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25 Minuten am Tag: Schreiben fürs Blog

Uhr fürs BloggenJa, ich weiss:  Social Media und besonders ein Blog betreiben bedeutet Schreiben.  Und das ist nicht einer jeden Sache.  Dafür hilft es viel für die Reputation.  Mit diesen Tipps geht das Schreiben einfacher von der Hand.  Probiert es aus! (Updated 1. Nov. 2018)

In Fachmagazinen, auf Konferenzen oder in Beratungen lautet das Credo: Schreibt ein Blog – ob als Expert.innen- oder Unternehmens-Blog.  Und klar, das bedeutet ein gewisser Aufwand,  Der kann sicher mit Interviews oder Gastbeiträgen gemildert werden.  Dennoch bleibt ein gewisses Pensum an kreativem Schreiben. weiterlesen

Social Media & Mobile Internet in Zahlen

Ein umfangreiches Zahlenmaterial hat die Agentur We Are Social ermittelt. 376 Folien liefern die verschiedensten Daten von Internet-Zugang, Mobilfunkverträgen bis zu Social Media-Nutzung.

In punkto Social Media Durchdringung liegt Deutschland mit einem Wert von 35% über dem weltweiten Durchschnitt von 29%. Aber: Dieser Wert hat sich gegenüber Studienausgabe 2014 nicht verändert.

globus doschu

2,1 Stunden pro Tag beträgt die Zeit, die deutsche Online-Nutzer im Social Web verbringen. Weniger als der globale Durchschnitt von 2,4 Stunden pro Tag. In Europa liegt Deutschland hinter Italien und Großbritannien, gleichauf mit Polen und knapp über Frankreich, Spanien und den Niederlanden. weiterlesen

Lese-Empfehlungen zum Jahresstart

dandelion :: doschuNeues Jahr und endlich geht es nach dem Urlaub wieder an den beruflichen Start. Da kann es nicht schaden den ein oder anderen Artikel aus dem Social Web-Umfeld zu lesen, oder?

Hier nur eine Auswahl für’s WarmUp. Zum Jahreswechsel habe ich meine Flipboard-Aktivitäten wieder aufgenommen. Dort führe ich unter anderem das Flipboard Magazin Digitalien Revue und freue mich über weitere Abonnenten.

Aber nun zu meinen versprochenen Beiträgen:

Lese-Empfehlungen Social Web 2015

Im Dezember schrieb Ed Wohlfahrt über 5 Wege aus der Facebook-Sackgasse:

Facebook will Kohle. So einfach ist das. Wollen Unternehmen mit ihrem Gedöns in die Breite, müssen sie dafür immer tiefer in die Tasche greifen. Ich versuche hier der Frage nachzugehen, ob sich Facebook noch lohnt. Und wenn ja, für wen und wie lange noch.

weiterlesen bei edrelations.com :: 5 Wege aus der Facebook-Sackgasse

Online in Zahlen

Viel Arbeit nimmt uns Christian Buggisch mit seiner Statistik-Übersicht zu Social Media und soziale Netzwerke – Nutzerzahlen in Deutschland 2015

Wie haben sich Social Media und soziale Netzwerke in Deutschland zuletzt entwickelt? Hier mein Update für 2015 mit aktuellen Zahlen und Statistiken, von Facebook bis YouTube, von Business-Netzwerken bis zu Foto-Communitys, vom neuen Platzhirsch WhatsApp bis zum Winzling Foursquare

weiterlesen bei buggisch.wordpress.com :: Social Media und soziale Netzwerke -Nutzerzahlen in Deutschland 2015

Wer noch immer denkt, online seien nur jüngere Menschen erreichbar, sollte die Bitkom-Meldung Senioren suchen Gesundheits-Rat im Web lesen

:: 68 Prozent der älteren Nutzer recherchieren online
:: Frauen informieren sich häufiger als Männer
:: Jeder Zehnte kontaktiert seinen Arzt über das Netz

weiterlesen bei bitkom.org :: Presse 9. Januar 2015

Online-Video – das neue Schwarz?

Facebook Insights zeigt uns, wie wichtig visuelle Sprache ist als The New Universal Language (obwohl so „new“ ja eigentlich nicht)

People speak a new universal language—one that is made up of photos, emojis, stickers and videos. This visual language is seen as a succinct, time-efficient and powerful way for people to get their point across.

weiterlesen auf insights.fb.com :: New Universal Language

Dazu passt übrigens die Meldung bei Business Insider, dass neben Facebook auch Twitter in punkto Video jede Menge Veränderung in der Planung hat

Part of a website detailing a video product seems to be live. And from the FAQ page on the website, video.twitter.com, you can see what Twitter’s potentially plotting for its YouTube-like service.

weiterlesen beibusinessinsider.com :: Twitter Is About To Launch A YouTube-Like Video Platform

Apropos Video: Dem Thema werde ich mich im nächsten Blog-Beitrag widmen, für den ich eine sehr interessante Studie zu Online-Video gelesen habe.

Ich wünsche einen guten beruflichen Start!

5 Tipps für den Content-Plan 2015

illustration 2015 planungHappy New Year wünsche ich meinen Bloglesern! Neues Jahr – neue und bekannte Themen: So planen wir für die nächsten 12 Monate den Content für die digitale Kommunikation.

