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5 Antworten :: Content Revolution

Illustration Content (R)EVOLUTIONBald ein Jahr ist das Buch „Die Content-Revolution im Unternehmen“ von Klaus Eck und Doris Eichmeier im Handel. Was hat sich in der Zwischenzeit in punkto Content Revolution bewegt? Und: Was hat das Buch konkret vorangetrieben? 5 Antworten von Klaus Eck zu dem Werk, dass ich gerne weiterempfehle.

Im aktuellen Buch „Die Content-Revolution im Unternehmen: Neue Perspektiven durch Content-Marketing und -Strategie“ arbeitet der beliebte Sprecher und Buchautor Klaus Eck zusammen mit der Content-Strategin Doris Eichmeier heraus, wie Unternehmen für ihre Kunden und Interessenten relevante Informationen entwickeln, erstellen und bereitstellen. Statt pauschalem „Marken müssen Medien werden“ empfehlen sie Markeninhabern, das verlegerische und publizistische Handwerkszeug beherrschen zu lernen, um es zu Gunsten ihrer Marke einzusetzen.

:1: Lieber Klaus, wie wird die Zuspitzung des Themas auf ‚Content Revolution‘ im Unternehmens-Umfeld oder bei Vorträgen aufgenommen? Geht ein Ruck durch die Firmen in Richtung ganzheitlicher Content-Strategie?

Klaus Eck: Ja, es gibt dafür eine große Offenheit in den Unternehmen. Die Dringlichkeit einer Content-Revolution verstehen die meisten Entscheider, allerdings bevorzugen viele eher eine weniger radikale Content-Evolution. weiterlesen

Warum disruptive Innovationen?

zitatIn Deutschland sind Menschen weniger bereit, ihr Leben zu ändern, Neuerungen zu begrüßen, den Status quo in Frage zu stellen.(1) Dabei ist es wichtig, die Augen und Ohren nach Veränderung offen zu halten. Wir wären heute – trotz allem „Neuland“ – weit entfernt von Digitalien wenn der Zugang zu technologischen Lösungen auf eine kleine Gruppe beschränkt geblieben wäre. „Disruptive Innovations“(2) war jüngst Thema einer Tweet-Serie von Marc Andreesen mit lesenswerten Statements. weiterlesen

Aller Anfang ist … Strategie

illustration strategieEin Standard-Themenpunkt in meinen Workshops und Beratungen zum Social Media-Einsatz in der Unternehmens-Kommunikation: Strategie. Große Augen wenn es sich dabei nicht in erster Linie um das Social Web-Engagement dreht. In der operativen Hektik unserer Zeit gelangt im Detail schon mal aus dem Blickwinkel, welche Hebel das jeweilige Business vorantreiben…

„Sie sind Social Media Manager und kommen sich vor wie in einem Hamsterrad, das sich immer schneller dreht? … Dann ist es höchste Zeit für eine klare Diagnose: Sie brauchen eine Strategie, keinen Aktionismus!“(1)

Basis für die Kommunikation

Dabei fällt mir in Beratungen oder Workshops auf, dass nur wenige Antworten auf diese grundlegenden Einstiegsfragen für die Social Media-Strategie-Entwicklung geben können:

  • Für welche Werte und Leistungen steht das Unternehmen genau, wie hebt es sich vom Wettbewerb ab?
  • Welche Ziele (kurz-/mittel-/langfristig) hat das Unternehmen
  • Wie soll sich das Unternehmen weiter entwickeln?
  • Wer oder was sind die relevanten Umsatztreiber, was ist die Vertriebsstrategie?
  • Wie positioniert das Unternehmen seine Marken / Produkte?
  • Welche Online-Strategie verfolgt das Unternehmen?
  • Wie sehen sowohl die Kommunikationsstrategie als auch die Kommunikations-Ziele des Unternehmens aus?

START - Strategie :: Foto: DoSchuDabei ist es wichtig und insbesondere zeitsparend, die übergeordneten Ziele und Strategien zu kennen. Nur so können wir auf diese in der Strategie-Entwicklung fürs Social Web passend aufbauen. Schließlich wollen wir ja unser jeweiliges Business stützen: Das braucht keine „l’art pour l’art“-Facebook-Seite mit massenweise „Fans“, die keinen Bezug zu Marke, Unternehmen oder Produkt haben – zur Vertiefung sei Klaus Ecks Ratschlag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“(2) empfohlen.

Mein Tipp: Lasst euch als Social Media-Verantwortliche nicht die Strategie-Entwicklung übergeordneter Abteilungen aufdrücken! Genau wie ihr müssen auch die Kollegen ihre Hausaufgaben machen. Und wenn hier noch Lücken zu schließen sind, dann setzt euch am besten gemeinsam an den Planungstisch.

