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Plötzlich Digitalien

Verkürzte Lernkurve fürs Home Office

Wer hätte es noch vor wenigen Wochen gedacht: Online ist der neue Standard im Arbeitsalltag – und selbst Internet-Muffel ziehen mit. Ein kleiner gemeiner Virus in der realen Welt ist dafür ‚verantwortlich‘.

Letztes Jahr standen noch Computerviren hoch im Kurs für einschneidende Veränderungen im Arbeitsalltag. Und jetzt ist es der neuartige Coronavirus, der uns Menschen in die Quarantäne treibt. Innerhalb kurzer Zeit arbeiten nun sehr viele Mitarbeiter:innen zum ersten Mal im Home Office. Dieser Artikel bietet zur Verkürzung der Lernkurve in punkto remote work jede Menge Tipps und Erfahrungen von einer, die auszog um von überall zu arbeiten…

Illustration WORK by DoSchu

Doris Schuppe • Dieser Beitrag Plötzlich Digitalien erschien zuerst im Blog DoSchu.Com


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Advent, Advent in Digitalien

„Könntest Du für Schülerinnen und Schüler vorstellen, was Du so als Social Media-Beraterin machst?“ fragte mich Johanna Voll. Eine eher ungewöhnliche Anfrage.

Für eine Schulklasse entwickelten die Eltern Johanna Voll und André Lademann einen digitalen Adventskalender: „24 Tage – Staunen, Überraschen und Mitmachen“. Darin können die Schülerinnen und Schüler unter anderem kurze Filme zu Berufen der Neuzeit anschauen. Zu meinem angefragten Berufsbild ‚Social Media Consultant‘ wusste ich rasch, was ich sagen wollte. Dann kam mit dem Format die Challenge des Jahres für mich: Video.

Advent, Advent

Johanna Voll kenne ich seit vielen Jahren aus dem Coworking-Umfeld. Die Wissenschaftlerin forscht über Coworking und ist eine der wesentlichen Treiberinnen des internationalen Projekts Coworking Library. Hier werden Ergebnisse der Forschung zusammengetragen und für die Coworking Community zur Verfügung gestellt.

Zurück zur Video-Herausforderung, der ich mich für das 17. Türchen des digitalen Adventskalenders erfolgreich stellte. Und besonders die Idee Berufe vorzustellen, in denen wir erst seit vergleichsweise kurzer Zeit arbeiten, gefiel mir. Daher habe ich Johanna für mein Blog zu ihrem Projekt befragt.

Johanna Voll
Johanna Voll

:: Hallo Johanna! Warum habt ihr einen digitalen Advenstkalender gebastelt?

Johanna Voll: Der jährliche Adventskalender hat in der Lerngruppe (Klasse) eine Tradition und wird in der Regel von den Eltern erstellt. Im letzten Jahr war es beispielsweise eine Geschichte, die jeden Tag gemeinsam gelesen wurde. Beim letzten Elternabend hatte ich die Idee, dieses Jahr die Aufgabe zu übernehmen. Im nächsten Schritt überlegte ich, was ich gut kann, und welche Interessen die 11- und 12-jährigen Kids zur Zeit so haben.

Und da stehen das Smartphone und alle digitalen Welten, die man damit erforschen kann, an erster Stelle. Wir wollten also einen Kalender entwickeln, der sowohl innerhalb der Lerngruppe an den Schultagen funktioniert, aber auch am Wochenende geöffnet werden kann. Ich muss dazu sagen, dass die Schule meiner Tochter eine freie Schule ist, bei der ein gewisser Umfang an jährlichen Elternstunden geleistet wird.

Mit André Lademann, der hauptberuflich als Programmierer tätig ist, hatte ich einen tollen Partner mit ebenso viel Lust auf Neues wie ich. Er baute den digitalen Kalender, und ich lieferte den Content: Videos, Podcast-Tipps, Backrezepte, spannende Links, Foto-Challenges, Erklärfilme und ganz viele Themen zum Diskutieren. Uns war vor allem wichtig, dass die Inhalte des Kalenders gemeinsam entdeckt werden können und gewissermaßen gemeinschaftsstärkend wirken.

