Was lehrt uns Glittersport?

einhorn emojiAnfang November kündigte der bekannte Schokoladen-Fabrikant Ritter Sport eine Spezialvariante an: Einhornschokolade. Mit der Resonanz war das Unternehmen überfordert, jede Menge Rückmeldungen enttäuschter Schokolade-Fans zeigen: Hier ist was schief gelaufen.

Quadratisch. Magisch. Wut.

Was können wir aus dem Fallbeispiel lernen?

  1. Social Selling kann funktionieren – seit der Ritter Sport Blog-Schokolade zeigt der Süsswarenhersteller, wie Crowdsourcing erfolgreich läuft (und auch das Einhorn ist hier von der Fan-Community vorgeschlagen worden)
  2. Seeding via Influencer und Blogs ist sehr wirksam – wichtig ist, auf einen Ansturm vorbereitet zu sein, vor allem wenn von allseits beliebten Einhörnern die Rede ist
  3. Social Media-Kommunikation passend ausrichten, ob eine „Limited Edition“ mit Seltenheitswert kommuniziert werden soll oder ein Massenprodukt grossflächig angekündigt wird – dann wird die Nachfrage nach Einhorn-Schokolade nicht wegen Webshop-Überforderung und aufwändiger Produktionsprozesse enttäuscht (siehe Stellungnahme Ritter Sport)
  4. Iteratives und mehrstufig Herangehen der Kommunikation: Gerade digitales Marketing erlaubt uns, die Kommunikation iterativ zu gestalten: Dann kann bei zu starker Produktnachfrage entsprechend justiert werden

Schon schade, wenn man einen richtig guten Coup hat, den aber dann nicht feiern kann, weil Exklusivität gewollt, aber Masse kommuniziert wurde. Dafür gibt es ein prima Fallbeispiel ab, derartige Aktionen umfassender zu betrachten – inklusive Bestellabwicklung und Produktion.

Wie aus Einhorn Keinhorn wurde

Diese Beiträge erläutern die Aktion mit vielen Beispielen zum Nachlesen:

Doris Schuppe • Dieser Beitrag Was lehrt uns Glittersport erschien zuerst im Blog DoSchu.Com

Illustration: DoSchu / DoSchu.Com mit Emoji „Einhorn“

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