1. Redaktionsplan

Das A und O für eine gute Planung – besonders im Social Media Team – ist eine gute Planungsgrundlage. Das optimale Tool gibt es dabei nicht – je nach Arbeitsweise und Budget gilt es die passende Arbeitserleichterung auszuwählen. Das kann vom Excel im gemeinsamen Zugriff über ein Google Spreadsheet im Google Drive bis zu ausgefuchsten Redaktionsplan-Tools reichen.

Im Sommer stellte t3n im Beitrag „Mit diesen 4 Tools kannst du deine Content-Strategie einfach planen“ vier Helferlein vor, mit denen die gemeinsame Content-Planung unterstützt wird.

2. Termine & Content Curation

Wichtig: Welche wichtigen Termine hat 2015 für unsere Branche, unser Unternehmen und unsere Zielgruppen? Die relevanten Konferenzen, Messen, Tagungen, Produktneuerungen, Bekanntmachungen, Jahrestage oder ähnliches gestalten auch unseren Content-Plan. Schließlich filtern wir für unsere Zielgruppen aus den vielen Inhalten, die das Internet bietet, Passendes zu den verschiedenen Wochen des Jahres heraus.

illustration Tipps Content Planung

Diese Terminsammlung ergibt eine gute Mischung aus eigenen und besonders „fremden“ Inhalten. Mit dieser so genannten „Content Curation„* können wir die Kommunikation in unserem Social Media-Profil abwechslungsreicher und damit interessanter gestalten. Nicht immer besteht ja die Möglichkeit mit eigenen Inhalten passend zu diesen größeren Veranstaltungen belangvolle Themen-Facetten beizutragen.

Nicht vergessen: Nachberichte zu Veranstaltungen einplanen, besonders wenn wir selber am Event teilnehmen. Am wirkungsvollsten mit vielen Fotos oder noch besser Bewegtbild-Inhalten. Nicht umsonst plant jetzt auch Twitter nach Facebook die Video-Optionen der Plattform auszubauen.

3. Standard-Contents

Wie können wir insbesondere im Social Web unsere Kommunikation erleichtern? Wir planen Standard-Inhalte ein, die zu Kernthemen unseres Business relevante Informationen für unsere Zielgruppen bereitstellen.

Wenn die Inhalte zum Beispiel saisonal passen, wie etwa im Vorfeld der Urlaubszeiten, dann planen wir sie rund um diese Zeiten im Jahr mehrmals ein. Das Social Web wie Twitter, Google+ oder Facebook wird nicht umsonst als Echtzeitmedium bezeichnet. Inhalte sind eher flüchtig und gelangen nur eine kurze Zeit lang auf den Radar der Nutzer. Daher können diese Hinweise auf spannenden Content auch durchaus mehrmals im Jahr geliefert werden.

Als Standards können wir auch jeden Monat ein bestimmtes Detailthema in den Fokus rücken, das zu unserem Unternehmen passt. Dazu planen wir verschiedenartige Inhalte und Medienformate, damit das Thema nicht langweilig wird.

4. User Generated Content

Zu welchen Zeiten und Anlässen im Jahr können wir unsere Zielgruppe am besten zum Dialog bitten – ab damit in den Redaktionsplan! Am besten schon mit konkreter Ideenskizze.

Um das Ferienbeispiel aufzugreifen: Wenn wir vor, während oder nach dem Urlaub nach Fotos zu einem bestimmten Hashtag fragen wollen, dann planen wir das frühzeitig ein. Damit auch andere Medien aus unserem Hause, die eine längere Vorlaufzeit haben, den speziellen Hashtag mit bekannt machen.

5. Offen sein für Anregungen

Es können nicht alle Inhalte vorausgeplant werden. Schließlich werden Themen passend zu aktuellen Diskussionen am besten wahrgenommen. Anregungen kommen daher auch oft aus den Nachrichten, die zu wichtigen Stichworten mit Google Alerts oder ähnlichen Tools verfolgt werden.

Anregungen können Hinweise aus dem eigenen Unternehmen sein. Zum Beispiel von den Kollegen im Vertrieb oder Kundenservice, die den Anstoß geben bestimmte Themen aufzugreifen. Bleiben hier Inspirationen aus, dann proaktiv nachfragen!

Eine weitere Quelle für Impulse zu neuen Inhalten können aus Blogparaden hervorgehen. So können wir mit eigenen Blogbeiträgen an diesen teilnehmen. Aktuell läuft bis Ende Januar dieses Jahres die Blogparade Content-Marketing und Corporate Blogs 2015 #cmcb15. Hier diskutieren die Beiträge was ein gutes Corporate Blog ausmacht und wie es sich gezielt für das Content-Marketing nutzen lässt.

Welche Tipps habt ihr für die Content-Planung 2015?

