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Aller Anfang ist … Strategie

illustration strategieEin Standard-Themenpunkt in meinen Workshops und Beratungen zum Social Media-Einsatz in der Unternehmens-Kommunikation: Strategie. Große Augen wenn es sich dabei nicht in erster Linie um das Social Web-Engagement dreht. In der operativen Hektik unserer Zeit gelangt im Detail schon mal aus dem Blickwinkel, welche Hebel das jeweilige Business vorantreiben…

„Sie sind Social Media Manager und kommen sich vor wie in einem Hamsterrad, das sich immer schneller dreht? … Dann ist es höchste Zeit für eine klare Diagnose: Sie brauchen eine Strategie, keinen Aktionismus!“(1)

Basis für die Kommunikation

Dabei fällt mir in Beratungen oder Workshops auf, dass nur wenige Antworten auf diese grundlegenden Einstiegsfragen für die Social Media-Strategie-Entwicklung geben können:

  • Für welche Werte und Leistungen steht das Unternehmen genau, wie hebt es sich vom Wettbewerb ab?
  • Welche Ziele (kurz-/mittel-/langfristig) hat das Unternehmen
  • Wie soll sich das Unternehmen weiter entwickeln?
  • Wer oder was sind die relevanten Umsatztreiber, was ist die Vertriebsstrategie?
  • Wie positioniert das Unternehmen seine Marken / Produkte?
  • Welche Online-Strategie verfolgt das Unternehmen?
  • Wie sehen sowohl die Kommunikationsstrategie als auch die Kommunikations-Ziele des Unternehmens aus?

START - Strategie :: Foto: DoSchuDabei ist es wichtig und insbesondere zeitsparend, die übergeordneten Ziele und Strategien zu kennen. Nur so können wir auf diese in der Strategie-Entwicklung fürs Social Web passend aufbauen. Schließlich wollen wir ja unser jeweiliges Business stützen: Das braucht keine „l’art pour l’art“-Facebook-Seite mit massenweise „Fans“, die keinen Bezug zu Marke, Unternehmen oder Produkt haben – zur Vertiefung sei Klaus Ecks Ratschlag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“(2) empfohlen.

Mein Tipp: Lasst euch als Social Media-Verantwortliche nicht die Strategie-Entwicklung übergeordneter Abteilungen aufdrücken! Genau wie ihr müssen auch die Kollegen ihre Hausaufgaben machen. Und wenn hier noch Lücken zu schließen sind, dann setzt euch am besten gemeinsam an den Planungstisch.

Content, auch nicht ohne Strategie

Am Anfang steht also die Strategie. Das gilt ebenso für das gerade sehr populäre Content-Marketing. Für passende Inhalte (Content) müssen wir Klarheit haben über die Strategie-Ausrichtungen unseres Business. Sehr schön bringt das Joachim Graf im iBusiness-Artikel auf den Punkt:

„Wenn Content – Inhalt – vor allem in Form gegossene Kommunikation ist, dann kommt vor einer Content-Marketing-Strategie zunächst einmal eine Content-Strategie. Und davor eine Kommunikationsstrategie: ‚Wem will ich was erzählen und was soll damit erreicht werden?‘ Dafür benötige ich allerdings noch früher eine Markenstrategie (‚Wofür soll meine Marke online stehen?‘) und davor eine Online-Unternehmensstrategie (‚Was will ich erreichen und wofür möchte ich das Internet nutzen?‘)“(3)

STRATEGIE :: Foto: DoSchu

Strategie mit Kunde im Fokus

Exakt daher bezeichne ich Social Media gerne als Team-Sport. Es ist wenig zielführend, wenn jeder Unternehmensbereich abgeschlossenen sein eigenes Brötchen backt. Besser den Teig gemeinsam kneten und vorantreiben. Heute bestimmen Interessenten und Kunden, an welcher Stelle (Content, Kontaktpunkt / Touchpoint, Suchmaschinen-Ergebnis) sie als erstes anbeißen.

