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Social Media Online-Lektüre Sommer 2017

Illustration Links Sommer 2017In den letzten Wochen seid ihr kaum zum Lesen von Blogs und Co. gekommen? So vieles wollte vor dem Urlaub fertig werden? Gerne gebe ich euch empfehlenswerte Beiträge mit auf den Weg zur Inspiration.

Die Leseliste könnt ihr per iPad oder Tablet mit zum Strand als Lektüre mitnehmen. Vielleicht seid ihr ja wie ich und könnt ebenso in den Ferien maximal drei Tage nur mit Lesefutter aus Belletristik oder Reiseliteratur verbringen. Tipp fürs Lesen: Viele Webseiten bieten eine lesefreundliche Variante an. Oben in der URL-Zeile erscheint dann links das Symbol für Textzeilen. Anklicken und wohlfühlend lesen.

Lesetip Tablet / iPad

Social Web übergreifend

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Social Media ist Vielfalt

social media navigation doschuFacebook, YouTube, Instagram, ok Twitter – vielleicht auch Blogs. Das ist Social Media. So denken einige. Und unterschätzen das facettenreiche Social Web.

In Seminaren zeige ich gerne eine auf den ersten Blick sehr verwirrende Grafik. Sie ist bunt, und sie zeigt einige bekannte und viele unbekannte Logos. Das so genannte Conversation Prism ist eine von Brian Solis gemeinsam mit JESS3 aufwändig zusammengestellte Darstellung von Social Media-Plattformen – sortiert nach Themenfeldern, für die sie relevant sein können. Hier ein Ausschnitt daraus:

Conversation Prism Social Media Ausschnitt

Diese Infografik wurde 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Gerade wurde das Conversation Prism nach ein paar Jahren Pause neu aufgelegt. weiterlesen

Von Social Media und Komfortzonen

komfortzone pflanze in glasWer bereits lange in Digitalien unterwegs ist, kennt den Spruch: Ein Kalenderjahr entspricht der Entwicklung von mindestens vier Webjahren. Heute nagen die deutlich schnelllebigeren Social Media-Plattformen an eingerichteten Komfortzonen und Prozessen.

In Beratungen, Workshops oder Seminaren erhalte ich Einblick in die alltäglichen Herausforderungen von Social Media-Verantwortlichen. Deren interne Situation im Firmengehäuse bringt Gunnar Sohn in seinem Blog leider nur zu gut auf den Punkt: weiterlesen

Spielräume erfassen: Vielfalt der Kommunikation

dandelion„Brauchen wir Slack?“ – „Sollen wir auf Facebook aktiv werden?“ – „Lohnt sich für uns ein Instagram-Profil?“ Innerhalb des Unternehmens sowie in Hinblick auf die Kundschaft ist es aufgrund der verschiedenen Altersgruppen herausfordernd, den „richtigen“ Kommunikationskanal zu finden. Eine aktuelle Statistik hilft die Vielfalt der bevorzugten Kanäle zu verstehen. Effizienz-Streben und Prozess-Verliebtheit lassen diese Vielfalt schwerverdaulich wirken.

Prozess-Verliebtheit gepaart mit dem Streben nach Effizienz – in vielen Unternehmen das oberste Ziel. Fatal:

„Ein Unternehmen, das immer effizienter und schneller arbeitet, aber nicht die Richtung ändern kann, ist wie ein Auto, das Gas geben, aber nicht lenken kann. Auf kurze Sicht kommt es hervorragend voran, in welche Richtung auch immer. Aber auf lange Sicht ist es einfach nur ein weiteres Wrack am Straßenrand.“
Tom DeMarco „Spielräume“

Auf der Strecke bleiben unter dem Primat der Effizienz Spielräume für kreatives Tun. Und genauso für Flexibilität, um sich auf verändernde Gegebenheiten einzustellen. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, wir leben in Zeiten, in denen sich vieles verändert. So schrieb ich jüngst erst darüber wie sich die Kommunikation weiterentwickelt und Dialoge zunehmend zeitversetzt stattfinden. weiterlesen

Du musst… Tipps für wohlmeinende Ratschläge

Buchtitel Tommy JaudBestimmt schon mal gesehen oder sogar gelesen: „10 Must-Do’s in Social Media“ oder „5 Tipps mit denen Deine Posts durch die Decke gehen“ –  oder ähnlich. Ratgeber-Literatur versucht uns das Leben leichter zu machen. Manchmal ist es genau anders herum.