* Zum Thema Content Curation gibt es hier jede Menge Anregungen zu Tools, die das Kuratieren vereinfachen: Tools für Content Curation / Content Planung (SMI) sowie Top 5 Content Curation Tools (webmagazin)

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

Zimt, Lebkuchen, Glühwein? Jahres-Rückblick 2014

2014 Jahresrückblick :: illustrationBesonderes Essen zubereiten sowie Geschenke bekommen liegen in der Gunst der Einwohner Deutschlands mit jeweils 88% vorne, meldet statista per Infografik. Zimt, Lebkuchen und Glühwein lieben immerhin 85% der Befragten. An Weihnachten hassen sie Geschenke kaufen, gefolgt von Spendenaktionen und „Last Christmas“ im Radio. Nach Jahres-Rückblicken wurde nicht gefragt…

Wer wie ich Jahres-Rückblicke mag, der wird hier fündig. Zum einen habe ich per Storify für jeden Monat noch mal herausgesucht, was mich im Social Web-Universum beeindruckte oder beschäftigte. Dazu werden Social Media Reviews 2014 garniert. Viel Vergnügen!

Storify.com/doschu 

Wohin geht die Reise?

illustration zielZurück von drei Tagen Blockseminar „Technik der interaktiven Medien“ beschäftigt mich die Frage: Wie erreichen wir zum Beispiel mit einem Event in der digitalen Kommunikation unsere Interessenten und Teilnehmenden? Besonders wenn es um junge Menschen geht, die ihre Kommunikation vorwiegend mobil und besonders via Chat-App wie WhatsApp gestalten…

Letztes Jahr war von 29 Studierenden der Seminargruppe am Campus M21 gerade mal einer nicht bei Facebook angemeldet. Diese Gruppe war sehr überzeugt davon, dass außer Facebook alle anderen modernen interaktiven Medien – Blog, Instagram, Pinterest, YouTube etc. – unwichtig oder bestenfalls „nice to have“ seien. Wobei sie zugaben selber so gut wie gar nicht mit den von ihnen irgendwann einmal „gelikten“ Facebook Seiten zu interagieren.

Schade dass sie nicht erlebten, wie die aktuelle Gruppe dazu steht. Von den 26 Studierenden sind 4 überhaupt nicht bei Facebook registriert. Wer sich bei Facebook anmeldete, nutzt das Netzwerk jedoch nur hin und wieder; alle Teilnehmenden sind vorwiegend via WhatsApp aktiv. Da ist es schon eine gewisse Herausforderung auf ihren Radar zu kommen.

Event Kommunikation via interaktive Medien

Im Kurs nehmen die Studierenden Platz auf der anderen Seite des Events, auf der Seite des Veranstalters. Als Teams lernen sie die verschiedenen Aspekte der Technik interaktiver Medien kennen: Sie sind Event-Veranstalter in verschiedenen Bereichen eines fiktiven Unternehmens rund um das Flusssurfen auf der Münchner Eisbachwelle (Café, Fashion, Boards oder Travel).

Wenn sie selber kaum mit Inhalten bestehender Seiten interagieren, warum sollten es dann Gleichaltrige für ihr fiktives Eisbachwellen-Business tun? Selbst per FB-Anzeige sind sie kaum erreichbar. Wo finden wir dann neben bestehenden Kontakten und Kunden neue Interessierte für unseren Event?chalk street ziel

Eigentlich relativ einfach: Nach wie vor über Suchmaschinen.

Präsenz in Suchmaschinen-Ergebnissen

Wie die jüngste ARD-ZDF-Onlinestudie bestätigte: Online-Nutzer suchen im Internet an erster Stelle Informationen (82%) und nutzen Suchmaschinen (82%). Dabei weichen die verschiedenen untersuchten Altersgruppen kaum voneinander ab.

Das sind die Top-Online-Anwendungen, die 2014 mindestens einmal wöchentlich genutzt werden(1):

  • Informationen suchen
    Gesamt: 82 %
    Frauen: 79 %
    Männer: 85 %
    14-29 Jahre: 92 %
    30-49 Jahre: 85 %
    50-69 Jahre:73 %
    ab 70 Jahre: 66 %
  • Suchmaschinen nutzen
    Gesamt: 82 %
    Frauen: 80 %
    Männer: 83 %
    14-29 Jahre: 93 %
    30-49 Jahre: 85 %
    50-69 Jahre:72 %
    ab 70 Jahre: 55 %

Bis Sommer dieses Jahres freuten sich sicherlich viele Marketeers darüber, ihre Zielgruppen via Facebook mit einem Social Web-Kanal erreichen zu können. Ganz so einfach und besonders ohne Anzeigen-Budget ist es inzwischen nicht mehr: In der Facebook Q&A im November 2014 bestätigte Mark Zuckerberg die Bevorzugung persönlicher Updates gegenüber Posts von Facebook-Seiten in den Nachrichtenströmen (Newsfeed) der Nutzer.(2)

Wer auch Blogs und insbesondere YouTube strategisch in die Kommunikation eingebunden hat, ist jetzt gut aufgestellt.

Blogs haben vom Content Management System (CMS) her eine gute technische Ausstattung, um von Suchmaschinen indiziert zu werden. Sie liefern regelmäßig frische Inhalte, die zudem mit Schlüsselwörtern (Kategorien, Tags) beschrieben werden.

