Startseite » Tagged als "Isarnetz"

Vernetzt’s euch: Münchner Webwoche

Webwoche München 2016Wozu eine Webwoche? Es stimmt, das Web selber braucht kaum noch eine Werbung. Jedoch die Vernetzung fördern unter den Menschen, Firmen oder Organisationen, die es nutzen – das ist wichtig. Ich freue mich, dass die Münchner Webwoche sich mit der diesjährigen Ausgabe wieder weiterentwickelt (3.-11. November 2016).

„Isarnetz setzt sich für die Vision von München als einer wirtschaftlich, kreativ und kulturell lebendigen sozialen Gemeinde ein, die Vorreiterin der digitalen Wirtschaft ist. Wir glauben, dass die Vernetzung der verschiedenen Zweige der Digital- und Kreativwirtschaft, insbesondere der Social Media-, Gründer-, Medien- und IT-Szene mit der klassischen Wirtschaft sowie den Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine wichtige Grundlage für diese Vision ist.“
Website Webwoche München muenchner-webwoche.de

Passend zu dieser Vision ist das Programm eine lebendige Collage aus verschiedenen Events und Veranstaltungsformaten der digitalen Szene Münchens. Eine Woche stehen die Themen Internet und Digitales im Fokus von Workshops, Vorträgen oder Netzwerk-Treffen. Dazu finden Interessierte im Veranstaltungs-Kalender der Webwoche München, wo sie die „geballte digitale Kompetenz der Landeshauptstadt“ erleben können. weiterlesen

5 Tipps Networking in München

Ich gebe zu: München war zu Beginn nicht einfach für mich. Nach Studium und ersten Berufsjahren kam ich als Journalistin in die bayerische Metropole. Es zahlte sich aus, dass ich rheinländisch geprägt den Kontakt zu anderen Menschen nicht scheue. Und meine Hartnäckigkeit. Aus meinen Erfahrungen fünf Empfehlungen, wo das Networking in München prima funktioniert.

Vernetzte Kontakte wissen, dass ich Ende letztes Jahr meine Zelte auf einer Insel im Mittelmeer aufgeschlagen habe (siehe Blog 2go2-Mallorca). Plötzlich bin ich schon fast Touristin in München, was mir bleibt ist meine digitale Heimat, mein Online-Netzwerk eng verknüpft mit München.
zuagroast - doschu weiterlesen

Nichtnutzlos kreativ im Team: Chindogu

chindoguWas ist an einem Barcamp spannend? Neben der größeren Teilhabe der Teilnehmer vor allem: Es kommen Themen auf die Tagesordnung, die man als Veranstalter oft nicht auf dem Radar hat. Zum Beispiel eine Chindōgu Session von Esther Debus jüngst auf dem Isarcamp, dem Barcamp zur Münchner Webwoche von Isarnetz.

Barcamp bedeutet: Jeder Teilnehmende kann auch gleichzeitig Vortragender sein. Das Programm gestaltet sich erst am Tag des auch als Unkonferenz bezeichneten Veranstaltungsformats. So lud Esther Debus auf dem Isarcamp München zu einer Chindōgu-Session rund um die Erfindung von Nichtnutzlosem ein. Eine interessante Kreativitäts- und Team-Technik.

Chindōgu – japanisch für ’seltsames Gerät‘

Gemäß Wikipedia lautet die Übersetzung für Chindōgu „seltsames Gerät“. Was ist bei einer Chindogu-Session zu beachten, damit möglichst „seltsame Geräte“ ersonnen werden?

  1. Jeder schreibt Wortpaare auf Karten, die NICHTS miteinander zu tun haben. (Das ist übrigens ungefähr so anstrengend wie jetzt beim Lesen nicht an einen blauen Elefanten zu denken.)
  2. Es werden Teams gebildet – 3 Personen im Team ergab in unserem Fall eine gute Anzahl für eine zeitlich begrenzte Chindōgu-Session (20 Minuten für die Erfindung)
  3. Im Team werden die individuellen Wortpaare begutachtet und eine Kombination ausgewählt, deren Begriffe so wirklich gar nichts miteinander zu tun haben
  4. Jetzt geht’s ans Erfinden: Wie können die beiden Begriffe in einem „seltsamen Gerät“ kombiniert werden?

Achtung: Jetzt wird es nichtnutzlos…

Foto: DoSchu

Wortpaare Team Chindogu Session & Ergebnis Huddle Bubble

Chindōgu zu ‚Schreibtisch & Autoreifen

Unser Team wählte die Kombination der Wörter Schreibtisch und Autoreifen. Erste Assoziation für eine Erfindung unseres Teams (Dirk, Doris, Jürgen): Schlauch des Autoreifens aufblasen und um die Tastatur legen. Wenn eine Müdigkeits-Attacke naht, wird der Kopf sanft vom Autoreifenschlauch aufgefangen. Unser Urteil: Viel zu naheliegend, next!

Die zweite Idee hatte sogleich einen Namen: Huddle Bubble. Dieses Huddle Bubble ermöglicht flexibel Arbeitenden jeden Standplatz des Autos zu einem Arbeitsplatz an frischer Luft umzufunktionieren.

Von der Huddle Bubble…

Dazu machen wir uns an die Niederquerschnittsreifen, deren größere Radkappen für Huddle Bubble per Klappmechanismus (sollen sich Ingenieure später genau überlegen) eine gepolsterte Sitzfläche liefern. Angelehnt an die von der Sonne erwärmte Karrosserie wird der Laptop auf dem Schoss aufgeklappt und schon kann das mobile Arbeiten losgehen.

Für mehr Komfort kann in Modellen mit mehr Bodenfreiheit zwischen den beiden Radkappen-Sitzflächen ein Tisch herausgezogen und aufgeklappt werden. Fertig ist der Schreibtisch mit 2 Arbeitsplätzen. Adieu, Stau-Alptraum auf dem Weg zur Arbeit: Hier wird auf den nächsten Parkplatz gefahren und schon mal losgearbeitet. Jetzt wird endlich auch ein MINI in Geländeausführung sinnvoll!

…zum und Hire Tire

Über den Parkplatz fiel uns sogleich die Business-Anwendung dazu ein: Das Hire Tire. Für ein Webprojekt wird ein Javascript-Programmierer gesucht? Als Webdesigner Lust auf spontanes Blog-Design? Auf dem Parkplatz finden sich Projekt-Geber und -Nehmer zusammen, sie parken ihre Fahrzeuge nebeneinander, klappen die Huddle Bubble Sitze und Tische aus, und schon ist der reale Teamspace geschaffen.

Foto: DoSchu

Team-Präsentation zu Huddle Bubble & Hire Tire

Die Redewendung „Auf heissem Reifen daher kommen“ gewinnt durch unser Chindōgu ganz neue Bedeutungen…

Fazit zu Chindōgu:

Chindōgu macht Spass und es macht ein Team aus Personen, die sich nicht kennen, rasch produktiv. Herzlichen Dank an dieser Stelle an meine beiden Teamkollegen Dirk und Jürgen!

Die Präsentation der „seltsamen Geräte“ ist ohne jede Blamage: Schließlich ist es schon eine Leistung, mit den nicht zusammenpassenden Begriffen neue Erfindungen ersonnen zu haben. Vielen Dank an Esther Debus / edyssee für das Bekanntmachen mit dieser Technik!

Klare Empfehlung für den Team-Building Methodenkoffer.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.