Teilnehmer in Social Media-Seminaren wünschen sie sich: „Patentrezepte“, mit denen sie ihr Social Web-Engagement gestalten können. Genau wie die schriftliche, filmische oder auch live-Ratgeber kann es nur Impulse geben. Die für das jeweilige Projekt passende Strategie und relevanten Inhalte müssen dann schon selber entwickelt werden.

Es gibt vielen Menschen ein Gefühl von Sicherheit, wenn sie tun, was renommierte Ratgeber anregen. Befolgen sie Empfehlungen nicht, macht sich gerne ein schlechtes Gewissen breit. „Ich muss … z.B. auf Twitter aktiv sein“ – aber müssen ist besonders in der Kommunikation ein ungünstiger Ansatz. weiterlesen

Blog oder nicht Blog – ist das eine Frage?

illustration-blog-facebook-linkedinGerade läuft eine von Meike Leopold gestartete Blogparade – Erfolgreich Bloggen ohne eigenes Blog? Über allen skizzierten Fragestellungen der Ankündigung schwebt auf den Punkt gebracht: to blog or not to blog – frei nach Shakespeare. Hier meine 1.001 Worte dazu.

Wer ebenfalls an der Blogparade teilnehmen möchte: Einfach den oben verlinkten Aufruf in Meikes Blog durchlesen und einen eigenen Beitrag dazu verfassen (Blog, Facebook, Linkein, Medium,… siehe unten). In Deinem Blogartikel verlinkst Du Meikes Aufruf. Und am besten hinterlässt Du den Link zu Deinem Beitrag als Kommentar in ihrem Blog. Die Blogparade Läuft noch bis 15. Februar 2016 und hat den Hashtag #bloggenohneblog. weiterlesen

In den Schuhen der Kunden: Jobs To Be Done

illustration JTBD Jobs To Be DoneSehr lustig: Da gehe ich zu einem vermeintlichen Vortrag zum Themenfeld Getting Things Done (GTD), und stelle fest: Tadaah, es gibt einen Namen für die Art und Weise, wie ich seit Jahrzehnten an meine Artikel- und Kundenprojekte herangegangen bin: Jobs To Be Done.

Marketingleute und Entwickler reden gerne über die Funktionen ihrer Produkte oder Services. Wesentlich wichtiger ist jedoch die Kundenerfahrung: Wo und wie helfen Dienstleistungen oder Produkte den Kunden ihre Herausforderungen zu meistern?

Das sind die Bausteine für eine Kommunikations- oder Content-Strategie, die ich zu Beginn einer Zusammenarbeit herausarbeiten möchte. Welche Jobs To Be Done der Kunden sollen sie unterstützen, wie es u.a. Clayton Christensen, Professor der Harvard Business School, bezeichnet:

“The Jobs-To-Be-Done point of view causes you to crawl into the skin of your customer and go with her as she goes about her day, always asking the question as she does something: why did she do it that way?“
Quelle Clay Christensen’s Milkshake Marketing

JTBD Step into your customers' shoes weiterlesen

In 7 Schritten fit für Twitter

Der ‚Twitter Bird‘ fliegt wieder im Google-Suchergebnis

Logo Twitter IllustrationJetzt schickt sich wahrscheinlich der eine oder die andere an, ein Twitter-Profil neu anzulegen oder ein stillgelegtes wiederzubeleben. Passend dazu einige Tipps und Links für den Einstieg oder Wiedereinstieg.

Vier Jahre lang wurden die Kurznachrichten auf Twitter nicht mehr von Google in den Suchindex aufgenommen. Nun wurde die Partnerschaft wiederbelebt. In den Suchergebnissen der am meisten genutzten Suchmaschine Deutschlands sind aktuelle Meldungen aus dem Twitter-Universum wieder enthalten.

Für alle, die ihrem Twitter-Profil neues Leben einhauchen wollen, gebe ich in diesem Beitrag jede Menge Tipps und Links.