Content, auch nicht ohne Strategie

Am Anfang steht also die Strategie. Das gilt ebenso für das gerade sehr populäre Content-Marketing. Für passende Inhalte (Content) müssen wir Klarheit haben über die Strategie-Ausrichtungen unseres Business. Sehr schön bringt das Joachim Graf im iBusiness-Artikel auf den Punkt:

„Wenn Content – Inhalt – vor allem in Form gegossene Kommunikation ist, dann kommt vor einer Content-Marketing-Strategie zunächst einmal eine Content-Strategie. Und davor eine Kommunikationsstrategie: ‚Wem will ich was erzählen und was soll damit erreicht werden?‘ Dafür benötige ich allerdings noch früher eine Markenstrategie (‚Wofür soll meine Marke online stehen?‘) und davor eine Online-Unternehmensstrategie (‚Was will ich erreichen und wofür möchte ich das Internet nutzen?‘)“(3)

STRATEGIE :: Foto: DoSchu

Strategie mit Kunde im Fokus

Exakt daher bezeichne ich Social Media gerne als Team-Sport. Es ist wenig zielführend, wenn jeder Unternehmensbereich abgeschlossenen sein eigenes Brötchen backt. Besser den Teig gemeinsam kneten und vorantreiben. Heute bestimmen Interessenten und Kunden, an welcher Stelle (Content, Kontaktpunkt / Touchpoint, Suchmaschinen-Ergebnis) sie als erstes anbeißen.

Und daher ist der Kundenfokus bei jeder Strategie-Entwicklung und internen Prozess-Gestaltung von enormer Bedeutung. Dazu die Touchpoint-Expertin Anne M. Schüller:

„Deshalb müssen sich ohne Ausnahme alle Unternehmensbereiche deutlich stärker miteinander vernetzen, um abteilungsübergreifend das ganze Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeiter auf die Kunden auszurichten. Dies hört sich banal an, ist es aber nicht.“(4)

Es ist nicht einfach, richtig. Aber machbar, wenn auch firmenintern mehr Web 2.0-Aspekte gelebt werden wie Kollaboration, Know-how-Sharing und Vernetzung. Auf geht’s!

Zitat-Quellen:
(1) Meike Leopold / Björn Eichstedt in „Erfolgsrezepte für Social Media Manager…“ / PR-Blogger.de
(2) Klaus Eck im Content-Revolution-Beitrag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“ / medium.com)
(3) Joachim Graf in „SEO, Content-Marketing, Native Advertising und andere Lügen“ / ibusiness.de

(4) Anne M. Schüller in „Unkopierbar: eine kundenfokussierte Unternehmenskultur“ / Touchpoint Blog

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

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Digitalien in einem Tag

DigitalienEs heißt ja, „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ – den Free:Formers gelingt es, in einem Tag sehr viel digitales Wissen bei den Teilnehmern aufzubauen. Ein interessantes Konzept, das ich letzten Freitag kennenlernte.

Um 9 trafen sich 14 sehr gespannte Teilnehmer im Münchner Coworking Space combinat56 zum „Digital Accelerator“-Workshop. Durch den Tag begleiteten uns Lucy und Ed von Free:Formers aus Großbritannien. Motto: Menschen zur Gestaltung des Internets anzuregen, anstatt es nur zu nutzen.

Internet verstehen an einem Tag

Die Medienkompetenz dazu erhalten Interessierte in eintägigen interaktiven Workshops wie Digital Accelerator, Mobile App Creator, Digital Engager oder Digital Innovator. Noch gibt es die Free:Formers Seminare nur in englischer Sprache – eine Lokalisierung für Deutschland ist geplant.

Ziel des von mir besuchten „One Day – Digital Accelerator„:

Understand the core aspects of the digital world through a hands on experience of all the key areas:

  • Make an app
  • Launch an ad
  • Use social media tools
  • Understand how to use web services safely

 

An einem Tag? An einem Tag! In der Feedback-Runde um halb fünf am Nachmittag waren wir alle beeindruckt, was an einem Tag an digitaler Kompetenz vermittelbar ist. Was mich besonders freute nach dem sehr temporeichen Tag: Auch weniger digital erfahrene Teilnehmer zeigten sich enorm motiviert, die gewonnenen Einblicke zu vertiefen und am Thema dran zu bleiben.

Was war geschehen?

Praktisch nachvollziehen statt Details

Screenshot: DoSchuUnsere Trainer, Lucy und Ed, sind Vertreter der so genannten „Digital Natives“. Sie sind begeistert vom Internet, vom selber Inhalte veröffentlichen und lassen diesen Funken gut überspringen.

Jeder von uns probierte mit dem sehr anschaulichen Online-Tool JSBIN aus, wie Webseiten unter der Haube aussehen: HTML, CSS und sogar das aktuell sehr beliebte Bootstrap.

Die von Twitter entwickelte Webdesign-Tool-Sammlung Bootstrap ist für die Entwicklung responsiver Webdesigns optimiert, damit Websites ihre Darstellung passend zum genutzten Endgerät liefern. Schließlich ist die Generation von Ed und Lucy besonders mobil online aktiv, für sie ist „mobile first“ das Mantra. Sprich, eine Website muss per Smartphone oder Tablet nutzbar sein; die Nutzung per Desktop ist nachrangig.

