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Jetzt auch im Online-Seminar

Wenn eine Dozentin gerade keine Präsenz-Seminare veranstalten kann, ziehen wir um ins Digitale! Geht das für jede Veranstaltung, jeden Workshop, jedes Seminar? Als Fan des ortsunabhängigen Arbeitens habe ich da schon vieles ausprobiert. Welche Überlegungen wichtig sind, damit ein Seminar erfolgreich nach Digitalien umziehen kann, beschreibt dieser Beitrag.

Online Seminar DoSchu Blogillustration

Doris Schuppe • Der Beitrag Jetzt auch im Online-Seminar erschien zuerst im Blog DoSchu.Com.

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Plötzlich Digitalien

Verkürzte Lernkurve fürs Home Office

Wer hätte es noch vor wenigen Wochen gedacht: Online ist der neue Standard im Arbeitsalltag – und selbst Internet-Muffel ziehen mit. Ein kleiner gemeiner Virus in der realen Welt ist dafür ‚verantwortlich‘.

Letztes Jahr standen noch Computerviren hoch im Kurs für einschneidende Veränderungen im Arbeitsalltag. Und jetzt ist es der neuartige Coronavirus, der uns Menschen in die Quarantäne treibt. Innerhalb kurzer Zeit arbeiten nun sehr viele Mitarbeiter:innen zum ersten Mal im Home Office. Dieser Artikel bietet zur Verkürzung der Lernkurve in punkto remote work jede Menge Tipps und Erfahrungen von einer, die auszog um von überall zu arbeiten…

Illustration WORK by DoSchu

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Advent, Advent in Digitalien

„Könntest Du für Schülerinnen und Schüler vorstellen, was Du so als Social Media-Beraterin machst?“ fragte mich Johanna Voll. Eine eher ungewöhnliche Anfrage.

Für eine Schulklasse entwickelten die Eltern Johanna Voll und André Lademann einen digitalen Adventskalender: „24 Tage – Staunen, Überraschen und Mitmachen“. Darin können die Schülerinnen und Schüler unter anderem kurze Filme zu Berufen der Neuzeit anschauen. Zu meinem angefragten Berufsbild ‚Social Media Consultant‘ wusste ich rasch, was ich sagen wollte. Dann kam mit dem Format die Challenge des Jahres für mich: Video.

Advent, Advent

Johanna Voll kenne ich seit vielen Jahren aus dem Coworking-Umfeld. Die Wissenschaftlerin forscht über Coworking und ist eine der wesentlichen Treiberinnen des internationalen Projekts Coworking Library. Hier werden Ergebnisse der Forschung zusammengetragen und für die Coworking Community zur Verfügung gestellt.

Zurück zur Video-Herausforderung, der ich mich für das 17. Türchen des digitalen Adventskalenders erfolgreich stellte. Und besonders die Idee Berufe vorzustellen, in denen wir erst seit vergleichsweise kurzer Zeit arbeiten, gefiel mir. Daher habe ich Johanna für mein Blog zu ihrem Projekt befragt.

Johanna Voll
Johanna Voll

:: Hallo Johanna! Warum habt ihr einen digitalen Advenstkalender gebastelt?

Johanna Voll: Der jährliche Adventskalender hat in der Lerngruppe (Klasse) eine Tradition und wird in der Regel von den Eltern erstellt. Im letzten Jahr war es beispielsweise eine Geschichte, die jeden Tag gemeinsam gelesen wurde. Beim letzten Elternabend hatte ich die Idee, dieses Jahr die Aufgabe zu übernehmen. Im nächsten Schritt überlegte ich, was ich gut kann, und welche Interessen die 11- und 12-jährigen Kids zur Zeit so haben.

Und da stehen das Smartphone und alle digitalen Welten, die man damit erforschen kann, an erster Stelle. Wir wollten also einen Kalender entwickeln, der sowohl innerhalb der Lerngruppe an den Schultagen funktioniert, aber auch am Wochenende geöffnet werden kann. Ich muss dazu sagen, dass die Schule meiner Tochter eine freie Schule ist, bei der ein gewisser Umfang an jährlichen Elternstunden geleistet wird.