Vor dem Twittern: Strategie

twitterSchritt 1 :: Sieben Fragestellungen, damit der Twittervogel (wieder) passend zur Strategie ans Fliegen kommt:

  • Welche Ziele wollen wir mit unserem Twitter-Engagement verfolgen?
  • Welche unserer Interessensgruppen wollen / können wir auf Twitter ansprechen?
  • Wie messen wir unsere Ziele?
  • Mit welchen Themen und Inhalten können wir unsere Ziele erreichen?
  • Mit welchen Experten, Partnerfimen, Branchenkollegen vernetzen wir uns auf Twitter?
  • Wer agiert wie im Echtzeitmedium Twitter?
  • Wo bewerben wir unseren Twitter-Kanal (eMail, Web, Social Media, Print, Laden)?

Know-how aufbauen und pflegen

twitterSchritt 2 :: Was kann die Plattform, was sind Besonderheiten? Bei Twitter lest ihr dazu zum Beispiel die FAQs und die Grundlagen.

twitterSchritt 3 :: Holt euch Anregungen bei erfolgreichen Twitter-Profilen. Schaut euch auch euren Mitbewerb an, oder stöbert bei Twitter Media nach „bewährten Praktiken, Erfolgsgeschichten und Ressourcen, um das Potenzial von Twitter für verschiedene Business-Aufgaben zu nutzen“.

Content für Tweets

twitterSchritt 4 :: Inhalte für den Twitter-Kanal kommen nicht aus der Luft. Dazu diese sieben Aspekte im Vorfeld klären und die Content-Strategie mindestens jährlich überprüfen:

  • Wie verzahnen wir die Twitter-Kommunikation mit unseren Inhalten in Web und Social Media?
  • Welcher Content hat das Potenzial für eine hohe Interaktion mit unserer Zielgruppe auf Twitter?
  • Welche Stories können wir auf Twitter am besten erzählen? Welche Menschen geben unseren Geschichten ein Gesicht?
  • Welche Hilfestellungen können wir via Twitter anbieten, welche nützlichen Tipps?
  • Wo besorgen wir (intern / extern) die Fotos, Videos, Infografiken für Twitter? Können wir kreative Kurzvideos für Vine (gehört zu Twitter) kreieren?
  • Welche Inhalte aus dem Web sind für unsere Zielgruppe relevant, die wir empfehlen können – Stichwort Content Curation?
  • Wie erfahren wir rasch von relevanten Trends, um mit passenden Fragen oder Antworten mitzudiskutieren – Stichwort Monitoring?

Twitter Analytics

twitterSchritt 5 :: Genau wie auf anderen Kanälen sind gesteigerte Zahlen der Abonnenten („Follower“) alleine kein Qualitätskriterium. Wichtig ist, den Ist-Zustand zu erheben und den Wettbewerb für Vergleiche im Auge zu behalten. Zum Beispiel zu folgenden Parametern:Fit für Twitter :: 7 Schritte

  • Zahl der Follower :: Diese Zahl muss selbstverständlich erhoben werden, damit auch eine Relation zu Twitter-Kanälen der Mitbewerber ermittelt weden kann
  • Anzahl Listen-Einträge :: Hier zeigt sich, wie häufig Twitter-Nutzer das Profil eines Unternehmens auf eine Themenliste gespeichert haben
  • Anzahl Retweets :: Diese Angabe gibt an, wie häufig Tweets des Unternehmens von anderen Nutzern an ihre Follower weitergeleitet wurden
  • Anzahl Mentions / Influencer :: Dieser Wert zeigt, wie häufig der Unternehmens- und die Markennamen auf Twitter in Tweets erwähnt wurden, und wie häufig waren so genannte Influencer darunter
  • Anzahl Klicks :: Mit diesem Wert sehen wir, ob unsere Link-Empfehlungen in 140 Zeichen dazu einladen, unsere verlinkte Website aufzurufen
  • Anzahl Interaktionen :: Diese Angabe verdeutlicht, ob der Dialog auf Twitter mit Influencern, Interessenten, Partnern, Empfehlern oder Kunden läuft

Die Twitter-Statistiken zu eurem Profil könnt ihr nach Einloggen bei Twitter mit diesem Link abrufen: https://analytics.twitter.com.

twitterSchritt 6 :: Apropos Statistiken: Mit etwas Code auf der Website könnt ihr die so genannten „Twitter Cards“ einrichten und dann zusätzliche Statistiken abrufen. Das erklären uns ausführlich beispielsweise folgende Quellen:

Nützlich: Twitter Tools

twitterSchritt 7 :: Sucht euch Tools aus, die bei der Betreuung, Verwaltung und Monitoring eures Twitter-Kanals helfen. Diese nützlichen Lösungen in alphabetischer Reihenfolge bieten praktische Unterstützung:

  • Bit.ly :: Link-Verkürzungs-Service, mit dem ihr die Klickzahl aus Social Web Updates messen könnt
  • BufferApp :: Zeitversetztes Posten, automatisches Posten aus einem Puffer an Posts, Klickzahlen Links in Tweets, Report zu Erwähnungen
  • HootSuite :: Account-Management, Influencer-Profile, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Report zu Erwähnungen
  • Klout :: Influence-Monitoring, Influencer-Suche, zeigt auch welche Twitterati häufig durch Retweets mit eurem Kanal interagieren
  • Rebelmouse :: Zusammenführen von diversen Posts im Social Web in einem Online-Magazin (Social Media Newsroom)
  • SocialBro :: Infuencer-Suche, Follower-Management und besonders schön die Funktion „Best Time to Tweet“ inklusive Analyse der Themen eurer Follower
  • Topsy :: Twitter-Suchmaschine, Themen-Suche, Influencer-Suche, coole „Social Trends“-Funktion
    (nach Kauf wurde der nützliche Service leider eingestellt)
  • Tweetdeck :: Account-Management, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Influencer-Suche, Follower-Management

Hier ist es sinnvoll Lösungen zu bevorzugen, die ihr auch mobil nutzen könnt. Denn es ist häufig etwas am Echtzeitmedium Twitter zu tun, wenn ihr unterwegs seid.

Viel Spass beim (Wieder-)Entdecken von Twitter!

Mein Profil findet ihr unter @DoSchu – feel free to follow.

twitter illustration

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com; Social Media Icons von carrieloves.com

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Warum disruptive Innovationen?

zitatIn Deutschland sind Menschen weniger bereit, ihr Leben zu ändern, Neuerungen zu begrüßen, den Status quo in Frage zu stellen.(1) Dabei ist es wichtig, die Augen und Ohren nach Veränderung offen zu halten. Wir wären heute – trotz allem „Neuland“ – weit entfernt von Digitalien wenn der Zugang zu technologischen Lösungen auf eine kleine Gruppe beschränkt geblieben wäre. „Disruptive Innovations“(2) war jüngst Thema einer Tweet-Serie von Marc Andreesen mit lesenswerten Statements.

Zu einer Nischengruppe gehörte ich selber als ich mir bereits in den 1980er Jahren den kleinen, teuren Personal Computer gemeinsam mit einem Studienkollegen in günstigen Bauteilen kaufte. Die Geräte empfanden die weissbekittelten Mitarbeiter an den Grossrechnern der Uni sicher zunächst belustigend, dann bedrohlich, da ihr Wissen nicht mehr gefragt war. Wir wählten Kurse in der PC-orientierten Informatik statt mit Convex & Co.

“Eines sollte klar sein: Change happens, auch wenn man sich dagegen wehrt.”
Christoph Bauer im Interview „5 Antworten…“

Ähnlich verhielt es sich mit dem weltweiten Netz von Computern. Bereits in den späten 1980er Jahren erweiterte der Austausch mit anderen Computer-Begeisterten in anderen Städten via Mailbox-Netzwerk meine Kenntnisse. Schon damals überzeugte ich viele Technik-ferne Menschen davon, Computer oder das weltweite Rechnernetz für wissenschaftliche Recherchen oder Hausarbeiten einzuspannen.

Aus der Nische zur Masse

Das zeigte mir sehr deutlich: Für die Durchdringung des Alltags vieler Nutzer müssen Technologien, Produkte, Lösungen oder Dienstleistungen besonders anwenderfreundlich sein. Bevor Steve Jobs mit dem iPhone die Online-Nutzung via Mobiltelefon vereinfachte, stand ich mit komplexem Zugang zum Internet oder auch nur Mail-Postfach per Handy recht alleine da. Ein Leben ohne „always online“ kann sich mancher inzwischen nicht mehr vorstellen:

Und ja, ich liebe MyTaxi, denn ohne diese mobile App wären Taxi-Unternehmen heute noch à la „das haben wir schon immer so gemacht“ aufgestellt. Vulgo für mich als damaliger Nutzer: Warten in der Leitung der Telefonzentrale und anschließend verzweifelte Rückruf-Versuche in ebendieser Telefonzentrale, sollte das bestellte Taxi nicht auftauchen.

