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Spielräume erfassen: Vielfalt der Kommunikation

dandelion„Brauchen wir Slack?“ – „Sollen wir auf Facebook aktiv werden?“ – „Lohnt sich für uns ein Instagram-Profil?“ Innerhalb des Unternehmens sowie in Hinblick auf die Kundschaft ist es aufgrund der verschiedenen Altersgruppen herausfordernd, den „richtigen“ Kommunikationskanal zu finden. Eine aktuelle Statistik hilft die Vielfalt der bevorzugten Kanäle zu verstehen. Effizienz-Streben und Prozess-Verliebtheit lassen diese Vielfalt schwerverdaulich wirken.

Prozess-Verliebtheit gepaart mit dem Streben nach Effizienz – in vielen Unternehmen das oberste Ziel. Fatal:

„Ein Unternehmen, das immer effizienter und schneller arbeitet, aber nicht die Richtung ändern kann, ist wie ein Auto, das Gas geben, aber nicht lenken kann. Auf kurze Sicht kommt es hervorragend voran, in welche Richtung auch immer. Aber auf lange Sicht ist es einfach nur ein weiteres Wrack am Straßenrand.“
Tom DeMarco „Spielräume“

Auf der Strecke bleiben unter dem Primat der Effizienz Spielräume für kreatives Tun. Und genauso für Flexibilität, um sich auf verändernde Gegebenheiten einzustellen. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, wir leben in Zeiten, in denen sich vieles verändert. So schrieb ich jüngst erst darüber wie sich die Kommunikation weiterentwickelt und Dialoge zunehmend zeitversetzt stattfinden. weiterlesen

Mobile makes the world go ‚round

Illustration Mobile FirstWie lest ihr diesen Blogbeitrag gerade? Am Desktop oder Laptop – mit einer App im Smartphone oder auf einer mobilen Website via Tablet? Falls ihr über eine Suchmaschine auf das Blog gelangt seid, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ihr mobil zugreift…

Denn im Mai dieses Jahres meldete die größte Suchmaschine Google, dass inzwischen mehr Suchen via mobilem Endgerät gestartet werden als mit Desktop-Rechnern(1). Das bedeutet, dass der erste Kontakte mit der Website eines Unternehmens häufig mobil erfolgt.

Mobile Besucher auf der Website

Sehen wir da gut aus? In Social Media-Workshops rufe ich die Websites der Teilnehmer gerne auf Handy oder Smartphone auf. Schliesslich greifen beispielsweise mehr als die Hälfte der Facebook-Nutzer mobil auf das Social Network zu. Wird in der Facebook Seite eine Verlinkung auf eine Website veröffentlicht, betrachten die Abonnenten der Seite die Seite im Handy oder Tablet.

Mehr als die Hälfte der Deutschen – 54 Prozent – surft mobil im Internet. Das ermittelte die Studie der Initiative D21 (PDF) bereits 2014. Schon letztes Jahr nahm die Zahl derjenigen, die mit Smartphones oder Tablets online gehen, gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozentpunkte zu. Wenn ihr das hier lest, ist der Anteil inzwischen sicherlich deutlich höher.

Infografik: 54% der Deutschen surfen mobil | Statista

Mobile first bei mobilen Suchanfragen

Entsprechend hat Google die Algorithmen seiner Suchmaschine angepasst, die ja schließlich Webseiten für ein optimales Nutzererlebnis in dem Verzeichnis (Index) präsentieren will. Recherchieren ONline-Anwender per Smartphone oder Tablet werden ihnen entsprechend darauf optimierte Seiten bevorzugt zur Suchanfrage angeboten.

Was tun?
Auf einer Website von Google(2) kann getestet werden, wie gut die eigene Seite mobil dargestellt werden kann:

DoSchuCom - mobil optimiert

Wenn der Test negativ ausfällt: Mit dem Webdesign-Team über ein responsives Design sprechen. Also eine Webdesign, das die Darstellung und die Inhalte der Website je nach zugreifenden Endgerät anpasst. Dann klappt’s auch mit dem mobilen Besucher!

Links
(1) Google Building for the next Moment
(2) Test ob Websites als für Mobilgeräte optimiert gelten

Doris Schuppe

Foto: DoSchu / DoSchu.Com; Chart: de.Statista.com; Screenshot Testergebnis

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Fundbüro :: Mobile Online-Nutzung sowie Silver Surfer

Linktipps Illustration :: Foto von robert82 / sxc.huHeute gibt es als Fundstücke Datenfutter, das uns aufzeigt, wie normal inzwischen die mobile Online-Nutzung geworden ist. Und in welcher Altersgruppe in Deutschland die meisten Neu-Onliner zu begrüßen sind: Herzlich willkommen im Internet, liebe Silver Surfer.

Mobile, mobile, mobile

Alleine seit Jahresbeginn 2013 nahmen sowohl der Smartphone- als auch besonders der Tablet-Markt in Deutschland zu, meldet die Studienauswertung „Mobile Effects“ von Tomorrow Focus Media: Die Verbreitung der Geräte stieg um 14,6 Prozent bzw. 26,6 Prozent. weiterlesen

Sag’s mit Zahlen: digitales Deutschland 2013

Zahlen Masstab (Ilustration) mit Foto von gerard79 / sxc.huStatt Bauchgefühl eine Zusammenstellung aktueller statistischer Daten rund um die geschäftliche und private Nutzung von Internet, Mobile Web und Social Media in Deutschland.

76,5 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren sind online, meldet der „D21-Digital-Index – Auf dem Weg in ein digitales Deutschland?!„, eine April 2013 vorgestellte Studie der Initiative D21, vielleicht der einen oder dem anderen als „(N)Online-Atlas“ bekannt.

Und doch sind die Autoren der Studie bei detaillierter Betrachtung nicht ganz zufrieden mit den Ergebnissen: weiterlesen

Mobile Social Media: Foursquare legt deutlich an Nutzern zu – in 3 Schritten die eigene Location beanspruchen

Illustration Foursquare BeitragTotgesagte leben länger – beweisen die aktuellen Zahlen zum mobilen sozialen Netzwerk Foursquare. Wer glaubte, mit Facebook Places sei das Thema erledigt, sieht sich nun eines Besseren belehrt.

Als das Social Network Facebook den Location Based Service Facebook Places letzten August in den USA sowie im Oktober in Deutschland und der Schweiz startete, prognostizierten einige Marktbeobachter das Aus oder Nischendasein für andere Anbieter wie Foursquare, Gowalla oder FriendTicker. Schließlich drängte in das Segment der ortsbezogenen Dienste ein Netzwerk-Gigant mit mehr als 600 Millionen Nutzern.

7,5 Millionen checken mit Foursquare ein

Weit gefehlt, wie das Silicon Alley Insider Chart Of The Day vom 8. März 2011 zeigt:

Chart oft the day - Foursquare Nutzer - von Silicon Business Insiders

Rund 7,5 Millionen Nutzer weltweit sind im Geo-sozialen Netzwerk Foursquare angemeldet und teilen Bekannten mit, dass sie sich aktuell an einem bestimmten Ort aufhalten. Beliebte „Locations“ sind Café, Arbeitsplatz, Universität, Park, Sehenswürdigkeit oder Bahnhöfe und Metrostationen. Mehr als verdoppelt hat sich diese Zahl seit dem Start von Facebook Places: Im August 2010 zählte Foursquare 3 Millionen Registrierungen. Vergleichsstudien zeigen, dass mobile Nutzer wesentlich häufiger mit Foursquare „einchecken“ als mit Facebook Places. weiterlesen