Mit André Lademann, der hauptberuflich als Programmierer tätig ist, hatte ich einen tollen Partner mit ebenso viel Lust auf Neues wie ich. Er baute den digitalen Kalender, und ich lieferte den Content: Videos, Podcast-Tipps, Backrezepte, spannende Links, Foto-Challenges, Erklärfilme und ganz viele Themen zum Diskutieren. Uns war vor allem wichtig, dass die Inhalte des Kalenders gemeinsam entdeckt werden können und gewissermaßen gemeinschaftsstärkend wirken.

Online-Adventskalender von Voll und Lademann
Online-Adventskalender von Voll & Lademann

:: Sehr viel Anspruch im Projekt, Respekt! Kamen die Ideen nur von euch Eltern oder habt ihr eure Zielgruppe mit eingebunden?

Johanna: Der Kalender ist in enger Abstimmung mit den Pädagogen und Pädagoginnen der Klasse entstanden. Dazu gab es ein Vorbereitungs-Gespräch, bei dem wir Themen und Ideen gesammelt haben.

Dabei standen die Interessen der Kinder im Mittelpunkt. Wir haben sie jedoch nicht direkt befragt, denn der Kalender sollte auch eine Überraschung sein. Als wir merkten, dass manche Beiträge nicht so funktionieren, wie wir ursprünglich geplant hatten, haben wir diese im Verlauf angepasst.

So zeigte uns auch dieses Projekt wieder, wie wichtig es ist, flexibel auf die Zielgruppe zu reagieren. Wir konnten das Dank guter Feedback-Schleifen recht zügig umsetzen.

:: Du hattest mich ja gebeten, meinen Beruf als Social Media-Beraterin vorzustellen. Was hat es mit den Berufsbildern im Kalender auf sich?

Johanna: Kinder werden oft gefragt, was sie mal werden wollen. Dazu gibt es auch Statistiken, und dort habe ich noch keinen der drei im Kalender vorgestellten Berufe gesehen:

  • Coworking Space Manager
  • Programmierer
  • Social Media Beraterin

Es könnte daran liegen, dass die Kinder gar nicht wissen, dass diese Berufe existieren oder was sie beinhalten. Viel wichtiger aber finde ich, dass die meisten der vorgestellten Tätigkeiten Berufe sind, die noch nicht existierten, als ich im gleichen Alter war!

Als Arbeitssoziologin kenne ich die gravierenden Veränderungen, die derzeit und in Zukunft passieren werden. Aber auch ich habe keine Glaskugel, in der ich die Zukunft vorhersehen kann. So ist eines meiner Hauptanliegen, junge Menschen dazu zu befähigen die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten und viele neue Berufsbilder zu erfinden.

Johanna Voll - Zukunft

Toll war, dass so viele Personen aus meinem Netzwerk mitgemacht haben und einen Einblick in ihren Berufsalltag gegeben haben. Schon jetzt überlegen wir, wie wird das in einer 2020er Version umsetzen können.

:: Wie kam der Kalender bei den Lehrkräften und im Unterricht bei den Schülerinnen und Schülern an?

Johanna: Das Projekt wurde – nach minimalen technischen Problemen – sehr erfolgreich umgesetzt. Auch die Schülerinnen und Schüler fanden ihn ganz cool. Das lag auch daran, dass jeden Tag für den Kalender Zeit eingeräumt wurde. Es gab täglich um 10 Uhr eine gemeinsame Frühstückspause, die dafür genutzt wurde den Kalender zusammen zu öffnen.

Dazu musste immer sichergestellt werden, dass alle auf den Bildschirm schauen können und dort das nächste Türchen geöffnet werden konnte. Das ging nur mit der Unterstützung den Pädagoginnen vor Ort, für die ich sehr dankbar bin. Sehr vorteilhaft für unser Projekt ist, dass die Schule bereits sehr digital aufgestellt ist. Hier werden beispielsweise Smartphones in den Unterricht eingebunden, sodass genügend Handys mit dem Schul-eigenen WLAN verbunden waren um z.b. das kahoot im Adventskalender spielen zu können.

:: Was können andere Eltern oder Lehrkräfte von euch lernen?

