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Von Social Media und Komfortzonen

Wer bereits lange in Digitalien unterwegs ist, kennt den Spruch: Ein Kalenderjahr entspricht der Entwicklung von mindestens vier Webjahren. Heute nagen die deutlich schnelllebigeren Social Media-Plattformen an eingerichteten Komfortzonen und Prozessen.

komfortzone pflanze in glas

In Beratungen, Workshops oder Seminaren erhalte ich Einblick in die alltäglichen Herausforderungen von Social Media-Verantwortlichen. Deren interne Situation im Firmengehäuse bringt Gunnar Sohn in seinem Blog leider nur zu gut auf den Punkt: weiterlesen

Spielräume erfassen: Vielfalt der Kommunikation

dandelion„Brauchen wir Slack?“ – „Sollen wir auf Facebook aktiv werden?“ – „Lohnt sich für uns ein Instagram-Profil?“ Innerhalb des Unternehmens sowie in Hinblick auf die Kundschaft ist es aufgrund der verschiedenen Altersgruppen herausfordernd, den „richtigen“ Kommunikationskanal zu finden. Eine aktuelle Statistik hilft die Vielfalt der bevorzugten Kanäle zu verstehen. Effizienz-Streben und Prozess-Verliebtheit lassen diese Vielfalt schwerverdaulich wirken.

Prozess-Verliebtheit gepaart mit dem Streben nach Effizienz – in vielen Unternehmen das oberste Ziel. Fatal:

„Ein Unternehmen, das immer effizienter und schneller arbeitet, aber nicht die Richtung ändern kann, ist wie ein Auto, das Gas geben, aber nicht lenken kann. Auf kurze Sicht kommt es hervorragend voran, in welche Richtung auch immer. Aber auf lange Sicht ist es einfach nur ein weiteres Wrack am Straßenrand.“
Tom DeMarco „Spielräume“

Auf der Strecke bleiben unter dem Primat der Effizienz Spielräume für kreatives Tun. Und genauso für Flexibilität, um sich auf verändernde Gegebenheiten einzustellen. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, wir leben in Zeiten, in denen sich vieles verändert. So schrieb ich jüngst erst darüber wie sich die Kommunikation weiterentwickelt und Dialoge zunehmend zeitversetzt stattfinden. weiterlesen

Gesprochener Dialog – zeitversetzt

Dialog MobilWer entscheidet, wie Kund/inn/en Kontakt zum Unternehmen aufnehmen? Richtig, die Kund/inn/en sind es, sie wählen die Kanäle, die ihnen am naheliegendsten erscheinen. Das ist nicht unbedingt der Kanal, auf dem eine Firma stark ist. Willkommen in der Social Media-Kommunikation.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade Messenger & Co. – wie kommunizieren Unternehmen in Zukunft mit Kunden und Followern. Bis zum 15. September werden weitere Beiträge zur facettenreichen Fragestellung angenommen. Die Blogparade traf genau eine Rohfassung für einen neuen Blogbeitrag, den ich jetzt als Beitrag abrundend veröffentliche. weiterlesen

Social Media oder nur Cargo-Kult?

Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.comWer nicht auf dem digitalen Klassentreffen re:publica in Berlin war hörte vielleicht nichts von Gunter Duecks Vortrag. Ein prima Zwischenruf, der auch einige Phänomene von Unternehmen und ihr Social Media-Engagement erklärt.

Dieses Jahr veröffentlicht die Konferenz schon sehr zeitnah die Videoaufzeichnungen. So steht auch der Vortrag „Cargo Kulte“ von Professor Dueck bereits zum Anschauen bereit. Ich empfehle allen ihn anzuschauen, die sich im Unternehmens-Kontext mit Social Media befassen. weiterlesen

SummerCamp Surfing: Facebook für’s Business

surfing summercamp illustrationIm Kurz-Workshop des Social Media SummerCamp 2014 nahm ich die Teilnehmerinnen mit auf eine praktische Tour durch Facebook für die geschäftliche Nutzung. Anhand des fiktiven Unternehmens SC Surfie spielten wir mit den „Mitarbeitern“ Meier, Müller und Schmidt typische Szenarien durch.

Passend zum SummerCamp wählte ich eine Firma, die sich in verschiedenen Geschäftsbereichen um das Thema River Surfing kümmert. Wer’s nicht kennt: In München stürzen sich wagemutige Surfer beispielsweise am Eisbach im Englischen Garten in die stehende Welle.

Know-how & Praxisübung

Eisbach Surferin Foto: Rainer SchuppeDie Geschichte zu unserem Übungsunternehmen SC Surfie ist rasch umrissen: SC Surfie baut zum einen Surfbretter für das Fluss-Surfen (Meier), bietet mit einer Surf-Koryphäe Trainings an (Müller) und verkauft Mode in einem Laden fürs River Surfing (Schmidt).

Die drei Übungsgruppen des Workshops stehen für die drei Mitarbeiter, die sich diversen Aufgaben rund um Facebook praktisch zu stellen haben. weiterlesen