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Mut statt Perfektion

Einer der Gründe, warum Einzelselbständige oder Kommunikations-Verantwortliche vermeiden Social Media-Plattformen zu nutzen: „Ich habe Angst etwas falsch zu machen.“ Neuland betreten fällt vielen Menschen schwer. Klar, es kostet Zeit sich in digitale Medien einzufühlen. Es ist jedoch nicht nur dieser Anfangsaufwand, hier schwingt oft ein hoher Anspruch an sich selbst mit: „Wenn ich auf Facebook, Instagram oder Twitter aktiv werde, dann soll es perfekt sein.“ Und so sperren sie ihren Mut in den Käfig.

Ihr/Sie mögt/mögen es kaum glauben, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen. Perfektion habe ich in meinem Studium (Biologie/Informatik) selbstverständlich beigebracht bekommen. Die wirtschaftliche Perfektion lernte ich dann als Fachredakteurin in einer Agentur (herzlichen Dank, Ulf!): Die Abwägung, wann eine Dienstleistung perfekt im Rahmen des Budget und der Vorgaben ist.

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Individuelle Checklisten für Social Media

Checklisten IllustrationIn 7 Schritten zur eigenen Checkliste • mit Infografik by DoSchu

Im Beitrag zum Umgang mit Ratschlägen empfahl ich, eigene Checklisten aus der Social Media-Literatur zu entwickeln. Hiermit lege ich eine Hilfestellung dazu nach. Quasi die Checkliste der Checklisten.

Interessant: meine Ironblogger-Kollegin Esther schrieb nahezu zeitgleich thematisch sehr passend in ihrem Blog:

„Manchmal ist es eben des Guten zu viel, zu viele How-tos zu lesen und goldenen Rat befolgen zu wollen. Deshalb habe ich ihr vorgeschlagen: Lass uns doch mal, um den Kopf frei zu kriegen, 99 Arten zusammentragen, wie man’s nicht macht.“
Quelle: Esther / edyssee.de

So ähnlich gehen viele an ihre ToDo-Listen für Social Media heran. Da kommen dann gerne Listen-Monster heraus, die es gilt für die eigenen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zu zähmen. weiterlesen

Mach’s einfach – gut für Social Media

„Können Sie einen Social Media-Workshop in leicht zu verstehender Sprache halten?“, fragte jüngst eine Interessentin. Es ging um einen internes Seminar für deutschsprachige Mitarbeiter:innen aus den europäischen Niederlassungen. Im Gespräch wurde mir klar, wie wichtig es ist über ‚einfache Sprache‘ zu sprechen. (Und daran immer wieder zu denken.)

blogillustration - chalkart by Renato del Solar

Ok, eigentlich Kernelemente eines Seminars oder Workshop sollte man denken: Verständlich erklären. Anschaulich sein. Praktischen Nutzen aufzeigen. Schon im Studium hasste ich es, wenn sich ‚Expertise‘ hinter Fachwörtern verschanzte.


Doris Schuppe • Dieser Beitrag  Mach’s einfach – gut für Social Media erschien zuerst im Blog DoSchu.Com

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Social Media oder nur Cargo-Kult?

Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.comWer nicht auf dem digitalen Klassentreffen re:publica in Berlin war hörte vielleicht nichts von Gunter Duecks Vortrag. Ein prima Zwischenruf, der auch einige Phänomene von Unternehmen und ihr Social Media-Engagement erklärt.

Dieses Jahr veröffentlicht die Konferenz schon sehr zeitnah die Videoaufzeichnungen. So steht auch der Vortrag „Cargo Kulte“ von Professor Dueck bereits zum Anschauen bereit. Ich empfehle allen ihn anzuschauen, die sich im Unternehmens-Kontext mit Social Media befassen. weiterlesen

Praktisch: Trello für Barcamp Sessionplan

Illustration Barcamp SessionplanIn unserer Zeit sind Barcamps wichtig. Zu schnell ändern sich Technologien und digitale Anwendungsfelder. Zu spezifisch sind manche Themen, als dass ihre Detailaspekte auf größeren Konferenzen behandelt werden können. In themenspezifischen Barcamps finden Menschen zusammen, die mit ihrem Wissen sowohl Zuhörende als auch Vortragende sein können.*

Denn besonders für neue und in Entwicklung begriffenen Themen sind Barcamps sinnvoll: Hier ist im Vorfeld einer Veranstaltung schwer recherchierbar, welche Aspekte und Facetten für Interessenten spannend sind. Im offenen Format stehen die Menschen und ihr Wissen in Theorie und/oder Praxis bereit, um den Themenplan zu entwickeln. Dieser Plan besteht aus einzelnen Sessions, die frei wählbar als Diskussion, Vortrag, Praxis-Workshop oder Fragen & Antworten-Session umgesetzt werden. weiterlesen

Content Strategie – Tipps von der Expertin

Illustration Content StrategieIm Februar war ich wieder für das Social Media Seminar an der Akademie der Bayerischen Presse. Das Konzept sieht vor, zusätzlich zu den Dozenten wie mich Praxis-Vorträge einzubinden. Content-Strategin und Buchautorin Doris Eichmeier war dieses Mal mit von der Partie.