Online-Videos sind für die Kommunikation neben der übergreifend einfachen Einbettung in den verschiedensten digitalen Kanälen interessant, denn

  • Viele Altersgruppen und besonders junge Onliner nutzen die Online-Video-Plattformen
  • Google zeigt passende Online-Videos zu Suchanfragen sehr prominent in den Suchergebnis-Seiten an
  • YouTube zählt zur wichtigsten Suchmaschine nach Google: Statt längeren Beschreibungstext zu lesen lassen wir uns bequemer und anschaulicher zeigen und erzählen, wie etwas funktioniert

Bewegtbild-Inhalt, der bewegt

Die aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie hat auch zum Abruf von Videodateien im Internet 2014 interessante Nutzerstatistiken(3):

  • Gesamt
    zumindest gelegentlich: 75 %
    1x pro Woche: 45 %
    täglich: 14 %
  • 14-29-Jährige
    zumindest gelegentlich: 94 %
    1x pro Woche: 79 %
    täglich: 32 %

Für die Wahrnehmung und das Auffinden per Suchanfrage wichtig: Zugkräftiger Titel und Beschreibungstexte mit Keywords, die sowohl zum Inhalt als auch zu den verwendeten Suchwörtern in Suchmaschinen-Anfragen der angestrebten Zielgruppe passen. Nicht zu vergessen weiterführende Links im Beschreibungstext. Zum Beispiel:

  • Abruf von Detailinformationen wie die Programm-Übersicht eines Events
  • Link zum Ticket-Shop mit Hinweis auf Early Bird-Tarife
  • Links zu den Social Web-Profilen oder mobilen Apps des Events, um künftig keine neuen Informationen zum Event zu verpassen

Wie normal der Abruf von Video-Content bei jüngeren Online-Nutzern ist zeigt auch der sensationelle Erfolg des Video-Blogs BibisBeautyPalace von Bianca Heinicke. Eine deutsche Online-Berühmtheit mit über 1,2 Millionen Abonnenten!

Reiseführer Global Webindex

Der gerade aktualisierte Global Webindex meldet mehr regelmäßige Nutzer bei YouTube als bei Facebook(4). Ein Grund mehr, die Kommunikation – wenn nicht schon geschehen – mit Bewegtbild-Inhalten anzureichern.

Darüber hinaus identifizieren sie Tumblr und Pinterest als die am schnellsten wachsenden Social Media-Plattformen(5).

Tumblr!? Pinterest!? Einige haben diese Plattformen schon auf dem Online-Friedhof gesehen. Aber nichts ist so stabil wie die Veränderung. Auch in der Social Web-Nutzung. In diesem Sinne: Viel Spass auf der weiteren Entdeckungsreise – „This journey is 1% finished“(6)!

(1) Daten siehe ARD-ZDF-Online-Studie 2014 :: Onlineanwendungen
(2) Mark Zuckerberg Antwort in Facebook Q&A November 2014 (Video-Aufzeichnung ab Laufzeit 15:50 min)
(3) Daten siehe ARD-ZDF-Online-Studie 2014 :: Abruf Videodaten
(4) Global Webindex: YouTube has more monthly visitors than Facebook
(5) Global Webindex: Tumblr and Pinterest are the fastest growing social platforms
(6) Facebook Company Motto siehe Mashable Facebook Developer Explains Company’s ‚1% Finished‘ Motto

Doris Schuppe
Foto: DoSchu / DoSchu.Com

Der Beitrag ist nützlich und gefällt Euch? Dann freu ich mich über Eure Weiterempfehlung:

Aller Anfang ist … Strategie

illustration strategieEin Standard-Themenpunkt in meinen Workshops und Beratungen zum Social Media-Einsatz in der Unternehmens-Kommunikation: Strategie. Große Augen wenn es sich dabei nicht in erster Linie um das Social Web-Engagement dreht. In der operativen Hektik unserer Zeit gelangt im Detail schon mal aus dem Blickwinkel, welche Hebel das jeweilige Business vorantreiben…

„Sie sind Social Media Manager und kommen sich vor wie in einem Hamsterrad, das sich immer schneller dreht? … Dann ist es höchste Zeit für eine klare Diagnose: Sie brauchen eine Strategie, keinen Aktionismus!“(1)

Basis für die Kommunikation

Dabei fällt mir in Beratungen oder Workshops auf, dass nur wenige Antworten auf diese grundlegenden Einstiegsfragen für die Social Media-Strategie-Entwicklung geben können:

  • Für welche Werte und Leistungen steht das Unternehmen genau, wie hebt es sich vom Wettbewerb ab?
  • Welche Ziele (kurz-/mittel-/langfristig) hat das Unternehmen
  • Wie soll sich das Unternehmen weiter entwickeln?
  • Wer oder was sind die relevanten Umsatztreiber, was ist die Vertriebsstrategie?
  • Wie positioniert das Unternehmen seine Marken / Produkte?
  • Welche Online-Strategie verfolgt das Unternehmen?
  • Wie sehen sowohl die Kommunikationsstrategie als auch die Kommunikations-Ziele des Unternehmens aus?

START - Strategie :: Foto: DoSchuDabei ist es wichtig und insbesondere zeitsparend, die übergeordneten Ziele und Strategien zu kennen. Nur so können wir auf diese in der Strategie-Entwicklung fürs Social Web passend aufbauen. Schließlich wollen wir ja unser jeweiliges Business stützen: Das braucht keine „l’art pour l’art“-Facebook-Seite mit massenweise „Fans“, die keinen Bezug zu Marke, Unternehmen oder Produkt haben – zur Vertiefung sei Klaus Ecks Ratschlag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“(2) empfohlen.

