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Social Media Tools in Kurzvideos

Letzte Woche stellte ich 5 Tools vor, mit denen Social Media prima beruflich genutzt werden kann. Zu den beiden Anwendungen Buffer und Hootsuite fand ich bei Kathrin Franck auf YouTube zwei interessante Videoserien.

Wer die beiden vorgestellten Tools also näher kennen lernen möchte, kann mit den Videos einen guten Eindruck gewinnen und so Informationen für die eigene Entscheidung sammeln.
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So gehts besser: 5 Tools fürs Social Web

freeimages.com: robert82„Welche Tools nutzen Sie für Twitter? Wo finden Sie die Themen? Wie machen Sie dies oder jenes?“ – Das werde ich sehr häufig gefragt. Ich starte hier eine Übersicht an Tools, die sich in meiner persönlichen Erfahrungen als sehr nützlich erwiesen haben. Zu Beginn eine Auswahl meiner 5 liebsten Tools für das Social Web.

Die Auswahl ist klarerweise recht subjektiv. Die Reihenfolge der Tool-Sammlung folgt dem Erzählfluss, nicht einer Wertung. So, genug der Vorrede, auf geht’s:

Alles unter einem Hut: Hootsuite

Eine Oberfläche und mächtig viele Kanäle darin, das ermöglicht Hootsuite. Dazu zeitversetztes Veröffentlichen von Posts, für die entweder ein konkreter Termin genannt wird oder von Hootsuite der optimale Zeitpunkt vorgeschlagen wird. Absolutes Plus: Hootsuite ist sowohl über den Browser als auch via Apps (iOS, Android) nutzbar. Von kostenloser Nutzung („Free“) mit 3 Social-Media-Profilen über „Pro“ bis hin zur unternehmensweit unterstützenden Ausführung „Enterprise“ – hier findet jede Anforderung die passende Lösung:
www.hootsuite.com

Gepuffert posten: Buffer

Wer weiss wann die Zielgruppe aktiv ist kann per Buffer über den Tag und die Woche verteilt automatisch posten, was gerade im Puffer an Post auf Vorrat gelegt wurde. Zum Beispiel weil ich für manche Projekte nur immer mal wieder Zeit und damit Posts habe. Und die will ich dann nicht auf einmal verposten. Ohne genau zu bestimmen, wann der jeweilige Post rausgeht speichere ich sie im Puffer, und Buffer kümmert sich entsprechend einer Voreinstellungen dann um die Veröffentlichung. Kostenfrei mit wenigen Social Media-Profilen nutzbar:
buffer.com

Gehirn notiert: Evernote

Meine Ablage für interessante Informationen oder Links, Textschnipsel oder auch einen Blogbeitrag unterwegs beginnen ohne an die Blogsoftware heranzumüssen: Das alles erleichtert mir Evernote. Inzwischen nutze ich Evernote in der bezahlten Variante, da ich die Teamarbeit zu schätzen gelernt habe. Sehr praktisch dass über alle mobilen Geräte das ausgelagerte Gedächtnis synchronisiert wird:
evernote.com
Foto: DoSchu :: Social Media Tools

Planung übersichtlich: Trello

Abläufe anschaulich machen, Projektmanagement sichtbar machen, das kann Trello. In so genannten Boards lege ich meine Aufgaben ab, die ich zu einem Projekt zu erledigen habe. Wenn ich die Teilaufgabe angehe, schiebe ich die Karte in das Board „Doing“. Mache ich eine Pause oder warte ich auf eine Freigabe, wandert die Karte weiter zu „Waiting“. Wenn die Aufgabe erledigt ist, schiebe ich sie zu „Done“ und freu mich über viele erledigte Aufgabenkärtchen. Die Boards können selbstverständlich auch ganz anders benannt werden, für mich sind das die passenden Kategorien. Dazu gibt es auch Alarmfunktionen, damit die Aufgaben nicht in Vergessenheit geraten. Mobil ist das kostenfrei nutzbare Trello auch per App nutzbar:
trello.com

Rascher Themen-Überblick: Netvibes

Apropos Übersichtlichkeit: Ich liebe es auf einem Blick zu sehen, bei welchen meiner Themen-Feeds neue Beiträge hereingekommen sind. Zum Beispiel über die Google Alerts oder abonnierte Blog-Feeds. Leider haben die Anbieter es noch immer nicht zu einer mobilen App geschafft. Aber sonst ein feines Tool:
www.netvibes.com

Bonus-Tool zur Vernetzung von Social Web-Updates: ifttt – if this then that

Mit if this then that können nach einfach „Kochrezepten“ Social Media-Kanäle verknüpft werden. Zum Beispiel seit Twitter beschlossen hat, keine per Instagram-Link veröffentlichten Fotos direkt im Nachrichtenstrom anzuzeigen, nutze ich ifttt als Lösung. Sobald (if) auf dem Instagram-Feed meines Rayaworx-Profils ein Foto veröffentlicht wird (this) wird per ifttt auf dem Rayaworx-Twitter-Profil das Bild auf Twitter veröffentlicht (that).
ifttt.com

Doris Schuppe
Illustration: DoSchu mit Foto von robert82 / freeimages.com sowie mit Foto von DoSchu / DoSchu.Com • Der Beitrag erschien zuerst auf www.doschu.com/2015/06/5-tools-fuers-social-web

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Video Content im Social Web

Online Video Social WebGerade bewegen sich die bekannten Social Media-Plattformen Facebook und Twitter enorm in punkto Bewegtbild. Grund genug einen Blick auf die Veränderungen zu werfen und ein paar nützliche Hilfestellungen zu recherchieren.

Lange Zeit war Video der Austausch-Plattform YouTube überlassen worden. Netzwerke wie Facebook oder Twitter holten die auf YouTube veröffentlichten Inhalte durch Schnittstellen sehr eng in die eigene Anwendung hinein. Das hat sich in den letzten Wochen komplett verändert. Die Werbeeinnahmen, die die zu Google gehörende Video-Plattform einnimmt, sind einfach zu verlockend.