Disruptive Entwicklungen sollten jede Menge Nutzervorteile mit sich bringen. Genau in diese Richtung geht eine kurze Tweet-Serie vor einer Woche von Marc Andreesen, Mitgründer des Venture Capital Unternehmens Andreessen Horowitz in den USA.

pmarca Tweet Disruptive 02

Warum mir seine Tweets auffielen? Mit Marc Andreesen verbinde ich jede Menge persönliche Online-Geschichte. In der Online-Steinzeit nutzte ich den Web-Browser „Mosaic“, den Andreesen mit Eric Bina entwickelte. Die weitere Entwicklung geschah dann in der neu gegründeten Firma, die aufgrund von Namensrechten in Netscape Communications Corporation umbenannt wurde. Der Browser hörte fortan auf den Namen „Netscape Navigator“.

Das Netscape-Team am Münchner Standort kannte ich recht gut – mein Mann arbeitete dort Mitte der 1990er. Mir gefiel neben dem Produkt der Führungsstil – damals disruptiv, heute in einigen etablierten deutschen Unternehmen anzutreffen. Zum Beispiel der partizipative Zugang zu Wissen und Tools, die zuvor nur Vertretern der Unternehmensführung zur Verfügung standen.

Marc Andreesen Plädoyer für Veränderung

Disruptiv ist heute zu einem Standard-Accessoire der Startup-Prosa geworden. Daher erinnert Marc Andreesen (@pmarca) in seinen Tweets vom 2. Dezember 2014 daran, was tatsächlich mit dieser Beschreibung charakterisiert werden sollte:

1/Few intellectual concepts in our time have been mangled by observers more than Clay Christensen’s disruption idea. Some thoughts:

2/CC: „A disruptive innovation gives new consumers access to product historically only available to consumers with a lot of money or skill.“

3/CC: „Disruptors offer a different set of product attributes valued only in new markets remote from, and unimportant to, the mainstream.“

4/The key attribute of disruptive innovation is a new product for a previously underserved market–typically cheaper than existing product.

5/This is inherently pro-consumer: Disruptive innovation only works if customers buy it–and if they do, lives improved vs prior status quo.

6/Similar, disruptive innovation is only funded by investors who believe underserved market exists, customers will buy it, lives improved.

pmarca Tweet Disruptive 07

7/It’s a fabricated myth that disruptive innovation is about destruction: It’s about creation–new products, new choices, for more people.

8/Later, of course, new product often evolves to squarely take on incumbents serving established customers–cheaper & better for them too!

9/Disruptive innovation shrinks inequality, by bringing to lower-income consumers things that only richer consumers had access to before.

10/If you are reading this, many of the things you own that make your life better are the result of prior disruptive innovation.

11/Printing press disrupted books from scribes; recorded music disrupted live concerts in homes, washing machines disrupted live-in maids.

12/Rich people always had books, music, clean clothes, etc.; disruptive innovation made these things available to many more people.

13/In exact same way, sub-$50 smartphones as disruptive innovation to PCs bringing computing & Internet to far more people than status quo.

pmarca Tweet Disruptive 14

14/To be FOR disruption is to be FOR consumer choice, FOR more people bring served, and FOR shrinking inequality.

15/To be AGAINST disruption is to be AGAINST consumer choice, AGAINST more people bring served, and AGAINST shrinking inequality.

16/If we want to make the world a better and more equal place–the more Christensen-style disruption, and the faster, the better!

17/References: http://www.claytonchristensen.com/key-concepts/ http://www.amazon.com/Innovators-Dilemma-Revolutionary-Change-Business/dp/0062060244/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1417540336&sr=8-1&keywords=christensen+innovator%27s+dilemma http://www.businessweek.com/articles/2014-06-20/clayton-christensen-responds-to-new-yorker-takedown-of-disruptive-innovation

Disruptive und Social Web

In der Beratung, in Workshops oder Schulungen betone ich stets die Veränderlichkeit von Social Media: Zum einen die verschiedenen Plattformen an sich, zum anderen die Vorlieben der Nutzer für verschiedene Angebote im Social Web. So geht es im letzten Blogbeitrag Wohin geht die Reise um die Beliebtheit von Messenger Apps, die mehr und mehr Online-Zeit der Nutzer binden.