Zusammen mit Klaus Eck hat Doris Eichmeier das Buch „Die Content-Revolution“ veröffentlicht. Und noch immer ist es wichtig, Content-Strategie und Content-Marketing voneinander abzugrenzen. Entsprechend Kristina Halvorson, Autorin des Standardwerks „Content Strategy For The Web“:

Content Strategy = Planning for the creation, delivery and governance of useful, usable content. weiterlesen

Wie mit Kritik in Social Media umgehen

Gerade endete die Blogparade #Kritikprofis. Als Thema weit gefasst kamen so viele Tipps für Social Media aber auch für Vorträge oder Workshops zusammen. Aus den gemeldeten Beiträgen wähle ich hier jene aus, die für Social Media relevant sind.

Den kuratierten Beiträgen der Blogparade #Kritikprofis habe ich in meinem Storify zwei weitere Elemente hinzugefügt. Damit möchte ich das Thema um ältere, gleichwohl weiterhin gültige Beiträge abrunden: Diese sind empfehlenswert für die Beschäftigung mit dem Themengebiet Umgang mit Kritik im Social Web.
DON'T PANIC - illustration weiterlesen

In den Schuhen der Kunden: Jobs To Be Done

illustration JTBD Jobs To Be DoneSehr lustig: Da gehe ich zu einem vermeintlichen Vortrag zum Themenfeld Getting Things Done (GTD), und stelle fest: Tadaah, es gibt einen Namen für die Art und Weise, wie ich seit Jahrzehnten an meine Artikel- und Kundenprojekte herangegangen bin: Jobs To Be Done.

Marketingleute und Entwickler reden gerne über die Funktionen ihrer Produkte oder Services. Wesentlich wichtiger ist jedoch die Kundenerfahrung: Wo und wie helfen Dienstleistungen oder Produkte den Kunden ihre Herausforderungen zu meistern?

Das sind die Bausteine für eine Kommunikations- oder Content-Strategie, die ich zu Beginn einer Zusammenarbeit herausarbeiten möchte. Welche Jobs To Be Done der Kunden sollen sie unterstützen, wie es u.a. Clayton Christensen, Professor der Harvard Business School, bezeichnet:

“The Jobs-To-Be-Done point of view causes you to crawl into the skin of your customer and go with her as she goes about her day, always asking the question as she does something: why did she do it that way?“
Quelle Clay Christensen’s Milkshake Marketing

JTBD Step into your customers' shoes weiterlesen

Welches Potenzial hat Instagram für Unternehmen?

instagram swot illustrationDiese Frage kann – wie so oft in der Kommunikation – kaum pauschal beantwortet werden. Mit diesem Beitrag gebe ich eine Handreichung, die Antworten für das eigene Business zu entwickeln.

Ich habe mich ja bereits als Instagram-Fan der ersten Stunden geoutet – siehe Instagram kennen und lieben oder Hossa, Instagram! Die zur Facebook Familie gehörende Foto-Community verzeichnet mehr als 400 Millionen monatlich aktive Nutzer, über 80 Millionen geteilte Fotos (so genannte instagrams), ca. 6 Millionen Instagramer in Deutschland und weltweit 3,5 Milliarden tägliche likes auf die Fotos.

Fan zu sein ist ok, für meine Kunden schau ich auf jeden Fall genau hin, wie diese Plattform die Zielsetzungen für Kommunikation und Marketing unterstützt. Dazu las ich im November eine SWOT-Analyse für Instagram im Hubspot Blog*. Ich mag diese griffige Betrachtungsweise und erstelle für meinen Workshops oder Beratungen oft eine Stärken/Schwächen-Betrachtung.

SWOTStrengths – Weaknesses – Opportunities – Threats,
also Stärken – Schwächen – Chancen – Risiken
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Wie es in den Wald schallt…

wald doschu…so schallt es auch heraus. Und dabei ist entscheidet, wie die Botschaft beim Empfangenden ankommt. Egal wie es vom Sendenden gemeint war. Besonders die schriftliche Kommunikation in eMail oder Social Media ist da gar nicht so einfach.

