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Keine Zeit für Social Media?

Illustration Wordle Social MediaInsbesondere als Café, Restaurant oder auch als Shop mit touristischem Trubel fragen sich Betreiber, wie sie Zeit für Social Media investieren. Von der privaten Nutzung oder Beobachtung des Nachwuchs gewinnen sie das Gefühl: Da muss ich jeden Tag Stunden investieren… Dieser Beitrag hilft effizient via Social Media zu kommunizieren.

Die wichtigste Botschaft: Sie sind nicht allein! Es geht allen so, die ohne große Organisation im Hintergrund oder mit mehreren Kommunikations-Verantwortlichen ihr Online-Marketing vorantreiben.

Aus diesem Grund gibt es auch einige Lösungen, die helfen, den beruflichen Alltag inklusive Social Media zu meistern. Davor steht jedoch Eigenleistung, damit die Unterstützung wirksam werden kann. Dazu empfehle ich 3 Schritte zu effektivem Zeitinvest in Social Media: weiterlesen

Social Media in der Cloud zuhaus

illustration cloudWer im Social Web aktiv ist hat Daten in der Daten-Wolke, auch Cloud genannt. Dies ist ein Beitrag zur Blogparade von Oliver Gassner Leben in der Cloud.

Vor kurzem stellte ich Tools für die Social Media-Nutzung vor. Allen diesen Lösungen – Buffer, Evernote, Hootsuite, Netvibes, trello – ist gemeinsam: sie sind Cloud-basiert. Ohne aufwändige Installation können wir diese Tools nutzen – und zwar von überall.

Und schon wenn wir eine Facebook Seite für unser Business aufsetzen sind wir Cloud-Nutzer. Die Social Media-Plattform stellt uns auf ihren Rechnern ein Zuhause für unsere Fotos, Posts und inzwischen auch Videos zur Verfügung. Gleiches gilt für Twitter, YouTube, Vimeo, Tumblr oder das bei WordPress gehostete Blog.

Wollen wir Dateien unabhängig vom Laptop für uns oder die gemeinsame Bearbeitung im Team nutzen, sind Daten-Speicherservices wie Dropbox bekannt. Bei geschäftlichen Daten nutze ich einen Service aus Deutschland, der die gespeicherten Daten auch beim Transfer verschlüsselt: CenterDevice. Das kostet zwar monatlich eine Gebühr, ist mir aber fürs Geschäft wichtig.

Cloud Skyblue

Die Cloud bietet vielen von uns ein Arbeiten an Orten, die wir frei wählen können, um produktiv zu sein. Via Internet verknüpfen wir uns mit den von uns genutzten Services und los geht es. Ich zähle mich zu den so genannten Cloudworkern. Besonders auf Reisen interessant: Der Laptop ist längst nicht mehr der Speicherort geschäftskritischer Daten. Dafür machen wir uns mehr Gedanken über gute Passwörter und abgesicherte Internet-Nutzung.

Meiner beratenden Tätigkeit bietet die Cloud viele Vorteile. Manchmal kann ich mir ein berufliches Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

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5 Tipps Networking in München

Ich gebe zu: München war zu Beginn nicht einfach für mich. Nach Studium und ersten Berufsjahren kam ich als Journalistin in die bayerische Metropole. Es zahlte sich aus, dass ich rheinländisch geprägt den Kontakt zu anderen Menschen nicht scheue. Und meine Hartnäckigkeit. Aus meinen Erfahrungen fünf Empfehlungen, wo das Networking in München prima funktioniert.

Vernetzte Kontakte wissen, dass ich Ende letztes Jahr meine Zelte auf einer Insel im Mittelmeer aufgeschlagen habe (siehe Blog 2go2-Mallorca). Plötzlich bin ich schon fast Touristin in München, was mir bleibt ist meine digitale Heimat, mein Online-Netzwerk eng verknüpft mit München.
zuagroast - doschu weiterlesen

Social Media Tools in Kurzvideos

Letzte Woche stellte ich 5 Tools vor, mit denen Social Media prima beruflich genutzt werden kann. Zu den beiden Anwendungen Buffer und Hootsuite fand ich bei Kathrin Franck auf YouTube zwei interessante Videoserien.

