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Tools und Feeds für Content Curation

dandelion :: doschu„Wo finden Sie nur immer diese guten Links, die Sie im Social Web empfehlen“ werde ich oft gefragt. Nun, zum einen habe ich mir über die Jahre ein gutes Netzwerk aufgebaut, das mich mit Posts, Tweets etc. auf relevante Inhalte aufmerksam macht. Aber wer kann schon alles lesen? Zum Glück gibt es Tools und Feeds, die für das Kuratieren von interessanten Inhalten nützlich sind.

Wer im Social Web regelmässig Inhalte posten möchte, macht sich mit Content Curation das Leben leichter und vernetzt sich gleichzeitig mit anderen Content-Produzenten. Was genau unter Content Curation zu verstehen ist, können Sie kurz im 2. Tipp des Blogposts 5 Tipps für den Content Plan nachlesen. weiterlesen

Keine Zeit für Social Media?

Illustration Wordle Social MediaInsbesondere als Café, Restaurant oder auch als Shop mit touristischem Trubel fragen sich Betreiber, wie sie Zeit für Social Media investieren. Von der privaten Nutzung oder Beobachtung des Nachwuchs gewinnen sie das Gefühl: Da muss ich jeden Tag Stunden investieren… Dieser Beitrag hilft effizient via Social Media zu kommunizieren.

Die wichtigste Botschaft: Sie sind nicht allein! Es geht allen so, die ohne große Organisation im Hintergrund oder mit mehreren Kommunikations-Verantwortlichen ihr Online-Marketing vorantreiben.

Aus diesem Grund gibt es auch einige Lösungen, die helfen, den beruflichen Alltag inklusive Social Media zu meistern. Davor steht jedoch Eigenleistung, damit die Unterstützung wirksam werden kann. Dazu empfehle ich 3 Schritte zu effektivem Zeitinvest in Social Media: weiterlesen

Social Media Tools in Kurzvideos

Letzte Woche stellte ich 5 Tools vor, mit denen Social Media prima beruflich genutzt werden kann. Zu den beiden Anwendungen Buffer und Hootsuite fand ich bei Kathrin Franck auf YouTube zwei interessante Videoserien.

Wer die beiden vorgestellten Tools also näher kennen lernen möchte, kann mit den Videos einen guten Eindruck gewinnen und so Informationen für die eigene Entscheidung sammeln.
youtube icon illustration weiterlesen

So gehts besser: 5 Tools fürs Social Web

freeimages.com: robert82„Welche Tools nutzen Sie für Twitter? Wo finden Sie die Themen? Wie machen Sie dies oder jenes?“ – Das werde ich sehr häufig gefragt. Ich starte hier eine Übersicht an Tools, die sich in meiner persönlichen Erfahrungen als sehr nützlich erwiesen haben. Zu Beginn eine Auswahl meiner 5 liebsten Tools für das Social Web.

Die Auswahl ist klarerweise recht subjektiv. Die Reihenfolge der Tool-Sammlung folgt dem Erzählfluss, nicht einer Wertung. So, genug der Vorrede, auf geht’s:

Alles unter einem Hut: Hootsuite

Eine Oberfläche und mächtig viele Kanäle darin, das ermöglicht Hootsuite. Dazu zeitversetztes Veröffentlichen von Posts, für die entweder ein konkreter Termin genannt wird oder von Hootsuite der optimale Zeitpunkt vorgeschlagen wird. Absolutes Plus: Hootsuite ist sowohl über den Browser als auch via Apps (iOS, Android) nutzbar. Von kostenloser Nutzung („Free“) mit 3 Social-Media-Profilen über „Pro“ bis hin zur unternehmensweit unterstützenden Ausführung „Enterprise“ – hier findet jede Anforderung die passende Lösung:
www.hootsuite.com

Gepuffert posten: Buffer

Wer weiss wann die Zielgruppe aktiv ist kann per Buffer über den Tag und die Woche verteilt automatisch posten, was gerade im Puffer an Post auf Vorrat gelegt wurde. Zum Beispiel weil ich für manche Projekte nur immer mal wieder Zeit und damit Posts habe. Und die will ich dann nicht auf einmal verposten. Ohne genau zu bestimmen, wann der jeweilige Post rausgeht speichere ich sie im Puffer, und Buffer kümmert sich entsprechend einer Voreinstellungen dann um die Veröffentlichung. Kostenfrei mit wenigen Social Media-Profilen nutzbar:
buffer.com