Und daher ist der Kundenfokus bei jeder Strategie-Entwicklung und internen Prozess-Gestaltung von enormer Bedeutung. Dazu die Touchpoint-Expertin Anne M. Schüller:

„Deshalb müssen sich ohne Ausnahme alle Unternehmensbereiche deutlich stärker miteinander vernetzen, um abteilungsübergreifend das ganze Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeiter auf die Kunden auszurichten. Dies hört sich banal an, ist es aber nicht.“(4)

Es ist nicht einfach, richtig. Aber machbar, wenn auch firmenintern mehr Web 2.0-Aspekte gelebt werden wie Kollaboration, Know-how-Sharing und Vernetzung. Auf geht’s!

Zitat-Quellen:
(1) Meike Leopold / Björn Eichstedt in „Erfolgsrezepte für Social Media Manager…“ / PR-Blogger.de
(2) Klaus Eck im Content-Revolution-Beitrag „Warum Sie Social Media Fans nicht sammeln sollten“ / medium.com)
(3) Joachim Graf in „SEO, Content-Marketing, Native Advertising und andere Lügen“ / ibusiness.de

(4) Anne M. Schüller in „Unkopierbar: eine kundenfokussierte Unternehmenskultur“ / Touchpoint Blog

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

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Facebook Gretchenfrage: Profil oder Seite

Illustration Facebook LogoFacebook ist mittlerweile eine komplexe Plattform. In Workshops und Beratungen stelle ich zunehmend fest, dass Menschen verwirrt sind, wenn es um die Betreuung von Facebook-Seiten geht. Eine Konsequenz: gar keine Facebook-Seite anlegen, schließlich gibt es ja die „Abonnieren“-Funktion.

Hier zur Blogparade von Annette Schwindt Profil oder Seite – oder beides? meine „two cents“ für Einzelselbständige.

Die Gretchenfrage bezeichnet eine direkte, an den Kern eines Problems gehende Frage, die die wahren Absichten des Gefragten entlarven soll. Sie ist dem Gefragten meistens unangenehm, da sie ein Bekenntnis verlangt, um das dieser sich bisher herumgedrückt hat.
de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage

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5 Tipps und mehr zu Google+ Hangouts / Hangouts On Air

5 Tipps Google+ Hangout :: IllustrationJahresauftakt Social Media: In der zweiten Januarwoche diskutierte ein interessant besetztes Panel Sinn und Perspektiven von Google+ Hangouts. Und zwar online in einer Live-Webkonferenz, bei Google „Hangout On Air“ genannt. Hat viel Spass gemacht und jede Menge Informationen zum Thema zusammen gebracht.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatten Pia Kleine Wieskamp, zuständig für PR & Marketing bei Pearson Education, sowie Oliver Gassner, bekennender „Google Fan-Boy“ und Autor des Buchs „Professionell kommunizieren mit Google+“. Im Vorfeld ihres ersten Hangout On Air schildert Pia Kleine Wieskamp ihre Erfahrungen und Tipps in der Ankündigung zum Event. weiterlesen

5 Antworten :: Social Media & German Angst vor dem „Shitstorm“

Klaus Eck :: 5 Antworten Social MediaAktuell facht das Beispiel einer unzufriedenen Kundin eines Mobilfunk-Providers die Angst vor einem so genannten Shitstorm im Social Web an. Stehen die Winde günstig, kann aus einer Beschwerde über mangelhaften Kundendienst ein Flächenbrand entstehen, der plötzlich viele Menschen involviert. Ich sprach mit Buchautor Klaus Eck über das Phänomen.

Obwohl kein Tagesgeschehen hat sich der Begriff „Shitstorm“ sehr verbreitet und wird rasch als Killerargument ins Rennen geführt, um jegliche Aktivität eines Unternehmens im Social Web abzulehnen. Sicherlich bedarf es in betroffenen Organisationen jeder Menge Fingerspitzengefühl und Kompetenz in Krisenkommunikation um auf eine Welle unsachlicher Kritik passend reagieren zu können. „Wenn wir uns die Beispiele ansehen, stehen vorwiegend bekannte Marken im Fokus,“ sagt Kommunikationsexperte Klaus Eck und rät zu einem Frühwarnsystem sowie definierten internen Ansprechpartner für eine rasche Reaktionsfähigkeit. weiterlesen

5 Antworten :: Social Media & Content Strategie

Social Media und Content Strategie :: Doris EichmeierAnregend wie medizinische Beipackzettel verbreiten einige Akteure „geschliffene“ Botschaften aus PR oder Marketing in sozialen Netzwerken. Wie entsteht geeigneter Content, der zu Unternehmen und Zielgruppe passt? “Eine Content-Strategie hilft, relevante und anspechende Inhalte zu entwickeln”, rät Doris Eichmeier.