Johanna: Ich glaube es lohnt sich bei Elternabenden einfach mal zu fragen, wer sich wie einbringen könnte, und wo Bedarfe in der Klasse sind. Oft ist es gar nicht so bekannt, in welchen Projekten, verrückten Hobbys oder Berufen die Eltern unterwegs sind. Wenn man das dann mit neuen, digitalen Formaten verbindet, kann das ein großer Mehrwert für die ganze Klasse sein.

Herzlichen Dank, Johanna, für die kurzfristige Beantwortung meiner neugierigen Fragen! Schöne Weihnachtstage und alles Gute für 2020!

Johann Voll - Eltern

Links zu Vertiefung


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Illustration: DoSchu / DoSchu.Com • Adventskalender & Portraitfoto: Johanna Voll

Schweinehund adé: Positives in Welt und Web

Habt ihr euch schon mal bewusst gemacht, wie stark gerade in punkto Social Media der Fokus auf negative Aspekte gelegt wird? 

Bloss nicht schlecht dastehen…  Dabei hält eine zu starke Konzentration auf mögliche Unbill davon ab, selber etwas Positives ins Web zubringen.  Fragt euch selbst: Wie aufwändig reagiert ihr auf freundliche und wohlmeinende Rückmeldungen, die ihr zu euren Posts in Facebook-Seiten, Instagram, Twitter oder anderen Social Media-Profilen erhaltet?

Illustration LOVE by DoSchu

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Macht mit: Macht fit für Digitalien und Neuland!

Wann hast Du zuletzt Deiner Tante, dem Onkel, Deinen Eltern oder gar Großeltern erklärt, wie das digitale Leben so tickt?

Einige Termine bei Ämtern können nur noch online vereinbart werden.  Bei Banken verlagert sich die Kommunikation auf den Geldautomaten oder das Online-Banking.  Oder: Das Check-In zu einer Flugreise – bei mancher Airline am Schalter nur gegen Zahlung hoher Zusschläge möglich.  Wie schlagen sich da eure Verwandten durch?

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Dialemma: Social Media oder die Plattform ist schuld

Einige regen sich auf, das Social Web sei ein „asoziales Web“, weil interessierte Kreise sehr erfolgreich Social Media für ihre Propaganda einzusetzen wissen.  Vor etwas über einem Jahr beschrieb ich in meiner Dialemma-Serie das Dialemma Medienkompetenz & digitale Kompetenzen. Und leider muss ich hier aus aktuellem Anlass nochmals einhaken.

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MyFirstContent – uhoh oder yay

Mal die ersten Content-Schritte ansehen, die vor vielen Jahren gemacht wurden. Die Blogparade #MyFirstContent ermuntert zum Review – und das passt perfekt in die Stimmung in den Tagen des ablaufenden Jahres. Blog, Twitter, Instagram und YouTube stehen auf meiner Liste.

Der erste eigene Inhalt in Digitalien – tja, manches ist nicht mehr erreichbar: Gopher-Systeme, interne Agentur-Blogs oder Social Media-Communities (zum Beispiel Posterous*), die es inzwischen nicht mehr gibt.

myfirstcontent doschu

Beitrag zur Blogparade #MyFirstContent

Wenn ihr mitmachen wollt, hier ist der Auruf von Stefan Schütz / Blog PR Stunt zur Blogparade: weiterlesen

Mit dabei: Digitale Frauen Challenge

Sichtbarmachen von Expertinnen in Fachmedien, auf Konferenzen oder im Management Board – das ist übergreifendes Ziel der Digital Media Women. Aktuell ruft das Netzwerk Frauen auf, sich in einer Instagram-Kampagne täglich sichtbar zu machen. In der #digitaleFrauenChallenge.
illustration doschu

Teilnehmen können alle Frauen, die
• digital unterwegs sind
• sich gern weiter vernetzen möchten
• sichtbar sein wollen
• andere inspirieren wollen
• sich selbst inspirieren lassen wollen
Ankündigung der DMW zur #digitaleFrauenChallenge

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Dialemma: Social Bots

Sie starteten als etwas Nützliches, etwas Bereichernderes, etwas Praktisches: Bots. Inzwischen gehört zur digitalen Medienkompetenz dazu, ein automatisch geführtes Profil im Social Web zu erkennen. Auch so ein Dialemma.