Online-Adventskalender von Voll und Lademann
Online-Adventskalender von Voll & Lademann

:: Sehr viel Anspruch im Projekt, Respekt! Kamen die Ideen nur von euch Eltern oder habt ihr eure Zielgruppe mit eingebunden?

Johanna: Der Kalender ist in enger Abstimmung mit den Pädagogen und Pädagoginnen der Klasse entstanden. Dazu gab es ein Vorbereitungs-Gespräch, bei dem wir Themen und Ideen gesammelt haben.

Dabei standen die Interessen der Kinder im Mittelpunkt. Wir haben sie jedoch nicht direkt befragt, denn der Kalender sollte auch eine Überraschung sein. Als wir merkten, dass manche Beiträge nicht so funktionieren, wie wir ursprünglich geplant hatten, haben wir diese im Verlauf angepasst.

So zeigte uns auch dieses Projekt wieder, wie wichtig es ist, flexibel auf die Zielgruppe zu reagieren. Wir konnten das Dank guter Feedback-Schleifen recht zügig umsetzen.

:: Du hattest mich ja gebeten, meinen Beruf als Social Media-Beraterin vorzustellen. Was hat es mit den Berufsbildern im Kalender auf sich?

Johanna: Kinder werden oft gefragt, was sie mal werden wollen. Dazu gibt es auch Statistiken, und dort habe ich noch keinen der drei im Kalender vorgestellten Berufe gesehen:

  • Coworking Space Manager
  • Programmierer
  • Social Media Beraterin

Es könnte daran liegen, dass die Kinder gar nicht wissen, dass diese Berufe existieren oder was sie beinhalten. Viel wichtiger aber finde ich, dass die meisten der vorgestellten Tätigkeiten Berufe sind, die noch nicht existierten, als ich im gleichen Alter war!

Als Arbeitssoziologin kenne ich die gravierenden Veränderungen, die derzeit und in Zukunft passieren werden. Aber auch ich habe keine Glaskugel, in der ich die Zukunft vorhersehen kann. So ist eines meiner Hauptanliegen, junge Menschen dazu zu befähigen die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten und viele neue Berufsbilder zu erfinden.

Johanna Voll - Zukunft

Toll war, dass so viele Personen aus meinem Netzwerk mitgemacht haben und einen Einblick in ihren Berufsalltag gegeben haben. Schon jetzt überlegen wir, wie wird das in einer 2020er Version umsetzen können.

:: Wie kam der Kalender bei den Lehrkräften und im Unterricht bei den Schülerinnen und Schülern an?

Johanna: Das Projekt wurde – nach minimalen technischen Problemen – sehr erfolgreich umgesetzt. Auch die Schülerinnen und Schüler fanden ihn ganz cool. Das lag auch daran, dass jeden Tag für den Kalender Zeit eingeräumt wurde. Es gab täglich um 10 Uhr eine gemeinsame Frühstückspause, die dafür genutzt wurde den Kalender zusammen zu öffnen.

Dazu musste immer sichergestellt werden, dass alle auf den Bildschirm schauen können und dort das nächste Türchen geöffnet werden konnte. Das ging nur mit der Unterstützung den Pädagoginnen vor Ort, für die ich sehr dankbar bin. Sehr vorteilhaft für unser Projekt ist, dass die Schule bereits sehr digital aufgestellt ist. Hier werden beispielsweise Smartphones in den Unterricht eingebunden, sodass genügend Handys mit dem Schul-eigenen WLAN verbunden waren um z.b. das kahoot im Adventskalender spielen zu können.

:: Was können andere Eltern oder Lehrkräfte von euch lernen?