Wer die beiden vorgestellten Tools also näher kennen lernen möchte, kann mit den Videos einen guten Eindruck gewinnen und so Informationen für die eigene Entscheidung sammeln.
youtube icon illustration weiterlesen

So gehts besser: 5 Tools fürs Social Web

Wegweiser Blog Illustration„Welche Tools nutzen Sie für Twitter? Wo finden Sie die Themen? Wie machen Sie dies oder jenes?“ -Das werde ich sehr häufig gefragt.

Ich starte hier eine Übersicht an Tools, die sich in meiner persönlichen Erfahrungen als sehr nützlich erwiesen haben. Zu Beginn eine Auswahl meiner 5 liebsten Tools für das Social Web.

Die Auswahl ist klarerweise recht subjektiv. Die Reihenfolge der Tool-Sammlung folgt dem Erzählfluss, nicht einer Wertung. So, genug der Vorrede, auf geht’s: weiterlesen

Video Content im Social Web

Online Video Social WebGerade bewegen sich die bekannten Social Media-Plattformen Facebook und Twitter enorm in punkto Bewegtbild. Grund genug einen Blick auf die Veränderungen zu werfen und ein paar nützliche Hilfestellungen zu recherchieren.

Lange Zeit war Video der Austausch-Plattform YouTube überlassen worden. Netzwerke wie Facebook oder Twitter holten die auf YouTube veröffentlichten Inhalte durch Schnittstellen sehr eng in die eigene Anwendung hinein. Das hat sich in den letzten Wochen komplett verändert. Die Werbeeinnahmen, die die zu Google gehörende Video-Plattform einnimmt, sind einfach zu verlockend.

Konnten wir noch vor kurzem unsere Videos auf eine Plattform konzentrieren, stehen wir heute oft vor dem Dilemma unseren Bewegtbild-Content auf mehreren Netzwerken bereitzustellen. Warum?

Facebook beispielsweise spielt die dort hochgeladenen Videos sofort ab, von YouTube (oder Vimeo) eingebundener Content startet erst nach neuerlichem Klick des Nutzers. Was den Facebook-Nutzern rascher ins Auge fällt kann sich jeder selber beantworten.

Maximale Dauer der Videos im Social Web

Welche Dauer dürfen meine Bewegtbild-Inhalte haben, wenn ich sie auf den verschiedenen Social Media-Plattformen hochladen möchte?

  • YouTube
  • Auf YouTube können Nutzer sofort Videos von maximal 15 Minuten hochladen. Wenn länger andauernde Videos geteilt werden sollen, muss das YouTube-Konto von Google bestätigt werden. Wie diese Autorisierung für längere Videos abläuft erklärt die YouTube Hilfe.

    Nach der Bestätigung können Video-Dateien bis 11 Stunden und einer Dateigröße von maximal 128 GB veröffentlicht werden.

  • Vimeo
  • Vimeo erlaubt Nutzern mit einem Standard-Nutzerkonto pro Woche bis zu 500 MB Video-Content hochzuladen. Als Plus-Nutzer beträgt die wöchentliche Datenmenge 5 GB, als Pro-Nutzer 20 GB.

  • Facebook
  • Die neue Video-Integration bei Facebook erlaubt Bewegtbild-Dateien von maximal 1024 MB und maximal 20 Minuten Dauer hochzuladen. Wie eingangs erwähnt werden die Facebook Videos im Newsfeed der Nutzer sofort abgespielt. Facebook Seiten können ein Video hervorgehoben featuren.

  • Twitter
  • Direkt mit der Twitter App können Nutzer Videos aufnehmen, die eine maximale Dauer von 30 Sekunden haben. Bereits aufgenommene Videos erlaubt Twitter hochzuladen, wenn diese eine Dateigröße unter 15 MB sowie eine maximale Dauer von 30 Sekunden aufweisen.

  • Instagram
  • Ähnlich Twitter erlaubt die App des visuellen Netzwerks Instagram die Aufnahme von Videos sowie die Veröffentlichung von Bewegtbild-Content. Die Inhalte dieser Plattform dürfen nur eine Dauer von 15 Sekunden haben.

  • Vine
  • Der Vollständigkeit halber sei noch die mobile Austauschplattform für Kuzrvideos vine genannt. Hier können direkt oder zuvor aufgeommene Videos von 6 Sekunden geteilt werden.

Echtzeit-Video

Vor circa zwei Jahren führte Google mit der Einführung von Google+ Hangout on Air Online-Nutzer an das Thema Echtzeitvideo heran. Passend zur zunehmenden mobilen Nutzung des Internet hat auch das Streaming in Echtzeit per Smartphone neue Anwendungen hervorgebracht.