Konnten wir noch vor kurzem unsere Videos auf eine Plattform konzentrieren, stehen wir heute oft vor dem Dilemma unseren Bewegtbild-Content auf mehreren Netzwerken bereitzustellen. Warum?

Facebook beispielsweise spielt die dort hochgeladenen Videos sofort ab, von YouTube (oder Vimeo) eingebundener Content startet erst nach neuerlichem Klick des Nutzers. Was den Facebook-Nutzern rascher ins Auge fällt kann sich jeder selber beantworten.

Maximale Dauer der Videos im Social Web

Welche Dauer dürfen meine Bewegtbild-Inhalte haben, wenn ich sie auf den verschiedenen Social Media-Plattformen hochladen möchte?

  • YouTube
  • Auf YouTube können Nutzer sofort Videos von maximal 15 Minuten hochladen. Wenn länger andauernde Videos geteilt werden sollen, muss das YouTube-Konto von Google bestätigt werden. Wie diese Autorisierung für längere Videos abläuft erklärt die YouTube Hilfe.

    Nach der Bestätigung können Video-Dateien bis 11 Stunden und einer Dateigröße von maximal 128 GB veröffentlicht werden.

  • Vimeo
  • Vimeo erlaubt Nutzern mit einem Standard-Nutzerkonto pro Woche bis zu 500 MB Video-Content hochzuladen. Als Plus-Nutzer beträgt die wöchentliche Datenmenge 5 GB, als Pro-Nutzer 20 GB.

  • Facebook
  • Die neue Video-Integration bei Facebook erlaubt Bewegtbild-Dateien von maximal 1024 MB und maximal 20 Minuten Dauer hochzuladen. Wie eingangs erwähnt werden die Facebook Videos im Newsfeed der Nutzer sofort abgespielt. Facebook Seiten können ein Video hervorgehoben featuren.

  • Twitter
  • Direkt mit der Twitter App können Nutzer Videos aufnehmen, die eine maximale Dauer von 30 Sekunden haben. Bereits aufgenommene Videos erlaubt Twitter hochzuladen, wenn diese eine Dateigröße unter 15 MB sowie eine maximale Dauer von 30 Sekunden aufweisen.

  • Instagram
  • Ähnlich Twitter erlaubt die App des visuellen Netzwerks Instagram die Aufnahme von Videos sowie die Veröffentlichung von Bewegtbild-Content. Die Inhalte dieser Plattform dürfen nur eine Dauer von 15 Sekunden haben.

  • Vine
  • Der Vollständigkeit halber sei noch die mobile Austauschplattform für Kuzrvideos vine genannt. Hier können direkt oder zuvor aufgeommene Videos von 6 Sekunden geteilt werden.

Echtzeit-Video

Vor circa zwei Jahren führte Google mit der Einführung von Google+ Hangout on Air Online-Nutzer an das Thema Echtzeitvideo heran. Passend zur zunehmenden mobilen Nutzung des Internet hat auch das Streaming in Echtzeit per Smartphone neue Anwendungen hervorgebracht.

Die erst Im Februar gelaunchte Live-Streaming-App Meerkat erfreute sich rasch großer Beliebtheit und ist eng in das Social Network Twitter integriert. Es wird kein separates Kontakt-Netzwerk aufgebaut sondern die Networking-Funktionalität von Twitter genutzt. Inzwischen hat der Microblogging-Dienst per Übernahme jedoch die eigene Lösung namens Periscope veröffentlicht. Ob oder wie beide Lösungen nebeneinander bestehen bleiben – das zeigen sicherlich erst die nächsten Monate.

[UPDATE 22.06.2015] Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung von Götz A. Primke zum Einstieg in das Live-Streaming mit Persicsope wollte ich Euch nicht vorenthalten, hatte sie nur wieder „verlegt“. Et voilà!

Metriken der verschiedenen Plattformen

Wird das Social Media-Engagement auf weitere Plattformen ausgedehnt, sind Kennzahlen für die Social Media Reports wichtig. Dazu sind folgende Hinweise gut zu kennen, um die Zahlen der „views“ – also der Abrufe des Video-Inhalts – besser miteinander vergleichen zu können.

  • YouTube
  • Google startet Videos und misst daher einen „view“ des Videos sobald ungefähr 30 Sekunden des Video-Inhalts betrachtet wurden.

  • Facebook
  • Da Facebook die Videos sofort abspielt wird eine „view“ gewertet sobald ein Nutzer mindestes 3 Sekunden des Bewegtbild-Content gesehen hat.

  • Twitter
  • Twitter misst „views“ per Klick auf den Video-Content.

  • Instagram
  • Instagram gehört mit zu Facebook und wertet daher genauso nach 3 Sekunden einen „view“.

  • Vine
  • Vine misst so genannte „loops“, da die kurzen Videos so lange wieder abgespielt werden, wie der jeweilige Inhalt in der App zu sehen ist. Ein loop wird gezählt, sobald ein Nutzer das vine komplett gesehen hat.

Es bleibt spannend

YouTube gilt als beliebteste Suchmaschine nach der Google-Suche auf Platz 1. Statt Textinhalte suchen Onliner gerne nach Videos, die anschaulich und unterhaltsam erklären oder informieren. Daran werden auch die jüngsten Neuerungen wenig ändern, da insbesondere die Facebook-Suche wenig ergiebige Fundstellen liefert.

Wenn es um News-Inhalte und Live-Berichte geht, sind Dienste wie Meerkat und Periscope auf jeden Fall spannend. Periscope insbesondere aufgrund der Option Videos über den Live-Moment hinaus online bereit zu stellen.

Welche Erfahrungen hast Du/haben Sie mit mobilem Echtzeit-Video gemacht?