Soziale Komponenten: Facebook Ads & ONE:for1

Foto: WWF via Free:FormersNachdem wir durch ein bisschen Code unsere Test-Websites zu einer mobilen Web-App erweiterten, ging es ans Live-Testen verschiedener Facebook-Anzeigen. Dazu erstellten wir mit individuellen Facebook-Anzeigen-Zugängen eine Kampagne aus persönlich favorisierter Kombination vorgegebener Bilder, Headlines und Texten.

Beworben wurde der afrikanische Virunga Nationalpark im Kongo, in dem unter anderem die vom Aussterben bedrohten Berggorillas leben. Unsere Facebook-Anzeigen gaben uns Einblick und unterstützen gleichzeitig ein Naturschutz-Projekt. Am Ende des Tages werteten wir aus, welche Kombinationen von Bild und Text die meisten Klicks erzielten. Doch damit ist die soziale Komponente der Briten noch nicht am Ende!

Free:Formers helfen nicht nur Unternehmen dabei, Mitarbeiter digital auf die Sprünge zu helfen (Tipp für die HR-Abteilung!). Mit dem Konzept ONE:for1 trainieren sie darüber hinaus für jeden bezahlten Teilnehmer jeweils arbeitslose 16-25-Jährige in Großbritannien kostenfrei. Damit hat jedes Training auch eine gesellschaftliche Auswirkung.

Never stop learning

Screenshot: DoSchuMir hat es gut gefallen, wie locker Internet und Facebook-Anzeigen „entmystifziert“ wurden. Selbst wenn jemand wie ich recht aktiv in Digitalien lebt – es gibt bei der großen Bandbreite an Themen immer wieder Neues zu entdecken. Für mich war es in diesem Workshop definitiv das Tool JSBIN und die Option im Browser Firefox um Website-Code in 3D zu analysieren.

Website in 3D – so geht’s

  • Im Firefox Browser eine Website aufrufen
  • Rechtsklick in der Seite und „Element untersuchen“ auswählen – das Untersuchungs-Fenster öffnet sich unterhalb der Webseite im Browser
  • Falls noch nicht zuvor eingestellt: Einstellrädchen links anklicken und „3D-Untersuchung“ aktivieren – dann erscheint ein 3D-Würfel als Symbol rechts in der Tool-Leiste des Untersuchungs-Fensters
  • 3D-Symbol anklicken und dann mit der Maus irgendwo in die Seite klicken und ziehen zum Hin-und-Her-Drehen – faszinierend!

Doris Schuppe

Fotos & Screenshots: DoSchu / DoSchu.Com

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7 überzeugende B2B Blogs

Illustration mit Foto fotolia.com„B2B-Unternehmen lassen ihre Blog-Community links liegen“, urteilt die soeben veröffentlichte Studie von PR-COM. Gerade mal 24 von 100 untersuchten Blogs von Unternehmen der Internet- und Telekommunikations-Industrie sprechen Deutsch. Den professionellen Ansprüchen der Studienautoren konnten nur wenige genügen.

Erst neulich wies ich auf Studien hin, die den B2B Unternehmen Deutschlands ins Blog schauten. Nun meldet sich die Agentur für Unternehmenskommunikation PR-COM mit einem Whitepaper „Die Blogs deutscher Unternehmen im B2B-Umfeld“. Darin analysiert die Agentur B2B-Blogs der 100 führenden deutschen ITK-Unternehmen.

Warum die Konzentration auf diese Branche sowie auf Blogs?

„Die ITK-Branche wurde beispielhaft untersucht, weil sie als Vorreiter bei der Implementierung neuer IT-basierender Kommunikationsmöglichkeiten – also auch Blogs – gilt. Es ist davon auszugehen, dass andere B2B-Branchen in Deutschland bei Social Media und insbesondere bei der Blog-Nutzung noch schlechter abschneiden. PR-COM hat sich auf Blogs konzentriert, weil B2B-Unternehmen für ihre erklärungsbedürftigen Angebote im Vergleich zu anderen Kanälen wie Twitter, Facebook oder YouTube hier die beste beziehungsweise effizienteste Plattform finden.“ // Pressemitteilung PR-COM-Studie: B2B-Unternehmen lassen ihre Blog-Community links liegen

7 der 24 deutschsprachigen Blogs auf gutem Pfad

Die niederschmetternden Bewertungen einiger Blogbefunde gibt es im verlinkten PDF zur Studie. Sehr unterhaltsam die joviale Benennung der „Blogs, die nicht funktionieren“: Da ist die Rede von Texte wiederverwertenden Recycling-Blogs, von bildfreien Bleiwüsten-Blogs oder Zwangsblogs mit Mitarbeiterautoren, die zum Bloggen „verdonnert wurden“.

Konzentrieren wir uns auf die positiven Beispiele aus der Analyse. PR-COM stufte sieben B2B-Blogs der hundert Kandidaten als „gut“ oder „sehr gut“ ein:B2B Blog Illustration

Die mit * markierten Unternehmen überzeugten mit ihren Blogs die Studienautoren ganz besonders und sind die „Gewinner“ der Studie.

Das Whitepaper benennt alle Untersuchungskriterien und skizziert, was die Autoren als state of the art erwartete: Blogs, die deutschsprachig kommunizieren und gut aufzufinden sind, aktuelle Themen aufgreifende Beiträge, die in guter Frequenz erscheinen, oder auch Themenvielfalt und Content-Stil.

