Neu & mobil optimiert: DoSchu.Com mit responsive Design Relaunch

Illustration Relaunch BlogHerzlich willkommen zum neuen Blog-Layout! Nicht nur die Startseite hat sich verändert, nein: Unter der Haube der Website DoSchu.Com hat sich jede Menge getan. Vor allem, damit das Lesen auch per Smartphone und Tablet angenehm ist – Stichwort responsives Webdesign. Neue Inhalte gibt es dazu unter Leistungen, und der Bereich Themen & News ist völlig neu gestaltet.

„Warum geben Sie sich so viel Mühe mit Ihrem Blog?“ fragte jüngst eine meiner treuen Lesenden, nennen wir sie Frau M. Ich war verblüfft. „Ist es keine Selbstverständlichkeit, sich um seine digitalen Kanäle auch zu kümmern?“ war meine erste Reaktion. „Selbstverständlich ist das wohl nicht“, wandte Frau M. ein. „Beim Googlen stoße ich so oft auf ungepflegte Blogs oder seit der Jahrhundertwende kaum aktualisierte Webseiten.“

Das stimmt leider. Insofern freu ich mich, dass meine Website / mein Blog seit 2010 kontinuierlich mit neuen Inhalten aufwartet. Und der Content seit kurzem durch das neue responsive Design gut lesbar sowohl per Desktop-Computer als auch Tablets und Smartphones abzurufen ist.

Responsive Webdesign

Die Augenbrauen hebend fragt Frau M: „Responsive?! Was ist daran eigentlich so besonders? Ich kann mit meinem iPhone jede Menge Websites aufrufen. Sind die dann alle responsive?“

Responsive Webdesign bedeutet, dass sich die Darstellung der Website-Inhalte ändert, je nachdem, mit welchem Gerät die Seite aufgerufen wird. Das US-amerikanische Blog Mashable rief 2013 als das Jahr des responsive Designs aus, da inzwischen so viele Online-Nutzer per Smartphones und Tablets im Internet surfen.Mobile Internet-Nutzung

Für Deutschland ist der mobile Abruf von Websites auch kein #Neuland mehr. Das zeigen die Daten der jüngsten ARD/ZDF-Onlinestudie:

41 Prozent der deutschsprachigen Online-Nutzer ab 14 Jahren nutzen das Internet mobil
(Männer 46 Prozent, Frauen 36 Prozent)

Als Tipp sage ich zu Frau M: „Einfacher Test: Rufen Sie eine Website mit dem Smartphone auf und Sie müssen pinchen, damit Sie den Text der Seite überhaupt lesen können, ist das Design nicht responsive.“

„Ok, verstanden, bringt dieses responsive Webdesign sonst noch was?“ will Frau M wissen.

Smartphone Navigation / Homepage„Neben besserer Lesbarkeit werden nur kleine Layout-Bilder geladen. Damit baut sich die Seite im Smartphone wesentlich rascher auf. Das ist besonders unterwegs von erheblichem Vorteil.“

Und: Die Navigations-Elemente in meiner Website werden für den mobilen Abruf zusätzlich als Auswahlliste (Drop-down Menu) dargestellt. „Das macht den Zugriff auf andere Inhaltsbereiche der Website per Handy einfacher“, erläutere ich.

Praktisches Taschen-Glossar

Frau M ruft eine Inhaltsseite nach der anderen in meiner Website auf. „Ja, Sie haben Recht, das ist wirklich praktischer, als bei jeder Seite neu durch pinch den Text zu vergrößern. Hoppla, was ist das denn?“

„Das ist mein Glossar. Zur kurzen Erklärung relevanter Begriffe rund um Internet, Social Media und Mobile Web“, erkläre ich. „Das hat mich übrigens am meisten beim Relaunch gefreut, wie das so wunderbar flüssig auf dem Smartphone funktioniert.“

Eine Worterklärung nach der anderen wird aufgeklappt, Frau M hatte früher zwar die in meinen Blogbeiträgen verlinkten Begriffsbeschreibungen im Glossar gelesen. Aber so als ‚Hosentaschen-Glossar‘ kommt es ihr jetzt viel nützlicher vor.