Doris Schuppe
Illustration: DoSchu / DoSchu.Com mit Logos der Anbieter

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Social Media @ webinale 2015

webinaleNächste Woche ist webinale in Berlin. Selbstverständlich ist das Thema Social Media mit auf der Vortragsliste. Ich freu mich schon auf folgende Sessions, Vorträge und Keynotes:

The Human Factor within the Connected Universe – Digital Anthropology for Product Development and Long Term Consumer Engagement – KEYNOTE
Alissia Iljaitsch, Executive Director bei Vectorform • @ailjaitsch

Extracting Customer Insights From Social Media – KEYNOTE
Helle Tyllesen, Head of Customer Strategy bei Falcon Social • @hellety

Aktuelle Trends: Werden soziale Netzwerke von Messenger Apps abgelöst?
Michel Lindenberg, Gründer von Vobe • @michelerlangen
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Wer bin ich im Social Web – Person oder Seite?

Persönliches Profil vs. Seite: Facebook, Google+, Instagram & Co.

Foto: Happystock / dreamstime.com„Ja, bin ich jetzt als Person aktiv oder als meine Seite?!“ Immer wieder kämpfen Seminar-Teilnehmer mit der Unterscheidung von persönlichen und Unternehmens-bezogenen Profilen. Einfacher war es vor vielen Jahren, als bei Facebook ein persönliche Profil deutlich anders aussah als die damals neu eingeführten „Facebook Seiten“.

Mein erster Tipp bezieht sich auf die Sprache: Im Seminar achte ich penibel darauf, ob wir von einem Profil (= persönlichem Profil) oder einer Seite (= Organisations-bezogenes Profil) auf einer Plattform sprechen. Klar verdreht das schon mal der eine oder die andere die Augen, wenn ich wieder nachfrage – „als persönliches Profil oder als Seite?“. Es hilft, sich die Unterscheidung zu merken.

Warum gibt es diese Unterscheidung überhaupt? Schauen wir uns zunächst mal an, wie es auf einigen Plattformen aussieht, die nur ein Profil anbieten, das als Person oder als Organisation, Firma, Blog oder Marke genutzt werden kann.

Ein-Profil-Plattformen

Auf diesen Social Media-Plattformen kommt dieses Thema (noch) nicht auf: Sowohl Instagram, Pinterest, Twitter oder Vine bieten beispielsweise nur ein Profil pro Nutzer an. Es können keine Profile zu diesem auf der Plattform angelegt werden.

Vor-/Nachteil der Ein-Profil-Plattformen

Wer auf diesen Plattformen einen weiteren Kanal für den geschäftlichen Einsatz benötigt, muss dafür einen extra Nutzer mit separatem Login registrieren.

Vorteilhaft ist, dass es keine Verwirrung oder Verwechslung gibt, ob man unter dem persönlichen Nutzerkonto oder dem geschäftlichen Login Inhalte veröffentlicht.

face dreamstime happystockNachteilig ist, dass wir jedem alle Rechte einräumen müssen, den wir zur Betreuung des Kanals ins Boot holen. Dazu ist es insbesondere bei der mobilen Nutzung des Kanals via Smartphone App häufig erforderlich sich komplett ab- und wieder anzumelden.

Twitter hebt sich hier positiv von den genannten Plattformen ab, da die mobile App ein reibungsloses Wechseln der verschiedenen Profile erlaubt.

Plattformen mit persönlichem Profil und geschäftlichen Seiten

Der Vorteil von Plattformen mit getrenntem Personen- und Unternehmens-Profilen ist die bessere Betreuung des geschäftlichen Kanals. Im Falle von Facebook sowie Google+ ist es sogar möglich für die Betreuung abgestufte Rollen zu definieren. So ist der geschäftliche Kanal zum Beispiel gut vor versehentlichem Löschen geschützt.

Facebook

Wer Facebook aktiv nutzen möchte, muss ein persönlichen Profil anlegen. Facebook Nutzer können zu ihrem persönlichen Profil, das es nur einmal gibt, mehrere so genannte Facebook Seiten anlegen. Für die Firma, fürs Blog, für die Katze oder für die Band…

Ob gerade eine Seite oder ein persönliches Profil betrachtet wird erkennen wir rasch daran ob von „Freunden“ (Profil) oder von „gefällt-mir-Angaben“ (Seite) gesprochen wird. Wichtig ist der unterschiedliche Funktionsumfang dieser beiden Kommunikationskanäle:

Facebook Profil (Personen)
(zum Beispiel DoSchu @ Facebook)

  • kann neue „Freunde“ als Kontakte hinzufügen (Kontakt muss es bestätigen) oder abonnieren
  • kann Facebook Seiten mit „gefällt mir“ markieren
  • kann Events anlegen und Kontakte zu Events einladen
  • kann Werbung für Post schalten

Facebook Seite
(zum Beispiel DoSchu.Com @ Facebook oder Social Media Club München @ Facebook)

  • kann Facebook Seiten „liken“
  • kann Events anlegen
  • kann als Facebook Ort angelegt werden, um Facebook-Nutzern „Check-Ins“ zu erlauben
  • kann Unterbereiche 
(so genannte Facebook Apps) hinzufügen
  • erhält statistische Auswertungen
  • kann vielfältig Werbung schalten

Google+, YouTube, Google Maps & Co.

Seit Google die verschiedenen Dienste unter das Dach des Google+-Netzwerks stellte, ist auch hier die Verwirrung gross. Zu einem registrierten Nutzerkonto bei YouTube existiert plötzlich auch ein persönliches Google+-Profil, oder eine Google+-Seite.

Wenn vor einiger Zeit zu einem Unternehmen ein Eintrag bei Google Maps, eine Google+-Seite sowie ein YouTube-Kanal eingerichtet wurde, steht man zunächst vor einer Vielzahl von Google+-Profilseiten. Mit einem Kunden investierten wir 2,5 Stunden konzentriertes Arbeiten, um die Präsenzen sinnvollen administrativen Google+-Profilen zuzuweisen.

Im Prinzip ist es ähnlich wie bei Facebook: Nutzer registrieren sich mit einem persönlichen Profil, das Google+ Profil. Zu diesem Profil kann ähnlich wie bei Facebook eine Google+ Seite angelegt werden. Anders als bei Facebook kann eine Google+ Seite andere Google+ Profile „einkreisen“, also abonnieren.