Dabei kann ein automatisches Profil sehr schöne Dinge tun. Seit einigen Jahren erfreut der Douglas Adams Bot als Hommage an den großartigen Autoren von „The Hithchiker’s Guide To The Galaxy“ mit Zitaten. Bots, die nach bestimmten Begriffen suchen und uns Informationen dazu liefern, wie der GOTbot: Via Facebook Messenger beantwortet der Chat-Bot Fragen rund um die TV-Serie Game of Thrones.

Und Chat-Bots wie Novi oder Resi, die mit neuen Formen der News-Versorgung experimentieren und uns persönlicher zum Weltgeschehen informieren.

illustration bot spotting tipps

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Häschtec?! Was, warum und wie

Illustration HashtagDas für den deutschen Sprachgebrauch so schwierige Wort schreibt sich Hashtag. Und nein, es gibt kein deutschsprachiges Wort, dass sich dafür durchgesetzt hat. Im letzten Seminar stellte ich neuerlich fest: Dieser Aspekt von Social Media ist noch lange kein Allgemeinwissen. Besonders fragen sich viele, wie sie „richtige“ Hashtags finden können.

Das Kunstwort Hashtag kombiniert tag (Markierung) mit der englischen Bezeichnung für das Zeichen # also hash (in hiesigen Landen Raute, Rautezeichen, Doppelkreuz oder Lattenzaun genannt). Es als geläufig zu bezeichnen wäre zu viel des Guten, obwohl es sich spätestens seit den Festnetz-Tastentelefonen in unserem Gesichtsfeld befindet. Leidgeprüfte Telefonkonferenz-Einwahl-Erfahrene dagegen, aber ich schweife ab.

In der Kombination wurde damit eine Stichwort-Funktion entwickelt, die zunächst auf Twitter, später auf Google+, dann Instagram und inzwischen auf Facebook erlaubt, Inhalte mit Schlagworten zu versehen. weiterlesen

Dialemma: Wertschätzung online

Dialemma - Dilemma DialogSchon mal drüber nachgedacht, liebe Social Media-NutzerInnen, wie traurig ihr manch ProduzentInnen von Inhalten stimmt? „Meine Beiträge haben eine hohe Reichweite, im direkten Gespräch erhalte ich positives Feedback – aber online wird das so wenig sichtbar“, verzweifeln manche Ratsuchende. Dabei habt ihr es in den Fingern, andere Menschen glücklich zu stimmen, sich gut zu fühlen, weil die Anstrengungen für andere nützlich sind.

Ja, es bedarf schon einer gewissen Anstrengung, regelmäßig ein Blog zu führen oder Videos zu produzieren, einen Podcast aufzunehmen. Das trifft sowohl für private als auch fachliche Inhalte zu. Es ist wunderbar, wenn die Online-Inhalte leicht wirken. Das macht vielleicht einige übersehen lassen, wie viel Zeit und Kraft von BlogautorInnen, Podcast- oder Video-EnthusiastInnen hinein gesteckt wurde. Ein Dialemma! weiterlesen

Sharing is Caring – im Social Web

Wir machen den Unterschied, die Nutzer/innen.

Herzstein - Sharing is CaringSocial Media werden inzwischen in weiten Strecken schon fast wie Fernsehen genutzt, da entgeht schon mal die Option der Steuerung. Nutzende betrachten sich als Opfer von Filterblasen– und Echokammer-Effekten(1), die jedoch auch durch das eigene Handeln geprägt werden. Schließlich notieren soziale Netzwerke wie Facebook was die Nutzer/innen interessiert und haben den Anspruch, ihnen vorwiegend die Infos anzuzeigen, die für sie von Belang zu sein scheinen.(2)

Auch wenn Interaktionen auf den mehr oder weniger öffentlichen Plattformen zurückgehen, Social Media ist nicht tot. Es verändert sich, wir verändern uns – was nach über 10 Jahren Facebook- oder Twitter-Geschichte, um die herausragenden Netzwerke der letzten Jahre zu nennen, nicht wirklich verwunderlich ist. Und ja, ich fasse Messenger-Anwendungen wie Facebook Messenger, Telegram, WhatsApp etc. ebenso zu Social Media wie die bekannten Social Networks. Wer über diese Kanäle kommuniziert ist Social Media-Nutzer/in – und enorm aktiv wie kreativ! weiterlesen

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