Mobiles Social Media Management

Illustration Mobile FirstOft ist Social Media-Verantwortlichen die mobile Darstellung von Facebook- oder Twitter-Inhalten gar nicht bewusst. Dabei sind die meisten Nutzer mobil auf Facebook & Co. aktiv. Und: mit nützlichen Apps machen wir unsere Betreuung flexibler.

In der Software-Branche heisst es immer so schön „eat your own dog food“ – nutze selber was Du Deinen Kunden vorsetzt. Für das Engagement im Social Web empfehle ich im übertragenden Sinne die zumindest teilnehmende Beobachtung – und am besten mobil.

Die mobilen Apps fürs Social Web sind dazu enorm praktisch. Sie erlauben uns bei Bedarf für Interessenten da sein zu können, wenn wir uns auf ein erfrischendes Eis ins Café begeben haben. Oder wenn wir für unser Unternehmen auf Reisen sind. Durch Social Media verlagert sich der Moment der Kontaktaufnahme hin zu den Zeit- und Kanal-Wünschen der Kunden oder Interessenten. Da kann es helfen, auch mal außerhalb der Bürozeiten für Anfragen oder Rückmeldungen da zu sein.

Smartphone Apps der genutzten Social Media-Kanäle

Auf jeden Fall sind die Anbieter-Apps nützliche Begleiter unterwegs. Alle Kanäle, auf denen das Unternehmen aktiv kommuniziert, solltet ihr als App auf dem Smartphone installiert haben. Selbst wenn wir Apps zur übergreifenden Verwaltung unserer Social Media Kanäle benutzen, haben diese nicht alle Funktionen, die wir dann doch ab und zu mal brauchen.

In punkto Facebook ist es darüber hinaus sinnvoll, die speziellen Apps für das Management der betreuten Facebook-Seiten sowie der Facebook-Gruppen zu installieren. Zur Facebook-Seite liefert die eigene App zum Beispiel auch den Einblick in die Statistiken.

Für den Dialog in den Gruppen ist die App für fokussiertes Arbeiten hilfreich. In der Facebook App lenken uns nämlich gerne Posts von Freunden, Familie oder Bekannten ab. „Was wollte ich gerade in der Gruppe posten“, fragte ich mich auch schon oft, als es die spezifischen Apps noch nicht gab.

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Apropos Facebook: Hinweis zu Smartphone-Fotos

Durch die leistungsfähigen Smartphone-Kameras können so durchaus Fotos in der Social Media-Kommunikation genutzt werden. Daher sehen wir auch zunehmend Fotos auf Facebook im Hochkant-Format. (Snapchat lässt grüssen!) Das kann man schon machen, sieht sogar mobil nicht so „halb“ aus wie am Computer. Es fehlt jedoch ein wichtiges Element:

Die hochkant aufgenommenen Fotos im Facebook-Profil oder der Facebook-Seite zeigen den Nutzern keine Interaktionsflächen an. Studien ermittelten, dass es mehr Reaktionen auf einen Post gibt, wenn bereits viele andere Nutzer ihr „like“, „love“ etc. gegeben haben. Dieses Moment verschenken wir leichtfertig wenn wir unsere Smartphone-Fotos hochkant servieren.

9 Smartphone-Apps für die Social Media-Betreuung

Neben den Apps der Plattformen empfehle ich, folgende Drittanbieter Lösungen anzuschauen:
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  • Reeder zum Lesen von thematisch relevanten Blogfeeds
  • Hootsuite für Social Listening sowie zeitversetztes Posten
  • Buffer für zweitversetztes Posten
  • Snapseed für eine funktionsreiche und verlustfreie Foto-Bearbeitung
  • WordSwag für Text-Layout auf Fotos
  • Wunderlist als ToDo-Liste (auch Team-fähig)
  • Trello für die Planung im Team
  • Slack mit integrierten Kanälen Twitter und Trello für die Kommunikation im Team
  • Evernote als Wissensspeicher, Notizbuch

Welche Apps sind für euch zur Social Media-Betreuung unverzichtbar? Hinweise gerne als Kommentar.
Doris Schuppe • Dieser Beitrag Mobiles Social Media Management erschien zuerst im Blog DoSchu.Com

Foto: DoSchu / DoSchu.Com

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