Woran erkenne ich, ob ich ein Profil oder eine Seite bei Google+ betrachte? Der Unterpunkt „Info“ heisst bei einer Person immer „Über mich“.
(zum Beispiel Doris Schuppe @ Google+ sowie Healthcare & Social Media @ Google+)

Xing

Registrierte Nutzer des geschäftlichen Netzwerks Xing können zu ihrer Firma eine Unternehmens-Seite beantragen. Diese Seite ist in der Standardversion mit nützlichen Funktionen wie Darstellung mit Logo, Neuigkeiten, Liste der verknüpften Mitarbeiter-Profile auf Xing, Statistik zur Mitarbeiter-Struktur und Stellenanzeigen ausgestattet.

LinkedIn

Das Business Network LinkedIn bietet ähnlich Xing zur Darstellung der Firma Company Pages zusätzlich zu den persönlichen Profilen der Nutzer an.

Ich hoffe, jetzt ist etwas transparenter geworden, warum es diesen Dualismus Profil / Seite gibt!

Doris Schuppe
Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.com

Der Beitrag ist nützlich und gefällt Euch? Dann freu ich mich über Eure Weiterempfehlung:

In 7 Schritten fit für Twitter

Der ‚Twitter Bird‘ fliegt wieder im Google-Suchergebnis

Logo Twitter IllustrationJetzt schickt sich wahrscheinlich der eine oder die andere an, ein Twitter-Profil neu anzulegen oder ein stillgelegtes wiederzubeleben. Passend dazu einige Tipps und Links für den Einstieg oder Wiedereinstieg.

Vier Jahre lang wurden die Kurznachrichten auf Twitter nicht mehr von Google in den Suchindex aufgenommen. Nun wurde die Partnerschaft wiederbelebt. In den Suchergebnissen der am meisten genutzten Suchmaschine Deutschlands sind aktuelle Meldungen aus dem Twitter-Universum wieder enthalten.

Für alle, die ihrem Twitter-Profil neues Leben einhauchen wollen, gebe ich in diesem Beitrag jede Menge Tipps und Links.

Vor dem Twittern: Strategie

twitterSchritt 1 :: Sieben Fragestellungen, damit der Twittervogel (wieder) passend zur Strategie ans Fliegen kommt:

  • Welche Ziele wollen wir mit unserem Twitter-Engagement verfolgen?
  • Welche unserer Interessensgruppen wollen / können wir auf Twitter ansprechen?
  • Wie messen wir unsere Ziele?
  • Mit welchen Themen und Inhalten können wir unsere Ziele erreichen?
  • Mit welchen Experten, Partnerfimen, Branchenkollegen vernetzen wir uns auf Twitter?
  • Wer agiert wie im Echtzeitmedium Twitter?
  • Wo bewerben wir unseren Twitter-Kanal (eMail, Web, Social Media, Print, Laden)?

Know-how aufbauen und pflegen

twitterSchritt 2 :: Was kann die Plattform, was sind Besonderheiten? Bei Twitter lest ihr dazu zum Beispiel die FAQs und die Grundlagen.

twitterSchritt 3 :: Holt euch Anregungen bei erfolgreichen Twitter-Profilen. Schaut euch auch euren Mitbewerb an, oder stöbert bei Twitter Media nach „bewährten Praktiken, Erfolgsgeschichten und Ressourcen, um das Potenzial von Twitter für verschiedene Business-Aufgaben zu nutzen“.

Content für Tweets

twitterSchritt 4 :: Inhalte für den Twitter-Kanal kommen nicht aus der Luft. Dazu diese sieben Aspekte im Vorfeld klären und die Content-Strategie mindestens jährlich überprüfen:

  • Wie verzahnen wir die Twitter-Kommunikation mit unseren Inhalten in Web und Social Media?
  • Welcher Content hat das Potenzial für eine hohe Interaktion mit unserer Zielgruppe auf Twitter?
  • Welche Stories können wir auf Twitter am besten erzählen? Welche Menschen geben unseren Geschichten ein Gesicht?
  • Welche Hilfestellungen können wir via Twitter anbieten, welche nützlichen Tipps?
  • Wo besorgen wir (intern / extern) die Fotos, Videos, Infografiken für Twitter? Können wir kreative Kurzvideos für Vine (gehört zu Twitter) kreieren?
  • Welche Inhalte aus dem Web sind für unsere Zielgruppe relevant, die wir empfehlen können – Stichwort Content Curation?
  • Wie erfahren wir rasch von relevanten Trends, um mit passenden Fragen oder Antworten mitzudiskutieren – Stichwort Monitoring?

Twitter Analytics

twitterSchritt 5 :: Genau wie auf anderen Kanälen sind gesteigerte Zahlen der Abonnenten („Follower“) alleine kein Qualitätskriterium. Wichtig ist, den Ist-Zustand zu erheben und den Wettbewerb für Vergleiche im Auge zu behalten. Zum Beispiel zu folgenden Parametern:Fit für Twitter :: 7 Schritte

  • Zahl der Follower :: Diese Zahl muss selbstverständlich erhoben werden, damit auch eine Relation zu Twitter-Kanälen der Mitbewerber ermittelt weden kann
  • Anzahl Listen-Einträge :: Hier zeigt sich, wie häufig Twitter-Nutzer das Profil eines Unternehmens auf eine Themenliste gespeichert haben
  • Anzahl Retweets :: Diese Angabe gibt an, wie häufig Tweets des Unternehmens von anderen Nutzern an ihre Follower weitergeleitet wurden
  • Anzahl Mentions / Influencer :: Dieser Wert zeigt, wie häufig der Unternehmens- und die Markennamen auf Twitter in Tweets erwähnt wurden, und wie häufig waren so genannte Influencer darunter
  • Anzahl Klicks :: Mit diesem Wert sehen wir, ob unsere Link-Empfehlungen in 140 Zeichen dazu einladen, unsere verlinkte Website aufzurufen
  • Anzahl Interaktionen :: Diese Angabe verdeutlicht, ob der Dialog auf Twitter mit Influencern, Interessenten, Partnern, Empfehlern oder Kunden läuft