Mein Tipp: Lasst euch als Social Media-Verantwortliche nicht die Strategie-Entwicklung übergeordneter Abteilungen aufdrücken! Genau wie ihr müssen auch die Kollegen ihre Hausaufgaben machen. Und wenn hier noch Lücken zu schließen sind, dann setzt euch am besten gemeinsam an den Planungstisch.

Content, auch nicht ohne Strategie

Am Anfang steht also die Strategie. Das gilt ebenso für das gerade sehr populäre Content-Marketing. Für passende Inhalte (Content) müssen wir Klarheit haben über die Strategie-Ausrichtungen unseres Business. Sehr schön bringt das Joachim Graf im iBusiness-Artikel auf den Punkt:

„Wenn Content – Inhalt – vor allem in Form gegossene Kommunikation ist, dann kommt vor einer Content-Marketing-Strategie zunächst einmal eine Content-Strategie. Und davor eine Kommunikationsstrategie: ‚Wem will ich was erzählen und was soll damit erreicht werden?‘ Dafür benötige ich allerdings noch früher eine Markenstrategie (‚Wofür soll meine Marke online stehen?‘) und davor eine Online-Unternehmensstrategie (‚Was will ich erreichen und wofür möchte ich das Internet nutzen?‘)“(3)

STRATEGIE :: Foto: DoSchu

Strategie mit Kunde im Fokus

Exakt daher bezeichne ich Social Media gerne als Team-Sport. Es ist wenig zielführend, wenn jeder Unternehmensbereich abgeschlossenen sein eigenes Brötchen backt. Besser den Teig gemeinsam kneten und vorantreiben. Heute bestimmen Interessenten und Kunden, an welcher Stelle (Content, Kontaktpunkt / Touchpoint, Suchmaschinen-Ergebnis) sie als erstes anbeißen.

Und daher ist der Kundenfokus bei jeder Strategie-Entwicklung und internen Prozess-Gestaltung von enormer Bedeutung. Dazu die Touchpoint-Expertin Anne M. Schüller:

„Deshalb müssen sich ohne Ausnahme alle Unternehmensbereiche deutlich stärker miteinander vernetzen, um abteilungsübergreifend das ganze Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeiter auf die Kunden auszurichten. Dies hört sich banal an, ist es aber nicht.“(4)

Es ist nicht einfach, richtig. Aber machbar, wenn auch firmenintern mehr Web 2.0-Aspekte gelebt werden wie Kollaboration, Know-how-Sharing und Vernetzung. Auf geht’s!

Zitat-Quellen:
(1) Meike Leopold / Björn Eichstedt in „Erfolgsrezepte für Social Media Manager…“ / PR-Blogger.de
(2) Klaus Eck im Content-Revolution-Beitrag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“ / medium.com)
(3) Joachim Graf in „SEO, Content-Marketing, Native Advertising und andere Lügen“ / ibusiness.de

(4) Anne M. Schüller in „Unkopierbar: eine kundenfokussierte Unternehmenskultur“ / Touchpoint Blog

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

Like it? Share it!

Zielgruppen erreichen per Video

Studie zur beliebten Video-Plattform YouTube in Deutschland

youtube icon illustrationFragen wir einen Kollegen oder die Suchmaschine? Lesen wir eine Bedienungsanleitung im Internet oder schauen wir lieber ein erklärendes Video an? Eben. Genau daher zählen Anleitungs-Videos auf YouTube zu den beliebtesten Inhalten.

Wer noch denkt, per YouTube könnten nur Jugendliche erreicht werden, lernt mit der YouTube Global Audience* Studie:

„Die deutschen YouTube-Nutzer sind 30+, gut vernetzt, konsum- und ausgehfreudig und verdienen gut.“

Zahlen & Fakten zu YouTube-Nutzern

Infografik: Google

Klick auf Bild leitet zu Infografik-PDF

Einige Erkenntnisse aus der repräsentativen Studie von IPSOS für Google auf einen Blick:

  • Mehr als die Hälfte der YouTube-Nutzer in Deutschland ist 35 Jahre alt oder älter
  • 65% der deutschen YouTube-Nutzer verfügen über ein mittleres bis hohes Einkommen
  • 84% der Nutzer sind täglich online
  • 15% der YouTube-Nutzer in Deutschland sind unter 18 Jahre alt
  • Unter den YouTube-Zuschauern in Deutschland sind etwas mehr Männer (57%) als Frauen
  • 61% nutzen YouTube in Deutschland via Smartphone

Video-Favoriten: Unterhaltung & Nutzen

Bereits 44% der Befragten stimmen der Aussage zu, dass YouTube faszinierendere Inhalte als das Fernsehen bietet. Welche Inhalte favorisieren Deutschlands YouTube-Nutzern?

An erster Stelle stehen unterhaltende Videos wie Film- oder Musikvideos. Schon an zweiter Stelle werden nützliche Videos genannt: „Von Kochrezepten über Bau- und Strickanleitungen bis hin zu Styling-Tipps.“ Videos mit oder über Tiere folgen an dritter Stelle der Beliebtheit.

Ok, Zielgruppen können mit unterhaltenden oder hilfreichen Bewegtbild-Inhalten zu Produkten erreicht werden – dazu kommt die hohe Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung: YouTube-Nutzer teilen aktiv Inhalte und helfen damit Marken, weiter bekannt zu werden.