Die erst Im Februar gelaunchte Live-Streaming-App Meerkat erfreute sich rasch großer Beliebtheit und ist eng in das Social Network Twitter integriert. Es wird kein separates Kontakt-Netzwerk aufgebaut sondern die Networking-Funktionalität von Twitter genutzt. Inzwischen hat der Microblogging-Dienst per Übernahme jedoch die eigene Lösung namens Periscope veröffentlicht. Ob oder wie beide Lösungen nebeneinander bestehen bleiben – das zeigen sicherlich erst die nächsten Monate.

[UPDATE 22.06.2015] Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung von Götz A. Primke zum Einstieg in das Live-Streaming mit Persicsope wollte ich Euch nicht vorenthalten, hatte sie nur wieder „verlegt“. Et voilà!

Metriken der verschiedenen Plattformen

Wird das Social Media-Engagement auf weitere Plattformen ausgedehnt, sind Kennzahlen für die Social Media Reports wichtig. Dazu sind folgende Hinweise gut zu kennen, um die Zahlen der „views“ – also der Abrufe des Video-Inhalts – besser miteinander vergleichen zu können.

  • YouTube
  • Google startet Videos und misst daher einen „view“ des Videos sobald ungefähr 30 Sekunden des Video-Inhalts betrachtet wurden.

  • Facebook
  • Da Facebook die Videos sofort abspielt wird eine „view“ gewertet sobald ein Nutzer mindestes 3 Sekunden des Bewegtbild-Content gesehen hat.

  • Twitter
  • Twitter misst „views“ per Klick auf den Video-Content.

  • Instagram
  • Instagram gehört mit zu Facebook und wertet daher genauso nach 3 Sekunden einen „view“.

  • Vine
  • Vine misst so genannte „loops“, da die kurzen Videos so lange wieder abgespielt werden, wie der jeweilige Inhalt in der App zu sehen ist. Ein loop wird gezählt, sobald ein Nutzer das vine komplett gesehen hat.

Es bleibt spannend

YouTube gilt als beliebteste Suchmaschine nach der Google-Suche auf Platz 1. Statt Textinhalte suchen Onliner gerne nach Videos, die anschaulich und unterhaltsam erklären oder informieren. Daran werden auch die jüngsten Neuerungen wenig ändern, da insbesondere die Facebook-Suche wenig ergiebige Fundstellen liefert.

Wenn es um News-Inhalte und Live-Berichte geht, sind Dienste wie Meerkat und Periscope auf jeden Fall spannend. Periscope insbesondere aufgrund der Option Videos über den Live-Moment hinaus online bereit zu stellen.

Welche Erfahrungen hast Du/haben Sie mit mobilem Echtzeit-Video gemacht?

Doris Schuppe
Illustration: DoSchu / DoSchu.Com mit Logos der Anbieter

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Mobile makes the world go ‚round

Illustration Mobile FirstWie lest ihr diesen Blogbeitrag gerade? Am Desktop oder Laptop – mit einer App im Smartphone oder auf einer mobilen Website via Tablet? Falls ihr über eine Suchmaschine auf das Blog gelangt seid, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ihr mobil zugreift…

Denn im Mai dieses Jahres meldete die größte Suchmaschine Google, dass inzwischen mehr Suchen via mobilem Endgerät gestartet werden als mit Desktop-Rechnern(1). Das bedeutet, dass der erste Kontakte mit der Website eines Unternehmens häufig mobil erfolgt.

Mobile Besucher auf der Website

Sehen wir da gut aus? In Social Media-Workshops rufe ich die Websites der Teilnehmer gerne auf Handy oder Smartphone auf. Schliesslich greifen beispielsweise mehr als die Hälfte der Facebook-Nutzer mobil auf das Social Network zu. Wird in der Facebook Seite eine Verlinkung auf eine Website veröffentlicht, betrachten die Abonnenten der Seite die Seite im Handy oder Tablet.

Mehr als die Hälfte der Deutschen – 54 Prozent – surft mobil im Internet. Das ermittelte die Studie der Initiative D21 (PDF) bereits 2014. Schon letztes Jahr nahm die Zahl derjenigen, die mit Smartphones oder Tablets online gehen, gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozentpunkte zu. Wenn ihr das hier lest, ist der Anteil inzwischen sicherlich deutlich höher.