In punkto Content sollte bei der Wahl der Themen fürs Blog stets der Bezug zum Unternehmen gewahrt sein. Hier sind die Studienautoren jedoch nicht so streng, denn „besser mal ein Thema neben der Spur, besser ein Themen-Missgriff als ein staubtrockenes Fachthema nach dem anderen“.

PDF der Studie:
PR-COM-Whitepaper: Die Blogs deutscher Unternehmen im B2B-Umfeld

Doris Schuppe
Illustration mit Foto von Light Impression / fotolia.com
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu den erwähnten Unternehmen.

Video zu Vortrag auf dem 4sqcamp

Foto: KreativeKK.deHatte ich schon erwähnt, dass ich nicht so richtig mit Video kann? Also dauerte es ein bisschen länger bis ich nun das Video „Kings & Queens“ vom Foursquare Camp in Dortmund auf YouTube veröffentlicht habe.

Da bekomme ich mal einen Mitschnitt von meinem Vortrag (herzlichen Dank an Gerhard Schröder und Mike Schwinger von KreativeKK), und scheitere am Hochladen zu YouTube. Obwohl mal vor längerer Zeit beantragt, war mein Profil wieder auf Standard-Einstellungen zurückgesetzt. Unpraktisch bei einem Video über eine komplette Session-Länge mit mehr als 15 Minuten.

Video Lernkurven

Also neuerlich die Erlaubnis eingeholt auch längere Videos hochzuladen. Dauerte zwei Tage. Aber da steckte ich dann wieder in einem Kundenprojekt…

Schließlich zeigte sich beim Hochladen wiederum wie selten ich mit Video zu tun habe. Eine Videodatei nimmt recht üppig Platz ein. Der Upload sollte viele viele viele Stunden dauern, so der Video-Manager von YouTube.

Also noch mal eine Runde gedreht und die Video-Datei kleiner knautschen lassen.Foto: KreativeKK.de

Sehr gut, dass mir gleich zum Mitschnitt auch zwei Vorschaubilder zur Auswahl gesendet wurden. Das lässt so ein Video gleich viel ansprechender aussehen, als wenn YouTube nach eigenem Gusto mittendrin aus dem Video ein Bild auswählt.

Jetzt ist Juni, die Session war bereits im Januar. Lieber spät als nie:

Hier geht’s zum Video „Kings & Queens“

Update: Danke für den Hinweis, dass die Vortragsfolien nicht oft im Bild sind (es war ein spontaner Session-Mitschnitt „so lange die Kamerabatterie durchhält“ :). Dazu ist hier die zugehörige Prezi-Präsentation Kings & Queens abrufbar.

Weitere Beiträge im Blog zum 4sqcamp:

4sqCamp ganz praktisch: Henne / Ei
Freundschaftsspiel Dortmund : Foursquare – Kings & Queens

Doris Schuppe
Fotos: KreativeKK

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Kings of Content ohne Blog – B2B Online Monitor 2014

Illustration :: B2BSeit 2009 untersucht der B2B Online-Monitor jährlich die Online-Kommunikation von Business-to-Business-orientierten Unternehmen in deutschsprachigen Ländern. Die aktuelle Ausgabe stellt das Content Marketing in den Fokus.

Aus dem Vorwort zur Studie B2B Online Monitor 2014:

„Ein virtuelles Königreich ist in den letzten Jahren zu voller Pracht erblüht: Wie vorausgesagt hat sich das Internet zur zentralen Schnittstelle aller Kommunikationsaktivitäten der B2B-Unternehmen entwickelt und ist aus den Marketing- und Service-Hofgärten nicht mehr wegzudenken.“

Marco Fischer, Geschäftsführer Die Firma

b2b Online Monitor 2014 infografik preview
Und in 79 Prozent dieser „Hofgärten“, also die für die Studie befragten B2B-Unternehmen, wird in den nächsten zwei Jahren der Fokus auf Content Marketing gelegt.

Kings of Content statt König Kunde

Vielleicht um selber mit der Studie als besonderer Content aufzufallen wurden für die Gestaltung und auch die Wortwahl historische Vorlagen gewählt. In Punkto Social Media sei die anfängliche Panik verpufft. Und:

„Noch wissen viele Adelige nicht, wie sie den Dialog mit dem Volk in klingende Münze verwandeln sollen“. In punkto Content Marketing zeige sich nun „das gleiche Bild wie bei den Anfängen von Social Media. Die Familieneinheiten sind häufig zerstritten, und der rechte Burgflügel redet nicht mit dem linken.“

Inhaltlich bieten die befragten Unternehmen wenig Neues: Über die Hälfte der Befragten setzt auf Newsmeldungen, PR-Mitteilungen und Produktbeschreibungen. Zunehmend wird das Portfolio mit redaktionellen Artikeln, Social Media-Posts sowie Informationsgrafiken und Anmiationen ergänzt.