Ich freue mich schon auf den nächsten Workshop an der Akademie der Bayerischen Presse: Facebook für Unternehmen“. Drei Tage mache ich in der dritten Oktoberwoche die Teilnehmer fit für das beliebte Social Network. Dazu gehört auch der „Ton“.

Der gute Ton in der digitalen Kommunikation ist so ähnlich wie die Hinweise zur angenehmen Konversation. Das Internet ist voll mit Tipps zu gutem Smalltalk zum Beispiel beim Networking-Event, auf einer Messe oder Konferenz, im Aufzug usw. In jedem Fall kommt heraus: Themen und Geschichten sind relevant, eine plakative Selbstdarstellung verpönt. weiterlesen

5 Antworten :: Content Revolution

Illustration Content (R)EVOLUTIONBald ein Jahr ist das Buch „Die Content-Revolution im Unternehmen“ von Klaus Eck und Doris Eichmeier im Handel. Was hat sich in der Zwischenzeit in punkto Content Revolution bewegt? Und: Was hat das Buch konkret vorangetrieben? 5 Antworten von Klaus Eck zu dem Werk, dass ich gerne weiterempfehle.

Im aktuellen Buch „Die Content-Revolution im Unternehmen: Neue Perspektiven durch Content-Marketing und -Strategie“ arbeitet der beliebte Sprecher und Buchautor Klaus Eck zusammen mit der Content-Strategin Doris Eichmeier heraus, wie Unternehmen für ihre Kunden und Interessenten relevante Informationen entwickeln, erstellen und bereitstellen. Statt pauschalem „Marken müssen Medien werden“ empfehlen sie Markeninhabern, das verlegerische und publizistische Handwerkszeug beherrschen zu lernen, um es zu Gunsten ihrer Marke einzusetzen.

:1: Lieber Klaus, wie wird die Zuspitzung des Themas auf ‚Content Revolution‘ im Unternehmens-Umfeld oder bei Vorträgen aufgenommen? Geht ein Ruck durch die Firmen in Richtung ganzheitlicher Content-Strategie?

Klaus Eck: Ja, es gibt dafür eine große Offenheit in den Unternehmen. Die Dringlichkeit einer Content-Revolution verstehen die meisten Entscheider, allerdings bevorzugen viele eher eine weniger radikale Content-Evolution. weiterlesen

Content 2015 :: Video, Vine, Instagram und Co.

Mobile VideoKönnen Unternehmen langfristig ohne Bewegtbild-Inhalte effizient kommunizieren? Und was hat das mit der zunehmenden Online-Nutzung per mobilem Endgerät zu tun? Was tut sich gerade im Online-Video-Sektor? Darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Sehr provokativ warnt Eddie Tomalin im Blog des Video-Ad-Dienstleisters unruly Marken vor enormem Aufholbedarf, wenn sie Online-Video auf neuen Plattformen wie Vine ignorieren:

„No longer can brands brush these new age video platforms under the digital rug. As time passes, competition is rising fast and brands across the globe are missing their opportunity to engage their ever-growing mobile video audiences.“(1)

Video – da tun sich in Deutschland immer noch viele Unternehmen schwer und verzichten darauf. Online geht je nach Zielgruppe dann die Kommunikation an deren Nutzungsverhalten vorbei.

Ein paar Zahlen zur Video-Nutzung im Internet:

Online-Videos: regelmäßige Nutzung bis zu 92%

Der jüngste D21-Digital-Index zum Stand der digitalen Gesellschaft meldet(2):

  • 76,8% der Deutschen – knapp 54 Millionen Personen über 14 Jahren – sind online
  • Durchschnittlich sehen 66% der Internet-Nutzer Deutschlands regelmäßig Online-Videos
  • 53% nutzen kostenfreie „Internet-Angebote (z.B. YouTube-Videos)“ zur Wissensaneignung
  • Je nach Nutzergruppe ist der Online-Video-Konsum deutlich höher: 88% der so genannten „Passionierten Onlinern“ schauen regelmäßig Videos online
  • Je nach Altersgruppe ist die Nutzung enorm erhöht: 92% der 14-29-Jährigen rufen online Videos ab

Passend zur Video-Bedeutung renovieren die Social Networks Facebook und Twitter ihre Video-Optionen. Haben sie dabei auch das Thema Kurzvideos (micro videos) auf dem Schirm?

Mobile first: Apps sind wichtig

Laut D21-Digital-Index gibt es unter den Onlinern in Deutschland mehr als zwei Drittel mobile Internet-Nutzer (70%). Per Smartphone und Tablets gehören Apps zur mobilen Nutzung.