Die Twitter-Statistiken zu eurem Profil könnt ihr nach Einloggen bei Twitter mit diesem Link abrufen: https://analytics.twitter.com.

twitterSchritt 6 :: Apropos Statistiken: Mit etwas Code auf der Website könnt ihr die so genannten „Twitter Cards“ einrichten und dann zusätzliche Statistiken abrufen. Das erklären uns ausführlich beispielsweise folgende Quellen:

Nützlich: Twitter Tools

twitterSchritt 7 :: Sucht euch Tools aus, die bei der Betreuung, Verwaltung und Monitoring eures Twitter-Kanals helfen. Diese nützlichen Lösungen in alphabetischer Reihenfolge bieten praktische Unterstützung:

  • Bit.ly :: Link-Verkürzungs-Service, mit dem ihr die Klickzahl aus Social Web Updates messen könnt
  • BufferApp :: Zeitversetztes Posten, automatisches Posten aus einem Puffer an Posts, Klickzahlen Links in Tweets, Report zu Erwähnungen
  • HootSuite :: Account-Management, Influencer-Profile, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Report zu Erwähnungen
  • Klout :: Influence-Monitoring, Influencer-Suche, zeigt auch welche Twitterati häufig durch Retweets mit eurem Kanal interagieren
  • Rebelmouse :: Zusammenführen von diversen Posts im Social Web in einem Online-Magazin (Social Media Newsroom)
  • SocialBro :: Infuencer-Suche, Follower-Management und besonders schön die Funktion „Best Time to Tweet“ inklusive Analyse der Themen eurer Follower
  • Topsy :: Twitter-Suchmaschine, Themen-Suche, Influencer-Suche, coole „Social Trends“-Funktion
    (nach Kauf wurde der nützliche Service leider eingestellt)
  • Tweetdeck :: Account-Management, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Influencer-Suche, Follower-Management

Hier ist es sinnvoll Lösungen zu bevorzugen, die ihr auch mobil nutzen könnt. Denn es ist häufig etwas am Echtzeitmedium Twitter zu tun, wenn ihr unterwegs seid.

Viel Spass beim (Wieder-)Entdecken von Twitter!

Mein Profil findet ihr unter @DoSchu – feel free to follow.

twitter illustration

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com; Social Media Icons von carrieloves.com

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Social Media & Mobile Internet in Zahlen

Ein umfangreiches Zahlenmaterial hat die Agentur We Are Social ermittelt. 376 Folien liefern die verschiedensten Daten von Internet-Zugang, Mobilfunkverträgen bis zu Social Media-Nutzung.

In punkto Social Media Durchdringung liegt Deutschland mit einem Wert von 35% über dem weltweiten Durchschnitt von 29%. Aber: Dieser Wert hat sich gegenüber Studienausgabe 2014 nicht verändert.

globus doschu

2,1 Stunden pro Tag beträgt die Zeit, die deutsche Online-Nutzer im Social Web verbringen. Weniger als der globale Durchschnitt von 2,4 Stunden pro Tag. In Europa liegt Deutschland hinter Italien und Großbritannien, gleichauf mit Polen und knapp über Frankreich, Spanien und den Niederlanden. weiterlesen

Zimt, Lebkuchen, Glühwein? Jahres-Rückblick 2014

2014 Jahresrückblick :: illustrationBesonderes Essen zubereiten sowie Geschenke bekommen liegen in der Gunst der Einwohner Deutschlands mit jeweils 88% vorne, meldet statista per Infografik. Zimt, Lebkuchen und Glühwein lieben immerhin 85% der Befragten. An Weihnachten hassen sie Geschenke kaufen, gefolgt von Spendenaktionen und „Last Christmas“ im Radio. Nach Jahres-Rückblicken wurde nicht gefragt…

Wer wie ich Jahres-Rückblicke mag, der wird hier fündig. Zum einen habe ich per Storify für jeden Monat noch mal herausgesucht, was mich im Social Web-Universum beeindruckte oder beschäftigte. Dazu werden Social Media Reviews 2014 garniert. Viel Vergnügen!

Storify.com/doschu 

Neue Horizonte

Foto: DoSchuNun ist es fast vollbracht: Das Büro ist in den Coworking Space combinat 56 umgezogen; privat zieht es mich weiter südlich. Internet und Social Web machen neue Formen des Arbeitens möglich. Wie häufig hatte ich Termine beim Kunden in letzter Zeit? Bis auf einen regelmäßigen Auftrag mit vor-Ort-Einsatz liefen viele Arbeiten digital. Oder konzentriert an Tages-Workshops. Das Arbeiten aus dem europäischen Ausland ist problemlos möglich – also auf geht’s.

In Kürze lebe ich also in Spanien. Und zwar auf einer Insel im Mittelmeer. Richtig geraten: Mallorca, die Große der balearischen Inseln.

Die Liebe zum Motorradfahren spülte mich zusammen mit meinem Mann vor einiger Zeit erstmalig ans dortige Ufer. In der Gebirgskette in Mallorcas Norden – Tramuntana – lässt es sich vorzüglich und abwechslungsreich Kurven fahren und Ausblicke genießen. Wenn es Johannes von Mallorquin Bikes nach vielen Jahren noch nicht satt hat, werde ich auch lange Spass dran haben. Zudem sind die Pyrenäen nur eine Fährverbindung entfernt, die sowieso schon länger erfahren werden wollen.i love my job Foto: DoSchu

Digitalien macht es möglich

Als Selbständige stellte ich auf Mallorca fest: Eine schön gelegene Finca glänzt selten mit Internet und Mobilfunk-Empfang. Und das ist auch in Ordnung, schließlich wollen wir uns ja entspannen, mal loslassen.

Es hilft jedoch gerade selbständig Tätigen im Urlaub, mit dosierten Arbeitseinsätzen die Ferienzeit zu verlängern. In vielen Berufen sind ein Mobilfunkgerät und ein Laptop plus Internetzugang ausreichend, um dem Broterwerb nachzugehen. Dazu kommt: Leistungsfähige Laptops werden immer leichter und portabler.