Johanna: Ich glaube es lohnt sich bei Elternabenden einfach mal zu fragen, wer sich wie einbringen könnte, und wo Bedarfe in der Klasse sind. Oft ist es gar nicht so bekannt, in welchen Projekten, verrückten Hobbys oder Berufen die Eltern unterwegs sind. Wenn man das dann mit neuen, digitalen Formaten verbindet, kann das ein großer Mehrwert für die ganze Klasse sein.

Herzlichen Dank, Johanna, für die kurzfristige Beantwortung meiner neugierigen Fragen! Schöne Weihnachtstage und alles Gute für 2020!

Johann Voll - Eltern

Links zu Vertiefung


Doris Schuppe • Dieser Beitrag Advent, Advent in Digitalien erschien zuerst im Blog DoSchu.Com

Illustration: DoSchu / DoSchu.Com • Adventskalender & Portraitfoto: Johanna Voll

Auf die Ohren – Voice Social Media

Der neue Trend: Podcast

Lange hatte ich das Gefühl, mit den Podcasts, das wird nichts mehr.  Eine Fangemeinde lauschte den Klängen, von Mainstream keine Spur.  Treten Podcasts nun den Siegeszug an?  Woran liegt es, und welche Podcasts sollte ich mir anhören?  Auf diese Frage gebe ich in diesem Beitrag Antworten und Anregungen. weiterlesen

Pausenlos arbeiten dank New Work?

„Neue Arbeit und kein Ende in Sicht“, schreibt Lena Marbacher im Magazin Neue Narrative.*  Nun, die Situation, die sie beschreibt, macht deutlich wie wichtig es ist, mit den digitalen Möglichkeiten einen emanzipierten Umgang zu entwickeln.  Eben einen souveränen Umgang mit Themen wie Erreichbarkeit und Erholung.

Ich denke, da können langjährig als Selbständige berufliche aktive Kontakte gute Tipps geben.  Wenn es euch möglich ist, geht da in den Austausch!

Illustration WORK by DoSchu

Doris Schuppe • Dieser Beitrag Pausenlos arbeiten dank New Work? erschien zuerst im Blog DoSchu.Com

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Macht mit: Macht fit für Digitalien und Neuland!

Wann hast Du zuletzt Deiner Tante, dem Onkel, Deinen Eltern oder gar Großeltern erklärt, wie das digitale Leben so tickt?

Einige Termine bei Ämtern können nur noch online vereinbart werden.  Bei Banken verlagert sich die Kommunikation auf den Geldautomaten oder das Online-Banking.  Oder: Das Check-In zu einer Flugreise – bei mancher Airline am Schalter nur gegen Zahlung hoher Zusschläge möglich.  Wie schlagen sich da eure Verwandten durch?

alles so Neuland? Macht mit: macht fit! weiterlesen

Dialemma: Social Bots

Sie starteten als etwas Nützliches, etwas Bereichernderes, etwas Praktisches: Bots. Inzwischen gehört zur digitalen Medienkompetenz dazu, ein automatisch geführtes Profil im Social Web zu erkennen. Auch so ein Dialemma.
social bots Illustration blog

Dabei kann ein automatisches Profil sehr schöne Dinge tun. Seit einigen Jahren erfreut der Douglas Adams Bot als Hommage an den großartigen Autoren von „The Hithchiker’s Guide To The Galaxy“ mit Zitaten. Bots, die nach bestimmten Begriffen suchen und uns Informationen dazu liefern, wie der GOTbot: Via Facebook Messenger beantwortet der Chat-Bot Fragen rund um die TV-Serie Game of Thrones.

Und Chat-Bots wie Novi oder Resi, die mit neuen Formen der News-Versorgung experimentieren und uns persönlicher zum Weltgeschehen informieren. weiterlesen

Dialemma: Medienkompetenz, digitale Kompetenzen

Dialemma - Dilemma DialogWillkommen 2017! Wie diskutieren wir über neue Medien und digitale Möglichkeiten, wenn es um die so genannte Medienkompetenz eher bescheiden bestellt ist? Ein Dialemma!