Infografik: 54% der Deutschen surfen mobil | Statista

Mobile first bei mobilen Suchanfragen

Entsprechend hat Google die Algorithmen seiner Suchmaschine angepasst, die ja schließlich Webseiten für ein optimales Nutzererlebnis in dem Verzeichnis (Index) präsentieren will. Recherchieren ONline-Anwender per Smartphone oder Tablet werden ihnen entsprechend darauf optimierte Seiten bevorzugt zur Suchanfrage angeboten.

Was tun?
Auf einer Website von Google(2) kann getestet werden, wie gut die eigene Seite mobil dargestellt werden kann:

DoSchuCom - mobil optimiert

Wenn der Test negativ ausfällt: Mit dem Webdesign-Team über ein responsives Design sprechen. Also eine Webdesign, das die Darstellung und die Inhalte der Website je nach zugreifenden Endgerät anpasst. Dann klappt’s auch mit dem mobilen Besucher!

Links
(1) Google Building for the next Moment
(2) Test ob Websites als für Mobilgeräte optimiert gelten

Doris Schuppe

Foto: DoSchu / DoSchu.Com; Chart: de.Statista.com; Screenshot Testergebnis

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Social Media @ webinale 2015

webinaleNächste Woche ist webinale in Berlin. Selbstverständlich ist das Thema Social Media mit auf der Vortragsliste. Ich freu mich schon auf folgende Sessions, Vorträge und Keynotes:

The Human Factor within the Connected Universe – Digital Anthropology for Product Development and Long Term Consumer Engagement – KEYNOTE
Alissia Iljaitsch, Executive Director bei Vectorform • @ailjaitsch

Extracting Customer Insights From Social Media – KEYNOTE
Helle Tyllesen, Head of Customer Strategy bei Falcon Social • @hellety

Aktuelle Trends: Werden soziale Netzwerke von Messenger Apps abgelöst?
Michel Lindenberg, Gründer von Vobe • @michelerlangen
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Wer bin ich im Social Web – Person oder Seite?

Persönliches Profil vs. Seite: Facebook, Google+, Instagram & Co.

Foto: Happystock / dreamstime.com„Ja, bin ich jetzt als Person aktiv oder als meine Seite?!“ Immer wieder kämpfen Seminar-Teilnehmer mit der Unterscheidung von persönlichen und Unternehmens-bezogenen Profilen. Einfacher war es vor vielen Jahren, als bei Facebook ein persönliche Profil deutlich anders aussah als die damals neu eingeführten „Facebook Seiten“.

Mein erster Tipp bezieht sich auf die Sprache: Im Seminar achte ich penibel darauf, ob wir von einem Profil (= persönlichem Profil) oder einer Seite (= Organisations-bezogenes Profil) auf einer Plattform sprechen. Klar verdreht das schon mal der eine oder die andere die Augen, wenn ich wieder nachfrage – „als persönliches Profil oder als Seite?“. Es hilft, sich die Unterscheidung zu merken.

Warum gibt es diese Unterscheidung überhaupt? Schauen wir uns zunächst mal an, wie es auf einigen Plattformen aussieht, die nur ein Profil anbieten, das als Person oder als Organisation, Firma, Blog oder Marke genutzt werden kann.

Ein-Profil-Plattformen

Auf diesen Social Media-Plattformen kommt dieses Thema (noch) nicht auf: Sowohl Instagram, Pinterest, Twitter oder Vine bieten beispielsweise nur ein Profil pro Nutzer an. Es können keine Profile zu diesem auf der Plattform angelegt werden.

Vor-/Nachteil der Ein-Profil-Plattformen

Wer auf diesen Plattformen einen weiteren Kanal für den geschäftlichen Einsatz benötigt, muss dafür einen extra Nutzer mit separatem Login registrieren.

Vorteilhaft ist, dass es keine Verwirrung oder Verwechslung gibt, ob man unter dem persönlichen Nutzerkonto oder dem geschäftlichen Login Inhalte veröffentlicht.

face dreamstime happystockNachteilig ist, dass wir jedem alle Rechte einräumen müssen, den wir zur Betreuung des Kanals ins Boot holen. Dazu ist es insbesondere bei der mobilen Nutzung des Kanals via Smartphone App häufig erforderlich sich komplett ab- und wieder anzumelden.

Twitter hebt sich hier positiv von den genannten Plattformen ab, da die mobile App ein reibungsloses Wechseln der verschiedenen Profile erlaubt.