Naheliegend für mich als Coworkerin & Networkerin sah ich gleich mehr als nur den Wechsel des Wohnorts. So skizzierte ich letztes Jahr im Juli die Idee eines Coworking & Meeting Space auf Mallorca – mitten in einem der vielfältigsten Finca-Feriengebiete. Und seitdem arbeiten wir konsequent an der Umsetzung und dem Experiment Coworking im Feriengebiet.

Die Digitale Nomaden Konferenz DNX letzten Samstag in Berlin zeigte uns, dass wir richtig liegen: Es gibt jede Menge Interesse an neuen Formen der Arbeitsplatz-Gestaltung verknüpft mit einer gehörigen Portion Reiselust.

Meeting mit Freizeit-Kick

Möwe / Mallorca Foto: DoSchuAuf Mallorca fiel unsere Wahl unter anderem, da dort viele Deutsche leben, denen ein gewisses „Kollegen“-Netzwerk beim Arbeiten in der Cloud gelegen kommen wird.

Diese so genannten „Residents“, Autoren, Entwickler oder andere digital Werktätigen können als Tages-, Wochen- oder Monats-Coworker per Anschluss an Digitalien im Coworking Space tätig sein. Ihre Freizeit verbringen sie auf ihrer Finca oder als Urlaubsgast beispielsweise mit ihrer Familie im Feriendomizil.

Schon lange werden Schulungen, Trainings oder Workshops mit Freizeit-Aktivitäten verknüpft. Warum nicht auf Mallorca, wo Teilnehmer zu moderaten Kosten anreisen und untergebracht werden können? Dort geben Meer, Klima und mediterrane Speisen dann gleich die Belohnung für das intensive Erarbeiten von Wissen oder Strategien.

Auf bald: Rayaworx Coworking & Meeting Space

Foto: DoSchu
Es bleibt also einiges beim Alten (da freu ich mich sehr für das Vertrauen zur weiteren Zusammenarbeit), aber auch jede Menge neue Horizonte eröffnen sich. Der geplante Coworking & Meeting Space wird im schönen Santanyí im Südosten Mallorcas angesiedelt, das viele schon von Marktbesuchen kennen. Oder vom nahegelegenen Naturschutzgebiet Mondragó.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Sina Brübach-Schlickum / combinat56, Pamela Kelbch / allynet sowie Christian Cordes / Schiller 40, die mir mit ihren Erfahrungen aus ihren Coworking Spaces sehr weitergeholfen haben!

Über diese Kanäle kommunizieren wir das künftige Angebot auf Mallorca – feel free to follow:

PS: Auch telefonisch ist Europa enorm zusammengewachsen. Für DoSchu.Com wird es eine Münchner Telefonnummer geben, unter der ich europaweit erreichbar bin. Näheres folgt in Kürze per Mail oder unter Kontakt.

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / 2go2-mallorca.eu

Zielgruppen erreichen per Video

Studie zur beliebten Video-Plattform YouTube in Deutschland

youtube icon illustrationFragen wir einen Kollegen oder die Suchmaschine? Lesen wir eine Bedienungsanleitung im Internet oder schauen wir lieber ein erklärendes Video an? Eben. Genau daher zählen Anleitungs-Videos auf YouTube zu den beliebtesten Inhalten.

Wer noch denkt, per YouTube könnten nur Jugendliche erreicht werden, lernt mit der YouTube Global Audience* Studie:

„Die deutschen YouTube-Nutzer sind 30+, gut vernetzt, konsum- und ausgehfreudig und verdienen gut.“

Zahlen & Fakten zu YouTube-Nutzern

Infografik: Google

Klick auf Bild leitet zu Infografik-PDF

Einige Erkenntnisse aus der repräsentativen Studie von IPSOS für Google auf einen Blick:

  • Mehr als die Hälfte der YouTube-Nutzer in Deutschland ist 35 Jahre alt oder älter
  • 65% der deutschen YouTube-Nutzer verfügen über ein mittleres bis hohes Einkommen
  • 84% der Nutzer sind täglich online
  • 15% der YouTube-Nutzer in Deutschland sind unter 18 Jahre alt
  • Unter den YouTube-Zuschauern in Deutschland sind etwas mehr Männer (57%) als Frauen
  • 61% nutzen YouTube in Deutschland via Smartphone

Video-Favoriten: Unterhaltung & Nutzen

Bereits 44% der Befragten stimmen der Aussage zu, dass YouTube faszinierendere Inhalte als das Fernsehen bietet. Welche Inhalte favorisieren Deutschlands YouTube-Nutzern?

An erster Stelle stehen unterhaltende Videos wie Film- oder Musikvideos. Schon an zweiter Stelle werden nützliche Videos genannt: „Von Kochrezepten über Bau- und Strickanleitungen bis hin zu Styling-Tipps.“ Videos mit oder über Tiere folgen an dritter Stelle der Beliebtheit.

Ok, Zielgruppen können mit unterhaltenden oder hilfreichen Bewegtbild-Inhalten zu Produkten erreicht werden – dazu kommt die hohe Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung: YouTube-Nutzer teilen aktiv Inhalte und helfen damit Marken, weiter bekannt zu werden.

Meinungsführer YouTube NutzerZudem sind die Fans der größten Online-Video-Community im Vergleich zu Nicht-Nutzern deutlich kontakt- und unternehmungslustiger, so die Marktforscher:

„Deutschlands YouTube-Nutzer gehen 1,4-mal lieber in Restaurants, besuchen 3,3-mal lieber Kinos und 3-mal lieber Live-Events. … 38% der Nutzer des Videoportals posten Kommentare oder Produktbewertungen in Blogs, Foren oder Message Boards. Nahezu die Hälfte teilt Weblinks, 40% teilen Videoinhalte. Insgesamt bewerten die YouTube-Nutzer 1,9-mal eher Produkte, Dienstleistungen oder Restaurantbesuche online als Nicht-Nutzer und transportieren so ihre Erfahrungen aus dem Alltag ins Netz.“

Tipps & Links zu Online-Video und YouTube

Wenn Videos auf YouTube veröffentlicht werden, empfehle ich meinen Kunden:

  • Nutzen Sie den Beschreibungstext zum Video gut aus. Das bedeutet nicht langwierige Schulaufsatz-Beschreibungen zu verfassen. Vielmehr geht es darum im Text Werbung für das Video zu machen, wer es anschauen sollte, was es bringt.
  • Helfen Sie Interessenten dabei weiterführende Informationen per Link auf der Website zu finden. Achtung: Nicht einfach im Beschreibungstext auf die eigene Homepage verlinken. Das Video hat schließlich ein bestimmtes Thema und damit auch einen konkreten Bereich auf der Unternehmens-Website mit mehr Details als die Startseite!
  • Nicht vergessen: Tags eintragen. Auch wenn die Stichworte zum veröffentlichten Video für die Nutzer nicht mehr angezeigt werden, helfen die eingetragenen Suchworte das Video bei entsprechenden Suchanfragen anzuzeigen.
  • Kurzfassungen des Videos als Teaser in den Video/Foto-Plattformen Instagram und Vine (6 Sekunden / 15 Sekunden) nutzen.
  • Video über Social Web-Kanäle des Unternehmens verbreiten: z.B. Blog, delicious, Facebook, LinkedIn, Twitter, Xing.

Hier gibt es mehr zum Thema Bewegtbild und YouTube zu entdecken:
YouTube Creator Playbook (deutsch)
5 Antworten :: Social Media & Video
5 Tipps und mehr zu Google+ Hangouts / Hangouts on Air
10 YouTube Tipps von Gerhard Schröder für Google+ Nutzer und YouTube Einsteiger
Bewegtbild-Trend Hyperlapse Videos (YouTube-Video)

* Über die YouTube Global Audience Study: IPSOS MediaCT befragte im Auftrag von Google YouTube-Nutzer und Nicht-Nutzer in 29 Märkten. In Deutschland wurden 1.509 Personen (1.016 YouTube-Nutzer/493 Nicht-Nutzer) befragt. Details siehe Google Germany auf presseportal.de (s.u.)

Doris Schuppe
Abbildungen: Illustration mit Icon von YouTube sowie Grafik von Google Germany

5 Antworten :: Social Media Starter Box für Coaches / Trainer

Interview mit Daniel Wagner von Little Big Social

Daniel Wagner :: 5 Antworten Social MediaJetzt werden die Karten neu gemischt: Statt Buch greifen Coaches und Trainer jetzt zur Kartensammlung und starten bei Twitter durch. Warum das so viel anregender sein kann erklärt uns Daniel Wagner von Little Big Social.

Schon vor der Gründung von Little Big Social lernte ich Daniel Wagner kennen – nicht zuletzt durch den Social Media Club München. Beide teilen wir auch eine Vorliebe für Barcamps sowie fürs Coworking. Als ich von der neuen Social Media Starter Box hörte, hatte ich gleich jede Menge Fragen im Kopf. Die Antworten gibt es hier.

:1: Warum braucht es eurer Ansicht nach eine Starter Box speziell für Coaches und Trainer? Können andere mit den Inhalten gar nichts anfangen?

Daniel Wagner: Wir entwickeln unsere Starter Boxen so, dass sie die Vorteile eines guten Fachbuchs mit denen einer persönlichen Beratung verbinden. Sie vermitteln also Social Media Know-how und berücksichtigen dabei die speziellen Anforderungen, die eine bestimmte Branche oder Berufsgruppe hat.

Social Media Starter BoxSoziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook funktionieren zwar im Prinzip für alle Nutzer gleich, aber spätestens bei der Frage „Worüber soll ich denn eigentlich sprechen?“ müssen von Branche zu Branche individuelle Antworten gefunden werden. Wer Coachings anbietet, positioniert sich im Netz ganz anders als jemand, der ein Restaurant führt oder ein Fitnessstudio leitet.

Unsere erste Box, die „Starter Box Twitter für Coaches & Trainer“, beinhaltet deshalb Know-how für den Einsatz von Twitter speziell in der Coaching-Branche. Dadurch hat sie gerade für Coaches und Trainer einen hohen Nutzen, weil für sie die Inhalte eins zu eins umsetzbar sind.

Andere hingegen könnten mit diesen Inhalten nur teilweise etwas anfangen. Auf jeden Fall müssten sie einiges an Transferarbeit leisten, wenn sie versuchen, die Vorschläge auf ihr Business zu übertragen. Das geht, ist aber nicht Sinn der Sache. Besser wäre es, auf die Starter Box für die eigene Branche zu warten – oder noch besser:
Teilt uns doch einfach direkt mit, dass wir für eure Branche auch eine Box entwickeln sollen.
E-Mail genügt.

:2: Gute Idee! Wie kommt es zu dem Format und was macht eine „Loseblatt-Sammlung“ aus 46 Karten besser als ein Buch?

Daniel Wagner: In erster Linie war das Format eine Design-Entscheidung. Wir wollten ein Produkt schaffen, das sich von den Fachbüchern der großen Verlage visuell abhebt. Uns schwebte immer die Idee einer Box vor, die etwas Wertvolles enthält, etwas, das von der Box zusammengehalten und geschützt wird.

Ein gebundenes Buch braucht keine Box, sondern nur einen guten Umschlag. So kamen wir schließlich zu der Entscheidung, die Inhalte nicht binden zu lassen und sie stattdessen auf stabile Karten zu drucken, die gut in der Hand liegen.

Das hat den wunderbaren Nebeneffekt, dass man sehr gut damit arbeiten kann. Wir kennen ja alle das Problem mit Büchern: Manche neigen dazu, sich wie von Zauberhand selbst zu schließen. Man muss sie also entweder ständig in der Hand halten oder sie irgendwo einklemmen, damit sie nicht zuklappen.

Little Big Social KartenOder aber man hat einen dicken Wälzer neben sich auf dem Schreibtisch liegen, der schwer ist und nur Platz wegnimmt. Eigentlich bräuchte man jetzt nur die eine Doppelseite, die man gerade durcharbeiten will, und nicht den ganzen Rest auch noch.