Dabei benennen die Teilnehmer der Studie auf den erstgenannten Plätzen folgende Herausforderungen für das Content Marketing: Zeit (43 Prozent) sowie Budget (36 Prozent) für die Content-Produktion, Sicherstellen der Content-Qualität, Produktion abwechslungsreicher Inhalte sowie die Entwicklung zielgruppenspezifischer Contents (jeweils 28 Prozent).

Gerade letztgenannter Punkt ist nicht zu unterschätzen: König Kunde ist schließlich der „Fisch“, dem der Köder = Content schmecken sollte…

Ziele: Sichtbarkeit wichtig

Als Ziele der Unternehmen nennen die Studienteilnehmer als erstes die Steigerung der Zugriffszahlen auf der Unternehmens-Website, gefolgt von der Steigerung der Produkt- sowie Markenbekanntheit und der besseren Platzierung in den Suchmaschinen. Letztes Jahr führte unter den genannten Ziele die Steigerung der Produkt- und Markenbekanntheit vor umfangreichen Produkt- und Unternehmensinformationen sowie Vertriebsunterstützung / Neukundengewinnung.

Auffällig ist der Rückgang an Unternehmen, die ihren Social Web-Aktivitäten als Erfolg werten. Gaben in der letzten Studienauflage noch 70 Prozent an, ihre Blogs seien ein Erfolg sind das aktuell nur noch 17 Prozent. (Wenn man die Fragen so direkt miteinander vergleichen darf).

Kings of Content aber kein Bock auf Blog?

Zu diesem Ergebnis passt eine Beobachtung im B2B Social Media Report 2013 (veröffentlicht im April 2014):

„Eine vor dem Hintergrund der Wichtigkeit von Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedenkliche Entwicklung ist der Rückgang der Nennungen in Blogs. Sie scheinen im Bereich B2B aus dem Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken und verzeichnen im Jahresverlauf 2013 einen deutlichen Rückgang […] Im Gegensatz dazu nehmen die Aktivitäten auf Facebook stark zu…“

Brandwatch B2B Social Media Report 2013

Wahrscheinlich erklärt die Abkehr vom Bloggen die von 34 Prozent der Befragten genannte Herausforderung beim Social Media Einsatz: Die „Erstellung der Inhalte ist zu zeitaufwändig„.

Experteninterviews rund um Content Marketing

Zu den Befragungsergebnissen garniert die Studie eine Vielzahl an Interviews mit Experten (leider keine Frau an Bord). Vielleicht hilft das den Firmen auf die Sprünge, ihr Content-Feld gewinnbringend zu bestellen.

  • Andreas Hendrick Berens: „Content Marketing bedeutet Rückbesinnung auf die eigentlichen Werte des Marketings“
  • Stephan Dörner: „Content Marketing ist wie ein Trojanisches Pferd – am Werbefilter vorbei“
  • Klaus Eck: „Planung ist im Content Marketing das halbe Leben“
  • Mirko Lange: „Unternehmen müssen verstehen, dass sie ‚um die Ecke denken‘ müssen“
  • Johannes Lenz: „Content Marketing ist alt – neu ist wie man es betreibt“
  • Thomas Pleil: „Ohne Zielgruppenkenntnis wird’s nichts“
  • Thilo Specht: „Content Marketing ist mehr Haltung als Disziplin“
  • Sascha Stoltenow: „Marketing ist nur ein Anwendungsfall für Content“
  • Björn Tantau: „Potenzielle Kunden müssen überzeugt nicht überredet werden“

Doris Schuppe
Infografik: B2B Online-Monitor 2014 – Kings of Content / b2b-online-monitor.de

Mobil auf dem Weg durch die Social City

Foto: Andreas Krappweis istockphoto.comEgal ob Dorf, Kleinstadt oder Metropole – Menschen treffen aufeinander. Viele schätzen es, mit ihrer Familie, ihren Freunden oder Bekannten über Social Networks wie Facebook oder Xing in Kontakt zu bleiben. Genauso können auch die Betreiber von Läden, Cafés, Restaurants oder Kultureinrichtungen mit ihren Gästen verknüpft sein.

Unser Leben hat sich verändert durch den fast lückenlos verfügbaren Netzempfang und die günstigen Internet-Flatrates. Heute helfen leistungsfähige Smartphones dabei, uns in der eigenen Stadt oder in fremden Städten zurecht zu finden. Einen Stadtplan führen nur noch wenige Menschen mit sich. weiterlesen

Kalenderblatt April 2014

magnolie Foto DoSchuDas war eine Überraschung: Einen Tag nach der 5. Ausgabe der AllFacebook Konferenz in München erstaunte das Social Network Facebook mit einer Impressums-Angabe für Facebook Seiten. Im Laufe des Aprils werden zudem die Seiten in neuem Layout präsentiert. Dazu wartet der April mit einer neuen Auflage des rechtlichen Standardwerks für Social Media-Verantwortliche auf. Und mit einen Trailer into the wild.

Am 25. März 2014 trafen sich über 400 Teilnehmer zur AllFacebook Marketing Conference in München. wissenssucher TwitterOffen sprach Keynote Speaker Scott Woods / Facebook aus, was manch einer nicht wahrhaben will in der vermeintlichen Social Media-Gratiskultur: Die organische Reichweite auf Facebook wird weiter sinken.