Gehirn notiert: Evernote

Meine Ablage für interessante Informationen oder Links, Textschnipsel oder auch einen Blogbeitrag unterwegs beginnen ohne an die Blogsoftware heranzumüssen: Das alles erleichtert mir Evernote. Inzwischen nutze ich Evernote in der bezahlten Variante, da ich die Teamarbeit zu schätzen gelernt habe. Sehr praktisch dass über alle mobilen Geräte das ausgelagerte Gedächtnis synchronisiert wird:
evernote.com
Foto: DoSchu :: Social Media Tools

Planung übersichtlich: Trello

Abläufe anschaulich machen, Projektmanagement sichtbar machen, das kann Trello. In so genannten Boards lege ich meine Aufgaben ab, die ich zu einem Projekt zu erledigen habe. Wenn ich die Teilaufgabe angehe, schiebe ich die Karte in das Board „Doing“. Mache ich eine Pause oder warte ich auf eine Freigabe, wandert die Karte weiter zu „Waiting“. Wenn die Aufgabe erledigt ist, schiebe ich sie zu „Done“ und freu mich über viele erledigte Aufgabenkärtchen. Die Boards können selbstverständlich auch ganz anders benannt werden, für mich sind das die passenden Kategorien. Dazu gibt es auch Alarmfunktionen, damit die Aufgaben nicht in Vergessenheit geraten. Mobil ist das kostenfrei nutzbare Trello auch per App nutzbar:
trello.com

Rascher Themen-Überblick: Netvibes

Apropos Übersichtlichkeit: Ich liebe es auf einem Blick zu sehen, bei welchen meiner Themen-Feeds neue Beiträge hereingekommen sind. Zum Beispiel über die Google Alerts oder abonnierte Blog-Feeds. Leider haben die Anbieter es noch immer nicht zu einer mobilen App geschafft. Aber sonst ein feines Tool:
www.netvibes.com

Bonus-Tool zur Vernetzung von Social Web-Updates: ifttt – if this then that

Mit if this then that können nach einfach „Kochrezepten“ Social Media-Kanäle verknüpft werden. Zum Beispiel seit Twitter beschlossen hat, keine per Instagram-Link veröffentlichten Fotos direkt im Nachrichtenstrom anzuzeigen, nutze ich ifttt als Lösung. Sobald (if) auf dem Instagram-Feed meines Rayaworx-Profils ein Foto veröffentlicht wird (this) wird per ifttt auf dem Rayaworx-Twitter-Profil das Bild auf Twitter veröffentlicht (that).
ifttt.com

Doris Schuppe
Illustration: DoSchu mit Foto von robert82 / freeimages.com sowie mit Foto von DoSchu / DoSchu.Com • Der Beitrag erschien zuerst auf www.doschu.com/2015/06/5-tools-fuers-social-web

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Wer bin ich im Social Web – Person oder Seite?

Persönliches Profil vs. Seite: Facebook, Google+, Instagram & Co.

Foto: Happystock / dreamstime.com„Ja, bin ich jetzt als Person aktiv oder als meine Seite?!“ Immer wieder kämpfen Seminar-Teilnehmer mit der Unterscheidung von persönlichen und Unternehmens-bezogenen Profilen. Einfacher war es vor vielen Jahren, als bei Facebook ein persönliche Profil deutlich anders aussah als die damals neu eingeführten „Facebook Seiten“.

Mein erster Tipp bezieht sich auf die Sprache: Im Seminar achte ich penibel darauf, ob wir von einem Profil (= persönlichem Profil) oder einer Seite (= Organisations-bezogenes Profil) auf einer Plattform sprechen. Klar verdreht das schon mal der eine oder die andere die Augen, wenn ich wieder nachfrage – „als persönliches Profil oder als Seite?“. Es hilft, sich die Unterscheidung zu merken.

Warum gibt es diese Unterscheidung überhaupt? Schauen wir uns zunächst mal an, wie es auf einigen Plattformen aussieht, die nur ein Profil anbieten, das als Person oder als Organisation, Firma, Blog oder Marke genutzt werden kann.

Ein-Profil-Plattformen

Auf diesen Social Media-Plattformen kommt dieses Thema (noch) nicht auf: Sowohl Instagram, Pinterest, Twitter oder Vine bieten beispielsweise nur ein Profil pro Nutzer an. Es können keine Profile zu diesem auf der Plattform angelegt werden.

Vor-/Nachteil der Ein-Profil-Plattformen

Wer auf diesen Plattformen einen weiteren Kanal für den geschäftlichen Einsatz benötigt, muss dafür einen extra Nutzer mit separatem Login registrieren.