Meinungsführer YouTube NutzerZudem sind die Fans der größten Online-Video-Community im Vergleich zu Nicht-Nutzern deutlich kontakt- und unternehmungslustiger, so die Marktforscher:

„Deutschlands YouTube-Nutzer gehen 1,4-mal lieber in Restaurants, besuchen 3,3-mal lieber Kinos und 3-mal lieber Live-Events. … 38% der Nutzer des Videoportals posten Kommentare oder Produktbewertungen in Blogs, Foren oder Message Boards. Nahezu die Hälfte teilt Weblinks, 40% teilen Videoinhalte. Insgesamt bewerten die YouTube-Nutzer 1,9-mal eher Produkte, Dienstleistungen oder Restaurantbesuche online als Nicht-Nutzer und transportieren so ihre Erfahrungen aus dem Alltag ins Netz.“

Tipps & Links zu Online-Video und YouTube

Wenn Videos auf YouTube veröffentlicht werden, empfehle ich meinen Kunden:

  • Nutzen Sie den Beschreibungstext zum Video gut aus. Das bedeutet nicht langwierige Schulaufsatz-Beschreibungen zu verfassen. Vielmehr geht es darum im Text Werbung für das Video zu machen, wer es anschauen sollte, was es bringt.
  • Helfen Sie Interessenten dabei weiterführende Informationen per Link auf der Website zu finden. Achtung: Nicht einfach im Beschreibungstext auf die eigene Homepage verlinken. Das Video hat schließlich ein bestimmtes Thema und damit auch einen konkreten Bereich auf der Unternehmens-Website mit mehr Details als die Startseite!
  • Nicht vergessen: Tags eintragen. Auch wenn die Stichworte zum veröffentlichten Video für die Nutzer nicht mehr angezeigt werden, helfen die eingetragenen Suchworte das Video bei entsprechenden Suchanfragen anzuzeigen.
  • Kurzfassungen des Videos als Teaser in den Video/Foto-Plattformen Instagram und Vine (6 Sekunden / 15 Sekunden) nutzen.
  • Video über Social Web-Kanäle des Unternehmens verbreiten: z.B. Blog, delicious, Facebook, LinkedIn, Twitter, Xing.

Hier gibt es mehr zum Thema Bewegtbild und YouTube zu entdecken:
YouTube Creator Playbook (deutsch)
5 Antworten :: Social Media & Video
5 Tipps und mehr zu Google+ Hangouts / Hangouts on Air
10 YouTube Tipps von Gerhard Schröder für Google+ Nutzer und YouTube Einsteiger
Bewegtbild-Trend Hyperlapse Videos (YouTube-Video)

* Über die YouTube Global Audience Study: IPSOS MediaCT befragte im Auftrag von Google YouTube-Nutzer und Nicht-Nutzer in 29 Märkten. In Deutschland wurden 1.509 Personen (1.016 YouTube-Nutzer/493 Nicht-Nutzer) befragt. Details siehe Google Germany auf presseportal.de (s.u.)

Doris Schuppe
Abbildungen: Illustration mit Icon von YouTube sowie Grafik von Google Germany

Tipp: Blogparade zu Blogparaden

BlogparadeEs wurde ja mal Zeit zu fragen, was das Thema Blogparade eigentlich so reizvoll macht. Dazu mein Beitrag zur aktuellen Blogparade „Was gefällt dir an Blogparaden?“

Eine Blogparade – auch Blog Carnival genannt – funktioniert so: Ein Blog lädt zu einem Thema die Blogosphäre ein, ihre jeweilige Sicht und Erfahrungen in ihren Blogs darzustellen. Durch Verlinkung zum aufrufenden Blogbeitrag werden alle Sichtweisen gesammelt und in einem abschließenden Beitrag des aufrufenden Blogs zusammengefasst.

Bis zum 5. Oktober 2014 läuft die Blogparade Was gefällt Dir an Blogparaden?

Die Initiatoren dieser Parade sammeln übrigens eifrig sämtliche deutschsprachigen Blogparaden in einer nützlichen Online-Übersicht. Aktuell möchten sie nun gerne wissen:

  • Warum gefallen dir Blogparaden?
  • Was genau gefällt dir an Blogparaden?
  • Warum nimmst du an Blogparaden teil?
  • Warum veranstaltest du Blogparaden?

Neuer Trend: eBook zur Blogparade

Wenn ich von einer Blogparade über einen meiner Nachrichtenströme erfahre und mir das Thema zusagt, mache ich gerne mit. Blogparaden gefallen mir, da sie helfen, verschiedene Aspekte zu einer Fragestellung zusammenzubringen. Netter Nebeneffekt: Hat das Blog mal eine Schreibblockade (passende Beiträge dazu übrigens siehe unten), liefert eine Blogparade unter Umständen genau den zündenden Funken für einen neuen Beitrag.

Manche Blogparaden werden anschließend in einem eBook zusammen gefasst. Das ist eine sehr nützliche Idee, denn so werden die teilnehmenden Blogs einem größeren Nutzerkreis bekannt. Beispiele für Blogparaden-eBooks sind „Der Arbeitsplatz der Zukunft aus verschiedenen Perspektiven“ oder besagte Schreibblockaden-Blogparade.