Ein Dialemma – das ist mein Versprecher im Seminar, der viele Situationen trefflich beschreibt. Im Blogbeitrag Das Dialemma startete ich meine Dialemma-Liste mit den folgenden Phänomenen:

  • Silo-Denken im Unternehmen
  • Authentizität
  • Diskutieren
  • Fake-Profile
  • Neuland & mangelnde Fehlerkultur

In diesem Beitrag kommt Medienkompetenz / digitale Kompetenzen dazu. weiterlesen

Das Dialemma.

Dialemma - Dilemma DialogEin Versprecher im Seminar führt zu einem neuen Wort, das viele Phänomene kennzeichnet. Besonders in Social Media-Projekten.

Im jüngsten Seminar „Social Media Manager“ an der Akademie der Bayerischen Presse sprachen wir über folgende Situation der Teilnehmenden: In ihren Unternehmen – groß, mittel oder klein – gibt es wenig Dialog zwischen den Abteilungen.

Meine Empfehlung, Social Media als Teamsport anzusehen und den Dialog mit anderen Abteilungen zu suchen, steht vor der Herausforderung diesen Dialog erst einmal (wieder?) in Gang zubringen. Selbst zwischen den Kommunikations-Abteilungen Presse/PR und Marketing. Das Dilemma Dialog – ein Dialemma*. Und noch anderen Stellen wird es sichtbar, das Dialemma.
Dilemma Dialog - Dialemma weiterlesen

Social Media ist…

Love your Social WebZum Auftakt des Social Media SummerCamp nahm ich die Teilnehmer mit ins Wasser: Wie ein Sprung in den See bei sommerlichen Temperaturen ist der Sprung ins Social Web für viele mit Untiefen und Unterwasser-Monstern verknüpft. Im Kick-off lernten wir das so genannte „Neuland“ Social Media kennen und gingen in Beispielen auf die unterschiedlichen Ausprägungen ein.

Besonders wichtig: So wie Schwimmen macht auch das Engagement im Social Web viel Spass. Und mit Unterstützung wie die Schwimmflügel oder ein Schwimmring fallen die ersten Schritte im Neuland wesentlich leichter. weiterlesen

Realität oder Social Media Schein

Foto: Happystock / dreamstime.com

Fragen nach Gefühls-Experiment

Ja, jeder Mensch filtert bestimmte Aspekte weg, wenn er oder sie sich in Social Media bewegt. Aber ist das noch legitim, wenn Social Media-Plattformen ihre digitalen Filter gezielt auf ihre Nutzer loslassen, um deren Stimmung zu manipulieren?

Seit Anbeginn der digitalen Vernetzung besteht das Thema wie authentisch die online sichtbaren „User“ sind. Wie viel sie von ihrer realen Identität digital durchscheinen lassen. In den späten 80ern machte ich die Erfahrung, dass andere mich mit meinem neutralen Nutzernamen zunächst stets als Mann wahrnahmen. Das hatte Vorteile (für mich): Statt Flirten konnte ich mich über Bits & Bytes austauschen.

Auch als die 3d-Umgebung von Second Live erkundet wurde, gab es bald Häme: Steuern Menschen in komplett gegensätzlicher Gestalt die vielen schlanken und weiblichen Avatare in der virtuellen Welt?

Beeinflussung per Status-Update

Genauso ist auf Foto-betonten Plattformen wie Facebook das kritische Auge gefragt, das nicht jedes Foto-Update der Nutzer für ein Abziehbild der Realität hält. Sehr schön als Glosse aufbereitet haben dies die HigtonBros im Video „What’s on your mind?“.

Dies machen wir Nutzer der Plattformen, wenn wir gestalten wollen, wie wir online wahrgenommen werden – sowohl von privaten als auch beruflichen Netzwerkkontakten. Und dabei nehmen wir auch Einfluss auf die Gefühlswelt unserer Familie, Freunde und Kontakte.