„Darf ich Ihnen noch eine neue Funktion in meiner Website zeigen, Frau M?“ versuche ich sie vom Glossar loszueisen.
Smartphone Social Media Newsroom / Glossar

„Ja…,“ Frau M ist inzwischen zu den vorgedrungen.

„Sie haben mir gegenüber mal erwähnt, dass Sie überrascht waren, mich auf so vielen Plattformen des Social Webs anzutreffen.“

„In der Tat“, pflichtet mir Frau M bei. „Auf Facebook und Twitter folge ich Ihnen ja. Google+, Pinterest und andere Angebote werde ich mir nach Ihrer Empfehlung zumindest genauer ansehen.“

Klar, dass ich als Kommunikationsberaterin für neue Medien diese auch nutzen muss. Als teilnehmende Beobachterin kann ich mir ein gutes Bild von den verschiedenen Kanälen machen. Es wurmte mich nicht erst zur re:publica mit dem Vortrag von Sascha Lobo und seinem Aufruf Reclaim Social Media, dass ich noch keinen Weg gefunden hatte, Inhalte der anderen Plattformen automatisch auch auf meiner Website zu zeigen.

Social Media Newsroom

„Klicken Sie mal auf ‚Themen & News‚, Frau M“, forderte ich sie auf.

Tablet: Social Media Newsroom / Glossar„Ach! Dieses Zitatfoto haben Sie doch gestern auf Facebook veröffentlicht“, entdeckt Frau M.

„Erstaunlich, nicht wahr? Als Social Media Newsroom spiegelt die neu gestaltete Seite Themen & News meine Aktivitäten auf anderen Kanälen des Social Web“, erzähle ich Frau M.

Möglich macht dies das PlugIn Social Stream aus der digitalen Schmiede von designchemical. Das ist das Schöne an WordPress: Eine riesige Schar an Entwicklern erstellt Erweiterungen – genannt PlugIns -, die wir kostenfrei oder zu günstigen Lizenzkosten im eigenen Webauftritt nutzen können.

„Du liebe Zeit, muss ich mich denn auch noch damit auskennen, Frau Schuppe!“ Frau M rollt mit den Augen.

„Nein, nein, Frau M. Keine Panik“, beruhige ich sie. „Auch mir steht jemand mit Fachkompetenz und Erfahrung zur Seite, wenn es ans Blog-Schrauben geht. Bestimmte Dinge überlässt man lieber Profis, auch wenn uns das etwas kostet. Lehrgeld kommt oft teurer.“

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Silke Kowalewski / skowa design für ihre großartige Unterstützung bei Launch und Relaunch von DoSchu.Com!

„Da bin ich ja beruhigt,“ sagt Frau M erleichtert. „Jetzt dämmert mir langsam, warum Sie mir die Pflege eines möglichst breit gefächerten beruflichen Netzwerks empfehlen…“

„Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Frau M!“ Und allen anderen Lesenden viel Spass beim Erkunden der neuen Website und ihren Inhalten!

Doris Schuppe
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  • Pingback: Kein Bock auf Blog? 5 Tipps statt Schreibblockade | DoSchu.Com

    […] Meine Schreibübung gestaltete sich zu einem spannenden Erlebnis, denn tatsächlich formte sich meine Kurzgeschichte fließend aus dem Dialog. Das hat mich sehr beeindruckt. Und so griff ich auf diese Stilform zurück, als meine Relaunch-Beschreibung stockte. Ich entsann mich der Gespräche über mein Website-Projekt. Warum ich was und wie haben wollte. Und so entstand erst eine Art Gesprächsprotokoll und daraus der Beitrag rund um das Gespräch mit Frau M. […]