Blogparade ja, aber passend zum Blog

Nur an einer Blogparade teilzunehmen um dabei zu sein – und einen neuen Backlink auf mein Blog zu erhalten – das ist nicht meine Strategie. Mein teilnehmender Blogbeitrag sollte zu den Themen passen, die ich in meinem Blog bearbeite. Und ich möchte auch etwas Substantielles dazu beizutragen haben.

Kommen wir zur letzten Frage: Bisher habe ich noch keine Blogparade selber veranstaltet. Aber es ist Parade in Vorbereitung. Da sie mit Urlaub zu tun haben wird, wartet sie noch das Ende der großen Ferien ab, um entsprechend frische Eindrücke in die Beiträge zu ziehen.

Beiträge von DoSchu.Com zu Blogparaden

Mobil auf dem Weg durch die Social City
Der Arbeitsplatz der Zukunft aus diversen Perspektiven
PR: Blick erweitern auf Influencer / Multiplikatoren im Social Web
Kein Bock auf Blog? 5 Tipps statt Schreibblockade
(M)Eine kleine Blog-Geschichte zur Blogparade
Wie entwickeln sich virtuelle Welten

SummerCamp Surfing: Facebook für’s Business

surfing summercamp illustrationIm Kurz-Workshop des Social Media SummerCamp 2014 nahm ich die Teilnehmerinnen mit auf eine praktische Tour durch Facebook für die geschäftliche Nutzung. Anhand des fiktiven Unternehmens SC Surfie spielten wir mit den „Mitarbeitern“ Meier, Müller und Schmidt typische Szenarien durch.

Passend zum SummerCamp wählte ich eine Firma, die sich in verschiedenen Geschäftsbereichen um das Thema River Surfing kümmert. Wer’s nicht kennt: In München stürzen sich wagemutige Surfer beispielsweise am Eisbach im Englischen Garten in die stehende Welle.

Know-how & Praxisübung

Eisbach Surferin Foto: Rainer SchuppeDie Geschichte zu unserem Übungsunternehmen SC Surfie ist rasch umrissen: SC Surfie baut zum einen Surfbretter für das Fluss-Surfen (Meier), bietet mit einer Surf-Koryphäe Trainings an (Müller) und verkauft Mode in einem Laden fürs River Surfing (Schmidt).

Die drei Übungsgruppen des Workshops stehen für die drei Mitarbeiter, die sich diversen Aufgaben rund um Facebook praktisch zu stellen haben. weiterlesen

Digitalien in einem Tag

DigitalienEs heißt ja, „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ – den Free:Formers gelingt es, in einem Tag sehr viel digitales Wissen bei den Teilnehmern aufzubauen. Ein interessantes Konzept, das ich letzten Freitag kennenlernte.

Um 9 trafen sich 14 sehr gespannte Teilnehmer im Münchner Coworking Space combinat56 zum „Digital Accelerator“-Workshop. Durch den Tag begleiteten uns Lucy und Ed von Free:Formers aus Großbritannien. Motto: Menschen zur Gestaltung des Internets anzuregen, anstatt es nur zu nutzen.

Internet verstehen an einem Tag

Die Medienkompetenz dazu erhalten Interessierte in eintägigen interaktiven Workshops wie Digital Accelerator, Mobile App Creator, Digital Engager oder Digital Innovator. Noch gibt es die Free:Formers Seminare nur in englischer Sprache – eine Lokalisierung für Deutschland ist geplant.

Ziel des von mir besuchten „One Day – Digital Accelerator„:

Understand the core aspects of the digital world through a hands on experience of all the key areas:

  • Make an app
  • Launch an ad
  • Use social media tools
  • Understand how to use web services safely

 

An einem Tag? An einem Tag! In der Feedback-Runde um halb fünf am Nachmittag waren wir alle beeindruckt, was an einem Tag an digitaler Kompetenz vermittelbar ist. Was mich besonders freute nach dem sehr temporeichen Tag: Auch weniger digital erfahrene Teilnehmer zeigten sich enorm motiviert, die gewonnenen Einblicke zu vertiefen und am Thema dran zu bleiben.

Was war geschehen?

Praktisch nachvollziehen statt Details

Screenshot: DoSchuUnsere Trainer, Lucy und Ed, sind Vertreter der so genannten „Digital Natives“. Sie sind begeistert vom Internet, vom selber Inhalte veröffentlichen und lassen diesen Funken gut überspringen.

Jeder von uns probierte mit dem sehr anschaulichen Online-Tool JSBIN aus, wie Webseiten unter der Haube aussehen: HTML, CSS und sogar das aktuell sehr beliebte Bootstrap.

Die von Twitter entwickelte Webdesign-Tool-Sammlung Bootstrap ist für die Entwicklung responsiver Webdesigns optimiert, damit Websites ihre Darstellung passend zum genutzten Endgerät liefern. Schließlich ist die Generation von Ed und Lucy besonders mobil online aktiv, für sie ist „mobile first“ das Mantra. Sprich, eine Website muss per Smartphone oder Tablet nutzbar sein; die Nutzung per Desktop ist nachrangig.