Für eine wissenschaftliche Auswertung manipulierte Facebook eine Woche lang gezielt die Nachrichtenströme von rund 690.000 Facebook-Nutzern: Die eine Gruppe erhielt nur positive, die andere nur negative Beiträge aus ihrem Netzwerk angezeigt. Sodann wurde in einer wissenschaftlichen Studie ausgewertet, wie dadurch die Stimmung der Beiträge dieser unfreiwilligen Probanden beeinflusst wurde. Ergebnis (wenig überraschend): positive Beiträge führten zu positiven, negative zu negativen Statusmeldungen.
(Details siehe „Everything we know about Facebooks secret mood manipulation experiment„)
Warum das in Zeiten von Big Data Analysis nicht einfach großräumig erforscht wurde ohne die Nachrichtenansicht gezielt zu manipulieren – man weiss es nicht.

Im Großen und Ganzen – das hat das Facebook-Experiment mit zielgerichtet gefilterten Statusmeldungen gezeigt – beeinflussen wir die Stimmung der mit uns verknüpften Nutzer durch die Tonalität unserer Beiträge. Quasi der lebende Beweis für das Sprichwort Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.

Filter nach Interessen ok – aber…

Jetzt könnte man sagen, Facebook filtert – na und? Ohne die Filter könnten Nutzer die abonnierten Updates nur noch wie der Abspann von Spielfilmen im Privatfernsehen rasch vorüberziehen sehen. Bisher war bekannt, dass das größte Social Network für jeden angemeldeten Nutzer individuell filtert, was für ihn oder sie mit hoher Wahrscheinlichkeit am interessantesten ist. Dazu werden jegliche Interaktionen der Nutzer ausgewertet („like“, Profilaufrufe, Kommentare, etc.).

Happystock / dreamstime.com

Warum das jetzt bekannt gewordene Vorgehen von Facebook aus 2012 (!) nicht egal ist:
Das Verständnis über derartige Verknüpfungen kombiniert mit der Eingriffsmöglichkeit in der Hand des Betreibers einer Plattform sowie der Präzision des eingreifenden Filtermechanismus – das ist neu. Und wirft moralische Fragestellungen auf:

  • Wenn Updates von Unternehmen, Organisationen, kulturellen Einrichtungen oder Blogs auf Facebook Seiten bei den abonnierenden Nutzern nicht mehr angezeigt werden, um den Druck zu Werbeeinnahmen zu erhöhen – ist das einfach Geschäftsinteresse und somit ok?
  • Wenn durch Aussieben negativer Nachrichten die Stimmung in der Nutzerschaft positiver wird – ist das gut für die Volksstimmung oder verwerflich weil es unter Umständen der Nutzerbindung fürs Geschäft dient?
  • Wenn durch Filterung negative Meinungsäußerungen bevorzugt angezeigt werden und damit zum Beispiel die Stimmungslage der Nutzer aus einem bestimmten Land angeheizt oder deren Angst geschürt wird – ist das vertretbar?

Moral des Experiments

Das sind nur einige der Fragen, die das „Experiment“ zu Neuland Social Media und die betreibenden Unternehmen darin aufwirft. Unklar ob hier eine „Don’t be evil“-Unternehmens-Losung wie bei Google ausreicht. Transparenz ist wichtiges Momentum, dazu ist zumindest die in vielen Medienkanälen aufgegriffene Studie nützlich. Viele Nutzer wussten bis zu der Diskussion um das Experiment (oder bis zu einem Workshop bei mir) gar nicht, dass ihre Nachrichten von Facebook gefiltert werden.

Die Moral aus der Geschichte ist zunächst, sich der gefilterten Ansicht im Nachrichtenstrom bewusst zu werden und ihren Inhalt zu hinterfragen. Und: Aktiver Nutzer sein anstatt sich passiv berieseln zu lassen – zum Beispiel immer wieder aktiv Profile von bekannt kritischen oder positiven Menschen im eigenen Umfeld aufrufen. Oder es nicht Facebook überlassen, sondern die Tonalität des Nachrichtenstroms selbst gestalten: Dabei hilft im Chrome Browser die Erweiterung Facebook Mood Manipulator, um die Facebook-Meldungen nach eigenem Stimmungsfilter anzuzeigen.