Plattformen mit persönlichem Profil und geschäftlichen Seiten

Der Vorteil von Plattformen mit getrenntem Personen- und Unternehmens-Profilen ist die bessere Betreuung des geschäftlichen Kanals. Im Falle von Facebook sowie Google+ ist es sogar möglich für die Betreuung abgestufte Rollen zu definieren. So ist der geschäftliche Kanal zum Beispiel gut vor versehentlichem Löschen geschützt.

Facebook

Wer Facebook aktiv nutzen möchte, muss ein persönlichen Profil anlegen. Facebook Nutzer können zu ihrem persönlichen Profil, das es nur einmal gibt, mehrere so genannte Facebook Seiten anlegen. Für die Firma, fürs Blog, für die Katze oder für die Band…

Ob gerade eine Seite oder ein persönliches Profil betrachtet wird erkennen wir rasch daran ob von „Freunden“ (Profil) oder von „gefällt-mir-Angaben“ (Seite) gesprochen wird. Wichtig ist der unterschiedliche Funktionsumfang dieser beiden Kommunikationskanäle:

Facebook Profil (Personen)
(zum Beispiel DoSchu @ Facebook)

  • kann neue „Freunde“ als Kontakte hinzufügen (Kontakt muss es bestätigen) oder abonnieren
  • kann Facebook Seiten mit „gefällt mir“ markieren
  • kann Events anlegen und Kontakte zu Events einladen
  • kann Werbung für Post schalten

Facebook Seite
(zum Beispiel DoSchu.Com @ Facebook oder Social Media Club München @ Facebook)

  • kann Facebook Seiten „liken“
  • kann Events anlegen
  • kann als Facebook Ort angelegt werden, um Facebook-Nutzern „Check-Ins“ zu erlauben
  • kann Unterbereiche 
(so genannte Facebook Apps) hinzufügen
  • erhält statistische Auswertungen
  • kann vielfältig Werbung schalten

Google+, YouTube, Google Maps & Co.

Seit Google die verschiedenen Dienste unter das Dach des Google+-Netzwerks stellte, ist auch hier die Verwirrung gross. Zu einem registrierten Nutzerkonto bei YouTube existiert plötzlich auch ein persönliches Google+-Profil, oder eine Google+-Seite.

Wenn vor einiger Zeit zu einem Unternehmen ein Eintrag bei Google Maps, eine Google+-Seite sowie ein YouTube-Kanal eingerichtet wurde, steht man zunächst vor einer Vielzahl von Google+-Profilseiten. Mit einem Kunden investierten wir 2,5 Stunden konzentriertes Arbeiten, um die Präsenzen sinnvollen administrativen Google+-Profilen zuzuweisen.

Im Prinzip ist es ähnlich wie bei Facebook: Nutzer registrieren sich mit einem persönlichen Profil, das Google+ Profil. Zu diesem Profil kann ähnlich wie bei Facebook eine Google+ Seite angelegt werden. Anders als bei Facebook kann eine Google+ Seite andere Google+ Profile „einkreisen“, also abonnieren.

Woran erkenne ich, ob ich ein Profil oder eine Seite bei Google+ betrachte? Der Unterpunkt „Info“ heisst bei einer Person immer „Über mich“.
(zum Beispiel Doris Schuppe @ Google+ sowie Healthcare & Social Media @ Google+)

Xing

Registrierte Nutzer des geschäftlichen Netzwerks Xing können zu ihrer Firma eine Unternehmens-Seite beantragen. Diese Seite ist in der Standardversion mit nützlichen Funktionen wie Darstellung mit Logo, Neuigkeiten, Liste der verknüpften Mitarbeiter-Profile auf Xing, Statistik zur Mitarbeiter-Struktur und Stellenanzeigen ausgestattet.

LinkedIn

Das Business Network LinkedIn bietet ähnlich Xing zur Darstellung der Firma Company Pages zusätzlich zu den persönlichen Profilen der Nutzer an.

Ich hoffe, jetzt ist etwas transparenter geworden, warum es diesen Dualismus Profil / Seite gibt!

Doris Schuppe
Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.com

Der Beitrag ist nützlich und gefällt Euch? Dann freu ich mich über Eure Weiterempfehlung:

Social Media live: re:publica

Foto: DoSchuManchmal denke ich, in Deutschland darf eine Konferenz nicht wachsen. „Die re:publica ist ja inzwischen soooo gross“ – genau: Daher ist es ja auch noch spannender daran teilzunehmen. Warum das erkläre ich an einigen typischen Beschwerden, warum die erfolgreiche Veranstaltung gerne mal als „zu gross“ empfunden wird.