In der Beratung lasse ich Kunden zum Verständnis die „Nutzerbrille“ aufsetzen: Die Mechanismen von Facebook filtern für die Nutzer die am ehesten relevanten Neuigkeiten im Social Network heraus. Dabei werden Updates von persönlichen Kontakten gegenüber Posts von Facebook Seiten bevorzugt angezeigt. Diese können durch Anzeigenschaltung mit Targeting-Optionen für mehr Sichtbarkeit sorgen. Schließlich braucht auch das beliebteste Social Network Kapital für den Betrieb. Und da sind Anzeigeneinnahmen quasi ein Klassiker.

Einen interessanten Vortrag für Firmen mit regional aufgestellter Marken-/Kommunikationsstrategie auf Facebook greife ich heraus.

Facebook Seiten für Unternehmen mit Filialen

In seinem AllFacebook Conference-Beitrag zeigt Thomas Hutter auf, welche strategischen und organisatorischen Überlegungen Unternehmen mit regional geprägter Kommunikation rund um ihre Facebook Seite/n anstrengen sollten. Dazu vergleicht er die beiden Optionen „Global Pages“ und „Parent/Child“ von Facebook und skizziert Effekte, Vorteile sowie Herausforderungen in den jeweiligen Umsetzungen.

  • Global Pages wird als Lösung für international aufgestellte Unternehmen angeboten
  • Parent/Child unterstützt Firmen mit zahlreichen lokalen Filialen oder Marken mit Franchise-Nehmern

Facebook Marketing | Global Pages & Parent Child – Die Lösung von Facebook für globale und lokale Strategien von Thomas Hutter / Hutter Consult GmbH

Für alle, die nicht vor Ort zur AllFacebook Conference dabei sein konnten, verlinken die Veranstalter Philipp Roth und Jens Wiese dankenswerterweise die
Vortrags-Präsentationen über die Konferenzseite.

Update verständliches Rechts-Fachbuch

Wer schon mal einen Workshop von mir erlebte, erinnert sich bestimmt daran, dass ich jedem im Social Web-Aktiven rate, sich das Buch „Social Media Marketing & Recht“ von Thomas Schwenke zuzulegen. Denn gerade wir Kommunikatoren oder Marketingverantwortliche sind nicht wirklich vertraut mit juristisch-peniblen Formulierungen.o'reilly Verlagstitel

Nach der Erstausgabe vor zwei Jahren erscheint nun eine Aktualisierung des Werks im O’Reilly Verlag. Was macht das Buch so erwähnenswert? Thomas Schwenke schreibt in seinem Blog, was ihn damals zum Fachbuch antrieb:

„Dabei kann ich jetzt zugeben, dass ich das Buch auch durchaus aus egoistischen Motiven geschrieben habe. Ich habe es nämlich so gestaltet, wie ich Rechtsbücher gerne habe. Verständlich, mit vielen Beispielen und auch unterhaltsam. Vor allem wenn man sich in eine neue Materie einarbeitet, hilft meines Erachtens eine freundliche Einführung mehr als ein aufgetürmter Berg an Paragraphen und dogmatischen Überlegungen.“
Thomas Schwenke / rechtsanwalt-schwenke.de

Voilà! Genau das, was ich jeweils lobend hervorhebe. Das ist keine Mogelpackung, das Buch wirkt tatsächlich nicht wie von einem Rechtsanwalt verfasst.

Beim O’Reilly Verlag gibt es Inhaltsverzeichnis und Probekapitel zu Social Media Marketing & Recht.

Studie Corporate Blogs

Jetzt erst entdeckt: Die Studie „Corporate Blogs 2014“ von Karrierebibel.de. Für die Studie analysierten die Autoren die Blogs der Unternehmen im DAX30 sowie weitere ausgewählte Firmenblogs. Die Mehrheit der untersuchten deutschen Corporate Blogs veröffentlicht die Beiträge ohne festen Rhythmus. Gerade mal fünf der untersuchten Unternehmen bloggt regelmäßig an den gleichen Tagen. Merkposten: Es sind zugleich jene mit höherer Interaktion…

Die Autoren der Studie ermittelten, was Corporate Blogs kennzeichnet, die eine hohe Interaktionsrate mit ihren Lesern erreichen:

  • In den Blogs werden im Durchschnitt drei Artikel pro Woche veröffentlicht
  • Blogbeiträge erscheinen in regelmäßigem Rhythmus – vorwiegend am Montag, Mittwoch und Freitag
    (Tipp: Mittwoch ist die Interaktion am stärksten)
  • Die Autoren werden namentlich und mit Foto vorgestellt
  • Bei der Themenwahl stellen die Blogautoren ihre Leser in den Mittelpunkt
  • Für Kommentare gibt es keine komplizierten Spamschutz-Funktionen, die Anmeldung via Social Login wird ermöglicht
  • Autoren reagieren schnell und beantworten binnen weniger Stunden Fragen oder Kommentare
  • Leser können Artikel via Social Plugins teilen

Details und Steckbriefe zu den betrachteten Unternehmensblogs liefert das PDF zur Studie Corporate Blogs 2014.