Wichtige Fragen (nicht nur) für das Social Web-Engagement:

  • Stellen wir heute schon unsere bestehenden und potenziellen Kunden in den Fokus?
  • Kann der Dialog mit ihnen näher an ihren Themen und Fragestellungen geführt werden?
  • Können Service-Leistungen an für sie relevanten Punkten verbessert werden?

Dann los, und die Herausforderung zur Veränderung für den Kunden annehmen!(3) „Zöpfe“ öffnen, neu flechten und neue Frisuren testen. Die gute Nachricht: Das sichert vielleicht das eigene berufliche Tätigkeitsfeld. Plus: Beständig Neues lernen und anwenden hält unser Hirn fit – ein wichtiger Punkt gegen Demenz im Alter.

(1) Siehe Uwe Schuricht in Meedia Der Abgrund zwischen analogen Managern und der digitalen Welt
(2) Zum Begriff siehe Was ist eine disruptive Innovation von Bernd Oestereich bei heise.de
(3) Das gilt übrigens nicht nur für Unternehmen: Wie ein aktueller Blogbeitrag von Matthias J. Lange zeigt, wird in Schulen die Vergangenheit trainiert, statt für die Gegenwart und Zukunft fit zu machen. Dazu passt auch die aktuelle Bitkom-Meldung IT-Ausstattung der Schulen wird immer schlechter

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com bzw. Screenshots Twitter.com

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Aller Anfang ist … Strategie

illustration strategieEin Standard-Themenpunkt in meinen Workshops und Beratungen zum Social Media-Einsatz in der Unternehmens-Kommunikation: Strategie. Große Augen wenn es sich dabei nicht in erster Linie um das Social Web-Engagement dreht. In der operativen Hektik unserer Zeit gelangt im Detail schon mal aus dem Blickwinkel, welche Hebel das jeweilige Business vorantreiben…

„Sie sind Social Media Manager und kommen sich vor wie in einem Hamsterrad, das sich immer schneller dreht? … Dann ist es höchste Zeit für eine klare Diagnose: Sie brauchen eine Strategie, keinen Aktionismus!“(1)

Basis für die Kommunikation

Dabei fällt mir in Beratungen oder Workshops auf, dass nur wenige Antworten auf diese grundlegenden Einstiegsfragen für die Social Media-Strategie-Entwicklung geben können:

  • Für welche Werte und Leistungen steht das Unternehmen genau, wie hebt es sich vom Wettbewerb ab?
  • Welche Ziele (kurz-/mittel-/langfristig) hat das Unternehmen
  • Wie soll sich das Unternehmen weiter entwickeln?
  • Wer oder was sind die relevanten Umsatztreiber, was ist die Vertriebsstrategie?
  • Wie positioniert das Unternehmen seine Marken / Produkte?
  • Welche Online-Strategie verfolgt das Unternehmen?
  • Wie sehen sowohl die Kommunikationsstrategie als auch die Kommunikations-Ziele des Unternehmens aus?

START - Strategie :: Foto: DoSchuDabei ist es wichtig und insbesondere zeitsparend, die übergeordneten Ziele und Strategien zu kennen. Nur so können wir auf diese in der Strategie-Entwicklung fürs Social Web passend aufbauen. Schließlich wollen wir ja unser jeweiliges Business stützen: Das braucht keine „l’art pour l’art“-Facebook-Seite mit massenweise „Fans“, die keinen Bezug zu Marke, Unternehmen oder Produkt haben – zur Vertiefung sei Klaus Ecks Ratschlag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“(2) empfohlen.

Mein Tipp: Lasst euch als Social Media-Verantwortliche nicht die Strategie-Entwicklung übergeordneter Abteilungen aufdrücken! Genau wie ihr müssen auch die Kollegen ihre Hausaufgaben machen. Und wenn hier noch Lücken zu schließen sind, dann setzt euch am besten gemeinsam an den Planungstisch.