Doris Schuppe
Illustration DoSchu / DoSchu.Com mit Fotos von Happystock / dreamstime.com

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Social Media SummerCamp: August in München

Foto: allynetStatt Wegfahren holen wir das SummerCamp nach München: zum allynet Social Media SummerCamp im August in München. Von Blog, Facebook, Twitter bis zu Xing gibt es reichlich Workshops sowie Abendveranstaltungen. Na, Lust mitzumachen?

„Ja, Social Media, sollte ich mir mal näher ansehen. Keine Zeit…“ – auch schon mal gesagt oder gedacht? Vielleicht ist der August für „Daheimgebliebene“ genau der richtige Zeitpunkt: Die Projekte drängten nicht so sehr, wenn alle Beteiligten in Urlaub sind. Spontan-Aktionen sind im Sommerferienmonat die Ausnahme.

Zeit sich in punkto Social Media weiterzubilden!

Eine Gelegenheit dazu ist das Social Media SummerCamp München mit Start am 8. August 2014. Zum Auftakt freue ich mich, die SummerCamp-Interessenten mit auf eine unterhaltsame Reise durch die vielfältige Social Media-Welt zu nehmen. Wer hier mitreist, hat anschließend den Überblick, was es im „Neuland“ Social Web alles an Inseln, Wüsten und Kontinenten gibt.

Social Media Events im August

Dann heisst es den August über Lernen, Austauschen, Vernetzen und Spaß haben. Denn zum Networking lädt im Sommer ganz besonders die Dachterrasse im Work Loft von allynet ein. So lautet die Losung zum SummerCamp:

„Wir treffen uns in entspannter Atmosphäre, teilen unser Wissen und genießen dann zum Ausklang ein gemeinsames Get-together.“

allynet Social Media SummerCamp / allynet.de

Foto: allynet

Programm Social Media SummerCamp München

Passend zu sommerlichen Temperaturen dauern die Events drei Stunden mit Workshop- und Network-Teil (Laptops nicht vergessen!). Ort der Veranstaltung: allynet, Bayerstraße 85, 80335 München. Ferienkinder sind übrigens herzlich willkommen – allynet hat eine Spielecke und organisiert auf Wunsch eine Kinderbetreuung.

08. August, 15:30 SummerCamp Kick off mit Doris Schuppe  micro bubble DSC
Update: Review & Prezi siehe Social Media ist…

12. August, 19:30 Strategie mit Marein Orre

13. August, 19:30 Facebook fürs Business mit Doris Schuppe  micro bubble DSC
Update: Review & Vortragsfolien siehe SummerCamp Surfing…

14. August, 12:30 Eigene Website mit Pamela Kelbch

19. August, 12:30 Google+ mit Doris Schuppe  micro bubble DSC

20. August, 19:30 Bloggen mit Stefan Hoffmeister

21. August, 9:30 Xing & Co. mit Marein Orre

22. August, 12:30 Videoclips mit Daniel Seinsche

26. August, 9:30 mailchimp mit Benjamin Koch

27. August, 19:30 Storycoaching 2.0 mit Sophie Appl

29. August, 18:30 Twitter mit Claudia Kimich

30. August, ab 18 Uhr zum Ausklang: BBQ auf der Dachterrasse – in 140 Zeichen den Sommer preisen – Kommunikation im Social Web auf den Punkt gebracht!

Alle Details und Anmeldung zu den kostenpflichtigen Veranstaltungen (Hashtag #scsm14):
Eventseite Social Media SummerCamp bei allynet
oder
gleich hier zu den Events anmelden

Ich freu mich schon sehr auf das Format und einen sonnigen Social Media Sommer!

Doris Schuppe

Fotos & Social Media Bubble: allynet / allynet.de

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