeweilige Projekt passende Strategie und relevanten Inhalte müssen dann schon selber entwickelt werden.

Es gibt vielen Menschen ein Gefühl von Sicherheit, wenn sie tun, was renommierte Ratgeber anregen. Befolgen sie Empfehlungen nicht, macht sich gerne ein schlechtes Gewissen breit. „Ich muss … z.B. auf Twitter aktiv sein“ – aber müssen ist besonders in der Kommunikation ein ungünstiger Ansatz. weiterlesen

Mach’s einfach – gut für Social Media

blogillustration - chalkart by Renato del Solar„Können Sie einen Social Media-Workshop in leicht zu verstehender Sprache halten?“, fragte jüngst eine Interessentin. Es ging um einen internes Seminar für deutschsprachige Mitarbeiter aus den europäischen Niederlassungen. Im Gespräch wurde mir klar, wie wichtig es ist über „einfache Sprache“ zu sprechen. (Und daran immer wieder zu denken.)

Guten Gewissens bejahte ich. Mein Social Media-Seminar für Mitarbeiter aus Osteuropa bei einem Institut wurde so positiv aufgenommen, dass die Teilnehmenden mir sogar Geschenke machten. Meine natürliche Art über Facebook, Instagram, Twitter, YouTube & Co. zu reden fällt auch in den Abschlussgesprächen meiner Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse immer wieder auf: „Sie erklären das so…, so verständlich. Und so anschaulich praktisch.“

Ok, eigentlich Kernelemente eines Seminars oder Workshop sollte man denken: Verständlich erklären. Anschaulich sein. Praktischen Nutzen aufzeigen. Schon im Studium hasste ich es, wenn sich ‚Experten‘ hinter ihren Fachwörtern verschanzten. weiterlesen

Social Media oder nur Cargo-Kult?

Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.comWer nicht auf dem digitalen Klassentreffen re:publica in Berlin war hörte vielleicht nichts von Gunter Duecks Vortrag. Ein prima Zwischenruf, der auch einige Phänomene von Unternehmen und ihr Social Media-Engagement erklärt.

Dieses Jahr veröffentlicht die Konferenz schon sehr zeitnah die Videoaufzeichnungen. So steht auch der Vortrag „Cargo Kulte“ von Professor Dueck bereits zum Anschauen bereit. Ich empfehle allen ihn anzuschauen, die sich im Unternehmens-Kontext mit Social Media befassen. weiterlesen

Digitalien live: 10. Klassentreffen in Berlin

rpTEN illustrationNächste Woche wird die Social Media-Timeline Deutschlands lebendig: auf der re:publica in Berlin. Letztes Jahr trafen sich dort 7.000 Menschen – heuer findet die Digitalkonferenz in 10. Jubiläumsausgabe statt – TEN ist NET.

Letztes Jahr hörte ich in meinem Umfeld häufig die Klage, die re:publica sei ja sooooo groß geworden. In der Tat, das kleine kuschelige Treffen von Bloggern ist zu einer großen Konferenz herangewachsen. Die re:publica ist zum einen quasi der zunehmenden und breitenwirksamen Digitalisierung gefolgt.

Zum anderen integriert die re:publica ergänzende Themenfelder in das Format. Einen Eindruck davon gibt die aktuelle Tracks-Übersicht, auf der u.a. folgende Einträge zu finden sind: Media Convention Berlin • MusicDay • Immversive Arts • #FASHIONTECH BERLIN • re:HEALTH • re:LEARN • re:FUGEES • re:THINK MOBILITY • Call it Work.

Gängige Aussagen wie Soooo viele Leute / Themen / Programmpunkte / Überschneidungen habe ich hier kommentiert. weiterlesen

Leidenschaft – Würze für den Dialog

blogparade leidenschaftWenn es einen grundlegenden Rat für die Social Media Kommunikation gibt, dann dieser: Den Dialog mit Leidenschaft führen. Emotionen in Texte, Videos und Fotos geben. Leider hat es sich noch nicht durchgängig herumgesprochen, Socia Media als Raum zu begreifen, in dem Menschen anderen Menschen begegnen.

In Seminaren wie beispielsweise Facebook für Unternehmen an der ABP* treffe ich auch auf Teilnehmende, die Facebook ablehnen oder geradezu hassen. Es ist durchaus nachvollziehbar, wenn jemand persönlich keinen Zugang zu Social Media findet. Das individuelle Empfinden ist eines – für die Unternehmens-Einschätzung hilft eine teilnehmende Beobachtung und Bewertung mehr. weiterlesen

Fasse Dich kurz: Twitter Tricks

Logo Twitter IllustrationWeiterhin haben wir bei Twitter eine begrenzte Länge von 140 Zeichen pro Nachricht. Ich mag das. So zwingt es uns, in prägnanten Botschaften zu kommunizieren. Gerade im Umfeld von Konferenzen ist Twitter sehr nützlich. Dazu ein paar Tipps und Anregungen.

Anders als beim Social Network Facebook, gibt es bei Twitter keine Event-Funktion. Wir können daher leider nicht auf einer speziellen Veranstaltungs-Seite die Fotos, Links und Updates zu einem Event bündeln. Für die vernetzende Kommunikation hilft uns bei Twitter, mit passenden Hashtags zu arbeiten. Dazu weiter unten mehr.

Tweetable Abstracts

Bei Esther Debus-Gregor im Blog „Tweetable Abstracts“ oder: Wie man prägnante Beschreibungstexte findet las ich jüngst: „Man kann sich abschauen, wie Wissenschaftler ihre Thesen komprimieren, um sie im Vorfeld oder während einer Konferenz auf Twitter zu ‚pitchen‘. Forschungsfragen und Ergebnisse in maximal 140 Zeichen zu packen, ist eine Herausforderung. weiterlesen

Digitalisierung – alles nur Neuland, oder was?!

Illustration :: Neuland Lounge (Foto: WavebreakmediaMicro)Gerade komme ich von der Cowork2016. Ein Wochenende rund um Digitalisierung und New Work. Warum tun wir uns im Vergleich mit anderen Ländern so schwer mit Digitalisierung, Internet und Social Media? Drei Erklärungsansätze.

In der LEAD digital las ich letzte Woche folgenden Fingerzeig im Interview mit Klaus Eck:

„In Deutschland gibt es diesen Satz ‚Spiel Dich nicht in den Vordergrund‘. Den haben leider sehr viele Menschen beherzigt und das führt dazu, dass jetzt keiner in soziale Netzwerke rein will. In anderen Ländern heißt es hingegen, ‚Präsentiere Dich gut‘.

Ich wünsche mir, dass wir das Schwarz/Weiss-Denken ‚unangenehmes Hervortun – bescheidenes Nicht-Präsentieren‘ ad acta legen. Es gibt genügend Abstufungen, da können wir für uns jeweils den passenden Weg entwickeln. Oft stecken hinter dem Vorwurf der übertriebenen Selbstdarstellung letztlich eigene Ängste. Folgerichtig sammelte Klaus Einschätzungen zu #digitaleAngst:

Meine Antwort: weiterlesen