Content, auch nicht ohne Strategie

Am Anfang steht also die Strategie. Das gilt ebenso für das gerade sehr populäre Content-Marketing. Für passende Inhalte (Content) müssen wir Klarheit haben über die Strategie-Ausrichtungen unseres Business. Sehr schön bringt das Joachim Graf im iBusiness-Artikel auf den Punkt:

„Wenn Content – Inhalt – vor allem in Form gegossene Kommunikation ist, dann kommt vor einer Content-Marketing-Strategie zunächst einmal eine Content-Strategie. Und davor eine Kommunikationsstrategie: ‚Wem will ich was erzählen und was soll damit erreicht werden?‘ Dafür benötige ich allerdings noch früher eine Markenstrategie (‚Wofür soll meine Marke online stehen?‘) und davor eine Online-Unternehmensstrategie (‚Was will ich erreichen und wofür möchte ich das Internet nutzen?‘)“(3)

STRATEGIE :: Foto: DoSchu

Strategie mit Kunde im Fokus

Exakt daher bezeichne ich Social Media gerne als Team-Sport. Es ist wenig zielführend, wenn jeder Unternehmensbereich abgeschlossenen sein eigenes Brötchen backt. Besser den Teig gemeinsam kneten und vorantreiben. Heute bestimmen Interessenten und Kunden, an welcher Stelle (Content, Kontaktpunkt / Touchpoint, Suchmaschinen-Ergebnis) sie als erstes anbeißen.

Und daher ist der Kundenfokus bei jeder Strategie-Entwicklung und internen Prozess-Gestaltung von enormer Bedeutung. Dazu die Touchpoint-Expertin Anne M. Schüller:

„Deshalb müssen sich ohne Ausnahme alle Unternehmensbereiche deutlich stärker miteinander vernetzen, um abteilungsübergreifend das ganze Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeiter auf die Kunden auszurichten. Dies hört sich banal an, ist es aber nicht.“(4)

Es ist nicht einfach, richtig. Aber machbar, wenn auch firmenintern mehr Web 2.0-Aspekte gelebt werden wie Kollaboration, Know-how-Sharing und Vernetzung. Auf geht’s!

Zitat-Quellen:
(1) Meike Leopold / Björn Eichstedt in „Erfolgsrezepte für Social Media Manager…“ / PR-Blogger.de
(2) Klaus Eck im Content-Revolution-Beitrag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“ / medium.com)
(3) Joachim Graf in „SEO, Content-Marketing, Native Advertising und andere Lügen“ / ibusiness.de

(4) Anne M. Schüller in „Unkopierbar: eine kundenfokussierte Unternehmenskultur“ / Touchpoint Blog

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

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Facebook Gretchenfrage: Profil oder Seite

Illustration Facebook LogoFacebook ist mittlerweile eine komplexe Plattform. In Workshops und Beratungen stelle ich zunehmend fest, dass Menschen verwirrt sind, wenn es um die Betreuung von Facebook-Seiten geht. Eine Konsequenz: gar keine Facebook-Seite anlegen, schließlich gibt es ja die „Abonnieren“-Funktion.

Hier zur Blogparade von Annette Schwindt Profil oder Seite – oder beides? meine „two cents“ für Einzelselbständige.

Die Gretchenfrage bezeichnet eine direkte, an den Kern eines Problems gehende Frage, die die wahren Absichten des Gefragten entlarven soll. Sie ist dem Gefragten meistens unangenehm, da sie ein Bekenntnis verlangt, um das dieser sich bisher herumgedrückt hat.
de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage

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5 Tipps und mehr zu Google+ Hangouts / Hangouts On Air

5 Tipps Google+ Hangout :: IllustrationJahresauftakt Social Media: In der zweiten Januarwoche diskutierte ein interessant besetztes Panel Sinn und Perspektiven von Google+ Hangouts. Und zwar online in einer Live-Webkonferenz, bei Google „Hangout On Air“ genannt. Hat viel Spass gemacht und jede Menge Informationen zum Thema zusammen gebracht.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatten Pia Kleine Wieskamp, zuständig für PR & Marketing bei Pearson Education, sowie Oliver Gassner, bekennender „Google Fan-Boy“ und Autor des Buchs „Professionell kommunizieren mit Google+“. Im Vorfeld ihres ersten Hangout On Air schildert Pia Kleine Wieskamp ihre Erfahrungen und Tipps in der Ankündigung zum Event. weiterlesen