Mit der Content-Strategin Doris Eichmeier sprach ich über 5 Aspekte die aufzeigen, wie wichtig und unterstützend das Thema „Content“ im Zusammenspiel mit dem unternehmerischen Engagement im Social Web ist. Gemeinsam organisieren wir übrigens im Social Media Club München Veranstaltungen zu aktuellen Themen aus dem Social Media-Umfeld.

:1: Doris, Content-Strategie ist für viele Kommunikatoren in Unternehmen ein neues Wort. Was gewinnen PR- und MarCom-Abteilungen damit?

Doris Eichmeier: Sie gewinnen routiniertere Abläufe in der Erstellung und Verbreitung ihrer Inhalte sowie, wenn es gut läuft, besseren Content. Es geht nicht zwingend um das Schaffen neuer Inhalte, sondern vielmehr um eine optimierte Organisation und Abstimmung von Prozessen. Denn mittlerweile haben Kommunikationsabteilungen der Unternehmen dermaßen viele Kanäle zu füllen, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

„Erfolgreiche Unternehmen gewichten Kommunikations- und Content-Strukturen zu gleichen Teilen und entwickeln eine Content-Kommunikations-Struktur.“
Doris Eichmeier

:2: Worin besteht denn der Unterschied zwischen einer Kommunikationsstrategie und einer Content-Strategie? Das klingt recht ähnlich.

Doris Eichmeier: Das ist genau der Punkt: Die beiden gehören zusammen wie Geschwister! Nur war die Content-Strategie bisher das vernachlässigte Kind, während die Kommunikationsstrategie der Superstar war – munter wurden Facebook-Seiten eröffnet, Blogs, Twitterkanäle, Flickr-Accounts und so weiter und so fort. weiterlesen

Interview zu Social Media Strategie, Transparenz und Authentizität sowie Social Games

Screenshot Interview Social Media / Social GamesWorin besteht für Sie die ideale Social Media Strategie? Auf was sollte man als Unternehmen unbedingt achten und womit eventuell beginnen? Mit welchen Mitteln erfüllen Firmen Transparenz und Authentizität im Social Web?

Oder auch: Social Games – welche Chancen lassen sich durch sie für Unternehmen und vielleicht gerade für Finanzdienstleister generieren?

Diese und mehr Fragen stellte mir die InnovationsWerkstatt der Volksbank Bühl im Interview:

Über Social Media und Social Games – Doris Schuppe im Interview

Im Blog der InnovationsWerkstatt tragen die Autoren Informationen und Gedanken rund um um das Banking der Zukunft zusammen. Damit möchten die Initiatoren einerseits informieren aber auch zur Diskussion anregen und sich mit Gleichgesinnten vernetzen und austauschen.

 
Foto: Screenshot blog.volksbank-buehl.de
Hinweis: Es bestehen zum aktuellen Zeitpunkt keine geschäftlichen Beziehungen von DoSchu.Com zu den erwähnten Firmen

Social Media ist… agile Veränderung :: der G+ Effekt

illustration socialweb g+Da hatten wir es uns bequem gemacht: endlich das Zusammenwirken zwischen sozialen Plattformen wie Facebook, Blog und Twitter verstanden. Prozesse aufgesetzt, Verantwortlichkeiten definiert. Und dann das: Google kommt mit einem „Plus“ daher und bringt Ende Juni 2011 das neue Social Networking-Angebot Google+ zum Betatest. Aber stellt das wirklich alles im Social Web auf den Kopf wie viele fürchten?