Soziale Komponenten: Facebook Ads & ONE:for1

Foto: WWF via Free:FormersNachdem wir durch ein bisschen Code unsere Test-Websites zu einer mobilen Web-App erweiterten, ging es ans Live-Testen verschiedener Facebook-Anzeigen. Dazu erstellten wir mit individuellen Facebook-Anzeigen-Zugängen eine Kampagne aus persönlich favorisierter Kombination vorgegebener Bilder, Headlines und Texten.

Beworben wurde der afrikanische Virunga Nationalpark im Kongo, in dem unter anderem die vom Aussterben bedrohten Berggorillas leben. Unsere Facebook-Anzeigen gaben uns Einblick und unterstützen gleichzeitig ein Naturschutz-Projekt. Am Ende des Tages werteten wir aus, welche Kombinationen von Bild und Text die meisten Klicks erzielten. Doch damit ist die soziale Komponente der Briten noch nicht am Ende!

Free:Formers helfen nicht nur Unternehmen dabei, Mitarbeiter digital auf die Sprünge zu helfen (Tipp für die HR-Abteilung!). Mit dem Konzept ONE:for1 trainieren sie darüber hinaus für jeden bezahlten Teilnehmer jeweils arbeitslose 16-25-Jährige in Großbritannien kostenfrei. Damit hat jedes Training auch eine gesellschaftliche Auswirkung.

Never stop learning

Screenshot: DoSchuMir hat es gut gefallen, wie locker Internet und Facebook-Anzeigen „entmystifziert“ wurden. Selbst wenn jemand wie ich recht aktiv in Digitalien lebt – es gibt bei der großen Bandbreite an Themen immer wieder Neues zu entdecken. Für mich war es in diesem Workshop definitiv das Tool JSBIN und die Option im Browser Firefox um Website-Code in 3D zu analysieren.

Website in 3D – so geht’s

  • Im Firefox Browser eine Website aufrufen
  • Rechtsklick in der Seite und „Element untersuchen“ auswählen – das Untersuchungs-Fenster öffnet sich unterhalb der Webseite im Browser
  • Falls noch nicht zuvor eingestellt: Einstellrädchen links anklicken und „3D-Untersuchung“ aktivieren – dann erscheint ein 3D-Würfel als Symbol rechts in der Tool-Leiste des Untersuchungs-Fensters
  • 3D-Symbol anklicken und dann mit der Maus irgendwo in die Seite klicken und ziehen zum Hin-und-Her-Drehen – faszinierend!

Doris Schuppe

Fotos & Screenshots: DoSchu / DoSchu.Com

Der Beitrag ist nützlich und gefällt Euch? Dann freu ich mich über Eure Weiterempfehlung:

Wenn nicht jetzt, wann dann: Tipps für’s Sommerloch

Foto: DoSchuKeine Zeit für Weiterbildung? Vielleicht ist ja die Sommerzeit genau der richtige Zeitpunkt dafür: Im Blog von Freelancer.de läuft gerade die Themenwoche „Das Sommerloch sinnvoll nutzen“. Einer der Tipps: „Schärfen Sie Ihr Skill-Profil“.

In Europa haben wir Jahreszeiten, die sich sehr voneinander unterscheiden. In den heißeren Monaten im Sommer liegen die langen Ferien – und damit oft auch weniger Projektgeschäft für viele Selbständige und Freelancer.

Gute Gelegenheit für Aktionen, denen wir uns in neben den beruflichen Aufträgen weniger widmen.

Foto: DoSchu

5 mal Aktivitäten für Freelancer

Die Themenwoche des Freelancer.de-Blogs* gibt 5 Vorschläge, wie wir die Zeit im so genannten Sommerloch nutzen können:

  1. Misten Sie aus (21. Juli)
  2. Setzen Sie sich neue Ziele (22. Juli)
  3. Bilden Sie sich weiter (23. Juli)
  4. Probieren Sie eine neue Sportart aus (24. Juli)
  5. Starten Sie ein eigenes Projekt (25. Juli)

Aufräumen, Platz schaffen, Freiräume gestalten – der erste Beitrag kam schon mal sehr gut bei mir an. Bei dem Thema Weiterbildung habe ich besonders aufgehorcht. Dazu müssen wir uns als Einzelselbständige vor lauter Kundenorientiertheit richtig „freischaufeln“. Wenn nicht jetzt in der etwas entspannteren Sommerzeit, wann dann?

Das Blog Freelance.de wurde auf das Social Media SummerCamp in München aufmerksam, das im August hier in München erstmalig stattfindet. Da ich einige Workshops im Rahmen des SummerCamp anbiete, führten wir ein kurzes Interview dazu:
Bilden Sie sich weiter: So schärfen Sie Ihr Skill-Profil.

Tipp: Social Media SummerCamp München

Foto: allynetÄhnlich den Sommerakademien an den Universitäten hat der Coworking Space allynet in München das SummerCamp mit Workshops rund um Social Media entwickelt. Zu dem SommerCamp habe ich hier bereits im Blog geschrieben.

Alle Events des SummerCamp sind auf der Veranstaltungsseite ausführlich beschrieben:
allynet Social Media SummerCamp

Übersicht zur den Beiträgen der Themenwoche im Blog freelance.de:
Das Sommerloch sinnvoll nutzen

* Freelance.de ist eine Akquiseplattform für Freelancer und Projektanbieter aus allen Branchen

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com sowie Illustration mit Foto von allynet.de

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