Social Network live

Als Vorschau auf den Mai hier der Trailer zur nunmehr 8. Social Media-Konferenz re:pbulica in Berlin. Dort treffe ich alljährlich viele meiner Social Web-Kontakte im „realen Leben“. Dazu vielfältige Anregungen und Inspirationen aus Vorträgen, Diskussionsrunden oder Plausch auf dem Konferenz-Campus.

INTO THE WILD lautet das Motto der re:publica 2014: „Wenn Algorithmen uns zu gläsernen, kontrollierbaren weil berechenbaren Menschen machen, müssen wir vielleicht unberechenbarer werden?“ Das Konferenz-Team hat sich daher auf die Fahnen geschrieben, ein Programm mit unerwarteten technischen Lösungen sowie überraschenden Impulsen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Netzkultur zusammenzustellen.

re:publica 6.-8. Mai in der STATION BERLIN, Details und Tickets siehe www.re-publica.de (Hashtag #rp14)

Sehen wir uns?

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com; Screenshot Twitter; Buchcover: O’Reilly Verlag

Der Arbeitsplatz der Zukunft aus diversen Perspektiven

Illustration Arbeitsplatz ZukunftJede Menge Resonanz auf den Aufruf zur Blogparade des Blogs zu CeBIT in Hannover (10. bis 11. März 2014)! Die „Zukunft der Arbeit“ hat jede Menge Facetten: wie Veränderungen an Arbeitsplätzen vollzogen wurden, was in Bewegung ist, was noch zur Diskussion steht.

Bereits letzte Woche erschien mein Beitrag Büro war gestern: Digitalien liegt überall.

Storify Arbeitsplatz der Zukunft

Aus der Vielzahl der teilnehmenden Beiträge habe ich eine kleine Favoriten-Sammlung auf Storify zusammengestellt.

CeBIT Blogparade Tweet

Studie: Work-Life-Balance und Abeitgeberattraktivität

fauchende KatzeUnternehmen und Recruiter wollen die interessantesten Mitarbeiter gewinnen. Dazu müssen sie als attraktiver Arbeitgeber glänzen. Diese Wahrnehmung wird von 4 Faktoren bestimmt, darunter auch die Work-Life-Balance. Jedoch sollten Unternehmen lieber darauf verzichten, diese mit trennender Begrifflichkeit hier ‚Work‘ da ‚Life‘ zu kommunizieren, rät eine Studie.

„Arbeitszeit ist Lebenszeit“ erinnerte uns letztes Jahr der Philosoph und Chefredakteur des Maganzins Hohe Luft Thomas Vašek zur Veröffentlichung seines Buchs Work Life Bullshit.

Dass das Leben nicht erst am Feierabend beginnt – nun ich denke dazu haben viele Social Media-Anwendungen und die Verbreitung von Smartphones beigetragen. Wobei weiterhin richtig bleibt: Nicht jeder beruflichen Situation wohnt der Freiheitsgrad inne, diese tatsächlich zu mehr Lebensqualität entwickeln zu können.

Ergebnisse & Handlungsempfehlungen

Aber zurück zur Studie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Studienleiter Prof. Dr. Oliver Gansser empfiehlt:

„Objektiv betrachtet sollten Unternehmen, die ihre Attraktivität als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit steigern möchten, das Thema Work-Life-Balance also eher nicht in den Vordergrund stellen. Es könnte suggerieren, dass sich die Arbeitnehmer von der Arbeit im Unternehmen in ihrer Freizeit erholen müssen.“
Oliver Gansser / FOM Aktuelles

4 Faktoren für die Arbeitgeber-Attraktivität

Welche Erkenntnisse legen diese Einschätzung nahe? Die Studie an der FOM in München untersuchte die Arbeitgeber-Attraktivität der acht größten Arbeitgeber in München und Umgebung. Befragt wurden 141 Männer und 223 Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren.

Die Attraktivität eines Arbeitgebers hängt gemäß Studienergebnis von diesen vier Faktoren ab:

  • Reputation eines Unternehmens: „Die Reputation hat einen starken positiven Einfluss auf die Identifikation mit einem Wunscharbeitgeber, die durch Erwartungen an diesen dargestellt wird.“
  • Arbeitsinhalte: „Der Arbeitsinhalt wirkt auf den Menschen intrinsisch motivierend.“
  • Unternehmenskultur: „Ein potenzieller Arbeitnehmer legt sich nur dann auf ein Unternehmen fest, wenn dieser sich mit der Kultur und den Wertevorstellungen des Unternehmens identifizieren kann.“
  • Materielle Aspekte: Das Anreizsystem ist lange überholt, siehe beispielsweise Handelsblatt-Beitrag von 2012: Ein hohes Gehalt ist nur die halbe Miete

Alle diese vier Faktoren wirken insgesamt auf die Attraktivität eines Arbeitgebers. Die beiden erstgenannten – Unternehmens-Reputation und Arbeitsinhalte – wirken laut Studie jedoch wesentlich stärker auf die Attraktivität als die Faktoren Unternehmenskultur oder materielle Aspekte. Dazu hebt die Studie hervor:

„Bemerkenswert ist der signifikant negative Einfluss von Work-Life-Balance (…) Dies zeigt, dass die Auskunftspersonen eine zu positive Ausprägung der Kriterien zu Work-Life-Balance als eher negativ bezüglich der Gesamtbewertung zur Arbeitgeberattraktivität sehen.“

Die Studie gibt gleich konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen mit:

Warnung vor diesem Effekt in der Kommunikation…

„Work-Life-Balance sollte eher nicht mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, da dies suggerieren könnte, dass sich die Arbeitnehmer von der Arbeit im Unternehmen in ihrer Freizeit erholen müssen. Diese Einstellung wirkt sich negativ auf die Bewertung der Arbeitgeberattraktivität aus.“

…und Empfehlung zur Image-Pflege:

„Aufgrund der Daten der vorliegenden Studie und der signifikanten Ergebnisse, sollten Unternehmen, die ihr Image als Arbeitgeber verbessern wollen, vorwiegend die Faktoren Unternehmensreputation und Arbeitsinhalte stärken.“

Storytelling in der Kommunikation statt Abschreckung

Viel zu tun – denn gerade der Begriff Work-Life-Balance ist inzwischen nicht nur Standard in Seminarangeboten sondern auch auf Unternehmens-Seiten im Karriere-Bereich zahlreich vertreten. Ein Grund mehr dieses Schlagwort in der Kommunikation durch authentisches Storytelling abzulösen.

Erfahrungsberichte von Mitarbeitern erzählen Besuchern der Website oder Fans der Facebook Seite mehr über das Unternehmen: Sie gewähren Einblick in die von der Studie als wichtig herausgestellten Arbeitsinhalte. Und sie legen Zeugnis ab über die Unternehmenskultur.

Diese Stories gehören nicht erst seit dieser Studie auf den Themenzettel der Content-Strategie für Unternehmen. Nicht zu vergessen: Neben den Inhalten für die öffentliche Kommunikation genauso an die interne Kommunikation denken.

Messung der Arbeitgeberattraktivität: Eine empirische Studie (PDF)

Doris Schuppe
Foto: DoSchu / DoSchu.Com
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu den genannten Marken / Unternehmen.

Kalenderblatt Februar 2014

VogelMärkte sind Gespräche sagte bereits 1999 das Cluetrain Manifesto – darin steckt schon der Dialogansatz, und der ist eher privat als öffentlich. Oder verstehen wir unter Gesprächen lautstarkes Aussenden der eigenen Botschaften per Megaphon auf einem großen mit potenziellen Kunden angefüllten Markplatz?

Eben. Insofern ist es wenig verwunderlich, wie die aktuellen Nutzerfavoriten vor Augen führen, wie das mit dem Gespräch zu verstehen ist. Egal ob Facebook jetzt den 10. Geburtstag feiert oder nicht. Zwitscher VogelSocial Media-Nutzer „zwitschern“ per Kurznachricht oder Foto und weniger „öffentlich“. Und besonders gerne mobil.

Kommunikations-Apps in der Gunst der Nutzer

Spitzenreiter ist die App Whatsapp, mit der Direktnachrichten oder Fotos mit anderen Kontakten einzeln oder in Gruppen ausgetauscht werden. Wer auch schon etwas länger digital am Start ist weiss woran es erinnert: Die gute alte Online-Chat-Zeit.

In punkto Nutzerzahlen rückt Whatsapp dem Geburtstagskind Facebook arg auf die Pelle: 400 Millionen aktive Nutzer, 20 Millionen davon in Deutschland. Schlagzeilen zu Datenlecks halten nicht vom Gebrauch der App ab, sie ist ja so praktisch (und gegenüber SMS vergleichsweise günstig). Tipp: Hinweise zur Sicherung der Whatsapp-Nutzung beachten.

Auch anderswo im Social Web tauschen sich Nutzer aus, und inzwischen deutlich „privater“:

Aber aufgemerkt: Vine (von Twitter gekauft) läßt 40 Millionen Vine-Nutzer kurze Videos und Stop-motion-Filme in ihren öffentlichen Web-Profilen teilen. Tendenz steigend: Vine erzielte weltweit das größte Nutzerwachstum nach Zahlen des GlobalWebIndex…

cowork 2014 :: 7.-9. Februar 2014

Wolfsburg cowork 2014Am kommenden Wochenende findet erstmalig die Cowork 2014 statt. Zur Kombination aus Keynotes, Podiumsdiskussion und Barcamp zum Thema Coworking lädt der Coworking Space der Stadt Wolfsburg ein.

Freitag und Sonntag bieten Konferenzprogramm, der Samstag wird Barcamp-üblich von den Teilnehmern und ihren Themem gestaltet.
Information siehe cowork.mixxt.de

Bitte lächeln!

Diese Video hat mich letzten Monat besonders berührt. Ein schönes Beispiel für verbale und nonverbale Kundenbindungs-Kommunikation.
Enjoy & SMILE:

PS: Hier der Link zum Cluetrain Manifesto in deutscher Übersetzung

Doris Schuppe
Illustration: Foto von DoSchu / DoSchu.Com; Infografik von de.statista.com; cowork Logo von cowork.mixxt.de

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