Mit Pablo visuellen Content zaubern

Illustration Blogbeitrag zu pabloAls Bloggerin oder Social Media-Verantwortliche brauche ich oft rasch Bilder, die die Kommunikation unterstützen. Studien zeigen immer wieder, wie wichtig der visuelle Content ist. Darf ich vorstellen: Pablo – mein bester Freund in punkto Online-Gestaltung.

Mein Freund Pablo ist eine Anwendung, die von Buffer entwickelt wird. Über den sehr nützlichen Dienst Buffer schrieb ich bereits im Blog. Im März 2015 stellte Buffer das Online-Illustrations-Tool Pablo erstmalig öffentlich vor. In kurzer Zeit können mit Pablo ansprechende Bilder gestaltet werden – ohne dass Nutzer bewandert in bekannter Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop sein müssen.

Ein anderes Tool im Web, mit dem für Blogs online Gestaltungen gemacht werden, ist übrigens Canva. Im Vergleich zu Pablo ist diese Anwendung deutlich umfangreicher – damit auch komplexer. Zur einfachen und raschen Gestaltung für Blog, Facebook, Instagram oder Pinterest ist Pablo auf jeden Fall ein Blick wert.

Fotofilter pablo

Einfach & einfach gut

Pablo begann als Projekt, das Herausforderungen der Social Media-Anwender lösen sollte. Inzwischen kann das Online-Tool mit intuitiver Oberfläche:

  • Passendes Foto suchen oder eigenes Bild hochladen.
  • Illustration mit Text gestalten sowie durch praktische Funktionen modifizieren (Filter, Einfärben, Schriftarten).
  • Format-Anpassung des Bildes für die verschiedenen Social Media-Plattformen oder fürs eigene Blog.
  • Posten des Bildes via Buffer oder Herunterladen jeweils im gewünschten Format.

Als Beispiel wähle ich ein Foto, dass ich beim letzten Ironblogger-Treffen auf der re:publica aufnahm und lade es zur Bearbeitung hoch. Es kann gleich in der Anwendung auch nach Bildmaterial gesucht werden: Pablo nutzt die Foto-Datenbanken unsplash und neuerdings pixabay. Einfach einen Suchbegriff eingeben und schon zeigt Pablo jede Menge passende Fotos an. Die Bilder sind frei nutzbar, denn sie haben eine Creative Commons Zero Lizenz.

Wer ganz sicher gehen muss, dass kein Bildmaterial mit unklarer Rechtslage in der Kommunikation verwendet wird, sollte wie ich eigenes Fotomaterial nutzen. Bei beiden Foto-Plattformen pixabay und unsplash findet beim Upload keine Rechteprüfung statt. Das heisst es fehlt die Rechtssicherheit, dass die Rechte zu den hochgeladenen Fotos auch tatsächlich bei diesen Nutzern liegen. Denn nur wenn sie die Rechte an den Bildern haben, können sie deren Nutzung lizenz- und kostenfrei einräumen.

Textformatierung pablo

Illustrieren für Blog, Facebook, Instagram, Pinterest oder Twitter

Zurück zu meinem Bild: Passend zu meiner blauen CI-Farbe, habe ich den neuen Filter „Blue Tint“ ausprobiert. Damit wird das Foto zum Hintergrund für den Text, den ich in verschiedenen Schriftarten formatieren kann. Das ist der eigentliche Trick bei Pablo: mit den Filtern wird das Foto zurückgenommen, um lesbar Text darüber zu legen.

Bis zu drei unabhängige Textelemente können auf dem Foto platziert werden: Header, Body und Caption. Mit der Formatierung kann ich den Text in drei definierten Größen darstellen, die Textausrichtung bestimmen und die Farbe festlegen. Praktisch: Die Farbpalette zeigt mir gleich Farbwerte aus dem verwendeten Foto an. Für den Text bietet Pablo mittlerweile 26 Schriftarten zur Auswahl – da findet sich zu jedem Anlass etwas Passendes. Die eigene Hausschriftart oder einen Webfont können jedoch nicht genutzt werden.

Bildformat Varianten pablo

Für die verschiedenen typischen Bildformate gestalte ich jeweils eine Illustration:

  • Quadratisch – zum Beispiel für einen Blogbeitrag: 1024×1024 Pixel
  • Querformat – für Blogbeiträge, Twitter- oder Facebook-Posts: 1024×512 Pixel (hier wäre 1200 Pixel Breite schöner)
  • Hochkant – für Pinterest-Pins: 734×1100 Pixel

Die Fotos können rasch als PNG-Datei heruntergeladen werden.

Achtung: Es gibt keine „Rückgängig“-Funktion, weder bei der einzelnen Bearbeitung noch bei dem Wechsel der Bildformate.

Wunschkonzert

Binnen eines Jahres wurde Pablo für mich zu einem meiner Standard-Tools. Etwas fehlt mir dabei noch: Bisher gibt es keine mobile App zu Pablo, die ich mir sehr wünsche. Eine Option zum Speichern der letzten 10 Gestaltungen würde ich begrüßen: Wenn ich einen Text ändere, muss ich heute in allen Formatvarianten den Text ändern, alle Design-Schritte wiederholen und neuerlich abspeichern.

Doris Schuppe • Dieser Beitrag Mit Pablo visuellen Content zaubern erschien zuerst im Blog DoSchu.Com

Fotos: DoSchu / DoSchu.Com mit Screenshots von pablo.buffer.com
Hinweis: Dies ist kein beauftragter oder bezahlter Beitrag, ich bin zahlende Nutzerin des Service Buffer.

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