Deshalb haben wir uns für ein System aus Karten entschieden, die sich gut anfassen lassen und einzeln entnehmbar sind. So kann man die eine Karte, die man heute ausprobieren will, einfach an den Monitor lehnen und hat beide Hände frei für Maus und Tastatur.

:3: Clever. Was genau ist mit dem Support gemeint, der mit der Starter Box geliefert wird? Rechnet sich das für beide Seiten?

Daniel Wagner: Wir bieten jedem Besitzer einer Starter Box die Möglichkeit, mit uns Kontakt aufzunehmen. Dann klären wir gemeinsam Fragen und Probleme, die bei der Arbeit mit der Starter Box entstehen.

Wir wissen, dass sich viele kleine Firmen und Freiberufler eine dauerhafte Unterstützung durch eine Agentur oder einen Social Media Berater nicht leisten können. Und wenn dann mal Probleme beim Einsatz von Twitter oder Facebook auftreten, haben sie niemanden, an den sie sich wenden können.

Deshalb ist bei uns beim Kauf einer Starter Box Support schon mit dabei. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir für unsere Kunden da sind und ihnen gerade in so einem dynamischen Umfeld wie Social Media zur Seite stehen, wenn sie Hilfe benötigen.Illustration Starter Box

Ob sich das rechnet? Ganz bestimmt. Wer eine Box kauft, erhält aktuelles Know-how speziell für seine Branche, inklusive Support, und das alles zu einem fair kalkulierten Preis. Und wir binden mit dem Support die Kunden an uns, erfahren durch ihr Feedback, wo es hakt und können die Inhalte dementsprechend weiterentwickeln. So haben beide Seiten etwas davon.

:4: Wer hat an der Entwicklung der Starter Box mitgewirkt? War es eine Zusammenarbeit via Social Web?

Daniel Wagner: Der größte Teil der Arbeit wurde ganz unspektakulär im stillen Kämmerlein erledigt: viel nachdenken, viel skizzieren, viel schreiben, verwerfen und noch mal schreiben. Als ein erster, größerer Entwurf der „Starter Box Twitter für Coaches & Trainer“ fertig war, packten wir alle Texte in ein schlichtes PDF, suchten Leute, die alles auf Herz und Nieren testen wollten und stellten ihnen das PDF über Dropbox zum Download bereit.

Auf Basis des so gewonnenen Feedbacks überarbeiteten wir alles wieder und wieder, bis wir an einem Punkt ankamen, wo wir sagen konnten: „Passt! So wird es jetzt gemacht.“ Kurz vorher hatten wir bereits eine ganz tolle Illustratorin aus Regensburg engagiert, die uns die komplette Box liebevoll gestaltete. Sie hat sogar die Überschriften auf jeder Karte per Hand gezeichnet.

Inhaltlich waren letztendlich ein gutes Dutzend Personen an der Entwicklung der Box beteiligt: neben uns und der Illustratorin insgesamt elf Coaches und Trainer, die Inhalte beisteuerten oder mit ihrem Feedback mithalfen, die Box noch besser zu machen. Das war ein sehr fruchtbarer Austausch. Genau so werden wir es bei unseren nächsten Boxen wieder machen.

Daniel Wagner

:5: Wie angeklungen plant ihr ja weitere Boxen. Habt ihr andere Branchen im Auge? Oder sind weitere Social Media Plattformen in Planung?

Daniel Wagner: Beide Fragen kann ich mit „Ja“ beantworten. Wir werden für Coaches und Trainer weitere Starter Boxen entwickeln, als nächstes kommt wahrscheinlich Facebook. Und wir planen auch, Starter Boxen für weitere Branchen anzubieten. Sehr spannend finden wir z.B. die Gastronomie- und Hotellerie-Branche, aber auch Fitnessstudios, Musiker oder Friseure stehen weit oben auf unserer Wunschliste.

Es ist toll, sich in verschiedene Branchen einzuarbeiten und sich zu überlegen, wie ein Business in dieser Branche die Potenziale von Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien voll ausschöpfen kann. Dieses Know-how dann in ein Produkt wie die Starter Box umzuwandeln, ist ein sehr kreativer Prozess, der uns Spaß macht und antreibt.

Unser großer Traum ist es, in ein paar Jahren sagen zu können:

„So und so viele Firmen und Freiberufler konnten dank uns bereits eine Menge aus Social Media herausholen. Sie haben es geschafft, aus ihren Firmen Little Big Social Companies zu machen. Es mögen kleine Firmen sein, aber im Social Web sind sie ganz groß, weil sie genau wissen, wie sie soziale Medien für ihren Markenaufbau, ihren Kundendialog und ihr Marketing einsetzen müssen.“

Das ist unsere Vision.

Das hört sich gut an, da wünsche ich euch viel Erfolg!

Doris Schuppe

Illustration mit Fotos von Daniel Wagner & Little Big Social www.littlebigsocial.de
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zur genannten Firma.

Warum Corporate Transparency wichtig ist

(Beitrag mit Aktualisierungen Jan 2019)

Bei Kaufentscheidungen – sei es B2B oder B2C – sind sowohl das Vertrauen in den Lieferanten/Hersteller als auch das Gefühl, ausreichend informiert zu sein, wichtige Kriterien.  2018 wurde das Vertrauen in Marken stark erschüttert.  Hootsuite nennt in den Social Media Trends 2019 als Top 1 „Rebuilding Trust“. Denn 2018 repräsentiere ein Krisenjahr des Vertrauens: „a crisis year for trust on social media.“

Wie kann dieses Vertrauen wieder aufgebaut werden?

„Je transparenter ein Unternehmen ist, desto vertrauenswürdiger ist es“, erklärten 82 Prozent der befragten Studierenden in einer Pilotstudie an der Univeristät Mainz (PDF nicht mehr online; Daten siehe PR-Blogger.de).  „Corporate Transparency“ ist die Strategie, die zumindest als Thema (und leider oft in Form von Skandalen) die Chef-Etagen der Unternehmen beschäftigt.

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