Vorteilhaft ist, dass es keine Verwirrung oder Verwechslung gibt, ob man unter dem persönlichen Nutzerkonto oder dem geschäftlichen Login Inhalte veröffentlicht.

face dreamstime happystockNachteilig ist, dass wir jedem alle Rechte einräumen müssen, den wir zur Betreuung des Kanals ins Boot holen. Dazu ist es insbesondere bei der mobilen Nutzung des Kanals via Smartphone App häufig erforderlich sich komplett ab- und wieder anzumelden.

Twitter hebt sich hier positiv von den genannten Plattformen ab, da die mobile App ein reibungsloses Wechseln der verschiedenen Profile erlaubt.

Plattformen mit persönlichem Profil und geschäftlichen Seiten

Der Vorteil von Plattformen mit getrenntem Personen- und Unternehmens-Profilen ist die bessere Betreuung des geschäftlichen Kanals. Im Falle von Facebook sowie Google+ ist es sogar möglich für die Betreuung abgestufte Rollen zu definieren. So ist der geschäftliche Kanal zum Beispiel gut vor versehentlichem Löschen geschützt.

Facebook

Wer Facebook aktiv nutzen möchte, muss ein persönlichen Profil anlegen. Facebook Nutzer können zu ihrem persönlichen Profil, das es nur einmal gibt, mehrere so genannte Facebook Seiten anlegen. Für die Firma, fürs Blog, für die Katze oder für die Band…

Ob gerade eine Seite oder ein persönliches Profil betrachtet wird erkennen wir rasch daran ob von „Freunden“ (Profil) oder von „gefällt-mir-Angaben“ (Seite) gesprochen wird. Wichtig ist der unterschiedliche Funktionsumfang dieser beiden Kommunikationskanäle:

Facebook Profil (Personen)
(zum Beispiel DoSchu @ Facebook)

  • kann neue „Freunde“ als Kontakte hinzufügen (Kontakt muss es bestätigen) oder abonnieren
  • kann Facebook Seiten mit „gefällt mir“ markieren
  • kann Events anlegen und Kontakte zu Events einladen
  • kann Werbung für Post schalten

Facebook Seite
(zum Beispiel DoSchu.Com @ Facebook oder Social Media Club München @ Facebook)

  • kann Facebook Seiten „liken“
  • kann Events anlegen
  • kann als Facebook Ort angelegt werden, um Facebook-Nutzern „Check-Ins“ zu erlauben
  • kann Unterbereiche 
(so genannte Facebook Apps) hinzufügen
  • erhält statistische Auswertungen
  • kann vielfältig Werbung schalten

Google+, YouTube, Google Maps & Co.

Seit Google die verschiedenen Dienste unter das Dach des Google+-Netzwerks stellte, ist auch hier die Verwirrung gross. Zu einem registrierten Nutzerkonto bei YouTube existiert plötzlich auch ein persönliches Google+-Profil, oder eine Google+-Seite.

Wenn vor einiger Zeit zu einem Unternehmen ein Eintrag bei Google Maps, eine Google+-Seite sowie ein YouTube-Kanal eingerichtet wurde, steht man zunächst vor einer Vielzahl von Google+-Profilseiten. Mit einem Kunden investierten wir 2,5 Stunden konzentriertes Arbeiten, um die Präsenzen sinnvollen administrativen Google+-Profilen zuzuweisen.

Im Prinzip ist es ähnlich wie bei Facebook: Nutzer registrieren sich mit einem persönlichen Profil, das Google+ Profil. Zu diesem Profil kann ähnlich wie bei Facebook eine Google+ Seite angelegt werden. Anders als bei Facebook kann eine Google+ Seite andere Google+ Profile „einkreisen“, also abonnieren.

Woran erkenne ich, ob ich ein Profil oder eine Seite bei Google+ betrachte? Der Unterpunkt „Info“ heisst bei einer Person immer „Über mich“.
(zum Beispiel Doris Schuppe @ Google+ sowie Healthcare & Social Media @ Google+)

Xing

Registrierte Nutzer des geschäftlichen Netzwerks Xing können zu ihrer Firma eine Unternehmens-Seite beantragen. Diese Seite ist in der Standardversion mit nützlichen Funktionen wie Darstellung mit Logo, Neuigkeiten, Liste der verknüpften Mitarbeiter-Profile auf Xing, Statistik zur Mitarbeiter-Struktur und Stellenanzeigen ausgestattet.

LinkedIn

Das Business Network LinkedIn bietet ähnlich Xing zur Darstellung der Firma Company Pages zusätzlich zu den persönlichen Profilen der Nutzer an.

Ich hoffe, jetzt ist etwas transparenter geworden, warum es diesen Dualismus Profil / Seite gibt!

Doris Schuppe
Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.com

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