Soooo viele Leute!

Ja, was ist falsch daran? Heute treffen wir auf der re:publica noch mehr Akteure der digitalen Welt, die wir sonst nur aus der Ferne passiv betrachten können. Die Konferenz macht die Social Media „Timeline“ lebendig und interaktiv. Ins Gespräch kommen ist selten so einfach. Ich freue mich Kontakte live zu treffen, die ich aus den verschiedenen Städten Deutschlands und zum Teil Europas kenne. Selten treffe ich so viel Pioniergeist aus Digitalien in der realen Welt. weiterlesen

In 7 Schritten fit für Twitter

Der ‚Twitter Bird‘ fliegt wieder im Google-Suchergebnis

Logo Twitter IllustrationJetzt schickt sich wahrscheinlich der eine oder die andere an, ein Twitter-Profil neu anzulegen oder ein stillgelegtes wiederzubeleben. Passend dazu einige Tipps und Links für den Einstieg oder Wiedereinstieg.

Vier Jahre lang wurden die Kurznachrichten auf Twitter nicht mehr von Google in den Suchindex aufgenommen. Nun wurde die Partnerschaft wiederbelebt. In den Suchergebnissen der am meisten genutzten Suchmaschine Deutschlands sind aktuelle Meldungen aus dem Twitter-Universum wieder enthalten.

Für alle, die ihrem Twitter-Profil neues Leben einhauchen wollen, gebe ich in diesem Beitrag jede Menge Tipps und Links.

Vor dem Twittern: Strategie

twitterSchritt 1 :: Sieben Fragestellungen, damit der Twittervogel (wieder) passend zur Strategie ans Fliegen kommt:

  • Welche Ziele wollen wir mit unserem Twitter-Engagement verfolgen?
  • Welche unserer Interessensgruppen wollen / können wir auf Twitter ansprechen?
  • Wie messen wir unsere Ziele?
  • Mit welchen Themen und Inhalten können wir unsere Ziele erreichen?
  • Mit welchen Experten, Partnerfimen, Branchenkollegen vernetzen wir uns auf Twitter?
  • Wer agiert wie im Echtzeitmedium Twitter?
  • Wo bewerben wir unseren Twitter-Kanal (eMail, Web, Social Media, Print, Laden)?

Know-how aufbauen und pflegen

twitterSchritt 2 :: Was kann die Plattform, was sind Besonderheiten? Bei Twitter lest ihr dazu zum Beispiel die FAQs und die Grundlagen.

twitterSchritt 3 :: Holt euch Anregungen bei erfolgreichen Twitter-Profilen. Schaut euch auch euren Mitbewerb an, oder stöbert bei Twitter Media nach „bewährten Praktiken, Erfolgsgeschichten und Ressourcen, um das Potenzial von Twitter für verschiedene Business-Aufgaben zu nutzen“.

Content für Tweets

twitterSchritt 4 :: Inhalte für den Twitter-Kanal kommen nicht aus der Luft. Dazu diese sieben Aspekte im Vorfeld klären und die Content-Strategie mindestens jährlich überprüfen:

  • Wie verzahnen wir die Twitter-Kommunikation mit unseren Inhalten in Web und Social Media?
  • Welcher Content hat das Potenzial für eine hohe Interaktion mit unserer Zielgruppe auf Twitter?
  • Welche Stories können wir auf Twitter am besten erzählen? Welche Menschen geben unseren Geschichten ein Gesicht?
  • Welche Hilfestellungen können wir via Twitter anbieten, welche nützlichen Tipps?
  • Wo besorgen wir (intern / extern) die Fotos, Videos, Infografiken für Twitter? Können wir kreative Kurzvideos für Vine (gehört zu Twitter) kreieren?
  • Welche Inhalte aus dem Web sind für unsere Zielgruppe relevant, die wir empfehlen können – Stichwort Content Curation?
  • Wie erfahren wir rasch von relevanten Trends, um mit passenden Fragen oder Antworten mitzudiskutieren – Stichwort Monitoring?

