25 Minuten am Tag: Schreiben fürs Blog

Uhr fürs BloggenJa, ich weiss:  Social Media und besonders ein Blog betreiben bedeutet Schreiben.  Und das ist nicht einer jeden Sache.  Dafür hilft es viel für die Reputation.  Mit diesen Tipps geht das Schreiben einfacher von der Hand.  Probiert es aus! (Updated 1. Nov. 2018)

In Fachmagazinen, auf Konferenzen oder in Beratungen lautet das Credo: Schreibt ein Blog – ob als Expert.innen- oder Unternehmens-Blog.  Und klar, das bedeutet ein gewisser Aufwand,  Der kann sicher mit Interviews oder Gastbeiträgen gemildert werden.  Dennoch bleibt ein gewisses Pensum an kreativem Schreiben.Erfolgsautor Stephen King bringt täglich 2.000 Wörter zu Papier – eine Größenordnung, in der wir uns einem Blog neben unseren geschäftlichen Aufgaben selten widmen können.  Nichtsdestotrotz ist ein Buch „Das Leben und das Schreiben“ eine inspirierende Quelle, wie ich bereits in „Kein Bock auf Blog?“ erzählte.

Tipp 1: 25 Minuten jeden Tag

Gehen wir weg von dieser Zeichenvorgabe und setzen uns eine zeitliche Vorgabe:  Jeden Tag 25 Minuten konzentriert am Blog schreiben.  Das ist mein zentraler Ratschlag.  Und wenn euch 25 Minuten zu lange sind, dann macht 15 Minuten draus.  Aber nutzt die Zeit wirklich ohne Ablenkung jeden (Arbeits-)Tag.

Warum 25 Minuten?  Das resultiert aus den Empfehlungen von Francesco Cirillo, der die so genannte Pomodoro Technique entwickelt hat.  Details dazu findet ihr auf seiner verlinkten Website.

Bei der Einhaltung der 25 Minuten stellt ihr euch einen Timer:

  • Küchen-Timer:  Manche beflügelt das Ticken, mich nervte es, da musste ein lautloser digitaler Timer herbei
  • Website mit Pomodoro Technique-Timer:  Viele Online-Angebote stehe euch hier zur Auswahl, u.a. Tomato-Timer.com, der auch mobil optimiert ist
  • Smartphone Timer-Funktion oder App:  Hier habt ihr ebenfalls die Qual der Wahl, mir gefällt die aufgeräumte iOS-App Workflow Timer (vormals Pomodrone)

Tipp 2: Don’t break the chain

Niemand geringeres als der Standup-Comedian Jerry Seinfeld gab diesen Rat, jeden Tag zu schreiben.  Im lifehacker-Blogbeitrag „Jerry Seinfeld’s Productivity Secret“ schreibt Gastautor Brad Isaac wie ihm Seinfeld empfahl, sich einen großen Wandkalender und einen dicken roten Filzschreiber zu besorgen.

Jeden Tag dokumentiert ein großes „X“, dass geschrieben wurde:  „After a few days you’ll have a chain.  Just keep at it and the chain will grow longer every day. …  Your only job next is to not break the chain“, so der erfolgreiche Autor.

Auch hier gibt es inzwischen reichlich elektronische Helferlein, wenn ihr nach „Seinfeld“ oder „Don’t break the chain“ sucht.

Tipp 3: Arbeitet parallel

Wenn ihr euch also täglich ans Bloggen setzt, arbeitet an zwei bis drei Blogbeiträgen parallel.  Fließen keine Worte in den ersten Minuten eurer 25-minütigen Einheit für das eine Thema, dann nehmt euch eines der beiden parallelen Themen vor.

Durch das tägliche Befassen mit den Blogbeiträgen arbeiten nach meiner Erfahrung die lieben grauen Zellen im Hintergrund am Thema.  Oft fällt mir dann zu einer anderen Gelegenheit am Tage ein Aspekt ein, den ich dann schnell notiere.
25 Minuten Schreiben fürs Blog

Tipp 4: Geräte-übergreifendes Schreiben

Was mich zu meinem vierten Tipp bringt:  Habt immer ein Notizbuch zur Hand, damit die Blogbeiträge weiter geschrieben werden können.  Logisch dass ich da elektronisch unterwegs bin, statt wie früher immer ein Notizbuch einzustecken.

Ich habe lange nach der perfekten App gesucht.  Meine Lieblings-Anwendung in punkto Notizbuch war lange Evernote.  Heute nutze ich es weiterhin jedoch vorwiegend für die Zwischenspeicherung von Recherchen und Anregungen.  Weniger zum Verfassen von Blogbeiträgen.

Das mache ich inzwischen mit der deutlich schlankeren Notizbuch-Lösung SimpleNote.  Meine Blogbeiträge wachsen hier, und ich kann auf verschiedenen Endgeräten (Computer, Tablet, Smartphone) am Text weiterschreiben.  Die Suche ist flott, und mit der Stichwort-Funktion kann ich die Einträge gut auffindbar miteinander verknüpfen.

Tipp 5: Ideen sofort wiederauffindbar notieren

„Da hatte ich mal einen coolen Beitrag gelesen, aber nicht mehr wieder gefunden.“  Kommt das bekannt vor? Das habe ich schon lange nicht mehr gesagt.

Im Web-Browser speichere ich den Link mit entsprechender Passage in Evernote. Wenn ich eine Passage oder einen Link aus einem gedruckten Werk nicht vergessen möchte, halte ich es rasch mit der Kamera im Smartphone fest und „klebe“ es samt Kommentar in mein mobiles Notizbuch ein.

Robot sagt: 25 ;)

Auf geht’s!

Berichtet ihr mir im Kommentar, wie diese Tipps euch geholfen haben?

Notiz am Rande: Für diesen Beitrag habe ich 3 Pomodoro-Einheiten verbraucht plus 2 für die Illustration.

Doris Schuppe • Dieser Beitrag 25 Minuten am Tag: Schreiben fürs Blog erschien zuerst im Blog DoSchu.Com
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu den erwähnten Marken und Anbietern

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