Und laut Mobile Effects Studie sind fast 42% der Befragten zuhause mobil im Internet, weil sie die Apps nutzen wollen(3). 25,5% der Smartphone-Nutzer haben zwischen 11 und 20 Apps installiert; die Smartphones von 18,5 Prozent zieren sogar mehr als 30 Apps. Knapp ein Drittel der Befragten dieser Studie installiert mehrmals im Monat neue Apps auf dem Smartphone.smartphone shadow

Mobile Nutzung bedeutet natürlich eine Herausforderung für Video-Inhalte. Mit den beliebtesten Apps Vine (gehört zu Twitter) sowie Instagram (gehört zu Facebook) teilen Nutzer kurze Videos. Mobile Konkurrenz für bekannte Plattformen wie Vimeo oder YouTube in punkto Video-Konsum auf den smarten Endgeräten.

Wer jetzt die Lösung darin sucht, bisherigen Video-Content des Unternehmens auf kürzere und quadratische Formate – Micro-Videos – umzuschneiden, ist auf dem Holzweg. Entspricht ein 140-Zeichen-Tweet auf Twitter einem Post auf Facebook? Nein. Jede Plattform des Social Web und ihre jeweilige Nutzer-Community hat eigenen Charakteristika.

Micro Videos

Das gleiche gilt für Video-App-Communities. Dabei geht es nicht nur um die unterschiedlichen Zeitangaben wie Vine mit 6 Sekunden (!) oder Instagram mit 15 Sekunden. Native, spezifische Inhalte passend zu den Nutzer-Bedürfnissen haben Potenzial für Erfolg.

Welche Plattformen gilt es als Unternehmen Aufmerksamkeit zu schenken? Sicherlich ist die App Vine von federführender Bedeutung im Bereich der mobilen Video-Apps. Kein Wunder dass international bereits viele Unternehmen Vine für die Markenkommunikation nutzen. Die eingebaute Stop-Motion-Funktion unterstützt dabei kreative Umsetzungen.

Noch wichtiger als eigene Unternehmens-Inhalte: Einflussreiche Nutzer dieser Plattformen gewinnen, die Produkte in ihren kurzen Videos zeigen.

Im Consumer-Segment haben wir anregende Beispiele:

  • Spielzeuge von LEGO werden in über 66.000 Vines von mehr als 7.600 Vine-Nutzern abgebildet und getagged
  • Gefilmte Vines mit der Kamera GoPro werden markiert, aktuell gibt es über 15.000 Kurzvideos von fast 920 Vine-Nutzern
  • Red Bull verzeichnet auf seinem Vine-Profil https://vine.co/redbull über 103.000 Abonnenten
  • Die Übernachtungs-Community airbnb setzte auf User Generated Content: ein Papierflieger zieht sich durch die Kurzvideos der Vine-Nutzer
  • Autohersteller BMW schließt auf Vine zu den Branchenkollegen Ford, Mercedes, Opel oder Peugeot auf(4)
  • Der Verein Jugend gegen Aids e.V. machte 2013 zusammen mit Vine-Nutzern per Hashtag #SixSecondsAgainstAids auf die Gefahren von Aids aufmerksam
  • Hewlett-Packard arbeitet kreativ mit Vine, s.u.

Apropos Hewlett-Packard: Zur Bewerbung des HP Pavillion x360 erreichten die Kalifornier auf der Plattform Vine mehr als 242.000 „Likes“, 118.000 Weiterveröffentlichungen („revines“) sowie fast 7.000 Kommentare über den reichweitenstarken Vine-Nutzer Robby Ayala (vine.co/v/MQOOJ30jvLn). Aus mehreren 6-Sekunden-Vines entwickelte der Computer-Herstelle einen 30-sekündigen Fernseh-Spot.(5)

Da kann man nur fragen: Vinest Du schon oder filmst Du noch…

Quellen
(1) unruly Blogbeitrag im Januar 2015: Brands Ignoring Short Form Video…
(2) Digital-Index 2014 der Initiative D21, November 2014
(3) Studie Mobile Effects 2014-2 (www.tomorrow-focus-media.de/marktforschung/digitalmarkt/info/mobile-effects-2014-2/) von TOMORROW FOCUS Media
(4) werben & verkaufen zu Vine-Kampagnen der Automobilbranche
(5) Artikel der AdWeek How HP Turned 6-Second Vines Into a 30-Second TV Ad Brands are repurposing social media, memes into multi-platform campaigns

Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

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