Google ist kein Achselzucken

Wenn ein Anbieter wie Google mit einem Social Network in den Markt tritt, können wir nicht sagen, schaun wir mal. Viele Online-Nutzer arbeiten bereits mit GoogleDocs oder nutzen personalisiert Services wie GoogleMaps und Youtube. Damit verfügen diese über ein Google-Profil, das zum neuen Google+-Profil wird. Innerhalb von nur 16 Tagen ist die Zahl der Betatester im neuen Google-Netzwerk auf 10 Millionen Nutzer angestiegen. Zum Vergleich: Facebook hat dafür über zwei Jahre gebraucht.

Aber stellt es damit wirklich alles insgesamt auf den Kopf? Nun, aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung fällt ein Element weg: Verlinkungen aus der Microblogging-Plattform Twitter zieht Google nicht mehr zur Bewertung des PageRanks einer Seite heran, da die Suchmaschine die Tweets nicht mehr in den Index aufnimmt. weiterlesen

Es weihnachtet sehr: Lesestoff Social Web – 10 Bücher zum Verschenken oder Selberlesen

Weihnachten 2010 Social Media BücherGerne verschenken wir Bücher zu Weihnachten – aber welches Buch wählen? 2010 ist das Jahr, in dem Social Web für Kommunikation und Marketing nahezu flächendeckend als Thema identifziert wurde. Daher bieten sich Titel aus diesem Themenumfeld an.

Hier meine persönlichen Tipps zum Verschenken oder einfach selber lesen. Was verschenken Sie?

Bücher zu Social Web, Marketing 2.0 und Social Networking

Klar, dass 2010 einige Buch-Neuerscheinungen rund um Social Media auf den Markt kamen. Berater und Anwender, die im Thema drin sind, lesen jetzt gezielt Spezialliteratur zu Facebook oder YouTube. Aber viele Professionals entdecken erst das Social Web und suchen den Einstieg. Für sie sind übergreifend angelegte Social Media-Titel sehr geeignet. weiterlesen

B2B Social Media Marketing (Infografik)

Grafik: Lisa Waananen / Mashable.comDas US-amerikanische Weblog Mashable.com hat für die B2B-Kommunikation mit Social Media eine Infografik zur aktuellen Situation im Vergleich mit B2C sowie kommenden Trends entwickelt. Interessant: Mehr Firmen in den USA nutzen Social Media in der Marketingkommunikation für B2B als für B2C, sind aber deutlich seltener täglich aktiv.

Mehr Budget für Online Marketing

Folgende Bereiche des Online-Marketing stärken B2B-Unternehmen in den USA künftig mit höheren finanziellen Ausgaben: weiterlesen

Lesetipp: Die 8 größten Illusionen zu Social Media

Ausgezeichnet arbeitet Anika Geisel (@anikageisel) im Artikel „Wake up: Illusionen über Social Media“ heraus, welche Vorstellungen bezüglich eines Engagements auf Social Media-Plattformen schon in der Konzeption und Strategie-Entwicklung ad acta zu legen sind:

1. Ich kann private und berufliche Accounts trennen
2. Social Media ist umsonst
3. Ich mache Social Media nebenbei
4. Social Media ist nur ein Hype
5. Social Media ist ein Phänomen der Jugend
6. Ich nutze Social Media als Marketingkanal
7. Nur etablierte Publikationen beeinflussen meine Reputation
8. Ich bleibe dann mal im Hintergrund

(Anika Geisel / PR Blogger)

Ausführliche Betrachtung der genannten Wunschvorstellungen siehe PR Blogger-Artikel: Wake up: Illusionen über Social Media.

10 Empfehlungen für B2B-orientierte Unternehmen

Mehr Wert schaffen (video)Ohne Mehrwert keine Fans – Social Media im B2B“ formulierte die Darmstädter Agentur Profilwerkstatt den Titel des „Forum für Vordenker“ im Juni 2010. Ein interessant besetztes Podium diskutierte die Ergebnisse und Empfehlungen der Studie „Mehr Wert schaffen – Social Media in der B2B Kommunikation„, die in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt erstellt wurde. (Dazu bald mehr sobald die Studie in meinem Briefkasten ist!)

10 Social Media Tipps für Unternehmen weiterlesen

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