Twitter Analytics

twitterSchritt 5 :: Genau wie auf anderen Kanälen sind gesteigerte Zahlen der Abonnenten („Follower“) alleine kein Qualitätskriterium. Wichtig ist, den Ist-Zustand zu erheben und den Wettbewerb für Vergleiche im Auge zu behalten. Zum Beispiel zu folgenden Parametern:Fit für Twitter :: 7 Schritte

  • Zahl der Follower :: Diese Zahl muss selbstverständlich erhoben werden, damit auch eine Relation zu Twitter-Kanälen der Mitbewerber ermittelt weden kann
  • Anzahl Listen-Einträge :: Hier zeigt sich, wie häufig Twitter-Nutzer das Profil eines Unternehmens auf eine Themenliste gespeichert haben
  • Anzahl Retweets :: Diese Angabe gibt an, wie häufig Tweets des Unternehmens von anderen Nutzern an ihre Follower weitergeleitet wurden
  • Anzahl Mentions / Influencer :: Dieser Wert zeigt, wie häufig der Unternehmens- und die Markennamen auf Twitter in Tweets erwähnt wurden, und wie häufig waren so genannte Influencer darunter
  • Anzahl Klicks :: Mit diesem Wert sehen wir, ob unsere Link-Empfehlungen in 140 Zeichen dazu einladen, unsere verlinkte Website aufzurufen
  • Anzahl Interaktionen :: Diese Angabe verdeutlicht, ob der Dialog auf Twitter mit Influencern, Interessenten, Partnern, Empfehlern oder Kunden läuft

Die Twitter-Statistiken zu eurem Profil könnt ihr nach Einloggen bei Twitter mit diesem Link abrufen: https://analytics.twitter.com.

twitterSchritt 6 :: Apropos Statistiken: Mit etwas Code auf der Website könnt ihr die so genannten „Twitter Cards“ einrichten und dann zusätzliche Statistiken abrufen. Das erklären uns ausführlich beispielsweise folgende Quellen:

Nützlich: Twitter Tools

twitterSchritt 7 :: Sucht euch Tools aus, die bei der Betreuung, Verwaltung und Monitoring eures Twitter-Kanals helfen. Diese nützlichen Lösungen in alphabetischer Reihenfolge bieten praktische Unterstützung:

  • Bit.ly :: Link-Verkürzungs-Service, mit dem ihr die Klickzahl aus Social Web Updates messen könnt
  • BufferApp :: Zeitversetztes Posten, automatisches Posten aus einem Puffer an Posts, Klickzahlen Links in Tweets, Report zu Erwähnungen
  • HootSuite :: Account-Management, Influencer-Profile, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Report zu Erwähnungen
  • Klout :: Influence-Monitoring, Influencer-Suche, zeigt auch welche Twitterati häufig durch Retweets mit eurem Kanal interagieren
  • Rebelmouse :: Zusammenführen von diversen Posts im Social Web in einem Online-Magazin (Social Media Newsroom)
  • SocialBro :: Infuencer-Suche, Follower-Management und besonders schön die Funktion „Best Time to Tweet“ inklusive Analyse der Themen eurer Follower
  • Topsy :: Twitter-Suchmaschine, Themen-Suche, Influencer-Suche, coole „Social Trends“-Funktion
    (nach Kauf wurde der nützliche Service leider eingestellt)
  • Tweetdeck :: Account-Management, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Influencer-Suche, Follower-Management

Hier ist es sinnvoll Lösungen zu bevorzugen, die ihr auch mobil nutzen könnt. Denn es ist häufig etwas am Echtzeitmedium Twitter zu tun, wenn ihr unterwegs seid.

Viel Spass beim (Wieder-)Entdecken von Twitter!

Mein Profil findet ihr unter @DoSchu – feel free to follow.

twitter illustration

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com; Social Media Icons von carrieloves.com

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25 Minuten am Tag: Schreiben fürs Blog

Uhr fürs BloggenJa, ich weiss:  Social Media und besonders ein Blog betreiben bedeutet Schreiben.  Und das ist nicht einer jeden Sache.  Dafür hilft es viel für die Reputation.  Mit diesen Tipps geht das Schreiben einfacher von der Hand.  Probiert es aus! (Updated 1. Nov. 2018)

In Fachmagazinen, auf Konferenzen oder in Beratungen lautet das Credo: Schreibt ein Blog – ob als Expert.innen- oder Unternehmens-Blog.  Und klar, das bedeutet ein gewisser Aufwand,  Der kann sicher mit Interviews oder Gastbeiträgen gemildert werden.  Dennoch bleibt ein gewisses Pensum an kreativem Schreiben. weiterlesen

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